• Petition in Zeichnung

    at 11 Feb 2019 15:19

    Sehr geehrte, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    nach der Winterpause auch unserer Bad Nauheimer Politiker melden wir uns mit einem
    Zwischenbericht zum Entwicklungskonzept Sprudelhof zurück.
    Nach der Vernunftwende des Stadtparlaments hin zu einem Entwicklungskonzepts ohne Wohnbebauung haben am 22. Januar 2019 der Haupt- und Finanzausschuß sowie der Bauauschuß gemeinsam getagt, um den Fortschrittsbericht des Bürgermeisters und seines obersten Stadtplaners zum Entwicklungskonzept Sprudelhof nach der neuen Beschlusslage zu empfangen. Entgegen aller Kassandra-Rufe der Befürworter der Wohnbebauung sind sowohl der Abriß der alten und die Planungen der neuen Therme vollständig im Zeit- und Kostenplan. Auch hat keiner der potentiellen Hotelinvestoren (wie finster wegen der entfallenden WBB prophezeit wurde) sein Interesse zurückgezogen, allerdings zur „Überraschung“ von Herrn Stadtplaner Patscha verlangt, dass die Erstellung der städtischen Tiefgaragen abgeschlossen sein muss, bevor das Hotel eröffnet wird und seinen Betrieb aufnimmt. Wer sich an unseren Flyer erinnert, weiß, dass wir diese Bauabfolge von Anfang an gefordert haben: Wer eröffnet und betreibt schon ein Hotel inmitten einer Riesenbaustelle !
    Die Gestaltung des Gesamtgeländes zwischen Sprudelhof und Ludwigstraße soll und kann nun lt. Kreß und Patscha plötzlich doch im Rahmen des geforderten Gesamtkonzepts durch eine „landschaftspflegerische Gestaltung bzw. Fassung“ erfolgen. In dem städtebaulichem Gesamtkonzept unserer Initiative haben wir das seit Monaten vorgeschlagen und gefordert, allerdings unter der Bezeichnung „Gärtnerische Neugestaltung“.
    Wir können also mit Befriedigung zur Kenntnis nehmen, dass viele unserer Forderungen dank Ihrer zahlreichen Unterstützung offensichtlich auch ohne die verhinderte WBB umgesetzt werden können.
    Wir sehen und wissen aber auch, dass die Befürworter der WBB längst noch nicht aufgegeben haben in ihrem Bemühen, das Hölzinger/Patscha-Konzept doch noch durchzusetzen.
    In jedem Fall werden wir in Ihrem Interesse wachsam bleiben, dem Bürgermeister, dem Stadtplaner und der Verwaltung genauestens auf die Finger schauen und weiter vehement die Realisierung unseres eigenen städtebaulichen Gesamtkonzepts einfordern. Wir zählen dabei auch weiterhin auf Ihre Unterstützung !
    Am 26. März sollen die konkreten Planungsmodelle zu Therme, Hotel, Tiefgaragen und Gesamtgestaltung in einer SVV vorgestellt werden.
    Unterdessen bewegt ein weiteres wichtiges Thema die Bad Nauheimer Politiker und Bürger: Der Vorschlag eines Kulturbahnhofs zur zukünftigen Unterbringung der städtischen Spielstätte. Mehrere Mitglieder unserer Kerngruppe haben sich bereits vor Ort im Bahnhof ein eigenes Bild von den Räumlichkeiten machen können und begrüßen den Vorschlag der FW/UWG, dort das Theater unterzubringen als interessante Alternative zu dem vom Magistrat geplanten kostspieligen Standort an Stelle des jetzigen Behälterbaus im Hof der Badehäuser 3 und 4. Die Bauarbeiten müssten mit Baukränen über die Dächer der Badehäuser erfolgen, da diese unter Denkmalschutz stehen.
    Nutzen Sie die Gelegenheit sich ebenfalls einen eigenen Eindruck zu verschaffen: Am 16. Februar zum „Tag der offenen Tür“ zu dem die FW/UWG interessierte Bürger in den Bahnhof in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr eingeladen hat !

    Mit besten Grüßen

    Erik Meyer / Anne Schneider als Sprecher und die Mitglieder der Kerngruppe

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