Petition richtet sich an:
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Hubig & Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages
🎗️ Jedes Jahr erhalten über 500.000 Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs. Viele von ihnen überleben – und wollen danach einfach gleichberechtigt weiterleben.
Insgesamt leben etwa 4,5 Millionen Menschen in Deutschland mit oder nach einer Krebserkrankung. Doch für viele endet die Belastung nicht mit der letzten Therapie.
Auch Jahre nach einer überstandenen Krebserkrankung erleben Betroffene Nachteile:
- ❌ unfaire Bedingungen bei Versicherungen
- ❌ erschwerter Zugang zu Krediten und Wohneigentum
- ❌ Hürden bei Verbeamtung, Adoption oder Pflegeverfahren
In 15 europäischen Ländern schützt ein „Recht auf Vergessenwerden“ (#RightToBeForgotten) ehemals Erkrankte bereits vor solcher Diskriminierung.
👉 Deutschland darf hier nicht länger hinterherhinken.
Denn Krebs kann jeden treffen – dein Kind, deine Familie, dich selbst.
Wer den Krebs überstanden hat, verdient eine Zukunft ohne Benachteiligung.
Denn nach der Heilung beginnt das Leben, nicht die nächste Hürde.
➡️ Unterschreibe jetzt, damit Menschen nach einer überstandenen Krebserkrankung in Deutschland endlich dieselben Chancen haben wie alle anderen.
Begründung
Krebs betrifft Millionen Menschen in Deutschland. Allein 2023 wurden rund 517.800 Menschen neu mit Krebs diagnostiziert. Insgesamt leben etwa 4,5 Millionen Menschen in Deutschland mit oder nach einer Krebserkrankung. Viele überleben – Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Für viele endet die Belastung jedoch nicht mit der letzten Therapie. Auch Jahre oder Jahrzehnte nach einer überstandenen Krebserkrankung kann die frühere Diagnose weiter zu Nachteilen führen: bei Versicherungen, Krediten, Immobilienfinanzierungen, Verbeamtung, Adoption oder Pflegeelternschaft. Betroffene müssen ihre Erkrankung immer wieder offenlegen, obwohl sie längst krebsfrei leben. Das erschwert Absicherung, Familienplanung, berufliche Wege und den Aufbau eines normalen Lebens.
Studien, Umfragen und Stellungnahmen von Betroffenen- und Fachorganisationen zeigen: Benachteiligungen nach Krebs sind kein Einzelfall. Besonders häufig genannt werden Probleme bei Versicherungen; hinzu kommen Hürden bei Beruf, Verbeamtung, Adoption und weiteren Lebensbereichen. Dies betrifft nicht nur ehemals krebskranke Kinder und Jugendliche, sondern Krebsüberlebende insgesamt.
Ein Recht auf Vergessenwerden bedeutet: Nach einer angemessenen Frist darf eine überstandene Krebserkrankung nicht mehr verpflichtend offengelegt, abgefragt oder bei Entscheidungen zulasten der Betroffenen verwendet werden. Medizinische Nachsorge bleibt wichtig. Sie darf aber nicht zu pauschalem Misstrauen oder dauerhafter Ungleichbehandlung führen.
Wir fordern Bundestag und Bundesregierung auf, ein gesetzliches Recht auf Vergessenwerden nach Krebs einzuführen:
- für alle Krebsüberlebenden, unabhängig vom Alter bei der Erkrankung,
- spätestens fünf Jahre nach Ende der Behandlung ohne Rückfall,
- für Versicherungen, Kredite, Immobilienfinanzierungen, Verbeamtung, Adoption und Pflegeelternschaft,
- mit klaren Regeln, Aufsicht und wirksamen Beschwerdemöglichkeiten,
- auf Basis aktueller medizinischer Erkenntnisse und regelmäßiger Evaluation.
Mehrere europäische Länder haben bereits Regelungen zum Right to be Forgotten eingeführt. Auch die EU-Richtlinie 2023/2225 erkennt das Problem für Versicherungen im Zusammenhang mit Verbraucherkrediten an. Deutschland sollte diese Vorgaben nicht nur eng umsetzen, sondern eine umfassende und faire Regelung schaffen.
Krebs zu überleben ist ein medizinischer und gesellschaftlicher Erfolg. Dieser Erfolg darf nicht dadurch entwertet werden, dass Menschen dauerhaft mit ihrer früheren Diagnose stigmatisiert werden.
Krebs darf kein lebenslanger Stempel sein. Deutschland braucht ein Recht auf Vergessenwerden für alle Krebsüberlebenden.
Quellen:
RKI/Zentrum für Krebsregisterdaten; Survivor Deutschland e.V. und Deutsche Kinderkrebsstiftung, Positionspapier 2025; Hessing et al. 2025; DSfjEmK/DGHO; European Cancer Organisation 2024; Richtlinie (EU) 2023/2225.
Weil die bisherige Regelung nicht zum wohle der Allgemeinheit dient
Und sind nicht unsere Volksvertreter die Diener ihres Volkes?
Oder ist das wie der Hippokratische Eid?
Das kann man sich an die Wand hängen ...
Wer hat den etwas von Menschen die nicht versichert sind, oder bei denen das Geld knapp wird, weil alles für die Krankenversicherung drauf geht?
Wer hat etwas von Kindern die gewollt sind, aber nicht gewollt sein dürfen, weil die potentiellen Eltern mal Krebs hatten
Denk den bitte einer auch mal an die Kinder?
Oder werden die nur als Feigenblatt benutzt wenn man sein eigenes Volk ausspionieren will?
Wer hat den etwas von Eiegenheimen und Anschaffungen die nicht getätigt werden können weil die Bank zicken macht?
Nicht die Allgemeinheit
Nicht die Kinder
Nicht wir
Sondern nur Big business ... wie üblich
Vielleicht kann man zur Abwechslung mal Politik für Menschen machen, statt für Geld ...