Family

Öffnung von Kindergärten in Baden-Württemberg

Petitioner not public
Petition is directed to
Kultusministerin Susanne Eisenmann
7.311 Supporters 7.026 in Baden-Württemberg
The petition was withdrawn by the petitioner
  1. Launched April 2020
  2. Collection finished
  3. Filed on 16 Dec 2020
  4. Dialogue
  5. Failed

Petition in Zeichnung - Wir sind noch nicht am Ziel und brauchen euch!

at 02 May 2020 21:58

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir stehen kurz davor die 6.000er-Marke zu knacken! Das ist ein wunderbarer Erfolg. Und jetzt folgt ein „aber“: Wir müssen noch mehr werden, um unseren Kindern bei den Politikern und Entscheidern eine Stimme zu verleihen! Einmal mehr sind wir alle zunächst auf den 6. Mai vertröstet worden. Dann sollen auch die Kitas und Kigas auf der Agenda stehen und (etwas) genauer erläutert werden, wie und wann es weitergeht. Ein Vier-Stufen-Plan wurde von den Familienministern zur Wiedereröffnung der Kindertageseinrichtungen als Grundlage ausgearbeitet. Nach jeder Stufe soll bewertet werden, wie sich das Infektionsgeschehen verhält. Es werden wieder Tage und Wochen ins Land ziehen. Um es noch mal klar zu sagen – wir als Initiatoren der Petition wollen den Schalter nicht von null auf hundert umlegen, wir wollen eine Perspektive für unsere Kinder, die dringend andere Kinder brauchen, um zu lernen, zu wachsen, zu lachen, zu spielen, aber auch um sich mal zu reiben.

Folgende Gedankenanstöße möchte ich euch mit auf den Weg geben:

1) Um den politischen Druck zu erhöhen wäre es gut, wenn viele von euch mit dem Petitions-Anliegen im Sinne eurer Kinder auf eure Landtags- und Bundestagsabgeordneten eures Wahlkreises zugehen würden. Als kleine Anregung stelle ich gerne mein Schreiben an die Landesregierung zur Verfügung, das ich am 30. April abgeschickt habe (pdf s.u.).

2) Wenn jeder 2-3 weitere Unterzeichner überzeugt, haben wir die 21.000 Marke bald erreicht.

Auf folgende Veröffentlichung möchte ich hinweisen, vor allem interessant, weil sich hier Ärzte zu Wort melden: www.aerzteblatt.de/archiv/213829/Coronakrise-Kinder-haben-das_Recht-auf_Bildung.

Die Studie geht auch auf die Untersuchung des Virologen Drosten ein, die nachgewiesen haben soll, dass Kinder (anscheinend) genauso ansteckend seien wie Erwachsene. Der Artikel relativiert das Ganze aber wieder etwas. Zitat: „Aktuell zeigten Drosten und Kollegen in einer aktuellen Studie, dass bei Kinder und Erwachsenen mit SARS-CoV-2-Nachweis die Viruslast in den oberen Luftwegen quantitativ vergleichbar ist. Allerdings ist der Rückschluss – Kinder und Erwachsene seien somit vergleichbar infektiös – nicht zulässig. Bei dieser Studie liegt eine erhebliche Verzerrung vor, da primär symptomatische Patienten getestet wurden.“

Ich bin auch kein Mediziner, aber das zweite Zitat versteht auch jeder Nicht-Mediziner: „Nach derzeitigem Wissen scheinen Kinder nicht wesentlich an der Übertragung von SARS-CoV-2 beteiligt zu sein. Deshalb tragen die flächendeckende Schließung von Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen sicherlich weniger als erwartet zur Eindämmung der Pandemie bei. Im Anbetracht der erheblichen Nebenwirkungen der Schließungen sollte dem Recht der Kinder auf Bildung und Teilhabe an der Gesellschaft Vorrang eingeräumt werden.“

Mit dieser Botschaft möchte ich euch noch mal bitten, weiter für die Petition zu wirbeln, zu werben und zu überzeugen. Wir machen das für unsere Kinder! Ich danke euch!


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