Region: Netphen

Noch 6 Tage

Rettet die Eishalle In Netphen

Petition richtet sich an
Der Bürgermeister der Stadt Netphen und die Ratsgremien (insbesondere Bauausschuss und Stadtrat).

2.461 Unterschriften

100 %
834 von 490 für Quorum in Netphen Netphen

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834 von 490 für Quorum in Netphen Netphen
  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch 6 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

29.05.2026, 07:53

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

zunächst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass es nach unserem Termin mit der Stadt Netphen am 06.05.2026 etwas ruhiger geworden ist.

Viele von euch haben sich sicherlich gefragt, warum es seitdem kein größeres Update gegeben hat. Der Grund dafür ist einfach: Wir wollten die im Gespräch angesprochenen Punkte zunächst unabhängig prüfen und belastbare Antworten einholen.

In den vergangenen Wochen haben wir daher zahlreiche Gespräche mit Förderstellen, Verbänden, Fachpartnern und Unterstützern geführt. Dabei ging es insbesondere um Aussagen und Einschätzungen, die im Rahmen der Gespräche mit der Stadtverwaltung genannt wurden.

Ein besonderer Schwerpunkt war die Frage, ob ein möglicher Trägerverein zur Sanierung oder Wiederinbetriebnahme der Eissporthalle tatsächlich in Konkurrenz zu kommunalen Förderprojekten stehen würde.

Hintergrund ist, dass im Gespräch mit der Stadt die Befürchtung geäußert wurde, Fördermittel für einen Trägerverein könnten sich negativ auf andere kommunale Projekte auswirken oder mit diesen konkurrieren.

Die eingeholten Rückmeldungen zeigen jedoch, dass eine pauschale Förderkonkurrenz nicht angenommen werden kann. Vielmehr existieren Förderprogramme, die ausdrücklich auf Vereine oder langfristig gepachtete Sportanlagen ausgerichtet sind und unabhängig von kommunalen Fördervorhaben beantragt werden können.

Damit besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass ein Trägerverein Fördermittel für die Eissporthalle einwerben kann, ohne automatisch in Konkurrenz zu kommunalen Projekten zu treten oder zusätzliche Belastungen für den städtischen Haushalt zu verursachen.

Darüber hinaus konnten wir in den vergangenen Wochen weitere Partner, Verbände und Unterstützer
für einen sachlichen Austausch gewinnen:

• Deutscher Eishockey-Bund (DEB)
• Landes-Eissportverband Nordrhein-Westfalen (LEV NRW)
• Architekten Schlenker (GfS Sport. Raum. Zukunft.)
• ISS Ice, Sport & Solar GmbH
• Stadtsportverband Netphen
• Mitglieder der Initiative „Eissport muss bleiben“

Mehrere dieser Partner haben bereits ihre Bereitschaft signalisiert, sich an einem gemeinsamen Gespräch mit der Stadt Netphen zu beteiligen und ihr Fachwissen einzubringen.

Unser Ziel hat sich dabei nicht verändert.

Wir fordern aktuell weder den sofortigen Wiederaufbau noch eine sofortige Investitionsentscheidung. Unser erster Schritt ist eine unentgeltliche technische und organisatorische Prüfung der Eissporthalle durch Fachleute, die ihre Unterstützung bereits angeboten haben. So soll der tatsächliche Zustand der Anlage objektiv bewertet werden können, ohne die Stadt Netphen zunächst finanziell zu belasten.

Langfristig verfolgen wir das Ziel eines gemeinnützigen Trägervereinsmodells, bei dem die Eissporthalle durch ehrenamtliches Engagement, Fördermitglieder, Sponsoren, Vereine und weitere Unterstützer getragen werden kann. So soll geprüft werden, ob ein wirtschaftlich tragfähiger Wiederbetrieb möglich ist, ohne die Stadt Netphen zusätzlich finanziell zu belasten.

Heute hat mich Bürgermeister Marco Müller darüber informiert, dass die Fraktionsvorsitzenden derzeit die Inhalte unseres Termins vom 06.05.2026 in ihren Fraktionen beraten.

Vor diesem Hintergrund haben wir den Bürgermeister heute erneut angeschrieben, die zwischenzeitlich gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und um einen gemeinsamen Gesprächstermin gebeten.
Gleichzeitig haben wir unseren Partnern und Unterstützern eine Informationsmappe, ein Handout sowie die relevanten Unterlagen zur Verfügung gestellt, damit alle Beteiligten auf einem gemeinsamen Informationsstand arbeiten können.

Nun beginnt eine wichtige Phase für unsere Initiative.

Wenn wir zeigen möchten, dass die Eissporthalle Netphen weiterhin ein wichtiges Thema für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ist, dann brauchen wir jetzt eure Unterstützung.

Jede Unterschrift, jedes Gespräch und jede Weiterleitung zählen.

Hier klicken: openpetition.org/!hdxnz

Sprecht mit euren Familien, Freunden, Bekannten, Nachbarn und Arbeitskollegen über die Eissporthalle und teilt die Petition in sozialen Netzwerken, Messenger-Gruppen und persönlichen Gesprächen.

Je mehr Menschen von dem Thema erfahren, desto stärker wird das Signal an Politik und Verwaltung, dass viele Bürgerinnen und Bürger eine sachliche Prüfung der Eissporthalle unterstützen.

So könnt ihr uns und unseren Partnern, Verbänden und Unterstützern derzeit am besten helfen, um den Zugang für eine faire Prüfung der Eishalle zu erhalten.

Jetzt beginnt die entscheidende Phase.🔥

In den kommenden Tagen werden wir weitere Informationen und Beiträge veröffentlichen und euch über die nächsten Entwicklungen auf dem Laufenden halten, da ich nochmal eine große Kampagne starten werde.

Gemeinsam haben wir in den vergangenen Monaten bereits viel erreicht. Jetzt kommt es darauf an, die nächsten Wochen zu nutzen und möglichst viele Menschen zu erreichen.

Vielen Dank für eure Unterstützung.
🏒💙
„Eissport muss bleiben“


11.05.2026, 02:58

Die Petition wurde aktualisiert, da sich in den vergangenen Wochen neue Gespräche, fachliche Einschätzungen und Unterstützungen rund um den Erhalt der Eishalle Netphen entwickelt haben.

Der Fokus liegt inzwischen verstärkt auf konstruktiven Lösungsansätzen, einem möglichen Trägervereinsmodell sowie der Zusammenarbeit mit Sportverbänden, Fachunternehmen, regionalen Unterstützern und Bürgern aus der Region.


Neuer Petitionstext:

Rettet die Eishalle in Netphen – Für die Zukunft des Eissports im Siegerland

Die Eishalle in Netphen wurdewar über Jahrzehnte ein wichtiger Sport-, Freizeit- und Begegnungsort für das gesamte Siegerland. Kinder lernten dort Schlittschuhlaufen, Vereine betrieben Nachwuchsarbeit und zahlreiche Menschen verbinden bis heute persönliche Erinnerungen mit diesem Standort.

Seit der Schließung im Jahr 2017 geschlossenfehlt der Region eine eigene Eisflächetrotzmit überspürbaren 300 aktiver Mitglieder, trotz Nachwuchsarbeit, trotz Eishockeyvereinen, die erfolgreich in der Oberliga gespielt haben.Diese Schließung war ein schwerer SchlagFolgen für Vereine, Familien, Nachwuchssport und den gesamten Eissport in Südwestfalen.Doch in den vergangenen Monaten hat sich etwas verändert.

Durch intensive Recherchen, Gespräche und neue fachliche Einschätzungen konnten zahlreiche offene Fragen neu bewertet werden. Gleichzeitig entstehen aktuell neue Gespräche und Partnerschaften mit Sportverbänden, Fachunternehmen, regionalen Unterstützern sowie Bürgerinnen und Bürgern aus der Region.

Unter anderem befinden wir uns inzwischen im Austausch mit:

  • dem Eissport-Verband Nordrhein-Westfalen (LEV NRW),
  • dem Kreissportbund Siegen-Wittgenstein,
  • Fachunternehmen aus dem Bereich Sportstätten- und Eistechnik,
  • sowie weiteren regionalen Unterstützern und Unternehmen.

Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, eine nachhaltige und realistische Perspektive für den Erhalt des Eissportstandortes Netphen zu entwickeln.

Unser Ziel: Ein nachhaltiges Trägervereinsmodell.Im Mittelpunkt steht die Idee eines gemeinnützigen Trägervereinsmodells, bei dem Bürger, Vereine, Unternehmen und Partner gemeinsam Verantwortung übernehmen können, um den Standort langfristig zu sichern und perspektivisch wiederzubeleben.Dabei geht es nicht nur um Eishockey oder Eiskunstlauf –sondern um:

  • Nachwuchssport,
  • Breitensport,
  • Familien,
  • Schul- und Vereinsangebote,
  • sowie den langfristigen Erhalt eines wichtigen regionalen Sportstandortes.

Warum der Standort erhalten werden sollte

  • Die bestehende Infrastruktur bietet weiterhin Potenzial für eine zukünftige Nutzung.
  • Fördermöglichkeiten für vereinsgetragene Sportstätten wurden bereits fachlich thematisiert.
  • Der Standort besitzt eine hohe sportliche und gesellschaftliche Bedeutung für die Region.
  • Ein vollständiger Verlust der Eisfläche würde den Eissport im Siegerland undlangfristig darübermassiv hinaus.Dochschwächen.
  • Zahlreiche was damals passiert ist –Bürgerinnen und wasBürger seitdemwünschen NICHTsich passierteine istneue Perspektive istfür mehrden alsStandort.

Was fragwürdig.wir Esfordern

  • Einen istoffenen einund Skandal,sachlichen Dialog über die Zukunft der so in Deutschland kein zweites Mal vorkommt.Und deshalb wenden ich mich an EUCH – an jeden Verein, jeden Fan, jeden Verantwortlichen im deutschen Eishockey:Wir brauchen eure Hilfe. Und wir brauchen sie jetzt.Warum die Halle NICHT abgerissen werden darf:1.Technisch nicht möglich:Ein Abriss ist derzeit unmöglich, da die Trampolinhalle an die gleiche Stromversorgung gekoppelt ist.2.Kein Gutachten vorhanden:Es existiert bis heute kein aktuelles, unabhängiges Gutachten, das einen Abriss rechtfertigt.3.Fördermöglichkeiten von bis zu 90 %:Eishalle.
  • Die Halleernsthafte wärePrüfung überrealistischer verschiedene Programme förderfähig –Betreiber- und wurde nie fair geprüft.4.Tragende Strukturen sind intakt:Nutzungskonzepte.
  • Die HalleEinbindung besitztvon funktionierende,Sportverbänden, nutzbareFachpartnern, Tragstrukturen.EineVereinen vollständigeund Ruine liegt NICHT vor.5.Regionale Bedeutung:Bürgern.
  • Die Eishallegemeinsame istSuche ein Stück Siegerländer Identität und Sportkultur.6.Abriss wäre Vernichtung von Millionenwerten:Ein Neubaunach einer Eishallenachhaltigen kostet heute 8–15 Millionen Euro.Das bestehende Gebäude wäre eine perfekte BasisLösung für Sanierung oder Umnutzung.7.Standort ist Sport- und Kulturland:Der Verlust wäre endgültig und würde Generationen treffen.Unsere Forderungen an die Stadt NetphenSofortiger Abriss-StoppBis sämtliche technischen, rechtlichen und baulichen Fragen geklärt sind.Neues unabhängiges GutachtenEin externer Sachverständiger muss den Zustand der Eishalle neutral, öffentlich und transparent bewerten.Vollständige Stellungnahme der StadtWarum wurden Fördermittel abgelehnt?Warum wurde die Halle seit 2017 nicht entkoppelt?Warum wurden Bürger und Vereine nicht vollständig informiert?Neuer FörderantragEissportanlagen sind förderfähig – besonders in ländlichen Regionen, die keine eigene Eisfläche besitzen.Übernahme der Halle durch Vereine / gemeinsames BetreiberkonzeptModelle wie in anderen Städten zeigen:Vereine können gemeinsam erfolgreich Betreiber sein.Erhalt des Eissports imin SiegerlandKinder,der Jugendliche, Familien und Vereine brauchen wieder eine Eisfläche.Nicht irgendwann – jetzt.Region.

Wir sagen: Die Eishalle Netphen mussdarf bleiben.Fürnicht einfach in Vergessenheit geraten.Sie ist Teil der Sportgeschichte unserer Region – und kann mit gemeinsamer Unterstützung auch Teil ihrer Zukunft bleiben.Bitte unterstützt diese Petition und helft dabei, dem Eissport im Siegerland wieder eine Perspektive zu geben.

Für den Sport.Für die Gemeinschaft.Für die Zukunftnächste unsererGeneration. Region und unserer Kinder.Bitte unterstütze diese Petition mit deiner Stimme.Gemeinsam bringen wir die Eissportkultur zurück ins Siegerland.🙌

Ihr könnt alle Fakten und Daten in diesem Bericht lesen:https://t1p.de/initativeSchaut unser Video dazu:https://youtu.be/cPfLc1BK9v8

Neue Begründung:

Die Eishalle Netphen war über Jahrzehnte ein zentraler Ort für Sport, Jugend, Familie und Gemeinschaft im gesamten Siegerland. Seit ihrerder Schließung im Jahr 2017 fehlt der gesamten Region eine eigene Eisfläche – und damit ein unverzichtbarerwichtiger Teil unsererihrer Sportkultur.DieseSport- und Freizeitkultur.Diese Petition ist wichtig, weil:

  • eineKinder, ganze Generation von KindernJugendliche und Jugendlichen keineFamilien Chanceim gesamten Siegerland seit Jahren keine eigene Eisfläche mehr hat, Eishockey oder Eiskunstlauf vor Ort zu erleben.vorfinden.
  • Vereine ihreund HeimatNachwuchssport verlorenlangfristig haben,auf währendfunktionierende andereSportstandorte Städteangewiesen gemeinsamesind.
  • der LösungenErhalt fürbestehender ihreSportstätten Hallennachhaltiger gefundenund realistischer sein kann als ein vollständiger Verlust der Infrastruktur.
  • sich in den vergangenen Monaten neue Gespräche, fachliche Einschätzungen und Unterstützungen entwickelt haben.
  • dieSportverbände, HalleFachunternehmen, keineregionale RuineUnterstützer ist,und sondernBürger seitinzwischen neungemeinsam Jahrenan unverändertmöglichen stehtPerspektiven für ohneden Abriss,Standort ohne Sicherungsmaßnahmen, ohne technische Begründung.arbeiten.
  • nie ein transparentesnachhaltiges GutachtenTrägervereinsmodell veröffentlichtgeprüft wurde,wird, dasum den Eissport langfristig wieder in die SchließungRegion oder einen möglichen Abriss rechtfertigt.zurückzubringen.
  • die Bevölkerung einaktiv Rechtan aufder KlarheitZukunft undeines Mitgestaltungwichtigen hat,regionalen bevorSportstandortes einebeteiligt Sportanlagewerden endgültig verloren geht.ein Abriss Millionenwerte vernichten würde, obwohl Förderprogramme und neueBetreiberkonzepte längst möglich wären.sollte.

Diese Petition steht stellvertretendfür:

  • Zukunft für Fairness,statt TransparenzStillstand,
  • Zusammenarbeit statt Konflikt,
  • und den gemeinsamen Wunsch, den Eissport im Siegerland langfristig zu erhalten.

Sie zeigt:Der Wunsch nach einer neuen Perspektive für den Eissport in der Region ist weiterhin da – bei Bürgern, Vereinen und ZukunftUnterstützern fürgleichermaßen. unsere Region.Sie zeigt der Stadt, dass der Wille der Bürger klar ist:Der Eissport gehört zurück ins Siegerland.🙌



Neues Zeichnungsende: 30.06.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.387 (807 in Netphen)


04.03.2026, 08:55

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

in den vergangenen Wochen war es rund um das Thema Eissporthalle etwas ruhiger geworden. Deshalb möchte ich euch heute ein kurzes Update geben.

Nachdem ich in meiner letzten Nachricht interessierte Bürgerinnen und Bürger angesprochen hatte, die sich eine Mitarbeit an einem möglichen Trägerverein vorstellen könnten, sind darauf nur sehr wenige Rückmeldungen eingegangen.

Aus diesem Grund habe ich selbst die Initiative ergriffen und vor etwa fünf Wochen ein Telefonat mit dem Bürgermeister der Stadt Netphen geführt.

In diesem Gespräch habe ich dem Bürgermeister kurz meine Idee und den Ansatz eines möglichen Trägervereinsmodells erläutert. Daraufhin wurde mir signalisiert, dass ein Austausch zur Zukunft der Eissporthalle möglich ist. Ein Gespräch wurde mir angeboten, eine Ablehnung meines Anliegens erfolgte nicht.

Inzwischen hat sich der Bürgermeister erneut gemeldet und über den aktuellen Stand informiert. Hintergrund ist ein Termin der Stadtverwaltung mit einem Gutachter, der den aktuellen Ist-Zustand der Eissporthalle überprüfen soll. Dieses Gespräch findet am 12. März statt.

Im Anschluss daran wurde mir ein persönliches Gespräch mit dem Bürgermeister in Aussicht gestellt, das voraussichtlich Ende März stattfinden soll. In diesem Termin sollen die aktuellen Erkenntnisse zum Gebäude und mögliche Perspektiven besprochen werden.

Aus meiner Sicht ist das zunächst eine gute Nachricht. Nach vielen Jahren ohne eine klare Bewertung wird der Zustand der Halle nun endlich offiziell geprüft.

Für mich ist dabei eines besonders wichtig: Klarheit.

In den vergangenen Monaten habe ich immer betont, dass es nicht darum geht, auf Biegen und Brechen etwas durchzusetzen. Entscheidend ist aus meiner Sicht eine ehrliche und transparente Bewertung der Situation.

Sollte sich zeigen, dass eine Reaktivierung, Sanierung und langfristige Erhaltung der Eissporthalle möglich ist, wäre das eine Chance, über konkrete Lösungsansätze zu sprechen.

Sollte das Gutachten hingegen ergeben, dass das Gebäude tatsächlich nicht mehr wirtschaftlich oder technisch nutzbar ist, dann sollte auch das offen und nachvollziehbar kommuniziert werden.

In beiden Fällen geht es letztlich um das Gleiche: Klarheit für die Bürgerinnen und Bürger in Netphen und der Region.

Gleichzeitig ist mir wichtig, dass wir bei diesem Thema fair und realistisch bleiben. Nicht jede Idee lässt sich am Ende umsetzen, und genau deshalb ist eine ehrliche Bewertung der Situation so wichtig. Dennoch bleibe ich zuversichtlich, dass wir auf Grundlage eines Gutachtens und eines offenen Gesprächs zumindest eine klare Perspektive für die Zukunft der Eissporthalle bekommen können.

Ein möglicher Ansatz, den ich derzeit ausarbeite – sofern das Gutachten eine positive Perspektive für die Eishalle erkennen lässt – ist ein Trägervereinsmodell in drei Phasen mit drei zentralen Zielen:

• Reactivation – Reaktivierung und erneute Öffnung der Eissporthalle für Sport und Öffentlichkeit
• Renovation – notwendige Sanierungsmaßnahmen zur Wiederherstellung der technischen und baulichen Nutzung
• Long-Term Preservation – langfristiger Erhalt der Anlage durch nachhaltige Betreiber- und Finanzierungskonzepte

Aus meiner Sicht könnte ein solches Modell dazu beitragen, die Stadt organisatorisch und finanziell zu entlasten und gleichzeitig eine Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Vereinen und Kommune zu ermöglichen. Dies ist nur ein kleiner Teil des Konzeptes.

In den kommenden Tagen werde ich außerdem ein Video veröffentlichen, in dem ich mich ausführlicher zur aktuellen Situation äußern und einen Überblick über die bisherigen Entwicklungen geben werde.

Vielen Dank für euer Interesse und eure Unterstützung.

Viele Grüße
Eissport Muss Bleiben
Ouday Tabbarah


03.01.2026, 16:29

Hallo zusammen,

zunächst möchte ich euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr 2026 wünschen – und mich von Herzen für eure bisherige Unterstützung bedanken. Gerade über die Weihnachts- und Neujahrszeit war es nach außen etwas ruhiger, was sicher niemanden überrascht. Im Hintergrund wurde jedoch weitergearbeitet, recherchiert und neue Kontakte geknüpft.

Was gibt es aktuell Neues?

Ein ehrlicher Zwischenstand:
In den letzten Tagen ist die Unterstützung auf Social Media spürbar zurückgegangen. Es gibt Abmeldungen, kritische und teils negative Nachrichten, und auch die Zahl der täglichen Unterschriften hat deutlich abgenommen. Das gehört leider zu solchen Themen dazu – gerade dann, wenn Recherchen unbequem sind oder Fragen aufwerfen, die nicht jeder hören möchte.

Mir ist an dieser Stelle eines wichtig klarzustellen:
Diese Arbeit erfolgt vollständig unentgeltlich. Ich verdiene weder Geld noch habe ich einen persönlichen Vorteil durch diese Initiative. Ziel war und ist es, Entwicklungen festzuhalten, Fragen zu stellen und Informationen sachlich aufzuarbeiten – nicht zu provozieren oder Menschen anzugreifen. Dass dies dennoch kritisch aufgenommen wird, bedaure ich, gehört aber leider zum Prozess.

Ein Teil der Rechercheergebnisse wird bewusst noch nicht öffentlich gemacht. Nicht aus Sensationslust oder Zurückhaltung, sondern aus Verantwortung. Transparenz bedeutet auch, Informationen zum richtigen Zeitpunkt einzuordnen – und nicht vorschnell Unruhe zu erzeugen. Das dient dem Schutz aller Beteiligten und ändert nichts daran, dass eine sachliche Auseinandersetzung notwendig bleibt.

Nun zu den guten und wichtigen Nachrichten:
Das Thema Netphen erreicht inzwischen auch überregionale Aufmerksamkeit. Unter anderem wird Eishockey News über den Fall berichten. Das ist ein bedeutender Schritt, da das Thema damit über die Region hinaus sichtbar wird.

Darüber hinaus stehen wir im engen Austausch mit Eishallen Betreibern und Vereinen, die unsere Initiative unterstützen. Besonders erfreulich ist, dass sich der Bayerische Eissport-Verband (BEV) im Rahmen seines Projekts „Zukunft braucht Eis!“ unsere Situation anschauen wird. Ziel ist es, Konzepte einer Eishalle zu entwickeln, sowie fachliche Einschätzungen zu liefern und perspektivisch auch als Vermittler für Gespräche zu dienen, gerade für die Kommunen. Aufgrund der Feiertage kann sich der weitere Austausch hier noch etwas verzögern.

Wie geht es nun weiter?
Die Lage ist komplex – nicht wegen der vielen ehemaligen Initiativen oder der Vereine, sondern aufgrund politischer Entscheidungen aus dem Archiv, die in den vergangenen Jahren getroffen wurden und Fragen aufwerfen. Die Recherche zeigt, dass es Punkte gibt, die man nicht einfach hinnehmen sollte, sondern sachlich und strukturiert aufarbeiten muss.

Aus genau diesem Grund denke ich aktuell über einen nächsten Schritt nach:
die Gründung eines Trägervereins – „Eissport muss bleiben e. V.“

Ein solcher Verein wäre kein Selbstzweck und kein kommerzielles Projekt, sondern eine organisatorische Grundlage, um dem Anliegen eine stabile, langfristige Struktur zu geben.

Ein weiterer wichtiger Punkt:
Mit der Gründung eines Trägervereins würde sich die Initiative auch strukturell verändern. Aus einer losen Initiative wird dann eine rechtlich organisierte Gemeinschaft mit klaren Zuständigkeiten, Verantwortung und Verbindlichkeit. Das bedeutet nicht „mehr Macht“, sondern mehr Klarheit – und sorgt dafür, dass Gespräche mit Verbänden, Institutionen und der Stadt auf einer anderen, ernsthafteren Ebene geführt werden können.

Warum ein Trägerverein sinnvoll sein könnte:

– Offizielle Anlaufstelle für Vereine, Stadt, Presse und Institutionen
– Langfristige Struktur – unabhängig von einzelnen Personen
– Transparenz bei Spenden, Mitgliedsbeiträgen und möglichen Förderungen
– Schafft die formale Voraussetzung, um Fördermittel und Zuschüsse – insbesondere im Zusammenhang mit der Eissporthalle – überhaupt beantragen und begleiten zu können

Gleichzeitig gibt es auch Nachteile:

Mehr organisatorischer Aufwand
Verantwortung für Verwaltung, Satzung und Finanzen
Klare Rollen und Zuständigkeiten notwendig
Entscheidungen brauchen mehr Abstimmung

Noch ist nichts entschieden.
Bevor dieser Schritt gegangen wird, möchte ich bewusst euch einbeziehen.

Wer sich angesprochen fühlt:
Menschen mit organisatorischen Fähigkeiten, Zahlenverständnis, handwerklichem Know-how, Vereins- oder Projekterfahrung – oder einfach dem Wunsch, aktiv zu unterstützen – dürfen sich sehr gerne melden.

Kontakt:
kontakt@eissport-muss-bleiben.de

Bitte habt Verständnis, falls Antworten etwas Zeit brauchen.

Wir haben eine echte Chance – mit starken Partnern und engagierten Menschen. Dieses Thema ist zu komplex, um es alleine zu tragen. Nur gemeinsam kann daraus etwas Tragfähiges entstehen.

Danke für eure Zeit, euer Vertrauen und eure Unterstützung.

Link zum BEV: bev-eissport.de/verband/zukunft-braucht-eis/

Herzliche Grüße
Ouday
Eissport muss bleiben!





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