openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
  • Petitionsbeschluss: Der Petition wurde nicht entsprochen oder überwiegend nicht entsprochen

    14-07-13 23:59 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    Unsere Petition mußte leider abschlägig beschieden werden. Mit der Straßenverkehrsordnung biete die Gesetzgebung der Situation vor Ort ausreichend Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Im Antwortschreiben wird die Ablehnung auch mit dem § 20 der STVO begründet, der dem Kraftfahrer gebietet, mit erhöhter Vorsicht an haltenden Bussen vorbei zu fahren. Dass genau dieser Regelverstoß, der von uns im Nachhinein auch filmisch wiederholt dokumentiert wurde, zum Unfall geführt hat, läßt die Entscheidung besonders grotesk wirken. Nach dem Unfall haben viele Eltern Ihre Kinder wieder selbst in die Schule gebracht. Für Ihr Sicherheitsempfinden war das gut, für den jeweiligen Tagesablauf warscheinlich wieder ein wenig stressiger, für die Statistik war es schlecht. Die Stadtverwaltung hat in der Zeit nach dem Unfall laut ihrem Schreiben wiederholt Verkehrsbeobachtungen durchgeführt und festgestellt, dass gar nicht so viele Schüler mit dem Bus kommen. So verwendet die Stadt unsere Angst und unsere Fürsoge tatsächlich gegen uns.
    Die Stadt hat die STVO genutzt, um uns darzustellen, dass an der Situation nichts geändert werden muss. Auf unsere Petition hat sie zum Teil verklärt geantwortet.
    Wir haben Zusagen zur weiteren Unterstützung aus der Politik erhalten, die Umsetzung läßt derzeit noch auf sich warten. Letztlich will man die Situation vor der Schule eventuell nochmal betrachten, wenn der Schulausbau vorangeschritten ist.

    Wir danken Ihnen nochmals für Ihre Unterstützung. Wenn Sie eine Idee haben, die uns unserm Ziel näher bringen könnte, teilen Sie uns diese bitte gern mit.

    Freundliche Grüße
    Rainer Butte
    KILALOMA e.V.
    rainer.butte@kilaloma.de

  • Die Petition befindet sich in der Beratung/Prüfung beim Empfänger

    11-03-13 22:56 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    am 6. März hatte der Petitionsausschuss eine Gesprächsrunde mit Mitarbeitern der Verwaltung. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

    Drücken wir unseren Kindern also weiter die Daumen.

    Rainer Butte
    Kilaloma e.V.

  • Der Empfang der Petition wurde bestätigt

    04-12-12 22:56 Uhr

    Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Mitmenschen,

    wir danken Euch und Ihnen allen, die unsere Petition unterstützen.
    Unsere Petition für einen sicheren Schulweg vor unserer Schule ist am 24.11.2012 versandt und am 26.11.2012 dokumentiert beim zuständigen Ausschuss im Bürgermeisteramt der Stadt Dresden eingegangen.. Die Online Petition lief bis 12.11.2012. Es hat dann noch ein paar Tage gedauert, bis wir die letzten ausgelegten Listen zusammen gesammelt haben und das ganze ein wenig hübsch binden lassen haben. Zu den 625 Unterzeichnern hier aus der Online-Petition haben wir 2.743 Unterschriften mit den Auslagen in unserem und den angrenzenden Stadtteilen gesammelt, sodass 3.368 Mitmenschen unser Anliegen unterstützen. Mit der Online-Petition haben wir auch die dort geschriebenen Kommentare ausgedruckt und der Petition beigefügt.
    Drücken wir unseren Kindern und uns die Daumen, dass es gelingt.
    Ich werde Sie über den weiteren Verlauf informieren.

    Rainer Butte
    KILALOMA-Vorstand

  • Änderung am Text der Petition

    18-09-12 19:37 Uhr

    Die Überschrift wurde geändert, da bei der Ersteingabe die ursprüngliche Überschrift wegen Überlänge (Anwenderfehler) beschnitten wurde.
    Neuer Titel: Petition für einen sicheren Sicherer Schulweg - Querungsanlage an Fußgängerampel vor der Haltestelle Kastanienstraße KILALOMA Grundschule in der Pirn Dresden Neuer Petitionstext: Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir fordern für unsere Schulkinder eine Fußgängerampel, die auf die Fahrgeschwindigkeit der Kraftfahrzeuge reagiert, als Querungsanlage an der Pirnaer Landstraße in Höhe der Haltestelle Kastanienstraße, sowie eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für einen ausgedehnten Bereich um diese Haltestelle Kastanienstraße. Weiter fordern wir Verkehrszeichen, die den Kraftfahrer auf die Kinder und unsere Schule aufmerksam machen.


    Zur Begründung:

    An der Pirnaer Landstraße befindet sich mit der Hausnummer 191 unsere Grundschule, die staatlich anerkannte Montessorigrundschule KILALOMA in freier Trägerschaft. Dort ist am Donnerstag den 5. Juli 2012 am morgen ein 10-jähriger Schüler unserer Schule beim Versuch, die Straße nach dem Aussteigen aus dem Bus zu queren, von einem Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt worden.

    Das Verhalten im Straßenverkehr ist ein Thema, dass regelmäßig wiederkehrend in den Schulunterricht integriert wird. Zusätzlich findet einmal im Jahr eine Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit der Dresdner Polizei statt, in der auch besonders auf die Gefährlichkeit der Pirnaer Landstraße vor der Schule hingewiesen wird, um das Bewusstsein der Schüler für die Notwendigkeit von Aufmerksamkeit und Vorsicht im Straßenverkehr zu schärfen. Nach dem schrecklichen Ereignis ist uns bewusst geworden, dass das nicht reicht, und dass ein solcher Unfall kein zweites Mal passieren darf.

    Die Firma Vandemoortele hat nach dem Unfall vom 05.07.2012 in eigener Verantwortung in einem an die Oberbürgermeisterin gerichteten Schreiben eine sichere Fußgänger-Überquerungsmöglichkeit gefordert und diese Forderung mit einer Unterschriftensammlung unterstrichen. Die Stadt hat dieses Ersuchen mit Schreiben vom 17.08.2012 sachlich abgelehnt. Die Gegebenheiten vor Ort, die Straßenverkehrsordnung, Richtlinien, die vorauszusetzende Eigenverantwortung jedes Verkehrsteilnehmers sowie eine Unfallstatistik der Polizei ergäben keine Rechtfertigung zur weiteren Einschränkung des fließenden Verkehrs.

    Das Schulgelände mit seinem derzeitig eingeschossigen Gebäude liegt hinter viel Grün eher unscheinbar in direkter Nachbarschaft zum Seniorenheim Dresden Leuben. In weiterer Nachbarschaft befinden sich ein Lidl- und ein Aldi-Einkaufsmarkt, das Dresdner Margarinewerk und das VEM-Maschinenwerk. Die Haltestelle Kastanienstraße liegt direkt vor dem Schulgelände. Die nächste Fußgängerampel befindet sich an der Haltestelle Weißdornstraße etwa 250 Meter entfernt.

    Die Schule ist im Jahr 2007 gegründet worden. Seither wächst die Schülerzahl stetig. Die räumlichen Möglichkeiten des jetzigen Schulgebäudes begrenzen die Zahl der Schüler auf 40. Um der steigenden Nachfrage nach einem Grundschulplatz gerecht zu werden, wird auf dem Grundstück bis zum Schuljahresbeginn 2013/2014 ein zweistöckiger Schulneubau errichtet werden, in dem bis zu 80 Schülern Platz zum Lernen geboten werden wird.

    Wachgerüttelt durch den tragischen Unfall ist unser Anliegen nun, den Schulweg für unsere Kinder vor der Schule so sicher wie möglich zu gestalten.

    Die Pirnaer Landstraße ist im Bereich vor der Schule über eine Strecke von 800 Metern gerade und einer Fahrbahnbreite von neun Metern sehr großzügig ausgebaut. Derzeit gibt es für den Kraftfahrer keinerlei verkehrstechnische Hinweise auf unsere Schule.

    In erwähntem Schreiben der Stadt Dresden hat diese jedoch erklärt, dass es für eine Veränderung der Gegebenheiten keine sachliche Grundlage gäbe. Sie beschreibt den Ausbau der Straße als positiv für die Verkehrsübersicht. Tatsächlich bietet das Ausmaß der Straße vor der Schule dem Kraftfahrer die Möglichkeit, sich zügig fortzubewegen. Bei einer maximal zulässigen Fahrzeugbreite von 2,55 Metern ist ein haltender Bus auf dieser breiten Straße nicht einmal ein Hindernis, dass den passierenden Kraftfahrer zum Reduzieren der Geschwindigkeit animiert.

    Die Stadt führt in ihrem Schreiben weiter auf, mit den § 3 Abs. 2a und § 20 der StVO, die den Fahrzeugführer im allgemeinen und speziell an Haltestellen zur Vor- und Rücksicht anhalten, sei der Sicherheit an dieser Stelle Genüge getan.

    Wer den Dresdner Straßenverkehr beobachtet oder sich in ihm bewegt, weiß, dass dort ein eher progressiver Fahrstil gepflegt wird. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden in Zeiten von Blitzermeldungen im Radio insbesondere auf Hauptverkehrswegen mit großer Toleranz überschritten und Sperrflächen und durchgezogene Linien werden insbesondere an Haltestellen gern ignoriert, um an haltenden Straßenbahnen und Bussen vorbei zu fahren.