06.10.2026, 14:18
Update, 06.10.2026, 20:02 Uhr
Die Geschwindigkeitsmessung in der Schloßhofstraße wurde gegen 20:02 Uhr beendet. Zu diesem Zeitpunkt verließ das Messfahrzeug den Standort.
Damit wurde nach meiner Beobachtung lediglich im Zeitraum von etwa 17:00 Uhr bis 20:02 Uhr gemessen, wobei sich der Mitarbeiter der Geschwindigkeitsmessung während dieses Zeitraums für circa eine halbe Stunde nicht im Fahrzeug befand. Dieser Zeitraum erscheint mir für die Erfassung der von mir bereits geschilderten Geschwindigkeitsproblematik weiterhin wenig aussagekräftig.
Vor Beginn des U21-Länderspiels herrschte im Bielefelder Westen ein außergewöhnlich hohes Verkehrsaufkommen mit erheblichem Rückstau. Teilweise war kaum mehr als Schrittgeschwindigkeit möglich. Während des Spiels stellte sich dann die genau gegenteilige Situation ein: Die Straßen waren zeitweise nahezu leergefegt.
Hinzu kommt, dass an einem Montagabend erfahrungsgemäß deutlich weniger Fahrzeuge unterwegs sind, die durch starkes Beschleunigen, überhöhte Geschwindigkeit oder sogenanntes „Posing“ auffallen. Die von mir bereits angesprochene Problematik tritt insbesondere am Freitag- und Samstagabend sowie in den Nachtstunden auf.
Damit wurde aus meiner Sicht ausgerechnet in einem Zeitfenster gemessen, das die eigentliche Problematik nur sehr eingeschränkt abbilden kann: zunächst Stau und extrem langsamer Verkehr, anschließend während des Fußballspiels sehr wenig Verkehr.
Ich möchte daher nochmals ausdrücklich darum bitten, Geschwindigkeitskontrollen auch zu den bereits genannten relevanten Zeiten durchzuführen, insbesondere freitags und samstags in den Abend- und Nachtstunden. Erst dann dürfte sich ein wesentlich realistischeres Bild davon ergeben, welche Geschwindigkeiten in der Schloßhofstraße tatsächlich gefahren werden.
Anmerkung: Pünktlich zum Abpfiff des U21-Länderspiels, als sich die Fußballfans langsam wieder in ihre Autos setzten, um nach Hause zu fahren, und der Verkehr und die Raserei wieder losgingen, war das Messfahrzeug schon längst über alle Berge.