Recht auf Vergessenwerden für Krebsüberlebende jetzt!

Petition richtet sich an
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Hubig & Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

50.767 Unterschriften

92 %
55.000 für Sammelziel

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92 %
55.000 für Sammelziel
  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

10.06.2026, 12:31

Wir haben den Petitionstext überarbeitet, um die Forderung noch klarer und inklusiver zu formulieren.

Das „Recht auf Vergessenwerden“ soll alle Menschen schützen, die eine Krebserkrankung überstanden haben – unabhängig davon, ob sie als Kind, Jugendliche:r oder Erwachsene:r erkrankt sind. Benachteiligungen bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung sowie Adoptions- und Pflegeverfahren können viele Krebsüberlebende betreffen.

Außerdem wurde der Text an den geplanten Petitionstext für den Deutschen Bundestag angeglichen, damit die Forderung einheitlich, sachlich und politisch anschlussfähig eingebracht werden kann.


Neuer Titel: Kinder haben keine Lobby – Recht auf Vergessenwerden für Krebsüberlebende jetzt!

Neuer Petitionstext:

🎗️ UnsereJedes KinderJahr kämpfenerhalten gegenüber den500.000 KrebsMenschen in Deutschland die Diagnose Krebs. Viele von ihnen überleben – und vielewollen gewinnen!danach einfach gleichberechtigt weiterleben.

DochInsgesamt auchleben etwa 4,5 Millionen Menschen in Deutschland mit oder nach einer Krebserkrankung. Doch für viele endet die Belastung nicht mit der Heilungletzten werdenTherapie.

Auch sieJahre weiternach bestraft:einer überstandenen Krebserkrankung erleben Betroffene Nachteile:

  • keineunfaire faireBedingungen Versicherungbei Versicherungen
  • ❌ erschwerter Zugang zu Krediten &und Wohneigentum
  • ❌ Hürden bei VerbeamtungVerbeamtung, Adoption oder AdoptionPflegeverfahren

In 15 europäischen Ländern schützt ein „Recht auf Vergessenwerden“ (#RightToBeForgotten) ehemals Erkrankte bereits vor solcher Diskriminierung.

👉 Nur Deutschland hinktdarf hinterherhier nicht undlänger nimmt Betroffenen Chancen und Zukunft!hinterherhinken.

DabeiDenn Krebs kann es jeden treffen – dein Kind, deine Familie, unsdich alle.selbst.

Wer den Krebs darfüberstanden keinhat, lebenslanger Stempel sein.Diese Helden:innen verdienenverdient eine Zukunft ohne Benachteiligung.

Denn nach der Heilung beginnt das Leben, nicht die nächste Hürde.

➡️ Unterschreibe jetzt, damit geheilteMenschen Krebspatient:innennach (Survivor)einer überstandenen Krebserkrankung in Deutschland endlich dieselben Chancen haben wie alle anderen.



Neue Begründung:

InKrebs betrifft Millionen Menschen in Deutschland. Allein 2023 wurden rund 517.800 Menschen neu mit Krebs diagnostiziert. Insgesamt leben etwa 4,5 Millionen Menschen in Deutschland lebenmit überoder 40.000nach Menschen,einer Krebserkrankung. Viele überleben – Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Für viele endet die alsBelastung Kinderjedoch nicht mit der letzten Therapie. Auch Jahre oder JugendlicheJahrzehnte einenach einer überstandenen Krebserkrankung überstandenkann habendie [6].frühere IhreDiagnose Zahlweiter wächstzu stetigNachteilen – ein Erfolg moderner Medizin.Trotz Genesung erleben viele dieser jungen Menschen bis heute Benachteiligungen – etwaführen: bei Versicherungen, Krediten, VerbeamtungImmobilienfinanzierungen, Verbeamtung, Adoption oder sogarPflegeelternschaft. Betroffene müssen ihre Erkrankung immer wieder offenlegen, obwohl sie längst krebsfrei leben. Das erschwert Absicherung, Familienplanung, berufliche Wege und den Aufbau eines normalen Lebens.

Studien, Umfragen und Stellungnahmen von Betroffenen- und Fachorganisationen zeigen: Benachteiligungen nach Krebs sind kein Einzelfall. Besonders häufig genannt werden Probleme bei Versicherungen; hinzu kommen Hürden bei Beruf, Verbeamtung, Adoption und Pflege.weiteren Lebensbereichen. Dies betrifft nicht nur ehemals krebskranke Kinder und Jugendliche, sondern Krebsüberlebende insgesamt.

EineEin aktuelleRecht Untersuchungauf belegt,Vergessenwerden wiebedeutet: gravierendNach dieseeiner Belastungenangemessenen sindFrist darf Deutschlandeine brauchtüberstandene dringendKrebserkrankung nicht mehr verpflichtend offengelegt, abgefragt oder bei Entscheidungen zulasten der Betroffenen verwendet werden. Medizinische Nachsorge bleibt wichtig. Sie darf aber nicht zu pauschalem Misstrauen oder dauerhafter Ungleichbehandlung führen.

Wir fordern Bundestag und Bundesregierung auf, ein gesetzlichgesetzliches verankertes „RechtRecht auf Vergessenwerden“ (RTBF) [2].In 15 europäischen Ländern gilt das RTBF bereits – meistVergessenwerden nach fünfKrebs Jahren,einzuführen:

  • für teilsalle früher.FrankreichKrebsüberlebenden, führteunabhängig esvom 2016 ein und verkürzte 2023 die Frist auf fünf Jahre; Spanien und Belgien (ab 2025) folgen diesem Modell.Italien, Niederlande, Portugal und Zypern sehen Fristen von fünf bis zehn Jahren vor,Alter bei frühder Erkrankten meist fünf Jahre.Auch Dänemark, Luxemburg, Irland, Griechenland und Tschechien haben freiwillige Branchenvereinbarungen [1].Ziel überall: Geheilte Menschen sollen nach angemessener Frist nicht länger finanziell oder rechtlich benachteiligt werden.Fachverbände und Betroffenenorganisationen fordern europaweit ein RTBF Erkrankung,
  • spätestens fünf Jahre nach Ende der Behandlung ohne gesetzlich verankert, nicht nur als Selbstverpflichtung.Auch die EU-Krebsstrategie verweist auf einen europäischen Kodex; Fachverbände sehen jedoch ein Gesetz als einzig verlässlichen Weg [4].Das Beispiel Frankreich zeigt: Betroffene erhalten dort leichter Versicherungen, ihre finanzielle Belastung sinkt [5].🔹 Was bedeutet das „Recht auf Vergessenwerden“?Es verpflichtet Versicherungen, Banken und andere Stellen, bestimmte medizinische Informationen nach einer Frist nicht mehr abzufragen oder zu verwenden.Für geheilte Krebspatient:innen (Survivor) heißt das:Nach Ablauf der Frist müssen sie ihre frühere Erkrankung nicht mehr angeben.Rückfall,
  • Keine Zuschläge, Ausschlüsse oder Ablehnungen – nur weil sie einmal Krebs hatten.🔹 Unsere Forderungen an Bundesregierung und BundestagGesetzliches RTBF spätestens fünf Jahre ohne Rückfall nach Ende der Behandlung – für alle Krebsüberlebenden; bei Ersterkrankung unter 21 Jahren pauschal fünf Jahre, mit Option kürzerer Fristen (analog Frankreich) [1].Geltungsbereich: Versicherungen, Kredite, Immobilienfinanzierungen, Verbeamtung, Adoption und Pflege [1].Pflegeelternschaft,
  • EU-Recht umsetzen: Richtlinie (EU) 2023/2225 mit fünfjährigerklaren FristRegeln, ambitioniert übertragenAufsicht und überwirksamen Mindestvorgaben hinaus – besonders bei Verbraucherkrediten bis 100.000 € [4].Beschwerdemöglichkeiten,
  • Transparenzauf &Basis Durchsetzung:aktueller Aufsicht,medizinischer Sanktionen, Beschwerdestelle, jährliches Monitoring [4].Evidenzbasierte Ausgestaltung: Regelmäßige Aktualisierung einer ReferenztabelleErkenntnisse und Evaluationregelmäßiger der Wirkung [1].Evaluation.

🔹Mehrere Warum das wichtig istGeheilte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verdienen gleiche Chancen wie alle anderen – ohne lebenslange Benachteiligung [2].Nach fünf Jahren nähern sich ihre Risiken denen Gleichaltriger ohne Krebsvorgeschichte an; vieleeuropäische Länder haben ihrebereits GesetzeRegelungen daranzum angepasstRight [1].Studiento zeigen,be Forgotten eingeführt. Auch die EU-Richtlinie 2023/2225 erkennt das Problem für Versicherungen im Zusammenhang mit Verbraucherkrediten an. Deutschland sollte diese Vorgaben nicht nur eng umsetzen, sondern eine umfassende und faire Regelung schaffen.

Krebs zu überleben ist ein medizinischer und gesellschaftlicher Erfolg. Dieser Erfolg darf nicht dadurch entwertet werden, dass RTBF-RegelungenMenschen finanzielledauerhaft Hürdenmit senkenihrer undfrüheren BelastungenDiagnose deutlichstigmatisiert reduzieren [5].Deutschland muss endlich nachziehen – für Chancengerechtigkeit und europäische Anschlussfähigkeit [1].werden.
🔹 Kernpunkte im GesetzInformationsverbot: Nach Ablauf der Frist dürfen Versicherer oder Banken Krankheitsdaten nicht mehr erheben oder nutzen.Benachteiligungsverbot: Keine Zuschläge oder Ablehnungen wegen überstandener Erkrankung.Beweislast beim Anbieter: Er muss nachweisen, dass seine Entscheidung RTBF-konform ist.Sanktionen: Bußgelder, Rückabwicklung unrechtmäßiger Verträge, Verbandsklagerecht.Schutz früh Erkrankter: Pauschal 5-Jahres-Frist oder kürzer nach Referenztabelle – nach europäischen Modellen [1].🔹 Stimmen aus Forschung und Praxis„Signifikante lebenslange finanzielle und rechtliche Belastungen und Diskriminierung“ bei Survivor belegen die Notwendigkeit eines gesetzlichen Rahmens – auch in Deutschland [1].Europaweite Fachverbände fordern ein einheitliches, gesetzlich verankertes RTBF nach fünf Jahren und warnen vor freiwilligen Selbstverpflichtungen [3].🎗️ Krebs darf kein lebenslanger Stempel seinWersein. alsDeutschland Kind oder junge:r Erwachsene:r Krebs überlebt, hat eine unglaubliche Kraft und Hoffnung bewiesen.Diese Helden verdienen keine Hürden – sondern eine Zukunft ohne Benachteiligung!✊ Setzbraucht ein ZeichenRecht auf unterschreibeVergessenwerden undfür teilealle diese Petition!Krebsüberlebenden.

🔹 Quellen (Auswahl)Quellen:

[1]RKI/Zentrum für Krebsregisterdaten; Survivor Deutschland (Positionspapiere.V. „Rechtund aufDeutsche Vergessenwerden“,Kinderkrebsstiftung, 2025)[2]Positionspapier 2025; Hessing B. et al.,al. Journal2025; of Adolescent and Young Adult Oncology (2025)[3] PubMed-Zusammenfassung derselben Arbeit[4]DSfjEmK/DGHO; European Cancer Organisation (Positionspapier,2024; 2024)[5]Richtlinie Evidenz(EU) aus Frankreich (Studie, 2025)[6] DKKR – Zahlen zu Survivor in Deutschland2023/2225.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 50.732


29.04.2026, 09:50

Liebe Unterstützende,

die Petition zum Thema Recht auf Vergessenwerden wächst und hat bereits über 23.000 Unterschriften. Inzwischen wird es nicht nur im Landtag NRW, sondern auch auf Bundesebene diskutiert. Umso wichtiger, dass noch mehr Menschen von der Petition erfahren. 

Wir von openPetition haben einen Post in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht - gerne mitmachen 🤝 & teilen teilen teilen:

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Herzliche Grüße
Das Team von openPetition






31.01.2026, 12:53

Diese Neuigkeit erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und Zuversicht:
Unsere Petition zum „Recht auf Vergessenwerden“ hat den Landtag Nordrhein-Westfalen erreicht.

Die SPD-Fraktion hat unser Anliegen aufgegriffen und unter der Führung von Rodion Bakum einen parlamentarischen Antrag eingebracht. Damit wird das Thema nun offiziell im Landtag Nordrhein-Westfalen beraten.

Für uns – und für viele Betroffene – ist das ein bedeutender Moment.
Er zeigt: Die Stimmen von Krebsüberlebenden und ihren Familien werden gehört. Erfahrungen, die oft jahrelang still getragen wurden, finden nun ihren Platz in der politischen Diskussion.

Der Antrag greift zentrale Punkte unserer Petition auf: den Wunsch nach Fairness, nach Anerkennung medizinischer Realität und nach einem Leben ohne dauerhaften Stempel einer überwundenen Krankheit. Dass diese Themen nun parlamentarisch behandelt werden, gibt Hoffnung – auch wenn noch ein Weg vor uns liegt.

Wir sehen diesen Schritt als wichtigen Meilenstein, nicht als Ziel.
Solange es kein bundesweit geregeltes „Recht auf Vergessenwerden“ gibt, braucht es weiter Aufmerksamkeit, Engagement und viele unterstützende Stimmen.

💛 Unsere Petition läuft deshalb weiter.
Jede Unterschrift zählt – als Zeichen der Solidarität und als Signal, dass Heilung auch rechtlich als Heilung anerkannt werden muss.

Danke an alle, die uns auf diesem Weg begleiten. Gemeinsam bewegen wir etwas.

Link zur Rede:
www.landtag.nrw.de/home/mediathek/video.html?kid=481b564b-5fa4-4a79-a3fb-02c67b34e976&top-redner-id=15859

Link zum Antrag:
www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-17447.pdf


30.01.2026, 11:35

Liebe Unterstützende,

dank Ihnen hat die Petition schon fast die 6.000 Unterschriften erreicht! Damit noch mehr Menschen auf das Anliegen aufmerksam werden, haben wir von openPetition dieses Bild vorbereitet. Jetzt braucht es Sie! So viele Menschen wie möglich sollen das Bild mit dem Petitionslink im WhatsApp-Status teilen:

www.openpetition.de/rechtaufvergessen

Natürlich kann der Petitionslink auch über andere Kanäle verbreitet werden.

📱 Auf unseren Social-Media-Kanälen haben wir außerdem einen Post zur Petition veröffentlicht - auch hier gerne liken und teilen:

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Vielen Dank für das Engagement!
Ihr Team von openPetition




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