Regione: Assia

Rettet die vermutlich größte Mehlschwalbenkolonie an den Kühltürmen des AKW Biblis!!!

La petizione va a
Zuständige Behörden

14.679 Firme

98 %
15.000 per obiettivo di raccolta

14.679 Firme

98 %
15.000 per obiettivo di raccolta
  1. Iniziato dicembre 2025
  2. Collezione ancora > 6 settimane
  3. Trasferimento
  4. Dialogo con il destinatario
  5. Decisione
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Novità

08/02/2026, 06:46

Liebe Unterstützende,
wir brauchen dringend Eure Hilfe, damit wir seitens der Behörden, adäquate Ausgleichsmaßnahmen erwirken können. Die Behörden wollen unsere Forderung wohl aussitzen, zumindest reagiert nach Fall des letzten Kühlturms niemand mehr auf unsere Mailanfragen. Daher möchten wir alle darum bitten, selbst an die zuständigen Behörden und RWE zu schreiben. Wenn sie mit Mails überschüttet werden, werden sie hoffentlich reagieren und mit uns wieder ins Gespräch kommen. Hier die öffentlich zugänglichen Mailadressen:
-Dezernent Matthias Schimpf und Hauptverantwortlicher buero.schimpf@kreis-bergstrasse.de
-Bürgermeister von Biblis Volker Scheib bgm@biblis.eu
-Untere Naturschutzbehörde unb@kreis-bergstrasse.de
-Unternehmenssprecher RWE Jan Peter Cirkel jan-peter.cirkel@rwe.com

Nachfolgend ein vorgefertigter Text zum verwenden oder auch selbst was schreiben. Wir hoffen es beteiligen sich sehr viele, um die Mehlschwalbenkolonie doch noch zu retten. Dafür vielen Dank!! Herzliche Grüße, Kirsten Dressel

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem nun auch der letzte Kühlturm des AKW Biblis, trotz erwirkter Aussetzung der Abrissmaßnahmen, gefallen ist, sind hunderte von Mehlschwalben Nestern unwiderruflich zerstört und damit eine der größten und bedeutesten Kolonien Südhessens und vermutlich sogar von ganz Deutschland, für immer ausgelöscht!!

Jetzt fordern wir, wie schon in der Petition erwähnt und von mittlerweile knapp 13.000 Unterstützenden unterschrieben, adäquate Ausgleichsmaßnahmen, an den hohen Gebäuden des AKW Biblis Gelände, mit speziellen und artspezifischen Schwalbenbrettern, um die laut Paragraph 44 Abs. 5 BNatSchG geforderte hohe Prognosesicherheit zu gewährleisten. Dies mit fachlicher und auf Mehlschwalben spezialisierte Begleitung.

Von Ihnen, als Zuständige UNB Kreis Bergstraße, wurde in der Hessenschau vom 22./25.12.2025 zitiert:

"Mehlschwalbentürme sind gängige und angesehene Maßnahmen, bis zu deren Erfolg es aber mehrere Jahre dauern könnte."

Oder wie Dezernent Matthias Schimpf Kreis Bergstraße selbst einräumt...

"das es sich bei den Bibliser Kühltürmen mit rund 400 Nestern um einen besonderen und einzigartigen Brutplatz von Mehlschwalben handelt, den es seines Wissens nach so nur einmal in Deutschland gebe. Gerade dies stellt uns vor die Herausforderung, dass uns keine Erfahrungen zu geeigneten Artenschutzmaßnahmen vorliegen."

Dies zeigt Unsicherheit im eigenen Handeln und Unwissenheit über die tatsächlichen Grundbedürfnisse der Mehlschwalben. Es ist leider niemandem bewusst, dass die mit einer Lebenserwartung von 2,1-2,5 Jahren und standorttreuen Mehlschwalben nicht diese vielen Jahre Zeit haben. Sie müssen sich jedes Jahr reproduzieren, um ihre Art am Standort zu erhalten!! Daher müssen die Maßnahmen direkt nach ihrer Rückkehr im April greifen. Wir werden es mit einem eigenem Monitoring überprüfen!

Wie auch von RWE Unternehmenssprecher Jan Peter Cirkel erwähnt...

"Naturschutz ist RWE ein wichtiges Anliegen"

Gern möchten wir diesen Worten Glauben schenken, dann müssen Sie auch dementsprechend handeln!

wie auch....

"dass sich nach dem planmäßigen Abriss des letzten Kühlturms eine Besiedlung der Schwalbenhäuser einstellen wird"

Diese Worte decken sich leider nicht mit Aussagen der Fachspezialisten und vorliegenden Studien!! Damit wird offensichtlich, dass das tatsächliche Fachwissen leider nur in gefährlichem Halbwissen vorhanden ist. Dadurch und durch die Erhabenheit, sich nicht weiter mit den wirklichen Fachspezialisten auseinanderzusetzen, steht die weitere Existenz der Bibliser Mehlschwalbenkolonie auf dem Spiel.

Es obliegt in Ihrer aller Verantwortung, das geeignete, zielführende und mit hoher Prognosesicherheit Ausgleichmaßnahmen greifen, um einen Verstoß des Paragraphen 44 Abs. 5 BNatSchG zu vermeiden und diese immens große und ökologisch wertvolle Mehlschwalbenkolonie nicht entgüldig und unwiderruflich auszulöschen. Dazu liegen Ihnen Möglichkeiten, zur fachlichen und spezialisierten Beratung schon vor.

Mit freundlichen Grüßen


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