Mehr Verlässlichkeit vom ÖPNV von und nach Kronberg

Petition richtet sich an
Prof. Knut Ringat Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung RMV GmbH

1.870 Unterschriften

Sammlung beendet

1.870 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet September 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

13.05.2026, 10:36

Liebe Mitstreiterinnen und Mitschreiter,

Die Bürgerinitiative „Kronberg bleibt dran – Mehr Verlässlichkeit vom ÖPNV von und nach 
Kronberg“ hat Ende März/April 2026 eine Nachfassbefragung unter Unterstützerinnen und 
Unterstützern der Petition im September 2025 durchgeführt. Bis Mitte April nahmen 134
Bürgerinnen und Bürger an der Umfrage zur Nutzung und Wahrnehmung des ÖPNV teil. Der 
Fokus lag auf der S Bahn-Linie S4 sowie den Anschlussverbindungen seit der Unterschriftaktion 
im September 2025.

Zentrale Ergebnisse
• 58 % der Befragen nutzen den ÖPNV seltener oder gar nicht mehr.
• 60 % sehen keine Verbesserung bei Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.
• 66 % bewerten die Fahrgastinformation weiterhin als unzureichend.

Positive Aspekte
Vereinzelt werden leichte Verbesserungen wahrgenommen, insbesondere bei der S4 (weniger 
Komplettausfälle, stabilerer Wochenendverkehr). Positiv hervorgehoben werden zudem das 
Engagement und die Freundlichkeit des Personals.

Hauptprobleme
• Weiterhin häufige, kurzfristige Zugausfälle und vorzeitige Wenden.
• Schlechte Abstimmung zwischen Bahn und Bus bei verpassten Anschlüssen.
• Unzureichende, verspätete oder widersprüchliche Informationen bei Störungen.
• Unzuverlässiger und schlecht kommunizierter Schienenersatzverkehr.

Auswirkungen
Die mangelnde Verlässlichkeit führt zu Stress, Zusatzkosten (Taxi/Uber) und zur Abwendung vom 
ÖPNV. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Fahrgäste ohne Auto sowie Personen mit 
Mobilitätseinschränkungen.

Fazit & Handlungsfelder
Trotz punktueller Verbesserungen zeigt dieses Stimmungsbild, dass das Vertrauen der Fahrgäste 
nach wie vor gering ist. Die Nachfassaktion zeigt keine grundlegende Verbesserung des ÖPNV in 
Kronberg. Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt den ÖPNV seltener oder gar nicht mehr. Rund 
zwei Drittel sehen keine besseren Informationen zu Ausfällen und Verspätungen. Es gibt 
vereinzelte Verbesserungen, diese werden jedoch als unzureichend empfunden.
Unzuverlässigkeit, schlechte Anschlüsse und fehlende Information prägen weiterhin den Alltag 
der Fahrgäste

Zentrale Handlungsfelder sind: verlässliche Information, stabile Verfügbarkeit der S4 und ein 
funktionierender SEV. Es ist erstaunlich, dass insbesondere die Unzulänglichkeiten der 
Informationsbereitstellung und des SEV nicht verbessert werden konnten. 

Die BI „Kronberg bleibt dran“ unter Federführung von Aktives Kronberg e.V. wird die weitere 
Entwicklung beobachten und auch in Zukunft mit entsprechenden Aktionen begleiten. Die 
Zuverlässigkeit des öffentlichen Nahverkehrs ist und bleibt essenziell für Kronberg und den 
Umstieg auf klimafreundlichere Transportmittel.

Freundliche Grüße
Kurt Bürkin


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