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  • Der Verkauf der Ordensburg war auch ein „Verkauf“ der Ordensburg - Gilde

    05-05-17 12:09 Uhr

    Der Ordensburg - Gilde e.V. hat mich gebeten folgende Presseerklärung an Ihre Leser weiter zu leiten:

    "Der Verkauf der Ordensburg war auch ein „Verkauf“ der Ordensburg - Gilde

    Nach der Überreichung der Thüringer Kulturnadel als Ehrenamtsauszeichnung für unseren 2. Vorsitzenden Herrn Thomas Waschke am 25.10.2016 und in Vorbereitung der an-stehen¬den Entscheidung zum Verkauf der Ordensburg Liebstedt hat die Ordensburg Gilde mit Schreiben vom 03.11.2016 die Staatssekretärin für Kultur und Europa der Thü-ringer Landesregierung, Dr. Babette Winter, zu einem Besuch zum Kennen lernen der Ordensburg Liebstedt eingeladen. Hierauf wurde erst nach der Entscheidung des Haushalts- und Finanzausschusses vom 02.12.2016, die Ordensburg an eine Ordensburg Liebstedt GmbH & Co. KG in Gründung für 160.000,00 € zu verkaufen, mit Schreiben vom 14.12.216 geantwortet. Es wurde von der Staatssekretärin behauptet, die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG), der formalen Eigentümerin, diese hätte in der Zeit von 2002 bis 2010 88.000,00 € Investitionen in der Ordensburg durchge-führt. Der Verein habe dagegen Nebenkosten nur anteilig gezahlt. Deswegen habe die LEG diese offenen Forderungen mit der Verwaltervergütung verrechnet. Damit sei die LEG ihren Verpflichtungen als Eigentümerin gerecht geworden und dem Verein entgegen gekommen.

    Der Verein fragt sich, wohin sind diese Investitionen geflossen und wer hat sie erhalten. Die Burg Liebstedt und auch der der Verein jedenfalls nicht. Dass der Verein die Nebenkosten nur anteilig gezahlt hätte, entspricht auch nicht der Wahrheit.

    Der Verein bat daher in seinem Antwortschreiben vom 21.12.2016 um Richtigstellung.
    .
    Auch der Ministerpräsident Ramelow hatte am 5. Dezember 2016 gegenüber MDR Thüringen (Matthias Thüsing) mitgeteilt, : "Seit 2006 hatte der Verein Zeit, Geld etwa über Crowdfunding aufzutreiben, eine Stiftung zu gründen und ein nachhaltiges Konzept auszuarbeiten". Keinen Schritt vorwärts sei der Verein gekommen. Mittlerweile habe der Steuerzahler die Unterhaltungskosten auf der Burg aufgebracht. Irgendwann müsse einmal Schluss sein. Es ist die neue Linie der Staatskanzlei: Ungenutzte Schlösser sollen nun endlich privaten Interessenten, Unternehmen oder auch freien Trägern der Wohlfahrtspflege angeboten werden."

    Eine Antwort seitens der Staatssekretärin erfolgte nicht.

    Die Sache sollte dem Landesrechnungshof zur Überprüfung übergeben werde - aber vielleicht gehört die LEG nicht in dessen Zuständigkeit? Der Petitionsausschuss des Thüringer Landtages, an den die Protestpetition gegen den Verkauf der Ordensburg mit 1115 Unterschriften aus dem Freistaat, Deutschland und dem Ausland ging, hält sich für unzuständig, weil "eine "Überprüfung" der Entscheidungen anderer Fachausschüsse durch den Petitionsausschuss nicht möglich ist. Im konkreten Fall hat die politische Willensbildung bereits im Haushalts- und Finanzausschuss stattgefunden, was zur mehrheitlichen Zustimmung des Verkaufs geführt hat."

    Der Verein hat gegenüber der LEG Forderungen an vereinbarter Verwaltervergütung (monatlich 500 €) über 37.500 € und 5.109,74 € Verzugszinsen, die dem Verein seit 2011 fehlten und Schadenersatzforderungen für wertsteigernde Verwendungen von 41.100 €, zusammen 83.709,74 €. Die die LEG abgelehnt hat an den Verein zu erstatten.

  • Unternehmerin aus Bad Sulza will in die Politik

    05-05-17 12:02 Uhr

    Thüringer Allgemeine „ Unternehmerin aus Bad Sulza will in die Politik
    28. April 2017 / 02:41 Uhr
    Marion Schneider will in die Politik. Foto: Katrein Brenner
    Bad Sulza. Die Bad Sulzaer Unternehmerin Marion Schneider möchte zur Bundestagswahl am 24. September als parteilose Direkt- und Bürgerkandidatin für den Wahlkreis 191 (Jena, Sömmerda, Weimarer Land I) kandidieren. In der Pressemitteilung heißt es: Frei von Partei und frei für Reformen möchte Schneider die Frustration und den Protest der Wähler konstruktiv ändern, sie kämpft für ein soziales Miteinander, mehr Solidarität, ein gerechtes Gesundheits- und einheitliches Bildungssystem sowie den Rüstungsabbau und die Beseitigung von Krieg.
    "Ich bin der Überzeugung, dass nur der Dialog der Bürger uns den Frieden erhält", so Schneider. Vorstellen möchte sie sich auf dem ersten Bürgerkomitee-Treffen am 5. Mai um 19 Uhr im Hotel Thüringer Hof in Sömmerda.“
    Die Unternehmerin ist Mitgesellschafterin der Ordensburg Liebstedt GmbH & Co. KG (i.G.), die ehemalige Ordensburg und einzige erhaltene Durchgangsburg Europas, von der landeseigenen Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH mit Zustimmung des Haushalts- und Finanzausschusses des Thüringer Landtages erworben hat. Gerhard Paschinsky - Erfurt

  • Presseerklärung des Vorstandes der Ordensburg-Gilde e.V.

    03-05-17 23:10 Uhr

    OB – Gilde

    Presseerklärung

    Der Verkauf der Ordensburg war auch ein „Verkauf“ der Ordensburg - Gilde

    Nach der Überreichung der Thüringer Kulturnadel als Ehrenamtsauszeichnung und in
    Vorbereitung der anstehenden Entscheidung zum Verkauf der Ordensburg Liebstedt hat die Ordensburg – Gilde mit Schreiben vom 03.11.2016 die Staatssekretärin, Frau Dr. Winter, zu einem Besuch zum Kennenlernen der Burg eingeladen.

    Auf diese Einladung wurde nach der Verkaufsentscheidung am 02.12.2016 in einem Schreiben vom 14.12.2016 abschlägig geantwortet. Weiterhin wurde empfohlen, das Angebot zur Zusammenarbeit vom neuen Eigentümer anzunehmen. Außerdem wurde die Behauptung aufgestellt, die LEG hätte von 2002 bis 2016 rund 88 T€ in die Burg investiert. Wohin sind diese Investitionen geflossen, wer hat sie erhalten ? Die Burg Liebstedt bzw. der Verein nicht. Die Gilde hätte zudem die Nebenkosten nur anteilig bezahlt, das entspricht nicht der Wahrheit.

    Im Antwortschreiben vom 21.12.2016 wurde deshalb um Richtigstellung gebeten.
    Das zielt auf die Äußerung von MP Ramelow in einer Mail vom …., die Ordensburg hätte in den letzten Jahren noch Steuergelder erhalten und fordert außerdem eine
    Erklärung zu den angeblichen Investitionen seitens der LEG.
    Eine Antwort seitens der Staatssekretärin erfolgte nicht.

    Mit Schreiben vom 06.02.2017 wurde daraufhin die Forderung nach Richtigstellung
    bzw. Detailierung wiederholt und das Schreiben vom 21.12.2016 nochmals als Kopie
    beigefügt. Wiederum erfolgt keine Antwort.

    In einem Einschreiben vom 12.03.2017 wurde die Staatssekretärin zum dritten Mal
    mit der Bitte um Aufklärung angeschrieben und ihr eine Frist bis zum 31.03.2017
    zur Antwort eingeräumt, diese erfolgte ebenfalls nicht. Wo liegt das Problem ?

    Deshalb wird hiermit wie angekündigt die Öffentlichkeit über den Umgang der
    Staatskanzlei mit den engagierten Mitgliedern der Gilde informiert.

    aufgestellt : Der Vorstand
    Liebstedt, 27.04.2017

    Anlagen : Schreiben wie Texthinweise

  • Reise nach Libusin CSR am kommenden Sonnabend

    27-04-17 11:52 Uhr

    Banner der Kommende Liebstedt OT - Als Landkomtur der Ballei Thüringen und Titularkomtur der Kommende Liebstededt werde ich dieses Banner aus Protest gegen die Enteignung des Ordensburg - Gilde e.V. in Libusin tragen.
    Der 2. Teil meines Ostergrußes folgt (leider viel mir nicht, dass der Speicher hierfür zu klein war.
    Teil 2: "Sie kamen 1815 gegen Verpflichtung zur Ausgleichszahlung von 160.000 Thalern (3/5 des Fonds für die Universität Leipzig und die Schulen in Meißen und Grimma) unter preußische Herrschaft. In den Jahren 1824-1835 erfolgte die Ablösung der Ansprüche der bei Sachsen verbliebenen Institute. Die Güter Zwätzen, Lehesten und Liebstedt wurden gegen Ausgleich von 92.710 Thlr. 21 Sgr. 8 Pf. an Sachsen-Weimar übertragen, die Verwaltung der beiden Stiftsgüter Griefstedt und Nägelstedt 1824 unter einem Rendanten vereint. Der Deutsch-Ordens-Fonds wurde seit 1933 vom Rentamt des Kirchen- und Schulfonds Erfurt, seit 1939 vom Staatlichen Kulturfonds verwaltet, und ging 1947 in der VKK auf. Das Stiftungsgut Griefstedt fiel 1945 unter die Bodenreform (Quelle: Thüringisches Staatsarchiv Gotha). Nachweisbar sind regelmäßige Zahlungen an Kirchen und sozial Bedürftige im Patronatsbereich der Stiftsgüter. Satzungsgemäß wurden auch Mittel für die Unstrutregulierung ausgegeben.“
    Soweit die geschichtliche Entwicklung des Vermögens des Deutschen Ordens in der ehemaligen Ballei Thüringen seit 1809. Hier wird deutlich, wie im Königreich Sachen und Preußen mit dem Eigentum des Deutschen Ordens achtsam und umsichtig umgegangen wurde. Leider ist das heute völlig anders, wo man offensichtlich nicht einmal die geschichtlichen Zusammenhänge in Betracht zieht, sondern sich seiner Verantwortung für das Überkommene leichtfertig und fahrlässig entzieht und dabei das Allgemeinwohl aus dem Auge verloren zu haben scheint.

    So wird von mir angeregt jährlich am 28. Februar ab 2018 einen Trauertag zur Erinnerung an den Verlust der Ordensburg Liebstedt zu begehen, um die Erinnerung an diesen skandalösen Vorgang zur Mahnung für die Obrigkeit wach zu halten.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen/Euch, Ihren/Euren Lieben und Freunden ein ge¬seg¬ne¬tes Oster¬fest,

    Pax tecum,
    Ihr/Euer

    Tobias Gerhard Paschinsky
    (als Landkomtur Tobias Graf von Einsiedel-Scharfenstein der Ballei Thüringen "Divinus-Edictum" e.V.)

  • Ostergruß der Ballei Thüringen des Deutschen Ordens "Divinus Edictum"e.V. 2017

    16-04-17 17:18 Uhr

    Ostergruß der Ballei Thüringen des Deutschen Ordens
    "Divinus Edictum"e.V. 2017

    Pax vobiscum, liebe Schwestern, Brüder und Freunde,

    zum morgigen Osterfest möchte ich meinem Gruß die Worte Dietrich Bonhoeffers voranstellen: "Nicht um einen Kampf von Dunkel und Licht, der schließlich doch dem Licht den Sieg bringen muß, weil das Dunkel ja eigentlich ein Nichts ist, weil der Tod ja schon Leben ist, nicht um einen Kampf von Winter und Frühling, von Eis und Sonne handelt es sich Ostern, sondern um den Kampf der schuldigen Menschheit gegen die göttliche Liebe, besser: der göttlichen Liebe gegen die schuldige Menschheit; einen Kampf, in dem Gott zu unterliegen scheint am Karfreitag und in dem er gerade, indem er unterliegt, siegt an Ostern. … Der Karfreitag ist nicht das Dunkel das dem Licht unbedingt weichen muß … es ist der Tag an dem der menschgewordene Gott, die persongewordene Liebe umgebracht wird von den Menschen, die zu Göttern werden wollen. … Und hier kann nur eines helfen, die Machttat Gottes aus seiner Ewigkeit heraus unter der Menschheit. Nicht ein immanentes das heißt innerweltliches, sondern ein transzendentes das heißt überweltliches Geschehen ist Ostern, ein Eingriff Gottes aus der Ewigkeit, kraft dessen er sich zu seinem Heiligen bekennt, ihn vom Tode auferweckt. Nicht von Unsterblichkeit ist Ostern die Rede, sondern von Auferstehung, Auferstehung vom Tode, der wirklich ein Tod ist mit allen Schrecken und Furchtbarkeiten, ein Tod des Körpers und der Seele, des ganzen Menschen, kraft Gottes Machttat. Das ist Osterbotschaft." Sie gemahnt wieder endlich dem Reich Gottes, in dem der Tod überwunden ist - der des Unfriedens, des Hasses, der Gier, Ungerechtigkeit, Mitleidlosigkeit. Wo die acht Seligpreisungen Wirklichkeit werden.

    Die Ballei Thüringen hat im Jahr 2016 eine schwere Niederlage erlitten. Wir haben die Ordensburg Liebstedt verloren und damit das hoffnungsvolle Zentrum für das sich entwickelnde Netzwerk Ballei Thüringen und den Konsultationsstützpunkt für die Erforschung und Verbindung aller noch existierender Ordensbauwerke in Europa.

    Die Ordensburg ist seit dem 28.02.2017 verwaist. Alle Ausstellungen sind ausgelagert. Nur die zu Napoleon in Thüringen hat auf der Wasserburg Kapellendorf bei Apolda ein Asyl und einen neuen Standort finden können. Die erst am 15. April 2016 vom Gil¬de¬ve¬rein der Ordensburg eröffnete Ausstellung "DIE HEILIGE ELISABETH VON THܬRIN¬GEN - DAS WUNDER LEBT" wie auch die zur Geschichte des Deutschen Ordens in Thüringen und die wertvolle Siegelstiftung des Herrn Dr. h.c. Boehm aus Bad Mergentheim können in Thüringen nicht mehr besichtigt werden.

    Mein Protest gegen den Verkauf der Ordensburg, dem sich 1115 Persönlichkeiten aus Thüringen, ganz Deutschland, Europa und Übersee angeschlossen haben, konnte die Machthaber nicht zur Einsicht bringen.

    Der Weihnachtgottesdienst in der Ordensburg am letzten Heiligen Abend war die letzte Veranstaltung auf der Ordensburg, die der Gildeverein für die Kirchgemeinde ermöglichen konnte.

    Die guten Tage für den Deutschen Orden, der den Thüringer Herrschern viel zu verdanken hat und der durch karitative Fürsorge, die bis heute in Erfurt und Jena andauert, in Bildung und Seelsorge gewirkt hat, gingen mit dem alten Landgrafentum zu Ende und ging schließlich durch Napoleon (wie auch der Malteserorden) seiner grundherrschaftlichen Basis verlustig. Die Ländereien wurden landesherrliche Staatsdomänen und die Gebäude wurden vernutzt oder verfielen. So erging es letztlich allen profanen Gebäuden, auch dem stolzen Balleihauptsitz Zwätzen mit seiner schlossartigen Anlage und Liebstedt, der einzig erhaltenen Burganlage des Ordens in der Ballei. Eine Ausnahme bildet Nägelstedt. Hier blieb zum einen der Schieferhof wie durch ein Wunder im Originalzustand erhalten und erfuhr 2015 eine große Aufwertung durch Restaurierung des Hofes mit Schiefer und des Allianzwappens des abtrünnigen Landkomturs Hans von Germar, der zum Protestantismus über trat und Katharine von Knobloch heiratete.
    Zum Glück existiert „Der Griefstedter Stiftsfonds„ noch bei der Vereinigten Kirchen und Klosterkammer, einer Stiftung öffentlichen Rechts aus dem Jahre 1947 fort.
    „Der Fonds, früher Fonds der "teutschen Ordensgüter" genannt, ist begründet durch ein Reskript des Königs Friedrich August von Sachsen. Zu den in Besitz genommenen Ordensgütern gehören die zur vormaligen Balley Thüringen gehörigen vier Compthurhöfe Zwätzen, Lehesten, Liebstedt und Nägelstedt sowie der ehemalig von der Balley Hessen abhängig gewesene Comthurhof Griefstedt. Das Vermögen der 1809 aufgehobenen Deutsch-Ordens-Kommenden wurde vom Königreich Sachsen in Besitz genommen und aus ihnen 1811 Stiftungsfonds errichtet, deren Nutzungen der Unterstützung der Universitäten Wittenberg und Leipzig sowie der Landesschulen Grimma, Meißen und Pforta dienen sollten. Die Stiftungen unterstanden der gemeinsamen Aufsicht des Geheimen Finanzkollegiums und des Oberkonsistoriums in Dresden. Sie kamen 1815 gegen Ve