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  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    18-10-17 22:50 Uhr

    Das Thema Tempo 30 in der Hauptstraße wurde im Rahmen von TOP 1 (Lärm in Feudenheim) nur kurz angeschnitten. Es wurde vom BBR angeregt, daß dies nochmals als separater Punkt in einer der nächsten Sitzungen erneut besprochen wird.

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    05-10-17 13:09 Uhr

    Auf Rückfrage zum Stand der Petition haben wir folgende Nachricht erhalten:

    "Die Ermittlungen in Ihrer Petitionssache sind noch nicht abgeschlossen. Ich muss Sie daher noch um Geduld bitten"

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    21-09-17 17:29 Uhr

    Sehr geehrte Frau Reiser,

    vielen Dank für Ihre Anfrage, die Herr Benz zur weiteren Prüfung an die Verkehrsplanung weiter geleitet hat.

    Zu den wesentlichen Elementen im Fußgängerverkehr gehören selbstverständlich sichere Querungsstellen in einer angemessen Anzahl. Ob eine Querungsstelle erforderlich ist und welche Ausführungsart dafür geeignet ist, hängt von vielfältigen Umfeldbedingungen und Nutzungsansprüchen ab. Dazu gehören zum Beispiel die Bedeutung der Querungsstelle für Fußgänger, die Fahrzeugverkehrsstärke, die Anzahl der Fußgänger, die zulässige Höchstgeschwindigkeit und die besondere Schutzbedürftigkeit von Fußgängern, wie z.B. Kinder und ältere Menschen.

    In der Hauptstraße sind durch die vorhandene Kfz-Verkehrsstärke von mehr als 1.000 Kfz/h und einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h tagsüber Überquerungsanlagen notwendig. An den Knotenpunkten Am Aubuckel/Hauptstraße und Liebfrauenstraße/Hauptstraße bestehen verkehrssichere Querungsmöglichkeiten mit Lichtsignalanlagen (Ampeln). Der Abstand zwischen beiden Ampeln beträgt rund 400 m.

    Eine weitere signalisierte Fußgängerfurt (Fußgängerampel) zwischen den beiden Knotenpunkten, wie von Ihnen gewünscht, kommt nach den Richtlinien nur in Frage, wenn der Abstand zum nächsten Knotenpunkt mindestens 200 m beträgt. Im vorliegenden Fall bewegen wir uns demnach in einem Grenzbereich. Es muss also ein besonderer Querungsbedarf für die dauerhafte Einrichtung einer weiteren Furt nachgewiesen werden. Besondere Gründe sind z. B. eine hohe Anzahl an querenden Fußgängern, eine beidseitig geschlossene Wohnbebauung oder wichtige Einrichtungen wie Geschäfte, Arztpraxen, Seniorenwohnheime. Im betrachteten Abschnitt der Hauptstraße liegen dafür keine ausreichenden Gründe vor.

    Andere Querungshilfen wie z. B. Mittelinseln, vorgezogene Gehwege oder Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sind durch die vorhandene Straßenbahn ebenfalls nicht möglich.

    Uns sind darüber hinaus keine auffälligen Unfälle, insbesondere mit Fußgängern, bekannt.

    Wir bedauern, dass wir Ihrem Wunsch nach einer weiteren signalisierten Fußgängerfurt nicht nachkommen können. Wir hoffen jedoch, dass Sie für die genannten Gründe Verständnis haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Petra Kaiser

    STADTMANNHEIM2 - Fachbereich Stadtplanung

    Abteilung 61.3.2

    Verkehrsplanung

    Collinistraße 1, 68161 Mannheim

    Tel.: 0621 / 293-7785 - Fax: 0621 / 293-477785

    E-Mail: petra.kaiser@mannheim.de

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    04-09-17 17:10 Uhr

    Sehr geehrter Herr Born,

    herzlichen Dank, daß Sie unserem Wunsch zur erneuten Aufstellung des Trailers nachgekommen sind und für Ihre heutige Nachricht auf unserem AB mit den folgenden Meßdaten:

    - Stelldauer 29 Tage

    - 337 Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit, das macht im Schnitt 11,5/Tag

    Viele Grüße

    Fam. Reiser

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    12-08-17 03:26 Uhr

    zunächst unsere Anfrage:

    Sehr geehrter Herr Benz,
    gestern fand ein Treffen von Anliegern mit Frau Wacker und Herrn Born statt.
    Daraus haben sich 2 Bitten an Sie ergeben:
    1. die Anlieger wünschen sich mindestens! eine weitere Fußgängerampel auf der Hauptstraße und zwar zwischen Hauptstr. 161 bis 123, denn hier beträgt der Abstand der Ampeln 400 m.
    Es gab schon einmal eine Ampel dort, als D&S gebaut hat, das war sehr hilfreich besonders für Kinder und ältere Menschen, die nicht mal schnell über diese stark befahrene Straße flitzen können.
    2. Da die Autofahrer häufig schnell fahren wären "intelligente Ampeln", die bei erhöhter Geschwindigkeit auf rot schalten, wünschenswert. Ist das in Feudenheim machbar?
    Herzlichen Dank im voraus für Ihre ausführliche Auskunft.

    Und hier die Antwort:

    Sehr geehrte Frau Reiser,
    vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Zu 1.

    Sicher verstehen Sie, dass im Prinzip gleichgeartete Wünsche häufiger an die Stadtverwaltung herangetragen werden. Der Standardablauf in diesem Sachverhalt stellt sich wie folgt dar:

    1. Prüfung durch die Abteilung Verkehrsplanung im Fachbereich Stadtplanung; die wichtigsten Kriterien in Stichworten: Verkehrsstärken Fußgänger und Kfz-Verkehr, andere Gesichtspunkte der Verkehrssicherheit wie z.B. zulässige Höchstgeschwindigkeit, Sichtbeziehungen.

    2. Abstimmung des Ergebnisses mit weiteren befassten Stellen wie der Polizei (Stabstelle Verkehr), FB 31 (Sicherheit und Ordnung), FB 68 (Tiefbau).

    3. Sofern die Prüfung ergibt, dass die Verkehrssicherheit nur durch einen Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) oder eine Lichtsignalanlage (Ampel) gewährleistet werden kann, werden die erforderlichen Finanzmittel beantragt.

    4. Nach Gewährung der Mittel wird das Projekt umgesetzt.

    Ich werde Ihren Wunsch also intern weitergeben. Nach Abschluss der Prüfung werden wir Sie vom Ergebnis unterrichten. Falls erforderlich erlauben wir uns für Rückfragen Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Aufgrund der bevorstehenden Urlaubszeit, der oben beschriebenen Abstimmungen und einer sehr hohen Auslastung bitte ich jedoch bereits vorab um Verständnis, dass es Oktober werden kann, bis Sie Antwort dazu erhalten.

    Zu 2.

    Um ohne Umschweife auf Ihre Frage einzugehen: Ampeln (Lichtsignalanlagen) die bei überhöhter Geschwindigkeit auf Rot schalten sind grundsätzlich nicht zulässig. Eine derartige Schaltung zur Durchsetzung der tatsächlichen Fahrgeschwindigkeit auf das zulässige Niveau ist mit dem Zweck, aus dem Ampeln üblicherweise errichtet werden nicht vereinbar, denn …

    Lichtsignalanlagen sind gemäß StVO dort erforderlich,

    - wo es wegen fehlender Übersicht immer wieder zu Unfällen kommt und es nicht möglich ist, die Sichtverhältnisse zu verbessern oder den kreuzenden oder einmündenden Verkehr zu verbieten,

    - wo immer wieder die Vorfahrt verletzt wird, ohne dass dies mit schlechter Erkennbarkeit der Kreuzung oder mangelnder Verständlichkeit der Vorfahrtregelung zusammenhängt, was jeweils durch Unfalluntersuchungen zu klären ist,

    - wo auf einer der Straßen, sei es auch nur während der Spitzenstunden, der Verkehr so stark ist, dass sich in den wartepflichtigen Kreuzungszufahrten ein großer Rückstau bildet oder einzelne Wartepflichtige unzumutbar lange warten müssen.

    (Quelle: StVO, Verwaltungsvorschrift zu §37 Lichtsignalanlagen)

    Signalanlagen dürfen per Definition nicht dazu eingesetzt werden, um direkt regulierend auf die Einhaltung der Fahrgeschwindigkeit einzuwirken. Vergleichbare Schaltungen mussten andernorts aufgrund einer Weisung übergeordneter Behörden wieder rückgängig gemacht werden.

    Die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit muss mit den dafür vorgesehenen Mitteln durchgesetzt werden!

    Mit freundlichen Grüßen,

    Frank Benz
    ---
    Stadt Mannheim ² - Fachbereich Tiefbau
    Collinistraße 1 - 68161 Mannheim
    Tel. 0621/293-7303 - Fax. 0621/293-7142
    E-Mail: Frank.Benz@Mannheim.de

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    21-07-17 15:27 Uhr

    Liebe Mitunterstützer,
    bei der Ortsbegehung kam noch ein wichtiger Punkt auf.
    Es ist für die Verkehrsbehörde in Zusammenhang mit unserem Anliegen sehr hilfreich, wenn Vergehen auf der Hauptstraße angezeigt werden. D. h. falls Sie gefährdet wurden, erstatten Sie bitte Anzeige bei der Polizei, damit es in den Akten ist - am Besten mit einem Zeugen. Falls Ihnen der Weg zur Wache zu weit ist oder diese gerade geschlossen ist haben Sie die Möglichkeit unter www.polizei-bw.de/internetwache/ Anzeige zu erstatten.
    Oder Sie schicken eine mail an: MANNHEIM.PP.VD@polizei.bwl.de zu Händen Herrn Dieter Schäfer.
    Heute wurde wieder eine Mitstreiterin bei grüner Ampel fast überfahren - sie hat sofort Anzeige erstattet.

  • Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger

    20-07-17 15:13 Uhr

    Teilnehmer:

    Frau Wacker, Verkehrsbehörde
    Herr Born, Verkehrsbehörde
    Frau Dr. Klitzke, SPD
    Anwohner

    1. Herr Born gab die Daten der Geschwindigkeitsmessungen vor dem Trailer
    (gemessen mit Impactor):

    30 % über Tempo 30 bei Nacht

    0,1 % über Tempo 50 bei Tag

    sowie mit dem Trailer:

    14,1 % über Tempo 30 bei Nacht

    0,2 % über Tempo 50 bei Tag

    bekannt

    @Herr Born: in unregelmäßigen Abständen wird der Trailer für 1-2 Wochen
    auf der Hauptstraße an verschiedenen Stellen zu weiteren Messungen
    aufgestellt. Zusätzlich werden mobile Messungen durchgeführt.

    2. Es wird geprüft, ob eine Anzeigentafel mit Geschwindigkeitsanzeige,
    die gleichzeitig Daten aufnimmt, aufgestellt wird. Evtl. mit "Smileys"
    DANKE bzw. LANGSAM!

    @Herr Born

    3. Bzgl. eines Austauschs des Kopfsteinpflasters gegen eine geräuscharme
    Alternative erkundigt sich Frau Wacker und gibt Rückmeldung

    @Frau Wacker

    4. Anfrage an Herrn Frank Benz, Verkehrssignaltechnik, ob intelligente
    Ampeln in Feudenheim möglich sind

    @Frau Reiser

    5. Fazit: Die Verkehrsbehörde ist Tempo 30 gegenüber sehr
    aufgeschlossen. Leider fehlen die gesetzlichen Grundlagen (Altenheim,
    Kindergarten etc.) um Tempo 30 anzuordnen, da die Hauptstraße eine
    Kreisstraße ist.

  • Der Empfang der Petition wurde bestätigt

    14-07-17 10:03 Uhr

    Liebe Mitunterstützer,
    eben hat uns Herr Born von der Verkehrsbehörde angerufen.
    Es gibt nochmals einen Ortstermin, die Abteilungsleitung der Verkehrsbehörde kommt auch mit. Ebenso werden die Zahlen der Messungen vor und mit dem Trailer dort besprochen.
    Wir treffen uns am Mittwoch, 19.07.2017 um 17:30 vor der Hauptstraße 159.
    Wenn Sie Fragen haben können Sie mir gerne mailen heike_h_reiser@web.de
    Wir würden uns freuen, wenn eine große Gruppe unser Anliegen vertritt.