• Petition in Zeichnung - Unterschriften!

    20.08.2016 02:45 Uhr

    Hallo,

    Nochmal in aller Deutlichkeit! Wenn Sie bzw Du nicht bei ZOS oder Gef beschäftigt bist, dann unterschreibe diese Petition bitte nicht! Oder ziehe sie zurück!

    Danke Tegler

  • Petition in Zeichnung - Dringend!!! Unterschriften bitte nur von Mitarbeitern der Referate ZOS / Gef

    19.08.2016 07:20 Uhr

    Guten Morgen,

    Ich danke euch allen für die zahlreiche Teilnahme und dem damit verbundenen Zusammenhalt. Eins ist klar, wenn wir uns nicht gemeinsam gegen gegenwärtige und künftige Entscheidungen und Umstrukturierungen zur Wehr setzen, bleibt es wie es ist. Der Wechsel vom 12 Std-Dienst zum 8 Std-Dienst war wohl nach der 8% Bruttokappung das schlimmste was uns passieren konnte.

    Um die Petition zielgerichtet voran zu treiben benötigen wir ein möglichst reales Menungsbild der Beschäftigten die das gegenwärtige Dienstzeitmodell ertragen müssen. Von daher bitte ich nochmals alle Unterstützer ihre Unterschrift zurückzuziehen sofern diese nicht im Bereich ZOS/Gef beschäftigt sind.

    Danke Koll. Tegler

  • Änderungen an der Petition

    19.08.2016 07:01 Uhr

    19.08.2016 Ergänzung! Unterschriften nur von Mitarbeitern ZOS/Gef!!!!


    Neuer Titel: Polizei Berlin • Dir E ZOS • Wir fordern Fürsorgepflicht! Schichtdienstmodell ändern/abschaffen!
    Metropolitan Dienstzeitmodell ändern/abschaffen! • Jetzt!!!


    Neuer Petitionstext: Unterschriften bitte nur von Mitarbeitern PVA / PVB!!!!
    Sie wollen uns unterstützen und kennen Kollegen die in unseren Reihen beschäftigt sind? Dann teilen Sie unsere Petition! Danke
    Am 25.06.2015 wurde das Dienstzeitmodell von rund 1100 Polizeivollzugsangestellten im Land Berlin geändert. Darüber hinaus wuchs das Referat von damals 4 Dienstviertel auf 9 Dienstgruppen. Daraus lässt sich ableiten das eine Vielzahl von Führungskräften generiert werden musste. Schließlich musste die neue Struktur irgendwie gesteuert werden. Hiervon betroffen ist insbesondere das Referat ZOS, zuständig für den Schutz von rund 700 Objekten im Stadtgebiet. Nach einer Probephase soll das genannte Schichtdienstmodell auch im Referat Gefangenenwesen Einzug erhalten. Hintergrund sind EU-Normen zum Arbeitsschutz, wonach nicht länger als max. 10 Std. pro Tag/Nacht gearbeitet werden darf. Damit wurde das bisherige 12 Std. Wechselschichtdienst-Modell abgeschafft und wir praktizieren seither das sog. vorwärts rollierende Metropolitan-Modell im 8 Std. Dienst. Faktisch arbeiten wir seither 7 Tage und habe zwei Tage frei. Und dies wohlgemerkt im Schichtdienst, bei Wind und Wetter und wachsender Bedrohungslage. Nach einem Jahr Probebetrieb ist die Motivation sowie die körperliche Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen am Tiefpunkt angelangt.
    Es muss jetzt schnellstens gehandelt werden! Der Schichtdienst muss mindestens um zwei Schichten reduziert werden oder es muss mind. ein zusätzlicher freier Tag zur Regeneration eingearbeitet werden. Optional wäre die Gutschrift auf dem Arbeitszeitkonto denkbar, wonach der Arbeitnehmer je nach Erschöpfungszustand entscheiden kann wie er sein Frei plant.
    Nach dem Arbeitszeitgesetz ist der Schichtarbeitnehmer dem „normalen Arbeitnehmer“ gleichgestellt. Im Ergebnis wird hier von Arbeitsintensität ausgegangen. Anders wäre die Arbeit nach 18 Uhr bis morgens um 6 Uhr nicht vergleichbar. Hiernach würden die Kollegen 2 x Frühdienst (von 06:30-14:30), 2 x Spätdienst (von 14:30-22:30) und ein halben Nachtdienst leisten und hätten die Arbeitsleistung erbracht die ein „normaler Arbeitnehmer“ erbringt. Tatsächlich erbringen die Kollegen eine Mehrarbeitsleistung die mit der Regenrationszeit eines normalen Arbeitnehmers abgegolten wird. Schließlich wird die Nacht voll erbracht und ein weiterer Nachtdienst! Die im Anschluss folgenden freien Tage werden in Gänze zur Regenration benötigt und stellen von daher keine effektive Freizeit dar!
    Mit Blick in die Zukunft und dem Wissen das mit Erreichen des 67. Lebensjahres diese Art von Belastung dauerhaft erbracht werden muss, zeigt die Notwendigkeit einer schnellen Reaktion der Verantwortlichen. Fürsorgepflicht jetzt!!!!
    Diese Petition betrifft letzlich alle Beschäftigten, ganz gleich ob nun Angestellter oder Beamter. Spätestens jetzt sollten wir zeigen das wir ein Team sind!


  • Petition in Zeichnung - Bitte nur Angehörige des ZOS!!!

    18.08.2016 23:53 Uhr

    An alle Unterstützer,

    Der Transparenz wegen bitte ich um Unterschriften ausschließlich von Mitarbeitern des ZOS/Gef., alle anderen mögen ihre Unterschrift zurückziehen! Nur so ist ein möglichst realistisches Meinungsbild zu erzielen.

    Trotzdem vielen Dank für die Unterstützung!

    Danke Tegler

  • Änderungen an der Petition

    18.08.2016 21:04 Uhr

    18.08.2016 - Text ergänzt!


    Neuer Petitionstext: Am 25.06.2015 wurde das Dienstzeitmodell von rund 1100 Polizeivollzugsangestellten im Land Berlin geändert. Darüber hinaus wuchs das Referat von damals 4 Dienstviertel auf 9 Dienstgruppen. Daraus lässt sich ableiten das eine Vielzahl von Führungskräften generiert werden musste. Schließlich musste die neue Struktur irgendwie gesteuert werden. Hiervon betroffen ist insbesondere das Referat ZOS, zuständig für den Schutz von rund 700 Objekten im Stadtgebiet. Nach einer Probephase soll das genannte Schichtdienstmodell auf das auch im Referat Gefangenenwesen übertragen werden. Einzug erhalten. Hintergrund sind angebliche EU-Normen zum Arbeitsschutz, wonach nicht länger als max. 10 Std. pro Tag/Nacht gearbeitet werden darf. Damit wurde das bisherige 12 Std. Wechselschichtdienst-Modell abgeschafft und wir praktizieren seither das sog. vorwärts rollierende Metropolitan-Modell im 8 Std. Dienst. Faktisch arbeiten wir seither 7 Tage und habe zwei Tage frei. Und dies wohlgemerkt im Schichtdienst, bei Wind und Wetter und wachsender Bedrohungslage. Nach einem Jahr Probebetrieb ist die Motivation sowie die körperliche Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen am Tiefpunkt angelangt.
    Es muss jetzt schnellstens gehandelt werden! Der Schichtdienst muss mindestens um zwei Schichten reduziert werden oder es muss mind. ein zusätzlicher freier Tag zur Regeneration eingearbeitet werden. Optional wäre die Gutschrift auf dem Arbeitszeitkonto denkbar, wonach der Arbeitnehmer je nach Erschöpfungszustand entscheiden kann wie er sein Frei plant.
    Nach dem Arbeitszeitgesetz ist der Schichtarbeitnehmer dem „normalen Arbeitnehmer“ gleichgestellt. Im Ergebnis wird hier von Arbeitsintensität ausgegangen. Anders wäre die Arbeit nach 18 Uhr bis morgens um 6 Uhr nicht vergleichbar. Hiernach würden die Kollegen 2 x Frühdienst (von 06:30-14:30), 2 x Spätdienst (von 14:30-22:30) und ein halben Nachtdienst leisten und hätten die Arbeitsleistung erbracht die ein „normaler Arbeitnehmer“ erbringt. Tatsächlich erbringen die Kollegen eine Mehrarbeitsleistung die mit der Regenrationszeit eines normalen Arbeitnehmers abgegolten wird. Schließlich wird die Nacht voll erbracht und ein weiterer Nachtdienst! Die im Anschluss folgenden freien Tage werden in Gänze zur Regenration benötigt und stellen von daher keine effektive Freizeit dar!
    Mit Blick in die Zukunft und dem Wissen das mit Erreichen des 67. Lebensjahres diese Art von Belastung dauerhaft erbracht werden muss, zeigt die Notwendigkeit einer schnellen Reaktion der Verantwortlichen. Fürsorgepflicht jetzt!!!!
    Diese Petition betrifft letzlich alle Beschäftigten, ganz gleich ob nun Angestellter oder Beamter. Spätestens jetzt sollten wir zeigen das wir ein Team sind!


    Neue Begründung: Mit dem neuen Schichtdienstmodell gehen eine Reihe ungeahnter Probleme einher, diese sind nur schwer zu kompensieren und dauerhaft mit den Privatleben zu vereinbaren. Leid wird der Familie, dem sozialen Umfeld und dem Arbeitnehmer zugefügt. Dauerhaft führen diese Faktoren unweigerlich zu körperlichen und seelischen Beschwerden und somit zur Schwächung einer dauerhaften und grundsoliden Arbeitsfähigkeit.
    • Allg. Schlafprobleme
    Schlafprobleme (Sommerhitze, Lärm etc.)
    • Aufgrund fortwährender Dienstantritte, häufigere Störung der Ruhezeiten. Da am Tage vorgeschlafen wird. (Tageslärm)
    • Störung der Nachtruhe innerhalb der Familie (Spätdienst)
    • Störung der Ruhezeiten wenn am Wochenende gearbeitet werden muss.
    • Keine Zeit für private Aktivitäten / Termine
    • Wenig Zeit um entlastend für die Familie da zu sein (Kinder)
    • Familienplanung schwierig bis unmöglich
    • Für junge Kollegen - Partnersuche erschwert
    • Wenig Lust zu Unternehmungen, da erschöpft
    • Freiphasen zwischen den Diensten ist Vorbereitungszeit keine Freizeit
    • Witterungsbelastung - 7 Tage am Stück
    • Alle 9 Wochen ein Wochenende
    • Keine planbaren Freitage
    • Extreme Monotonie
    • Fehlende Motivation
    • Frustration
    • Verlust der Sinnhaftigkeit
    • Konzentrationsprobleme
    • Schwindende Leistungsfähigkeit
    Muss es erst soweit kommen? Der Mitarbeiter ist keine Sache, er bedarf wesentlich mehr Zuwendung um die geschuldete Arbeitsleitung dauerhaft zu erbringen.


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