04.03.2026, 08:55
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
in den vergangenen Wochen war es rund um das Thema Eissporthalle etwas ruhiger geworden. Deshalb möchte ich euch heute ein kurzes Update geben.
Nachdem ich in meiner letzten Nachricht interessierte Bürgerinnen und Bürger angesprochen hatte, die sich eine Mitarbeit an einem möglichen Trägerverein vorstellen könnten, sind darauf nur sehr wenige Rückmeldungen eingegangen.
Aus diesem Grund habe ich selbst die Initiative ergriffen und vor etwa fünf Wochen ein Telefonat mit dem Bürgermeister der Stadt Netphen geführt.
In diesem Gespräch habe ich dem Bürgermeister kurz meine Idee und den Ansatz eines möglichen Trägervereinsmodells erläutert. Daraufhin wurde mir signalisiert, dass ein Austausch zur Zukunft der Eissporthalle möglich ist. Ein Gespräch wurde mir angeboten, eine Ablehnung meines Anliegens erfolgte nicht.
Inzwischen hat sich der Bürgermeister erneut gemeldet und über den aktuellen Stand informiert. Hintergrund ist ein Termin der Stadtverwaltung mit einem Gutachter, der den aktuellen Ist-Zustand der Eissporthalle überprüfen soll. Dieses Gespräch findet am 12. März statt.
Im Anschluss daran wurde mir ein persönliches Gespräch mit dem Bürgermeister in Aussicht gestellt, das voraussichtlich Ende März stattfinden soll. In diesem Termin sollen die aktuellen Erkenntnisse zum Gebäude und mögliche Perspektiven besprochen werden.
Aus meiner Sicht ist das zunächst eine gute Nachricht. Nach vielen Jahren ohne eine klare Bewertung wird der Zustand der Halle nun endlich offiziell geprüft.
Für mich ist dabei eines besonders wichtig: Klarheit.
In den vergangenen Monaten habe ich immer betont, dass es nicht darum geht, auf Biegen und Brechen etwas durchzusetzen. Entscheidend ist aus meiner Sicht eine ehrliche und transparente Bewertung der Situation.
Sollte sich zeigen, dass eine Reaktivierung, Sanierung und langfristige Erhaltung der Eissporthalle möglich ist, wäre das eine Chance, über konkrete Lösungsansätze zu sprechen.
Sollte das Gutachten hingegen ergeben, dass das Gebäude tatsächlich nicht mehr wirtschaftlich oder technisch nutzbar ist, dann sollte auch das offen und nachvollziehbar kommuniziert werden.
In beiden Fällen geht es letztlich um das Gleiche: Klarheit für die Bürgerinnen und Bürger in Netphen und der Region.
Gleichzeitig ist mir wichtig, dass wir bei diesem Thema fair und realistisch bleiben. Nicht jede Idee lässt sich am Ende umsetzen, und genau deshalb ist eine ehrliche Bewertung der Situation so wichtig. Dennoch bleibe ich zuversichtlich, dass wir auf Grundlage eines Gutachtens und eines offenen Gesprächs zumindest eine klare Perspektive für die Zukunft der Eissporthalle bekommen können.
Ein möglicher Ansatz, den ich derzeit ausarbeite – sofern das Gutachten eine positive Perspektive für die Eishalle erkennen lässt – ist ein Trägervereinsmodell in drei Phasen mit drei zentralen Zielen:
• Reactivation – Reaktivierung und erneute Öffnung der Eissporthalle für Sport und Öffentlichkeit
• Renovation – notwendige Sanierungsmaßnahmen zur Wiederherstellung der technischen und baulichen Nutzung
• Long-Term Preservation – langfristiger Erhalt der Anlage durch nachhaltige Betreiber- und Finanzierungskonzepte
Aus meiner Sicht könnte ein solches Modell dazu beitragen, die Stadt organisatorisch und finanziell zu entlasten und gleichzeitig eine Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Vereinen und Kommune zu ermöglichen. Dies ist nur ein kleiner Teil des Konzeptes.
In den kommenden Tagen werde ich außerdem ein Video veröffentlichen, in dem ich mich ausführlicher zur aktuellen Situation äußern und einen Überblick über die bisherigen Entwicklungen geben werde.
Vielen Dank für euer Interesse und eure Unterstützung.
Viele Grüße
Eissport Muss Bleiben
Ouday Tabbarah