08.10.2026, 12:17
Ich möchte das diese Petition veröffentlicht wird
Neue Begründung:
Pflege braucht Verlässlichkeit – keine Kürzungen!
Wir fordern den Deutschen Bundestag und das Bundesministerium für Gesundheit auf, den Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG)grundlegend nachzubessern. Die Reform der Pflegeversicherung darf nicht durch versteckte Leistungskürzungen auf dem Rücken von Pflegebedürftigen und ihren pflegenden Angehörigen ausgetragen werden.
Wir fordern insbesondere:
- Erhalt der Flexibilität: Die Verhinderungspflege (Urlaubs- und Krankheitsvertretung) und der Entlastungsbetrag
erhaltendürfen nicht durch starre neue Budgetdeckel entwertet oder in ihrer Nutzung beschnitten werden. - Bürokratieabbau statt Barrieren: Das neue Sozialraumbudget muss für ambulante Dienste und Helfer unbürokratisch und ohne zusätzliche bürokratische Sonderzulassungen nutzbar sein.
- Sicherung des Zugangs zur Pflege: Die geplanten Anhebungen der Hürden für die Pflegegrade müssen gestrichen werden, damit Betroffene nicht den Anspruch auf Hilfe verlieren.
- Schutz für pflegende Angehörige: Keine Kürzungen bei den Rentenversicherungsbeiträgen für Pflegepersonen. Wir brauchen verlässliche Entlastungsangebote und echte Auszeiten.
Das PNOG soll die Pflegeversicherung finanziell stabilisieren, führt in der Realität jedoch zu einer massiven Mehrbelastung in der häuslichen Pflege. Durch die Verschmelzung und Neuregelung von Geldern fallen bewährte, flexible Bausteine wie die klassische Vertretungspflege de facto weg oder werden für kleine, private Unterstützungsstrukturen blockiert.
Über 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt – Verhinderungspflegemeist sichernvon –Familienmitgliedern, Pflegedienstedie stärken!ohnehin am Limit arbeiten. Wenn die Politik hier Leistungen kürzt oder den Zugang zu Hilfen durch bürokratische Hürden erschwert, droht der Kollaps der häuslichen Pflege. Gute Pflege braucht verlässliche Budgets und echte Entlastung, keine Mogelpackungen!
Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, bewährte Pflegeleistungen zu erhalten und nicht aus der professionellen Pflege zu verlagern.
Die geplanten Veränderungen treffen Pflegebedürftige, Angehörige und ambulante Pflegedienste gleichermaßen.
Menschen mit Pflegegrad 1 und auch alle anderen Pflegebedürftigen brauchen weiterhin den Entlastungsbetrag und praktische Unterstützung. Pflegebedürftige brauchen verlässliche Hilfe durch qualifizierte Fachkräfte. Angehörige brauchen echte Entlastung. Ambulante Pflegedienste müssen gestärkt werden, damit sie diese wichtige Arbeit weiterhin leisten können.Unsere Forderungen:
Jetzt reicht es – Pflege darf nicht kaputtgespart werden!
Hände weg von unseren Pflegeleistungen!
Keine Kürzungen auf dem Rücken von Pflegebedürftigen.
Keine zusätzliche Belastung für Angehörige.
Keine Schwächung der ambulanten Pflegedienste.
Unterschreiben Sie jetzt! Gemeinsam stoppen wir den Abbau bewährter Pflegeleistungen.
Pflege sichern statt kürzen – jetzt!
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 22 (22 in Deutschland)