Info zu dieser Petition: goo.gl/tNqCZx

Erwartungen Diese Petition soll die Meinung aller Kollegen zum neu eingeführten 8 Std.-Dienstzeitmodell öffentlich kommunizieren!

Wir wollen NICHT

• die Rückkehr zum 12 Std. Vierteldienst • das gegenwärtige 8 Std.-Dienstzeitmodell mit Gewalt ändern

Wir wollen unsere Leistungen anerkannt wissen!!!

Wir erwarten eine deutliche Entlastung und die Akzeptanz der von uns in gemeinschaftlicher Mehrheit dargelegten Probleme. Wir sind Polizeivollzugsangestellte des Landes Berlin, Fürsorgeverpflichtung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die soziale Absicherung, waren bis dato die wesentlichen Merkmale um sich für den Polizeiberuf zu entscheiden.

Wir versehen bei Wind und Wetter, an Wochenenden und Feiertagen Dienst. Unter Umständen müssen wir binnen Sekunden 100% geben und riskieren Leib, Leben und Gesundheit. Sicherlich besteht keinerlei Verpflichtung sich selbst zu gefährden, aber entziehen funktioniert auch nicht. Deshalb müssen wir für diese Aufgabe psychisch und physisch in der Lage sein. Aktuell ist das Gegenteil der Fall und dies bei stetig wachsender Gefährdungslage!

Unsere Ziele • Ausschlaftag ist Arbeitstag, kein freier Tag Pro Schichtfolge, Gutschrift der Arbeitszeit

• Zusätzliche freie Tage zur Regeneration Optional als Zeitgutschrift auf dem Arbeitszeitkonto

• Reduzierung der Schichtfolge ohne Einbußen Im Rahmen der Anerkennung unserer Leistung realisierbar

Wir brauchen jede Stimme, natürlich nur wenn Du uns zustimmst. Nicht meckern… Unterschreiben!

Begründung

Mit dem neuen Schichtdienstmodell gehen eine Reihe ungeahnter Probleme einher, diese sind nur schwer zu kompensieren und dauerhaft mit den Privatleben zu vereinbaren. Leid wird der Familie, dem sozialen Umfeld und dem Arbeitnehmer zugefügt. Dauerhaft führen diese Faktoren unweigerlich zu körperlichen und seelischen Beschwerden und somit zur Schwächung einer dauerhaften und grundsoliden Arbeitsfähigkeit.

• Allg. Schlafprobleme (Sommerhitze, Lärm etc.) • Aufgrund fortwährender Dienstantritte, häufigere Störung der Ruhezeiten. Da am Tage vorgeschlafen wird. (Tageslärm) • Störung der Nachtruhe innerhalb der Familie (Spätdienst) • Störung der Ruhezeiten wenn am Wochenende gearbeitet werden muss. • Keine Zeit für private Aktivitäten / Termine • Wenig Zeit um entlastend für die Familie da zu sein (Kinder) • Familienplanung schwierig bis unmöglich • Für junge Kollegen - Partnersuche erschwert • Wenig Lust zu Unternehmungen, da erschöpft • Freiphasen zwischen den Diensten ist Vorbereitungszeit keine Freizeit • Witterungsbelastung - 7 Tage am Stück • Alle 9 Wochen ein Wochenende • Keine planbaren Freitage • Extreme Monotonie

Muss es erst soweit kommen? Der Mitarbeiter ist keine Sache, er bedarf wesentlich mehr Zuwendung um die geschuldete Arbeitsleitung dauerhaft (bis zum 67. Lebensjahr?) zu erbringen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Privat aus 13587
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Neuigkeiten

  • Hallo Unterstützer,

    Unsere Petition hat dazu beigetragen das eine Arbeitsgruppe unter dem Dach des Personalrat einberufen wurde. Daraus entstand ein Gutachten das unsere Position abermals bestätigte und infolge zu einer Handlungsempfehlung für den Personalrat führte. Diese Handlungsempfehlung wurde durch das Gremium beschlossen und führte mit Wirkung zum 31.12.2017 dazu das unser geliebtes Metropolitan AZM im Probebetrieb als gescheitert erklärt wurde.

    Stand heute ist es zwingend notwendig das der Arbeitgeber und der Personalrat ein neues Arbeitszeitmodell entwickeln und einführen. Selbstverständlich unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Vorschriften aus TV-L und ArbZG.

    Im Vordergrund dieser gesetzlichen Regelungen steht immer die gesundheitliche und soziale Unversehrtheit des einzelnen. Im ArbZG werden deshalb flankierende Maßnahmen für die Gestaltung der Arbeitszeit insbesondere der Nacht- und Schichtarbeit formuliert (§ 6 Abs. 1-6). Neben der Dauer und Lage der Arbeitszeit kommt der Verteilung und dem Rhythmus eine erhebliche Bedeutung zu. Den Tarifparteien und in Ermächtigung auch den betrieblichen Interessenvertretungen wird im Interesse eines praxisnahen, sachgerechten und effektiven Arbeitsschutzes bei der Lösung von Arbeitszeitproblemen mehr Verantwortung übertragen. Und diese Verantwortung mündet selbstverständlich in eine folgerichtige Haftung der Beteiligten Personen!

    Bei der Einführung neuer Arbeitszeitmodelle aber auch bei Änderung bestehender Arbeitszeitregelungen kommt den Personalräten ein besonderes Mitspracherecht zu. Sie haben über die Festlegung von Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit sowie über die Verteilung auf die einzelnen Wochentage zwingend mitzubestimmen! Ferner haben sie darüber zu wachen, daß die geltenden Gesetze, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen eingehalten werden!

    Die nächsten Tage und Wochen werden spannend und zeigen auf das es neue Wege geben muss und wird.

    Lasst uns weiterhin einander vertrauen und gemeinsam für unser Recht kämpfen.

    Wir Petenten haben im übrigen das Info-Portal | WIR. geschaffen. Mit dieser Initiative möchten wir allen Tarifbeschäftigten mit polizeivollzugsnahen Aufgaben des Landes Berlin die Möglichkeit der Information bieten.

    www.wiraktiv.de - Registriere Dich: www.wiraktiv.de/registrierung

  • Sehr geehrte Unterstützer,

    Es ist geschafft, die Petiton ist eingereicht.

    Für Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung:

    Tegler: 01715391414
    Jörg: 017630626858

    Vielen Dank

Pro

Den größten Schaden richtet nicht die Wochenstundenzahl an sondern die Wechselschicht. Die Zulage dafür steht nicht im Verhältnis zu den von ALLEN ANGESTELLTEN. Diese Unterschriftensammlung zeigt einige wenige, die sich trauen ihren Senf dazu zu geben und Zugang hatten. Dieser Job macht krank und außenstehende verstehen es nicht da das Bild in der Öffentlichkeit anderes suggeriert. Um das Bild zu verbessern sollte die Zulage dringend durch zusätzlichen Freizeitausgleich ergänzt werden!

Contra

Warum zählen nur Berliner stimmen (Blau hinterlegte Namen) ? Es gibt genug Brandenburger die beim Zos arbeiten! Und ich finde es etwas kritisch KLAR Namen zu verwenden .. Es gibt so viele die uns nichts gutes wollen ...