Petition gegen das geplante Rechenzentrums im Ortsteil Eiche

Petition richtet sich an:
Gemeinde Ahrensfelde, Bürgermeister/in, Gemeindevertretung

321 Unterschriften

Sammlung beendet

321 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten


20.10.2026, 01:16

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Ein wichtiger Teilerfolg für Eiche – danke für eure Unterstützung!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
gestern waren rund 30 Bürgerinnen und Bürger bei der Sitzung der Gemeindevertretung dabei. Vielen Dank an alle, die gekommen sind und unserer Petition ein Gesicht gegeben haben!
Auf meine Bitte hin beantragte ein Gemeindevertreter, die Behandlung unserer Petition vorzuziehen. So konnten auch Menschen mit familiären Verpflichtungen unsere Rede gleich zu Beginn verfolgen. Einige Unterstützer kamen ebenfalls zu Wort. Unsere Botschaft wurde deutlich: 321 Menschen haben sich gegen das geplante Rechenzentrum an DIESEM Standort ausgesprochen.
Aus allen Fraktionen und vom Bürgermeister gab es Beiträge. Dadurch wurde sichtbar, wie unterschiedlich die Positionen innerhalb der Gemeindevertretung sind. Frau Emmerich leitete die Sitzung fair – auch dafür mein Dank.
Die Gemeindevertretung hat einstimmig beschlossen, unsere Petition in das öffentliche Beteiligungsverfahren aufzunehmen. Sie muss damit im weiteren Verfahren mit abgewogen werden. Dieser einstimmige Beschluss bedeutet keine einstimmige Unterstützung unserer Forderung. Aber unser Anliegen liegt nun ausdrücklich auf dem Tisch.
Für mich ist das ein erster, sehr wichtiger Teilerfolg. Wir haben Aufmerksamkeit geschaffen und, so mein Eindruck, zum Nachdenken angeregt. Es ist deutlich geworden: Dieser Standort findet in Eiche keineswegs ungeteilte Zustimmung.
Über die Zukunft des Projekts ist damit noch nichts entschieden. Deshalb brauchen wir weiterhin eure Unterstützung und eine sichtbare Präsenz bei den kommenden Sitzungen:
📅 Mittwoch, 11. November 2026, 19 Uhr: Ortsbeirat Eiche
📅 Donnerstag, 12. November 2026, 19 Uhr: Ausschuss für Wirtschaft, Bauwesen, Umwelt und Natur
📅 Montag, 16. November 2026, 19 Uhr: Gemeindevertretung Ahrensfelde
Welche Punkte zum Rechenzentrum jeweils behandelt werden und wo die Sitzungen stattfinden, teilen wir mit den veröffentlichten Tagesordnungen mit.
Nicht jeder kann an jedem Abend dabei sein. Lasst uns die Termine deshalb untereinander aufteilen. Wer einen Abend übernehmen kann, meldet sich bitte bei mir mit dem passenden Datum. Niemand muss eine Rede halten – schon eure Anwesenheit zeigt, dass unser Anliegen weiter von vielen getragen wird.
Es geht um unser Zuhause und die langfristige Entwicklung unseres Ortes. Gestern haben wir gemeinsam einen wichtigen Schritt gemacht. Bleiben wir dran!
Euer Marco


18.10.2026, 11:08

321 Unterschriften – zeigen wir gemeinsam die Menschen dahinter!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
am Montag, 19. Oktober, um 19 Uhr wird unsere Petition gegen das geplante Rechenzentrum in Eiche in der Sitzung der Gemeindevertretung im Gemeindesaal behandelt.
Zuvor möchte ich euch über einen wichtigen Vorgang informieren: Anfang Oktober habe ich festgestellt, dass meine rund 60 Seiten Einwendungen in den vorgelegten Abwägungsunterlagen nicht berücksichtigt waren. Dies habe ich gegenüber der Gemeinde gerügt.
In der Ortsbeiratssitzung am 14. Oktober wurde mir dazu mündlich mitgeteilt, dass ein Systemfehler gefunden worden sei. Dabei seien auch weitere bislang übersehene Einwendungen aufgetaucht und nachträglich bearbeitet worden. Die ergänzenden Unterlagen wurden dem Ortsbeirat erst am Abend vor seiner Sitzung übergeben. Eine schriftliche Antwort auf meine Rüge steht weiterhin aus.
Dieser Vorgang zeigt, wie wichtig es ist, dass wir das Verfahren aufmerksam begleiten und auf die vollständige Berücksichtigung unserer Einwendungen achten.
Am Montag geht es um unsere Petition. 321 Menschen haben sie unterstützt. Ich möchte, dass die Gemeindevertreter auch die Menschen hinter diesen Unterschriften wahrnehmen.
Bitte kommt dazu! Niemand muss eine Rede halten oder Fachfragen beantworten. Einfach anwesend sein, zuhören und zeigen: Die Zukunft unseres Ortes liegt uns am Herzen.
Montag, 19. Oktober 2026
19 Uhr · Gemeindesaal
Sitzung der Gemeindevertretung
Eure Unterschrift hat unsere Position dokumentiert. Eure Anwesenheit gibt ihr ein Gesicht.
Euer Marco


13.10.2026, 12:57

Ihr habt die Petition unterstützt. Morgen könnt ihr eure Unterstützung auch vor Ort zeigen.
Am Mittwoch, 14. Oktober, um 19:00 Uhr im Ortsteilzentrum Eiche wird der Ortsbeirat zum nächsten Schritt beim geplanten Rechenzentrum angehört.
Eine Unterschrift setzt ein Zeichen. Ein gut besuchter Saal macht sichtbar, wie vielen Menschen diese Entscheidung wichtig ist. Bitte kommt, wenn ihr es einrichten könnt, und bringt gern jemanden mit. Ihr müsst nichts sagen – eure Anwesenheit zählt.
Wir sehen uns morgen im Ortsteilzentrum Eiche.


09.10.2026, 02:15

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,
bitte halten Sie sich den 14.10.2026 und den 19.10.2026 frei und nehmen Sie an den öffentlichen Sitzungen teil. An beiden Terminen können wir mit unserer Anwesenheit deutlich machen, dass die Bedenken gegenüber dem geplanten Rechenzentrum ernst genommen werden müssen.
Unsere Petition wird inzwischen offiziell behandelt. Das ist ein wichtiger Schritt. Jetzt kommt es darauf an, unsere Anliegen auch persönlich und sichtbar in die weiteren Beratungen einzubringen.
Was ist seit dem Gespräch am 7. Oktober passiert?
Am 07.10.2026 fand im Gemeindezentrum Eiche ein Orientierungsgespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative, des Ortsbeirats, der Gemeinde und des Vorhabenträgers statt. Dabei wurden die wesentlichen Themen erneut angesprochen. Die Projektseite hob insbesondere ihre Maßnahmen beim Schallschutz hervor, die nach ihrer Darstellung über die Mindestanforderungen hinausgehen.
Herr Schwarz erklärte, dass alle Einwendungen aus der ersten öffentlichen Beteiligung gelesen und bewertet worden seien. Nachbesserungen seien in die Planung eingeflossen. Die überarbeiteten Unterlagen stehen laut Verwaltung im Ratsinformationsportal zur Einsicht bereit.
Aus meiner Sicht kamen die Auswirkungen auf den ländlichen Charakter Eiches, das Orts- und Landschaftsbild sowie die Interessen der Einwohner im Gespräch weiterhin zu kurz. Diese Fragen bleiben für mich zentrale Punkte der Diskussion.
Unsere Petition mit 321 Unterstützerstimmen
Im Gespräch habe ich die Petition persönlich an Ortsvorsteherin Frau Tietz übergeben – in Anwesenheit von Bürgermeister Wilfried Gehrke und Swen Schwarz. Zuvor hatte ich die Unterlagen bereits per E-Mail an die Gemeinde übersandt.
Die Gemeinde hat den Eingang schriftlich bestätigt und angekündigt, die Petition auf die Tagesordnung der Gemeindevertretung am 19.10.2026 zu setzen.
Die 321 Unterstützerstimmen dokumentieren klaren Widerspruch gegen das Vorhaben. Sie müssen in der öffentlichen Darstellung berücksichtigt werden. Die pauschale Aussage, Eiche begrüße dieses Projekt, wird den geäußerten Bedenken nicht gerecht.
14.10.2026 – Sitzung des Ortsbeirats Eiche
Der Ortsbeirat wird zum überarbeiteten Bebauungsplan und zur vorgesehenen Durchführung der formellen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung angehört. Seine Stellungnahme ist ein wichtiger Beitrag für die anschließenden Beratungen.
Bitte kommen Sie zu dieser Sitzung. Eine starke Beteiligung zeigt dem Ortsbeirat, welchen Stellenwert das Thema für die Einwohner hat.
19.10.2026 – Sitzung der Gemeindevertretung Ahrensfelde
An diesem Termin wird unsere Petition beraten. Die Gemeindevertretung entscheidet, wie sie weiter behandelt wird. Ich habe die Möglichkeit, unsere Anliegen kurz mündlich zu begründen und Fragen zu beantworten.
Auch hier ist Ihre Teilnahme wichtig. Die Gemeindevertreter sollen sehen, dass hinter der Petition Menschen stehen, denen die Entwicklung ihres Wohnortes am Herzen liegt.
Bitte beachten Sie für beide Termine die verbindlichen Angaben zu Uhrzeit, Sitzungsort und Tagesordnung im Ratsinformationsportal und in den amtlichen Bekanntmachungen der Gemeinde.
Bitte treten Sie auch unserer WhatsApp-Gruppe bei.
Dort können wir aktuelle Informationen zum Planungsverfahren teilen, auf Termine aufmerksam machen und unsere Teilnahme an den Sitzungen koordinieren. Über folgenden Einladungslink können Sie direkt beitreten:
👉 Zur WhatsApp-Gruppe „Rechenzentrum Eiche“
Informieren Sie gerne auch Nachbarn und weitere Interessierte. Lassen Sie uns unsere Position gemeinsam, sachlich und bestimmt vertreten.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Marco Knoblauch


12.11.2025, 02:03

Es wurde der Punkt 3-6 der Petition konkretisiert.


Neuer Petitionstext:

Wir fordern die Gemeinde Ahrensfelde auf,das geplanten Rechenzentrum im Ortsteil Eiche im Rahmen der 9. Änderung des Flächennutzungsplans sowie des Bebauungsplans „Rechenzentrum Eiche“ nicht weiterzuverfolgen bzw. in dieser Form abzulehnen.

BegründungDas geplante Rechenzentrum widerspricht wesentlichen öffentlichen und örtlichen Interessen. Nach Abwägung der vorliegenden Gutachten, Planunterlagen und Stellungnahmen ergeben sich insbesondere folgende Kritikpunkte:

1. Unverhältnismäßiger Energiebedarf und KlimazieleDas Rechenzentrum ist laut Projektunterlagen auf eine elektrische Leistung bis zu 100 MW ausgelegt.Damit gehört es zu den energieintensivsten Anlagen Brandenburgs.Ein derartiger Einzelverbrauch steht in deutlichem Spannungsverhältnis zu den kommunalen und landesweiten Klimaschutzzielen.Die vorliegenden Planunterlagen zeigen keine nachvollziehbare Strategie zur Versorgung mit erneuerbarer Energie oder zur Einbindung in eine kommunale Wärme- und Stromplanung.Auch das Abwärmekonzept bleibt auf einer theoretischen Ebene und benennt keine konkreten Abnehmerstrukturen.

2. Lärmbelastung und SchallgutachtenDas Schallgutachten (KSZ, Juli 2025) arbeitet mit Geräuschkontingenten nach DIN 45691 und schließt eine Einhaltung der TA-Lärm-Werte unter idealisierten Annahmen.Die tatsächlichen Dauergeräusche aus Kühlung, Lüftung und Netzersatzanlagen sind nicht gemessen, sondern modellhaft berechnet.Eine Gesamtsimulation für Dauerbetrieb mehrerer Module liegt nicht vor.Die prognostizierten Werte an den nächstgelegenen Wohnhäusern bewegen sich je nach Gebietstyp zwischen 34 und 44 dB(A) – was bei ununterbrochenem 24-Stunden-Betrieb eine spürbare Dauerbelastung darstellen kann.Die Gutachter selbst weisen auf Prognoseunsicherheiten hin.

3. Verkehr und ErschließungDasErschließungDer VorhabenBau führteines zu100-MW-Rechenzentrums erheblichemerfordert Baustellenverkehrumfangreiche (Schwerlasttransporte,Bodenbewegungen, BetonmischerBetonarbeiten etc.)und Materialanlieferungen über mehrere Jahre.DieJahre.Das vorhandeneVerkehrsaufkommen Verkehrsinfrastrukturwährend (Dorfstraßeder /Bauzeit Schulwegist /in Ahrensfelderden ChausseeUnterlagen /nicht quantifiziert.Im Regelbetrieb rechnet das Gutachten zwar nur mit etwa 100 Pkw und 4 Lkw pro Tag, jedoch fehlen Aussagen zur Spitzenbelastung während Bau und Inbetriebnahme.Die Baustraßenerschließung über den Mehrower Chaussee) ist weder für Dauer- noch für Baustellenverkehr dieser Größenordnung ausgelegt.Die Baustrassenerschließung über das Feld ist nicht gesichertWeg und stelltlandwirtschaftliche mitFlächen 10mbedeutet Breitezudem einen unverhältnismäßigen Eingriff in dieden NaturAußenbereich, darTrassenführungder fürlandschaftsplanerisch Starkstromleitungenbewertet überwerden private Grundstücke sind nicht gesichertmuss.

4. Fehlender kommunaler NutzenRechenzentrenNutzenDas schaffenVorhaben kaumbindet Arbeitsplätze,über bindenzehn aberHektar Fläche und erfordert erhebliche FlächenInfrastruktur- und Infrastrukturkapazitäten.DieEnergieinvestitionen.Die Zahl der dauerhaften Arbeitsplätze bleibt in den Unterlagen ungewöhnlich gering (typisch < 50 Personen bei Anlagen dieser Größenordnung).Auch die Höhe und Nachhaltigkeit potenzieller Gewerbesteuereinnahmen sind unklarnicht undbelastbar könnendargelegt durch– zentraleinsbesondere Gewinnverlagerungbei minimiertkonzernübergreifenden werden.EinBetriebsstrukturen.Ein direkter kommunaler Mehrwert für Eiche oder Ahrensfelde ist derzeit nicht nachgewiesen.erkennbar.

5. Beeinträchtigung des Orts- und LandschaftsbildesDasLandschaftsbildesDas geplante Bauvolumen (mehrereumfasst mehrere zehntausend m² Nutzfläche)Nutzfläche und verändert diedas offene Ortsrandlage massiv.Die ortsbildprägende SilhouetteOrtsrandbild von Eiche würdeerheblich.Zwar dauerhaftsind gestört.DieErdwälle und Bepflanzungen vorgesehen, doch erreichen diese keine vollständige Abschirmung gegenüber der offenen Landschaft.Die Höhenentwicklung technischer Aufbauten und Schornsteine derist Notstromversorgungim könnenPlanverfahren bisnicht zubegrenzt 40mund hochwird seinzukünftige mögliche Wohnbebauungerst in dereinem angrenzendennachgelagerten NachbarschaftGenehmigungsschritt werdenkonkretisiert.Damit durchbleibt die Schallgeräuschevisuelle diesesWirkung Projektesund unmöglichEsFernsichtbeeinträchtigung wird durch Dieselabgabeunklar.Auch eine erheblicheBewertung Geruchsbelastungder durchNachtbeleuchtung Abgasefehlt gebenRechenzentren sind kritische Infrastruktur und potentielle Angriffszielebislang.

6. Beteiligung und BürgerwilleDasBürgerwilleDie OrtsbeiratsvotumUnterlagen sollzeigen, dendass Bürgerwillenwesentliche erfahren.technische DieParameter öffentliche(Leistung, Energieversorgung, Kaminhöhen, Leitungsführung) erst in nachgelagerten Verfahren festgelegt werden.Damit kann die Öffentlichkeit keine vollständige Abwägung vornehmen.Eine frühzeitige und transparente Diskussion soll die deutliche Ablehnung durch die Mehrheit der Bürgerinnenenergetischen, ökologischen und Bürgerverkehrlichen zeigenEineGesamtwirkungen ist daher gerechtfertigt.Die Petition mitversteht breitersich Unterstützungnicht sollals denBlockade, Gemeindevertreternsondern diesenals BürgerwillenErgänzung verdeutlichenzur undformalen Beteiligung, um kritische Detailfragen in die politische AbwägungDebatte einfließen.einzubringen.

ForderungWir fordern daher die Gemeindevertretung der Gemeinde Ahrensfelde auf,

  1. die Planverfahren zum Rechenzentrum Eiche zu stoppen,
  2. alternative, gemeinwohlorientierte Nutzungen für das betroffene Areal zu prüfen, und
  3. die Bürgerinnen und Bürger in einem Bürgerentscheid über Großvorhaben dieser Art künftig verbindlich mitbestimmen zu lassen.

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 262 (161 in Ahrensfelde)


12.11.2025, 01:58

Es wurde der Punkt 2 der Petition konkretisierte.


Neuer Petitionstext:

Wir fordern die Gemeinde Ahrensfelde auf,das geplanten Rechenzentrum im Ortsteil Eiche im Rahmen der 9. Änderung des Flächennutzungsplans sowie des Bebauungsplans „Rechenzentrum Eiche“ nicht weiterzuverfolgen bzw. in dieser Form abzulehnen.

BegründungDas geplante Rechenzentrum widerspricht wesentlichen öffentlichen und örtlichen Interessen. Nach Abwägung der vorliegenden Gutachten, Planunterlagen und Stellungnahmen ergeben sich insbesondere folgende Kritikpunkte:

1. Unverhältnismäßiger Energiebedarf und KlimazieleDas Rechenzentrum ist laut Projektunterlagen auf eine elektrische Leistung bis zu 100 MW ausgelegt.Damit gehört es zu den energieintensivsten Anlagen Brandenburgs.Ein derartiger Einzelverbrauch steht in deutlichem Spannungsverhältnis zu den kommunalen und landesweiten Klimaschutzzielen.Die vorliegenden Planunterlagen zeigen keine nachvollziehbare Strategie zur Versorgung mit erneuerbarer Energie oder zur Einbindung in eine kommunale Wärme- und Stromplanung.Auch das Abwärmekonzept bleibt auf einer theoretischen Ebene und benennt keine konkreten Abnehmerstrukturen.

2. Lärmbelastung und SchallgutachtenDas SchallgutachtenDie geplante(KSZ, Lüftungs-Juli 2025) arbeitet mit Geräuschkontingenten nach DIN 45691 und Kühlinfrastrukturschließt erzeugteine Einhaltung der TA-Lärm-Werte unter idealisierten Annahmen.Die tatsächlichen Dauergeräusche imaus BereichKühlung, von 50–60 dB(A)Lüftung und damit deutlich über der für Wohngebiete zulässigen Nachtrichtlinie der TA Lärm (45 dB(A) nachts).Die Abstände zu bestehender Wohnbebauung in Eiche sind unzureichend; schalltechnische AbschirmungenNetzersatzanlagen sind nicht wirksamgemessen, nachgewiesen.Diesondern Vorhabensträgermodellhaft erklärenberechnet.Eine zwarGesamtsimulation Schallwertefür vonDauerbetrieb untermehrerer 35dB(A)Module liegt nicht vor.Die prognostizierten Werte an den nächstgelegenen Wohnhäusern zubewegen realisieren,sich jedochje istnach derGebietstyp Naherholungswegzwischen Mehrower34 Wegund durch44 diesedB(A) Schallgeräusche– 24/7was nachhaltigbei gestört.ununterbrochenem 24-Stunden-Betrieb eine spürbare Dauerbelastung darstellen kann.Die Gutachter selbst weisen auf Prognoseunsicherheiten hin.

3. Verkehr und Erschließung

  • Das Vorhaben führt zu erheblichem Baustellenverkehr (Schwerlasttransporte, Betonmischer etc.) über mehrere Jahre.
  • Die vorhandene Verkehrsinfrastruktur (Dorfstraße / Schulweg / Ahrensfelder Chaussee / Mehrower Chaussee) ist weder für Dauer- noch für Baustellenverkehr dieser Größenordnung ausgelegt.
  • Die Baustrassenerschließung über das Feld ist nicht gesichert und stellt mit 10m Breite einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Natur dar
  • Trassenführung für Starkstromleitungen über private Grundstücke sind nicht gesichert

4. Fehlender kommunaler Nutzen

  • Rechenzentren schaffen kaum Arbeitsplätze, binden aber erhebliche Flächen und Infrastrukturkapazitäten.
  • Die Gewerbesteuereinnahmen sind unklar und können durch zentrale Gewinnverlagerung minimiert werden.
  • Ein kommunaler Mehrwert für Eiche oder Ahrensfelde ist nicht nachgewiesen.

5. Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbildes

  • Das geplante Bauvolumen (mehrere zehntausend m² Nutzfläche) verändert die offene Ortsrandlage massiv.
  • Die ortsbildprägende Silhouette von Eiche würde dauerhaft gestört.
  • Die Schornsteine der Notstromversorgung können bis zu 40m hoch sein
  • zukünftige mögliche Wohnbebauung in der angrenzenden Nachbarschaft werden durch die Schallgeräusche dieses Projektes unmöglich
  • Es wird durch Dieselabgabe eine erhebliche Geruchsbelastung durch Abgase geben
  • Rechenzentren sind kritische Infrastruktur und potentielle Angriffsziele

6. Beteiligung und Bürgerwille

  • Das Ortsbeiratsvotum soll den Bürgerwillen erfahren. Die öffentliche Diskussion soll die deutliche Ablehnung durch die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger zeigen
  • Eine Petition mit breiter Unterstützung soll den Gemeindevertretern diesen Bürgerwillen verdeutlichen und in die politische Abwägung einfließen.

ForderungWir fordern daher die Gemeindevertretung der Gemeinde Ahrensfelde auf,

  1. die Planverfahren zum Rechenzentrum Eiche zu stoppen,
  2. alternative, gemeinwohlorientierte Nutzungen für das betroffene Areal zu prüfen, und
  3. die Bürgerinnen und Bürger in einem Bürgerentscheid über Großvorhaben dieser Art künftig verbindlich mitbestimmen zu lassen.

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 262 (161 in Ahrensfelde)


12.11.2025, 01:56

Es wurde der Punkt 1 der Petition konkretisierte.


Neuer Petitionstext:

Wir fordern die Gemeinde Ahrensfelde auf,das geplanten Rechenzentrum im Ortsteil Eiche im Rahmen der 9. Änderung des Flächennutzungsplans sowie des Bebauungsplans „Rechenzentrum Eiche“ nicht weiterzuverfolgen bzw. in dieser Form abzulehnen.

BegründungDas geplante Rechenzentrum widerspricht wesentlichen öffentlichen und örtlichen Interessen. Nach Abwägung der vorliegenden Gutachten, Planunterlagen und Stellungnahmen ergeben sich insbesondere folgende Kritikpunkte:

1. Unverhältnismäßiger Energiebedarf und KlimazieleRechenzentrenKlimazieleDas gehörenRechenzentrum ist laut Projektunterlagen auf eine elektrische Leistung bis zu 100 MW ausgelegt.Damit gehört es zu den größtenenergieintensivsten Stromverbrauchern;Anlagen derBrandenburgs.Ein Jahresverbrauchderartiger eines solchen Zentrums übersteigt den der gesamten Gemeinde.Das Projekt gefährdet die lokalen Klimaschutzziele undEinzelverbrauch steht imin Widerspruchdeutlichem Spannungsverhältnis zu den Nachhaltigkeitsstrategien des Landes Brandenburgkommunalen und derlandesweiten EUKlimaschutzzielen.Die (EU-Green-Deal).Einevorliegenden kommunalePlanunterlagen zeigen keine nachvollziehbare Strategie zur Versorgung mit regenerativenerneuerbarer EnergienEnergie istoder wederzur gesichertEinbindung nochin planungsrechtlicheine nachgewiesen.kommunale Wärme- und Stromplanung.Auch das Abwärmekonzept bleibt auf einer theoretischen Ebene und benennt keine konkreten Abnehmerstrukturen.

2. Lärmbelastung und Schallgutachten

  • Die geplante Lüftungs- und Kühlinfrastruktur erzeugt Dauergeräusche im Bereich von 50–60 dB(A) und damit deutlich über der für Wohngebiete zulässigen Nachtrichtlinie der TA Lärm (45 dB(A) nachts).
  • Die Abstände zu bestehender Wohnbebauung in Eiche sind unzureichend; schalltechnische Abschirmungen sind nicht wirksam nachgewiesen.
  • Die Vorhabensträger erklären zwar Schallwerte von unter 35dB(A) an Wohnhäusern zu realisieren, jedoch ist der Naherholungsweg Mehrower Weg durch diese Schallgeräusche 24/7 nachhaltig gestört.

3. Verkehr und Erschließung

  • Das Vorhaben führt zu erheblichem Baustellenverkehr (Schwerlasttransporte, Betonmischer etc.) über mehrere Jahre.
  • Die vorhandene Verkehrsinfrastruktur (Dorfstraße / Schulweg / Ahrensfelder Chaussee / Mehrower Chaussee) ist weder für Dauer- noch für Baustellenverkehr dieser Größenordnung ausgelegt.
  • Die Baustrassenerschließung über das Feld ist nicht gesichert und stellt mit 10m Breite einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Natur dar
  • Trassenführung für Starkstromleitungen über private Grundstücke sind nicht gesichert

4. Fehlender kommunaler Nutzen

  • Rechenzentren schaffen kaum Arbeitsplätze, binden aber erhebliche Flächen und Infrastrukturkapazitäten.
  • Die Gewerbesteuereinnahmen sind unklar und können durch zentrale Gewinnverlagerung minimiert werden.
  • Ein kommunaler Mehrwert für Eiche oder Ahrensfelde ist nicht nachgewiesen.

5. Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbildes

  • Das geplante Bauvolumen (mehrere zehntausend m² Nutzfläche) verändert die offene Ortsrandlage massiv.
  • Die ortsbildprägende Silhouette von Eiche würde dauerhaft gestört.
  • Die Schornsteine der Notstromversorgung können bis zu 40m hoch sein
  • zukünftige mögliche Wohnbebauung in der angrenzenden Nachbarschaft werden durch die Schallgeräusche dieses Projektes unmöglich
  • Es wird durch Dieselabgabe eine erhebliche Geruchsbelastung durch Abgase geben
  • Rechenzentren sind kritische Infrastruktur und potentielle Angriffsziele

6. Beteiligung und Bürgerwille

  • Das Ortsbeiratsvotum soll den Bürgerwillen erfahren. Die öffentliche Diskussion soll die deutliche Ablehnung durch die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger zeigen
  • Eine Petition mit breiter Unterstützung soll den Gemeindevertretern diesen Bürgerwillen verdeutlichen und in die politische Abwägung einfließen.

ForderungWir fordern daher die Gemeindevertretung der Gemeinde Ahrensfelde auf,

  1. die Planverfahren zum Rechenzentrum Eiche zu stoppen,
  2. alternative, gemeinwohlorientierte Nutzungen für das betroffene Areal zu prüfen, und
  3. die Bürgerinnen und Bürger in einem Bürgerentscheid über Großvorhaben dieser Art künftig verbindlich mitbestimmen zu lassen.

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 262 (161 in Ahrensfelde)



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