03/01/2026, 16:29
Hallo zusammen,
zunächst möchte ich euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr 2026 wünschen – und mich von Herzen für eure bisherige Unterstützung bedanken. Gerade über die Weihnachts- und Neujahrszeit war es nach außen etwas ruhiger, was sicher niemanden überrascht. Im Hintergrund wurde jedoch weitergearbeitet, recherchiert und neue Kontakte geknüpft.
Was gibt es aktuell Neues?
Ein ehrlicher Zwischenstand:
In den letzten Tagen ist die Unterstützung auf Social Media spürbar zurückgegangen. Es gibt Abmeldungen, kritische und teils negative Nachrichten, und auch die Zahl der täglichen Unterschriften hat deutlich abgenommen. Das gehört leider zu solchen Themen dazu – gerade dann, wenn Recherchen unbequem sind oder Fragen aufwerfen, die nicht jeder hören möchte.
Mir ist an dieser Stelle eines wichtig klarzustellen:
Diese Arbeit erfolgt vollständig unentgeltlich. Ich verdiene weder Geld noch habe ich einen persönlichen Vorteil durch diese Initiative. Ziel war und ist es, Entwicklungen festzuhalten, Fragen zu stellen und Informationen sachlich aufzuarbeiten – nicht zu provozieren oder Menschen anzugreifen. Dass dies dennoch kritisch aufgenommen wird, bedaure ich, gehört aber leider zum Prozess.
Ein Teil der Rechercheergebnisse wird bewusst noch nicht öffentlich gemacht. Nicht aus Sensationslust oder Zurückhaltung, sondern aus Verantwortung. Transparenz bedeutet auch, Informationen zum richtigen Zeitpunkt einzuordnen – und nicht vorschnell Unruhe zu erzeugen. Das dient dem Schutz aller Beteiligten und ändert nichts daran, dass eine sachliche Auseinandersetzung notwendig bleibt.
Nun zu den guten und wichtigen Nachrichten:
Das Thema Netphen erreicht inzwischen auch überregionale Aufmerksamkeit. Unter anderem wird Eishockey News über den Fall berichten. Das ist ein bedeutender Schritt, da das Thema damit über die Region hinaus sichtbar wird.
Darüber hinaus stehen wir im engen Austausch mit Eishallen Betreibern und Vereinen, die unsere Initiative unterstützen. Besonders erfreulich ist, dass sich der Bayerische Eissport-Verband (BEV) im Rahmen seines Projekts „Zukunft braucht Eis!“ unsere Situation anschauen wird. Ziel ist es, Konzepte einer Eishalle zu entwickeln, sowie fachliche Einschätzungen zu liefern und perspektivisch auch als Vermittler für Gespräche zu dienen, gerade für die Kommunen. Aufgrund der Feiertage kann sich der weitere Austausch hier noch etwas verzögern.
Wie geht es nun weiter?
Die Lage ist komplex – nicht wegen der vielen ehemaligen Initiativen oder der Vereine, sondern aufgrund politischer Entscheidungen aus dem Archiv, die in den vergangenen Jahren getroffen wurden und Fragen aufwerfen. Die Recherche zeigt, dass es Punkte gibt, die man nicht einfach hinnehmen sollte, sondern sachlich und strukturiert aufarbeiten muss.
Aus genau diesem Grund denke ich aktuell über einen nächsten Schritt nach:
die Gründung eines Trägervereins – „Eissport muss bleiben e. V.“
Ein solcher Verein wäre kein Selbstzweck und kein kommerzielles Projekt, sondern eine organisatorische Grundlage, um dem Anliegen eine stabile, langfristige Struktur zu geben.
Ein weiterer wichtiger Punkt:
Mit der Gründung eines Trägervereins würde sich die Initiative auch strukturell verändern. Aus einer losen Initiative wird dann eine rechtlich organisierte Gemeinschaft mit klaren Zuständigkeiten, Verantwortung und Verbindlichkeit. Das bedeutet nicht „mehr Macht“, sondern mehr Klarheit – und sorgt dafür, dass Gespräche mit Verbänden, Institutionen und der Stadt auf einer anderen, ernsthafteren Ebene geführt werden können.
Warum ein Trägerverein sinnvoll sein könnte:
– Offizielle Anlaufstelle für Vereine, Stadt, Presse und Institutionen
– Langfristige Struktur – unabhängig von einzelnen Personen
– Transparenz bei Spenden, Mitgliedsbeiträgen und möglichen Förderungen
– Schafft die formale Voraussetzung, um Fördermittel und Zuschüsse – insbesondere im Zusammenhang mit der Eissporthalle – überhaupt beantragen und begleiten zu können
Gleichzeitig gibt es auch Nachteile:
Mehr organisatorischer Aufwand
Verantwortung für Verwaltung, Satzung und Finanzen
Klare Rollen und Zuständigkeiten notwendig
Entscheidungen brauchen mehr Abstimmung
Noch ist nichts entschieden.
Bevor dieser Schritt gegangen wird, möchte ich bewusst euch einbeziehen.
Wer sich angesprochen fühlt:
Menschen mit organisatorischen Fähigkeiten, Zahlenverständnis, handwerklichem Know-how, Vereins- oder Projekterfahrung – oder einfach dem Wunsch, aktiv zu unterstützen – dürfen sich sehr gerne melden.
Kontakt:
kontakt@eissport-muss-bleiben.de
Bitte habt Verständnis, falls Antworten etwas Zeit brauchen.
Wir haben eine echte Chance – mit starken Partnern und engagierten Menschen. Dieses Thema ist zu komplex, um es alleine zu tragen. Nur gemeinsam kann daraus etwas Tragfähiges entstehen.
Danke für eure Zeit, euer Vertrauen und eure Unterstützung.
Link zum BEV: bev-eissport.de/verband/zukunft-braucht-eis/
Herzliche Grüße
Ouday
Eissport muss bleiben!