Am 2. Dezember 2016 beschloss der Finanzausschuss des Thüringer Landtages das die Ordensburg Liebstedt für 160.000 € an Herrn Klaus-Dieter Böhm (u.a. Geschäftführer Toskanaworld) mit Unterstützung auch durch die Partei „Die Linken“ verkauft wird. Doch zu diesem Zeitpunkt war womöglich nach unterrichteten Kreisen bereits der Kaufvertrag zwischen der LEG Thüringen mbH und Herrn Böhm und Frau Schneider bereits notariell beurkundet. Nach MDR Thüringen vom 07.12.2016 soll der Kaufvertrag zwischen ihm und der Landesentwicklungsgesellschaft noch nicht unterzeichnet gewesen sein. Der Verkauf muss unter allen Umständen verhindert werden. Bitte appellieren und protestieren Sie auch mit gegen den Verkauf und für die Erhaltung der Ordensburg Liebstedt für alle, wie sie in den letzten 26 Jahren durch den Gildeverein bewahrt und genutzt wurde. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.ordensburg-liebstedt.de

Begründung

Früher war es die CDU, die den Verkauf an einen Prinzen zur Lippe für 150.000 € unterstützt hatte, der schließlich am Widerstand der Bevölkerung in Liebstedt und im Landkreis Weimarer Land scheiterte. Die landeseigene Entwicklungsgesellschaft hat ähnlich der damaligen Treuhand alles daran gesetzt, den Gildeverein bei seiner Arbeit aufzuhalten und zu behindern. Der Verein, der seit vor 1990 den Verfall dieser einzigartigen und letzten erhaltenen Ordensburg des Deutschen Ordens der Ballei Thüringen, erhalten und der Öffentlichkeit erstmals zugänglich machte, hat in der Burg eine Reihe von Ausstellungen zur Geschichte des Deutschen Ordens, der Ballei Thüringen, der Schutzpatronin Landgräfin von Thüringen, der heiligen Elisabeth (2016) sowie täglicher Besichtigungsmöglichkeiten und vieler kultureller Veranstaltungen, zuletzt am vergangenen 1. Advent, zu gestaltet. Der Verein hatte seit 1990 mit Unterstützung von Bund, Land, EU, LEG und anderen Geldgebern und viel ehrenamtlicher Unterstützung der Bevölkerung, Vereinsmitglieder und Unternehmen der Region für mehr als 2,2 Millionen € die Burganlage denkmalspflegerisch gestaltet. Mehrere Räume, darunter auch die große jetzt beheizbare Scheune für 300 Personen wurden komplett eingerichtet und mit allen erforderlichen technischen Einrichtungen (Ausschankanlage, Backofen, Toiletten, Grill etc.) versehen. Die Ordensburg wäre auch von dem Verein und mit anderen regionalen Unternehmen (Agrargesellschaft Pfiffelbach mbH, Vereinsbrauerei Apolda, Weingut Klaus GmbH) als Gesellschafter einer gGmbH oder Stiftung für den gleichen Betrag oder mehr gekauft worden. Hierzu wurden dem Land und der LEG Vorschläge und Konzeptionen unterbreitet, die sowohl eine Stiftung als auch eine gGmbH mit und ohne Beteiligung des Landes vorsahen. Doch dem Verein wurde keine Bedeutung und Beachtung geschenkt. Wenn die Arbeit getan ist und Werte geschaffen wurden, findet sich schnell jemand der sich hieran zu bereichern sucht. Seien es Prinzen oder andere Personen, die beispielsweise dubiosen Organisationen wie Anastasia nahe stehen und persönliche Verbindungen zu linken Politikern in Thüringen haben sollen. Wir sind sehr enttäuscht und hätten eine solche leichtfertige Entscheidung von den Politikern in Thüringen nicht erwartet. Deswegen rufen wir alle zum Protest gegen diese Entscheidung auf. Helfen Sie mit Ihrer Solidarität dem Gildeverein der Ordensburg Liebstedt zu seinem Recht. Durch Ihre Unterschrift und Bekundung, damit die verantwortlichen Politiker zur Überprüfung ihrer Entscheidung angehalten werden und sich die Ordensburg und die jahrzehntelange unermüdliche Arbeit vor Ort auf der Ordensburg Liebstedt selber ansehen. Senden Sie Ihren Protest direkt an den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Herrn Bodo Ramelow Regierungsstaße 73 in 99084 Erfurt oder per e-mail: bodo.ramelow@tsk.thueringen.de. Dass wir Hilfe schon jetzt und so dringend brauchen, hätte keiner vor einer Woche gedacht, als das 1. Adventswochenende festlich und besinnlich mit 1.000 Besucher und Gästen begangen wurde. Mit dabei waren auch wieder unsere tschechischen Freunde, die mit ihrer Mittelaltergruppe uns seit Jahren zu Ostern und im Advent mit mittelalterlicher Musik, Aufführungen von Krippenspielen, Legenden der heiligen Elisabeth von Thüringen und vielem mehr erfreuten. In den vergangenen Jahren wurden über 9.000 Unterschriften für die Erhaltung der Burg als öffentliche Einrichtung gesammelt. Darunter auch im Ausland, z.B. in Ehrenberg (Tirol) 2015. „Denn es sind die, die unlautere Machenschaften begehen zum Nachteil der Bürger aus niedrigen und eigensüchtigen Gründen, die sich das gemeine Volk zum Feinde machen - auch in Arroganz ihrer Macht, ihrer Überheblichkeit und ihrer Verachtung Anderer und nicht das Volk ist Feind einer gerechten und klugen Obrigkeit“ (frei nach Thomas Müntzer). Daher werden bis zum Jahresende schwarze Fahnen auf unserer Burg wehen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Divinus Edictum Ballei Thüringen aus Erfurt
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Neuigkeiten

  • "So spricht der Herr: Ich bin die Auferstehung und das
    Leben. Jeder, der an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben."
    (Joh 11, 25a.26b)
    In tiefer Trauen teile ich allen Freunden des Deutschen Ordens mit, dass unser lieber Freund, der zweite Vorsitzende des Vereines Ordensburg-Gilde e.V.,
    Herr Thomas Waschke,
    geboren am 21.05.1951 plötzlich und unerwartet am 28. März. 2018 in seinem Heimatort verstorben ist.
    Ob wohl schon seit Jahren gesundheitlich eingeschränkt, war er ein bis an die Grenzen seiner eigenen Erschöpfung gehender unermüdlicher Aktivist für „seine“ Ordensburg Liebstedt, ihre Erhaltung, Geschichte und ihre unmittelbare Wirkung in der Region, Deutschland und international.
    Wohl fast jeden Urlaub seit Jahren verbrachte Thomas Waschke auch mit Forschungen zum Deutschen Orden, ihrer Stifterin der Heiligen Elisabeth. Ob im Baltikum, auf Zypern, in Bozen, Wien oder Bad Mergentheim, fast immer war Herr Waschke, meistens in Begleitung seiner getreuen Ehefrau Martina, unterwegs zu neuen Kontakten, Freunden und Erkenntnissen.
    Wir werden seinen Verlust wohl nie ersetzen können und hoffen, dass seine vielen Ideen und Projekte, denen er sich noch widmen wollte, von anderen aufgegriffen und weiter verfolgt werden.
    Ich hätte gerne noch viele Gespräche mit ihm geführt. Nicht so sehr zu Problemen, wohl aber zu seinen Erfahrungen, Erlebnissen und Überzeugungen.
    Die Beerdigung findet am Freitag, dem 13.04.2018 um 13:30 Uhr in der Kirche zu Oberroßla (Stadt Apolda), Platz des Friedens 1, statt.
    Erfurt, Liebstedt, Zwätzen im April 2018
    Gerhard Paschinsky
    (als Landkomtur Tobias Graf von Einsiedel-Scharfenstein der Ballei Thüringen "Divinus Edictum" e.V.)

  • Der Ordensburg - Gilde e.V. hat mich gebeten folgende Presseerklärung an Ihre Leser weiter zu leiten:

    "Der Verkauf der Ordensburg war auch ein „Verkauf“ der Ordensburg - Gilde

    Nach der Überreichung der Thüringer Kulturnadel als Ehrenamtsauszeichnung für unseren 2. Vorsitzenden Herrn Thomas Waschke am 25.10.2016 und in Vorbereitung der an-stehen¬den Entscheidung zum Verkauf der Ordensburg Liebstedt hat die Ordensburg Gilde mit Schreiben vom 03.11.2016 die Staatssekretärin für Kultur und Europa der Thü-ringer Landesregierung, Dr. Babette Winter, zu einem Besuch zum Kennen lernen der Ordensburg Liebstedt eingeladen. Hierauf wurde erst nach der Entscheidung des Haushalts- und Finanzausschusses vom 02.12.2016, die Ordensburg an eine Ordensburg Liebstedt GmbH & Co. KG in Gründung für 160.000,00 € zu verkaufen, mit Schreiben vom 14.12.216 geantwortet. Es wurde von der Staatssekretärin behauptet, die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG), der formalen Eigentümerin, diese hätte in der Zeit von 2002 bis 2010 88.000,00 € Investitionen in der Ordensburg durchge-führt. Der Verein habe dagegen Nebenkosten nur anteilig gezahlt. Deswegen habe die LEG diese offenen Forderungen mit der Verwaltervergütung verrechnet. Damit sei die LEG ihren Verpflichtungen als Eigentümerin gerecht geworden und dem Verein entgegen gekommen.

    Der Verein fragt sich, wohin sind diese Investitionen geflossen und wer hat sie erhalten. Die Burg Liebstedt und auch der der Verein jedenfalls nicht. Dass der Verein die Nebenkosten nur anteilig gezahlt hätte, entspricht auch nicht der Wahrheit.

    Der Verein bat daher in seinem Antwortschreiben vom 21.12.2016 um Richtigstellung.
    .
    Auch der Ministerpräsident Ramelow hatte am 5. Dezember 2016 gegenüber MDR Thüringen (Matthias Thüsing) mitgeteilt, : "Seit 2006 hatte der Verein Zeit, Geld etwa über Crowdfunding aufzutreiben, eine Stiftung zu gründen und ein nachhaltiges Konzept auszuarbeiten". Keinen Schritt vorwärts sei der Verein gekommen. Mittlerweile habe der Steuerzahler die Unterhaltungskosten auf der Burg aufgebracht. Irgendwann müsse einmal Schluss sein. Es ist die neue Linie der Staatskanzlei: Ungenutzte Schlösser sollen nun endlich privaten Interessenten, Unternehmen oder auch freien Trägern der Wohlfahrtspflege angeboten werden."

    Eine Antwort seitens der Staatssekretärin erfolgte nicht.

    Die Sache sollte dem Landesrechnungshof zur Überprüfung übergeben werde - aber vielleicht gehört die LEG nicht in dessen Zuständigkeit? Der Petitionsausschuss des Thüringer Landtages, an den die Protestpetition gegen den Verkauf der Ordensburg mit 1115 Unterschriften aus dem Freistaat, Deutschland und dem Ausland ging, hält sich für unzuständig, weil "eine "Überprüfung" der Entscheidungen anderer Fachausschüsse durch den Petitionsausschuss nicht möglich ist. Im konkreten Fall hat die politische Willensbildung bereits im Haushalts- und Finanzausschuss stattgefunden, was zur mehrheitlichen Zustimmung des Verkaufs geführt hat."

    Der Verein hat gegenüber der LEG Forderungen an vereinbarter Verwaltervergütung (monatlich 500 €) über 37.500 € und 5.109,74 € Verzugszinsen, die dem Verein seit 2011 fehlten und Schadenersatzforderungen für wertsteigernde Verwendungen von 41.100 €, zusammen 83.709,74 €. Die die LEG abgelehnt hat an den Verein zu erstatten.

  • Thüringer Allgemeine „ Unternehmerin aus Bad Sulza will in die Politik
    28. April 2017 / 02:41 Uhr
    Marion Schneider will in die Politik. Foto: Katrein Brenner
    Bad Sulza. Die Bad Sulzaer Unternehmerin Marion Schneider möchte zur Bundestagswahl am 24. September als parteilose Direkt- und Bürgerkandidatin für den Wahlkreis 191 (Jena, Sömmerda, Weimarer Land I) kandidieren. In der Pressemitteilung heißt es: Frei von Partei und frei für Reformen möchte Schneider die Frustration und den Protest der Wähler konstruktiv ändern, sie kämpft für ein soziales Miteinander, mehr Solidarität, ein gerechtes Gesundheits- und einheitliches Bildungssystem sowie den Rüstungsabbau und die Beseitigung von Krieg.
    "Ich bin der Überzeugung, dass nur der Dialog der Bürger uns den Frieden erhält", so Schneider. Vorstellen möchte sie sich auf dem ersten Bürgerkomitee-Treffen am 5. Mai um 19 Uhr im Hotel Thüringer Hof in Sömmerda.“
    Die Unternehmerin ist Mitgesellschafterin der Ordensburg Liebstedt GmbH & Co. KG (i.G.), die ehemalige Ordensburg und einzige erhaltene Durchgangsburg Europas, von der landeseigenen Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH mit Zustimmung des Haushalts- und Finanzausschusses des Thüringer Landtages erworben hat. Gerhard Paschinsky - Erfurt

Pro

An den Petitionsausschuss: Auf Ihre Mitteilung, E-Mail vom 02.01.2016 auf meine Petitionen, nichts gehört. Sie hatten mitgeteilt: "Über das weitere Verfahren und das Aktenzei¬chen, unter dem Ihre Petition bearbeitet wird, werden Sie durch ein gesondertes Schreiben informiert, das Sie in den nächsten Tagen mit der Post erhalten." inzwischen sind fast 3 Wochen vergangen. Ich hoffe endlich von Ihnen zu hören, hatte ich mich doch schon im vergangenen Jahr an den Vorsitzenden des Petitionsausschusses gewandt, ohne bisher eine Reaktion zu erhalten. Mit freundlichen Grüßen Gerhard Paschinsky

Contra

TA vom 06. Dezember 2016 / 02:00 Uhr Werner Meister vom Vorstand des Heimat- und Traditionsvereins Auerstedt schreibt: Unser Verein nimmt Stellung auf die Aussage im letzten Absatz des Artikels, in dem ein Verkauf der Ordensburg Liebstedt möglicherweise einen Ausschluss der Öffentlichkeit zur Folge haben könnte. Und es wird ein eventueller Bezug zur (geschichtlichen) Entwicklung im Rittergut Auerstedt hergestellt. Als Kenner "der Geschichte des Rittergutes Auerstedt" möchte ich namens unseres Vereines dazu nachstehende Aussagen treffen, da die geschriebenen Zeilen nicht nur einen falschen