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Änderungen an der Petition

10.01.2017 14:43 Uhr

Gekürzt, da der Text nicht vollständig hingepasst hat


Neuer Petitionstext: Wir möchten mehr Transparenz im Bereich Schleichwerbung bewirken und fordern daher
daher:
- Eine Überprüfung der aktuellen Gesetzeslage
- Eine Gesetzesreform zum Umgang mit Werbung und Schleichwerbung auf social media Plattformen
Social Media Plattformen
- Eine Kennzeichnungspflicht, die über Kürzel wie #ad oder #sp hinausgeht.
hinausgeht
- Geldbußen für Schleichwerbung
Schleichwerbung
- Bessere und transparentere Kontrolle durch entsprechende Stellen mit geeigneten Maßnahmen
Warum?
Sogenannte Influencer auf social media Plattformen wie Instagram, Snapchat, Youtube etc. werden für Unternehmen immer attraktiver. Sie sind stellen eine wesentlich kostengünstigere Alternative zu Werbung im TV, Radio oder Printmedien. Printmedien dar. Die Werbung für das Untermehmen Unternehmen erfolgt durch gestellte Fotos, Unpackings, Testberichte und weitere Wege, die sich mehr und mehr ausbauen. Der Influencer erhält dafür eine Bezahlung, oder das Produkt kostenlos und wird oftmals sogar für den Post bezahlt. zur Verfügung gestellt. Dass es sich bei der Produktempfehlung dabei nicht tatsächlich um eine Produktempfehlung aus freien Stücken, sondern um Werbung handelt, ist für den Verbraucher, der angesprochen werden soll, jedoch aufgrund fehlender Kennzeichnung nicht zu erkennen. Folglich wird der Verbraucher durch die Schleichwerbung unterbewusst beeinflusst. Die ungekennzeichnete Werbung ist gesetzlich jedoch verboten.
„Geheimtipp für euch: die neue Creme von XY bewirkt Wunder“ "mega süßes Cafe an in der Ecke Straße XY in XY gespotted" entdeckt" "heute geht´s endlich shoppen in im XY Kaufhaus"
Hättest du gleich erkannt, dass es sich bei allen drei Postings Beiträgen um bezahlte Produktplatzierungen Werbung handelt? Der Blogger XY schwört gar nicht auf die Wunderwirkung der Creme, er wurde einfach nur dafür bezahlt genau das zu sagen. Hättest du das Produkt trotzdem gekauft, wenn du gewusst hättest, dass Blogger XY ein Haufen Geld dafür erhält? Wusstest du, dass die Firmen den Bloggern sogar teilweise vorgeben was genau man schreiben soll?
- to influence somebody - jemanden beeinflussen
Das ist genau das was Influencer auf Social Media Kanälen wie Instagram, Facebook, Twitter und Snapchat tagtäglich täglich machen. Doch inwiefern beeinflussen sie uns denn? Positiv? Inspirieren sie uns? Geben sie uns Denkanstöße? Manche vielleicht. Der Begriff Influencer meint aber etwas anderes. Sie sollen unser Kaufverhalten beeinflussen.
- Wer ist Influencer?
Influencer kann prinzipiell jeder sein. Es kommt jedoch maßgeblich auf die Followerzahl an. Je höher diese ist, desto wahrscheinlicher werden Kooperationen von Unternehmen angeboten. Oft sind Influencer Blogger, Youtuber oder Instagrammer, aber auch Models und andere Persönlichkeiten. Neben dem klassischen Bloggen oder dem Teilen von schönen Fotos auf Instagram und anderen Social Media Kanälen "beeinflussen" sie ihre Follower.
- Wie funktioniert das "Influencen"?
Schauen wir uns zunächst die klassische Form der Werbung an: im TV, im Radio, in den Printmedien. Sobald die spannende Serie im Fernsehen unterbrochen oder der neue Hit im Radio beendet ist merken wir - ok, da kommt jetzt Werbung. Entweder schauen oder hören wir uns diese an an, oder schalten eben weg. Bei Influencern ist aber oft nicht ganz so einfach zu erkennen ob jetzt Werbung zu sehen ist ist, oder sie uns unverfangen von ihrem Alltag berichten.
Influencer stellen somit so etwas wie Werbegesichter dar. Diese Die beworbenen Produkte können Klamotten, Beautyprodukte, Lebensmittel etc. darstellen, aber auch ganze Wohnungseinrichtungen und sogar Reisen werden gesponsert oder gar bezahlt. gesponsert. Nun ist es aber so, dass Influencer nicht nur Werbung posten, sondern eben auch ihr alltägliches Leben. Für die Follower ist es oft aber nicht mehr klar was selbst gekauft wurde oder aber eben gesponsert oder was von Unternehmen bezahlt wurde und was Schleichwerbung darstellt.
wurde.
Deswegen besteht auch für Influencer eine sogenannte Kennzeichnungspflicht. Diese ergibt sich aus § 3a UWG, § 5a Abs. 6 UWG in Verbindung mit Nr. 11 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG. Dort heißt es unter anderem, dass "der vom Unternehmer finanzierte Einsatz redaktioneller Inhalte zu Zwecken der Verkaufsförderung, ohne dass sich dieser Zusammenhang aus dem Inhalt oder aus der Art der optischen oder akustischen Darstellung eindeutig ergibt (als Information getarnte Werbung)" unzulässig ist. Nach dem Telemediengesetz (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 TMG) ist Schleichwerbung verboten, denn die sogenannte „kommerzielle Kommunikation“ muss deutlich als solche erkennbar sein.
- Wie muss richtig gekennzeichnet werden?
Aus dem Beitrag muss hervorgehen, dass dieser kommerzieller Natur ist. Das LG München hat hierzu entschieden: Wird aus redaktionellen Beiträgen auf eine Webseiten mit Werbeinhalten verlinkt, reicht der Hinweis „Sponsored“ nicht zur Werbekennzeichnung aus (LG München, Urteil vom 31.07.2015, Az. 4 HK O 21172/14; nicht rechtskräftig)
Auf der sicheren Seite ist man, wenn der Beitrag mit dem Hashtag #werbung "#Werbung" gekennzeichnet wird. Allerdings halten sich viele Influencer leider nicht an diese Kennzeichnungspflicht. Somit ist für den Leser nicht klar, Somit ist für den Leser nicht klar, ob die Meinung des
echt ist, oder eben bezahlt wurde. Auch die Firmen stehen in der Pflicht Werbung zu Kennzeichnen! Unternehmen fordern teilweise dazu auf, Werbung nicht als diese zu kennzeichnen.


Neue Begründung: Das Nicht-Kennzeichnen stellt nicht nur für ehrliche Mitbewerber, die ihrer Kennzeichnungspflicht nachkommen, einen nicht unerheblichen Nachteil dar. Auch Minderjährige sind dieser medialen Beeinflussung ausgesetzt. Gerade Jugendliche überblicken in sozialen Medien oft nicht inwieweit sie Werbung ausgesetzt sind. Influencer werden von ihren Followern oft als vertrauenswürdig angesehen. Sie sind sowohl Idole und Stars aber aufgrund der Interaktion mit ihren Followern nahbarer als klassische berühmte Persönlichkeiten. Oftmals werden sie gar als eine Art von "Freundin" wahrgenommen, dieses Phänomen nennt sich "parasoziale Interaktion". Aufgrund dessen vertrauen viele, gerade junge Follower ohne kritische Hinterfragung der vermeintlich ehrlichen Meinung des Influencern. Kann dein 14-jähriges Ich unterscheiden, dass es sich bei dem Post nicht um „den“ Lippenstift handelt, den man sich unbedingt zu Weihnachten wünschen sollte, sondern um eine bezahlte Werbung?

Wir werden jeden Tag mit Werbung konfrontiert. Wir fordern, dass es ein einheitliches Gesetz verabschiedet wird, dass sämtliche (!) Influencer (Blogger, Youtuber, Snaptchatter) auf jeder social-media-Plattform dazu zwingt bezahlte Werbebeiträge transparent zu kennzeichnen, sodass für den Nutzer (Verbraucher) auf den ersten Blick erkennbar ist, dass es sich um bezahlte Werbung handelt.
Für weitere Informationen und Neuigkeiten schau doch auf unserer Facebookseite vorbei
www.facebook.com/transparenzimnetz/?fref=nf
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#transparenzimnetz


Änderungen an der Petition

09.01.2017 09:26 Uhr

Gesetzesauszug entfernt, welcher nicht mehr aktuell ist.


Neuer Petitionstext: Wir möchten mehr Transparenz im Bereich Schleichwerbung bewirken und fordern daher
- Eine Überprüfung der aktuellen Gesetzeslage
- Eine Gesetzesreform zum Umgang mit Werbung und Schleichwerbung auf social media Plattformen
- Eine Kennzeichnungspflicht, die über Kürzel wie #ad oder #sp hinausgeht.
- Geldbußen für Schleichwerbung
- Bessere und transparentere Kontrolle durch entsprechende Stellen mit geeigneten Maßnahmen
Warum?
Sogenannte Influencer auf social media Plattformen wie Instagram, Snapchat, Youtube etc. werden für Unternehmen immer attraktiver. Sie sind eine wesentlich kostengünstigere Alternative zu Werbung im TV, Radio oder Printmedien. Die Werbung durch für das Untermehmen erfolgt durch gestellte Fotos, Unpackings, Testberichte und weitere Wege Wege, die sich mehr und mehr ausbauen. Der Influencer erhält dafür das Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt, oder und wird oftmals sogar für den Post bezahlt. Sie sind Dass es sich bei der Produktempfehlung nicht tatsächlich um eine Produktempfehlung aus freien Stücken, sondern um Werbung handelt, ist für den Verbraucher Verbraucher, der angesprochen werden soll soll, jedoch aufgrund fehlender Kennzeichnung oft nicht zu erkennen und beeinflussen ihn unterbewusst. erkennen. Folglich wird der Verbraucher durch die Schleichwerbung unterbewusst beeinflusst. Die ungekennzeichnete Werbung ist gesetzlich jedoch verboten.
„Geheimtipp für euch: die neue Creme von XY bewirkt Wunder“ "mega süßes Cafe an der Ecke XY in XY gespotted" "heute geht´s endlich shoppen in XY Kaufhaus"
Hättest du gleich erkannt, dass es sich bei allen drei Postings um bezahlte Produktplatzierungen handelt? Der Blogger XY schwört gar nicht auf die Wunderwirkung der Creme, er wurde einfach nur dafür bezahlt genau das zu sagen. Hättest du das Produkt trotzdem gekauft, wenn du gewusst hättest, dass Blogger XY ein Haufen Geld dafür erhält? Wusstest du, dass die Firmen den Bloggern sogar teilweise vorgeben was genau man schreiben soll?
- to influence somebody - jemanden beeinflussen
Das ist genau das was Influencer auf Social Media Kanälen wie Instagram, Facebook, Twitter und Snapchat tagtäglich machen. Doch inwiefern beeinflussen sie uns denn? Positiv? Inspirieren sie uns? Geben sie uns Denkanstöße? Manche vielleicht. Der Begriff Influencer meint aber etwas anderes. Sie sollen unser Kaufverhalten beeinflussen.
- Wer ist Influencer?
Influencer kann prinzipiell jeder sein. Es kommt jedoch maßgeblich auf die Followerzahl an. Je höher diese ist, desto wahrscheinlicher werden Kooperationen von Unternehmen angeboten. Oft sind Influencer Blogger, Youtuber oder Instagrammer, aber auch Models und andere Persönlichkeiten. Neben dem klassischen Bloggen oder dem Teilen von schönen Fotos auf Instagram und anderen Social Media Kanälen "beeinflussen" sie ihre Follower.
- Wie funktioniert das "Influencen"?
Schauen wir uns zunächst die klassische Form der Werbung an: im TV, im Radio, in den Printmedien. Sobald die spannende Serie im Fernsehen unterbrochen oder der neue Hit im Radio beendet ist merken wir - ok, da kommt jetzt Werbung. Entweder schauen oder hören wir uns diese an oder schalten eben weg. Bei Influencern ist aber oft nicht ganz so einfach zu erkennen ob jetzt Werbung zu sehen ist oder sie uns unverfangen von ihrem Alltag berichten.
Influencer stellen somit so etwas wie Werbegesichter dar. Diese Produkte können Klamotten, Beautyprodukte, Lebensmittel etc. darstellen, aber auch ganze Wohnungseinrichtungen und sogar Reisen werden gesponsert oder gar bezahlt. Nun ist es aber so, dass Influencer nicht nur Werbung posten, sondern eben auch ihr alltägliches Leben. Für die Follower ist es oft aber nicht mehr klar was selbst gekauft wurde oder aber eben gesponsert oder bezahlt wurde und was Schleichwerbung darstellt.
Deswegen besteht auch für Influencer eine sogenannte Kennzeichnungspflicht. Diese ergibt sich aus § 3a UWG, § 5a Abs. 6 UWG in Verbindung mit Nr. 11 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG. Dort heißt es unter anderem, dass "der vom Unternehmer finanzierte Einsatz redaktioneller Inhalte zu Zwecken der Verkaufsförderung, ohne dass sich dieser Zusammenhang aus dem Inhalt oder aus der Art der optischen oder akustischen Darstellung eindeutig ergibt (als Information getarnte Werbung)" unzulässig ist. Nach dem Telemediengesetz (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 TMG) ist Schleichwerbung verboten, denn die sogenannte „kommerzielle Kommunikation“ muss deutlich als solche erkennbar sein. Auch nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (§ 4 Nr. 3 UWG) sind verschleierte geschäftliche Handlungen mit Werbecharakter unzulässig". Kommerzielle Kommunikationen müssen klar als solche zu erkennen sein.

- Wie muss richtig gekennzeichnet werden?
Aus dem Beitrag muss hervorgehen, dass dieser kommerzieller Natur ist. Das LG München hat hierzu entschieden: Wird aus redaktionellen Beiträgen auf eine Webseiten mit Werbeinhalten verlinkt, reicht der Hinweis „Sponsored“ nicht zur Werbekennzeichnung aus (LG München, Urteil vom 31.07.2015, Az. 4 HK O 21172/14; nicht rechtskräftig)
Auf der sicheren Seite ist man, wenn der Beitrag mit dem Hashtag #werbung gekennzeichnet wird. Allerdings halten sich viele Influencer leider nicht an diese Kennzeichnungspflicht. Somit ist für den Leser nicht klar,
klar, Somit ist für den Leser nicht klar, ob die Meinung des


Änderungen an der Petition

07.01.2017 12:52 Uhr

Formulierungen ausgearbeitet


Neuer Titel: Produktplatzierungen: Schleichwerbung: mehr Transparenz und Kennzeichnung!


Neuer Petitionstext: Wir möchten mehr Transparenz im Bereich Produktplatzierung Schleichwerbung bewirken und fordern daher 
daher
- Eine Überprüfung der aktuellen Gesetzeslage 
Gesetzeslage
- Eine Gesetzesreform zum Umgang mit Werbung und Schleichwerbung auf social media Plattformen 
Plattformen
- Eine Kennzeichnungspflicht, die über Kürzel wie #ad oder #sp hinausgeht. 
wie #ad oder #sp hinausgeht.
- Geldbußen für Schleichwerbung
Sämtliche Social-Media-Plattformen - Bessere und transparentere Kontrolle durch entsprechende Stellen mit geeigneten Maßnahmen
Warum?
Sogenannte Influencer auf social media Plattformen
wie z.B. Instagram, Snapchat, Facebook entwickeln sich Youtube etc. werden für Unternehmen immer attraktiver. Sie sind eine wesentlich kostengünstigere Alternative zu einer reinen Werbeplattform. Das ganze Werbung im TV, Radio oder Printmedien. Die Werbung durch das Untermehmen erfolgt durch gestellte Fotos, Unpackings, Testberichte und viele weitere Wege, Wege die sich in mehr und mehr ausbauen. Der Influencer erhält dafür das Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt, oder wird für den letzten Monaten immer weiter ausbauen. Hier wird alles mögliche beworben. Uhren, Kaffee, Kosmetikprodukte bis hin Post bezahlt. Sie sind für den Verbraucher der angesprochen werden soll jedoch aufgrund fehlender Kennzeichnung oft nicht zu Hotels oder Reiseveranstaltern. Natürlich kann man jetzt sagen, jeder kann selber entscheiden was er anschaut erkennen und wie viel beeinflussen ihn unterbewusst. Die ungekennzeichnete Werbung er zulässt. Das Problem ist hier aber, die Werbung wird in den seltensten Fällen gekennzeichnet. Die meisten wissen also gar nicht, dass sie den ganzen Tag mit heimlichen Produktplatzierungen (= Schleichwerbung) zugeschüttet werden. 
"Oh Mädels,
gesetzlich jedoch verboten.
„Geheimtipp für euch:
die neue Kaffee-Latte Creme von XY schmeckt richtig gut" bewirkt Wunder“ "mega süßes Cafe an der Ecke XY in XY gespotted" "heute geht´s endlich shoppen in XY Kaufhaus"
Hättest du gleich erkannt, dass es sich bei allen drei Postings um bezahlte Produktplatzierungen handelt? Die Bloggerin XY hat Geld dafür erhalten, dass Sie so tut als würde ihr der neue Kaffee schmecken. Wenn man dann noch weiterforscht findet man heraus, dass besagte Bloggerin nicht einmal Kaffee trinkt. Mysteriös
Wer hat sich nicht schon dazu hinreißen lassen ein Produkt nachzukaufen, weil Blogger XY darauf schwört. Und wer war dann enttäuscht, weil der versprochene "Glow Effekt" bei den sündhaft teuren Ampulen für das Gesicht der Firma XY eher einer fettigen Schweineschwarte gleicht? Der
Der Blogger XY schwört darauf gar nicht, nicht auf die Wunderwirkung der Creme, er wurde einfach nur dafür bezahlt genau das zu sagen. Hättest du das Produkt trotzdem gekauft, wenn du gewusst hättest, dass Blogger XY ein Haufen Geld dafür erhält? Wusstest du, dass die Firmen den Bloggern sogar teilweise vorgeben was genau man schreiben soll? 
„Nach
soll?
- to influence somebody - jemanden beeinflussen
Das ist genau das was Influencer auf Social Media Kanälen wie Instagram, Facebook, Twitter und Snapchat tagtäglich machen. Doch inwiefern beeinflussen sie uns denn? Positiv? Inspirieren sie uns? Geben sie uns Denkanstöße? Manche vielleicht. Der Begriff Influencer meint aber etwas anderes. Sie sollen unser Kaufverhalten beeinflussen.
- Wer ist Influencer?
Influencer kann prinzipiell jeder sein. Es kommt jedoch maßgeblich auf die Followerzahl an. Je höher diese ist, desto wahrscheinlicher werden Kooperationen von Unternehmen angeboten. Oft sind Influencer Blogger, Youtuber oder Instagrammer, aber auch Models und andere Persönlichkeiten. Neben dem klassischen Bloggen oder dem Teilen von schönen Fotos auf Instagram und anderen Social Media Kanälen "beeinflussen" sie ihre Follower.
- Wie funktioniert das "Influencen"?
Schauen wir uns zunächst die klassische Form der Werbung an: im TV, im Radio, in den Printmedien. Sobald die spannende Serie im Fernsehen unterbrochen oder der neue Hit im Radio beendet ist merken wir - ok, da kommt jetzt Werbung. Entweder schauen oder hören wir uns diese an oder schalten eben weg. Bei Influencern ist aber oft nicht ganz so einfach zu erkennen ob jetzt Werbung zu sehen ist oder sie uns unverfangen von ihrem Alltag berichten.
Influencer stellen somit so etwas wie Werbegesichter dar. Diese Produkte können Klamotten, Beautyprodukte, Lebensmittel etc. darstellen, aber auch ganze Wohnungseinrichtungen und sogar Reisen werden gesponsert oder gar bezahlt. Nun ist es aber so, dass Influencer nicht nur Werbung posten, sondern eben auch ihr alltägliches Leben. Für die Follower ist es oft aber nicht mehr klar was selbst gekauft wurde oder aber eben gesponsert oder bezahlt wurde und was Schleichwerbung darstellt.
Deswegen besteht auch für Influencer eine sogenannte Kennzeichnungspflicht. Diese ergibt sich aus § 3a UWG, § 5a Abs. 6 UWG in Verbindung mit Nr. 11 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG. Dort heißt es unter anderem, dass "der vom Unternehmer finanzierte Einsatz redaktioneller Inhalte zu Zwecken der Verkaufsförderung, ohne dass sich dieser Zusammenhang aus dem Inhalt oder aus der Art der optischen oder akustischen Darstellung eindeutig ergibt (als Information getarnte Werbung)" unzulässig ist. Nach
dem Telemediengesetz (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 TMG) ist Schleichwerbung verboten, denn die sogenannte „kommerzielle Kommunikation“ muss deutlich als solche erkennbar sein. Auch nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (§ 4 Nr. 3 UWG) sind verschleierte geschäftliche Handlungen mit Werbecharakter unzulässig.“
Macht man also beispielsweise unter einem Post
unzulässig". Kommerzielle Kommunikationen müssen klar als solche zu erkennen sein.
- Wie muss richtig gekennzeichnet werden?
Aus dem Beitrag muss hervorgehen, dass dieser kommerzieller Natur ist. Das LG München hat hierzu entschieden: Wird aus redaktionellen Beiträgen
auf Instagram, welches eine Webseiten mit Werbeinhalten verlinkt, reicht der Hinweis „Sponsored“ nicht als "Werbung" oder "gesponsert" zur Werbekennzeichnung aus (LG München, Urteil vom 31.07.2015, Az. 4 HK O 21172/14; nicht rechtskräftig)
Auf der sicheren Seite ist man, wenn der Beitrag mit dem Hashtag #werbung
gekennzeichnet wurde, darauf aufmerksam, wird man in wird. Allerdings halten sich viele Influencer leider nicht an diese Kennzeichnungspflicht. Somit ist für den meisten Fällen direkt blockiert von den Bloggern. Das muss sich ändern! Laut Instagram müssen sich User an das geltende Gesetz halten. Versucht man dazu Instagram zu kontaktieren erhält man keine Rückmeldung. Versucht man ungekennzeichnete Postings bei Medienanstalten zu melden sieht das exakt gleich aus - man wird ignoriert.
Schwer wird es auf Snapchat. Die App ermöglicht es einem für 24 Stunden Bilder oder Kurz-Videos hochzuladen, danach löschen sich diese automatisch. Wie soll man hier prüfen wie es mit ungekennzeichneten Postings aussieht?
Leser nicht klar,


Neue Begründung: "Ihr Lieben.." Das Nicht-Kennzeichnen stellt nicht nur für ehrliche Mitbewerber, die Online-Welt ihrer Kennzeichnungspflicht nachkommen, einen nicht unerheblichen Nachteil dar. Auch Minderjährige sind dieser medialen Beeinflussung ausgesetzt. Gerade Jugendliche überblicken in sozialen Medien oft nicht inwieweit sie Werbung ausgesetzt sind. Influencer werden von ihren Followern oft als vertrauenswürdig angesehen. Sie sind sowohl Idole und Stars aber aufgrund der Blogger suggeriert uns schnell das Bild einer lieben Freundin, die uns was Gutes möchte, wenn Interaktion mit ihren Followern nahbarer als klassische berühmte Persönlichkeiten. Oftmals werden sie uns die neuste Creme vorstellt. Wie viele Jüngere sind schon auf Snapchat und Instagram vertreten und erkennen nicht direkt, dass es gar als eine Art von "Freundin" wahrgenommen, dieses Phänomen nennt sich hier nicht um das neue Wundermittel von einer "Freundin" empfohlen, handelt, sondern um einen bezahlten Post. "parasoziale Interaktion". Aufgrund dessen vertrauen viele, gerade junge Follower ohne kritische Hinterfragung der vermeintlich ehrlichen Meinung des Influencern. Kann dein 14-jähriges Ich unterscheiden, dass es sich bei dem Post über nicht um „den“ Lippenstift handelt, den "super coolen Urlaub" man sich unbedingt zu Weihnachten wünschen sollte, sondern um eine gesponserte Reise handelt?
Unglücklicherweise wird (bezahlte) Werbung jedoch nur selten gekennzeichnet, was dazu führt, dass der Nutzer nicht zwischen bezahlter Werbung und eigener Meinung unterscheiden kann. Selbst wenn man das ganze kritisch begutachtet, man erkennt nicht immer direkt ob es sich um einen bezahlten Post handelt, oder nicht. Der Schutz des Verbrauchers wird deutlich missachtet
bezahlte Werbung?
Wir werden jeden Tag mit Werbung konfrontiert. Wir fordern, dass es ein einheitliches Gesetz verabschiedet wird, dass sämtliche (!) Influencer (Blogger, Youtuber, Snaptchatter) dazu zwingt bezahlte Werbebeiträge transparent zu kennzeichnen, sodass für den Nutzer (Verbraucher) auf den ersten Blick erkennbar ist, dass es sich um bezahlte Werbung handelt.
Für weitere Informationen und Neuigkeiten schau doch auf unserer Facebookseite vorbei
www.facebook.com/transparenzimnetz/?fref=nf
#transparenzimnetz


Änderungen an der Petition

05.01.2017 14:23 Uhr

Formulierung geändert & Texte ausgebaut


Neuer Petitionstext: Wir möchten mehr Transparenz im Bereich Produktplatzierung bewirken.
Es spitzt sich immer mehr zu.
bewirken und fordern daher 
- Eine Überprüfung der aktuellen Gesetzeslage 
- Eine Gesetzesreform zum Umgang mit Werbung und Schleichwerbung auf social media Plattformen 
- Eine Kennzeichnungspflicht, die über Kürzel wie #ad oder #sp hinausgeht. 
- Geldbußen für Schleichwerbung
Sämtliche Social-Media-Plattformen wie z.B.
Instagram, Snapchat usw entwickelt Snapchat, Facebook entwickeln sich zu einer reinen Werbeplattform. Das ganze erfolgt durch gestellte Fotos, Unpackings, Testberichte und viele weitere Wege, die sich in den letzten Monaten immer weiter ausbauen. Hier wird alles mögliche beworben. Uhren, Kaffee, Kosmetikprodukte bis hin zu Hotels oder Reiseveranstaltern. Natürlich kann man jetzt sagen, jeder kann selber entscheiden was er anschaut und wie viel Werbung er zulässt. Das Problem ist hier aber, die Werbung wird in den seltensten Fällen gekennzeichnet. Die meisten wissen also gar nicht, dass sie den ganzen Tag mit heimlichen Produktplatzierungen (= Schleichwerbung) zugeschüttet werden.
werden. 
"Oh Mädels, die neue Kaffee-Latte von XY schmeckt richtig gut" "mega süßes Cafe an der Ecke XY in XY gespotted" "heute geht´s endlich shoppen in XY Kaufhaus"
Hättest du gleich erkannt, dass es sich bei allen drei Postings um bezahlte Produktplatzierungen handelt? Die Bloggerin XY hat Geld dafür erhalten, dass Sie so tut als würde ihr der neue Kaffee schmecken. Wenn man dann noch weiterforscht findet man heraus, dass besagte Bloggerin nicht einmal Kaffee trinkt. Mysteriös
Wer hat sich nicht schon dazu hinreißen lassen ein Produkt nachzukaufen, weil Blogger XY darauf schwört. Und wer war dann enttäuscht, weil der versprochene "Glow Effekt" bei den sündhaft teuren Ampulen für das Gesicht der Firma XY eher einer fettigen Schweineschwarte gleicht? Der Blogger XY schwört darauf gar nicht, er wurde einfach nur dafür bezahlt genau das zu sagen. Hättest du das Produkt trotzdem gekauft, wenn du gewusst hättest, dass Blogger XY ein Haufen Geld dafür erhält? Wusstest du, dass die Firmen den Bloggern sogar teilweise vorgeben was genau man schreiben soll? 
„Nach dem Telemediengesetz (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 TMG) ist Schleichwerbung verboten, denn die sogenannte „kommerzielle Kommunikation“ muss deutlich als solche erkennbar sein. Auch nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (§ 4 Nr. 3 UWG) sind verschleierte geschäftliche Handlungen mit Werbecharakter unzulässig.“
Macht man also beispielsweise unter einem Posting, Post auf Instagram, welches nicht als solchen nicht "Werbung" oder "gesponsert" gekennzeichnet wird als Werbung, beispielsweise durch "sponsored" "ad" "prsample", wurde, darauf aufmerksam aufmerksam, wird man in den meisten Fällen direkt blockiert.
"Die fehlende Kennzeichnung macht
blockiert von den Bloggern. Das muss sich ändern! Laut Instagram müssen sich User an das Influencer Marketing juristisch in der Regel geltende Gesetz halten. Versucht man dazu Instagram zu Schleichwerbung. Unerheblich ist dabei, ob die Werbung ohne Kennzeichnung im Fernsehen, in Zeitschriften, in Zeitungen kontaktieren erhält man keine Rückmeldung. Versucht man ungekennzeichnete Postings bei Medienanstalten zu melden sieht das exakt gleich aus - man wird ignoriert.
Schwer wird es auf Snapchat. Die App ermöglicht es einem für 24 Stunden Bilder
oder eben, Kurz-Videos hochzuladen, danach löschen sich diese automatisch. Wie soll man hier prüfen wie jetzt bevorzugt, in den sozialen Netzwerken erfolgt. Sie ist schlichtweg in allen Medien verboten.
Das Verbot von Schleichwerbung findet sich in zahlreichen Gesetzen:
- vor allem im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), dort besonders in § 3a UWG bzw. § 5a Abs. 6 UWG (Pflicht zur Kennzeichnung nicht erkennbarer kommerzieller Kommunikation), in dem Verbot Informationen als Werbung zu tarnen (Nr. 11 des Anhangs zu § 3 Abs.3 UWG) oder Unternehme(r)n sich als Verbraucher auszugeben (Nr. 23 des Anhangs zu § 3 Abs.3 UWG).
- in den Regeln der §§ 7 und 58 Rundfunkstaatsvertrag (RfStV) und speziell für Internetmedien im § 6 Abs. 1 Nr. 1 Telemediengesetz (TMG), die besagen dass kommerzielle Kommunikation erkennbar sein muss.
- in vielen Branchenvereinbarungen, in denen sich die Branchenangehörigen eigene Regeln geben, wie Ziffer 7 des Pressekodex, Ziffern 6 und 8 der Richtlinie der des Zentralverbandes der Werbewirtschaft (ZAW) bzw. die Richtlinien zu redaktionell gestalteten Anzeigen in Druckschriften, die Richtlinien des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR-RL) oder den Reiseblogger-Kodex.
- auch aus den Vorgaben der Affiliate-Programme oder Richtlinien von Google"
(Quelle: de.onpage.org/blog/zu-den-rechtliche-rahmenbedingungen-von-influencer-marketing)
es mit ungekennzeichneten Postings aussieht?


Neue Begründung: Wer hat sich nicht schon dazu hinreißen lassen ein Produkt nachzukaufen, weil Blogger XY darauf schwört. Und wer war dann enttäuscht, weil der versprochene "Glow Effekt" bei den sündhaft teuren Ampulen der Firma XY eher einer fettigen Schweineschwarte gleicht?
Der Blogger schwört darauf gar nicht, er wurde einfach nur dafür bezahlt genau das zu sagen. Hättest du das Produkt trotzdem gekauft, wenn du gewusst hättest, dass Blogger XY ein Haufen Geld dafür erhält? Wusstest du, dass die Firmen den Bloggern sogar teilweise vorgeben was genau man schreiben soll?
"Ihr Lieben.." die Online-Welt der Blogger suggeriert uns schnell das Bild einer lieben Freundin, die uns was gutes tut Gutes möchte, wenn sie uns die neuste Creme vorstellt. Wie viele Jüngere sind schon auf Snapchat und Instagram vertreten und erkennen nicht direkt, dass es sich hier nicht um das neue Wundermittel von einer "Freundin" empfohlen, handelt, sondern um einen bezahlten Post. Kann dein 14-jähriges Ich unterscheiden, dass es sich bei dem Post über den "super coolen Urlaub" um eine gesponserte Reise handelt?
Unglücklicherweise wird (bezahlte) Werbung jedoch nur selten gekennzeichnet, was dazu führt, dass der Nutzer nicht zwischen bezahlter Werbung und eigener Meinung unterscheiden kann.
Selbst wenn man das ganze kritisch begutachtet, man erkennt nicht immer direkt ob es sich um einen bezahlten Post handelt, oder nicht.
nicht. Der Schutz des Verbrauchers wird deutlich missachtet
Wir werden jeden Tag mehr oder weniger mit Werbung zugeschüttet, bei manchen gleicht das an Teleshopping. Sämtliche konfrontiert. Wir fordern, dass es ein einheitliches Gesetz verabschiedet wird, dass sämtliche (!) Influencer (Blogger, Youtuber, Snaptchatter usw) müssen anfangen diese Werbeschaltung transparenter Snaptchatter) dazu zwingt bezahlte Werbebeiträge transparent zu gestalten. Es muss ersichtlich kennzeichnen, sodass für den Zuschauer sein, Nutzer (Verbraucher) auf den ersten Blick, Blick erkennbar ist, dass es sich um einen bezahlten Post handelt!
bezahlte Werbung handelt.


Änderungen an der Petition

05.01.2017 12:37 Uhr

- Rechtschreibung im Titel


Neuer Titel: Produktplazierungen: Produktplatzierungen: mehr Transparenz und Kennzeichnung!