01.04.2026, 14:18
Nochmal an alle lieben Menschen die uns hierbei unterstützen,
schreibt alle die Behörden und RWE an 🙏 immer und immer wieder!! Ob als Mail oder per Post, nur gemeinsam können wir den Druck aufrecht erhalten, damit sich noch was ändert!!! Nebenbei werden wir auch anwaltlich begleitet. Wir schreiben auch immer wieder die Presse, Fernsehsender, Umwelt- und Tierschutzorganisationen an. Genauso bekannte Tierschützer auf Instagram und YouTube. Viele reagieren allerdings nicht. Neben den Behörden auch gerne diese anschreiben. Die Behörden kennen uns alle, werden sich automatisch an uns wenden. Bei Fernsehsender, Presse, etc. gerne auf den Wildtierschutz Deutschland e.V. oder mich als Pedantin hinweisen.
Vielen Dank an alle und auch vielen Dank für die vielen Zuschriften, die ich nicht immer alle beantworten kann aber lese! Herzliche Grüße Kirsten Dressel Hier nochmal die Kontaktdaten der Behörden: Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf, Gräffstraße 5, 64646 Heppenheim, 06252 15-5911, buero.schimpf@kreis-bergstrasse.de ‐--- UNB Kreis Bergstraße, Walther-Rathenau-Straße 4, 64646 Heppenheim, 06252 15-0, unb@kreis-bergstrasse.de --- RWE Nuclear GmbH Rückbauanlage Biblis, z.H. Jan Peter Cirkel, Postfach 1140, 68643 Biblis, 0201 5179-8451, jan-peter.cirkel@rwe.com ---- Obere Naturschutzbehörde Abteilungsleiterin Dezernat V Andrea Schmitz Luisenplatz 2 64283 Darmstadt 06151 125333 abteilungsleitungV@rpda.hessen.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie kann es sein... ....wo Artenschutz mittlerweile extrem wichtig ist, das eine Mehlschwalbenkolonie mit 400 Nestern, an den ehemaligen Kühltürmen des AKW Biblis einfach vernichtet werden? ...das eine Naturschutzbehörde, mit der Anordnung adäquater Ausgleichsmaßnahmen an den Gebäuden des AKW Biblis, völlig versagt? ....das RWE sich nach wie vor strikt weigert, diese einzigartige und immens wichtige Mehlschwalbenkolonie, mit geeigneten Maßnahmen zu retten? ....das RWE mit gefährlichem Halbwissen, Aussagen tätigt, das die errichteten Schwalbentürme geignet wären und mit Sicherheit auch angenommen werden? ....das trotz Schimmelbefall der Schwalbentürme, dieser Standort in einem Feuchtgebiet wie dem Rheinufer auf den Wiesen beibehalten wird und RWE wie auch die Naturschutzbehörde, weiterhin daran festhalten, obwohl dort völlig ungeeignet? ....das ein Unternehmen wie RWE, auf seiner Homepage für den Schutz der Natur wirbt und hier völlig versagt?
Hier wird von allen Beteiligten, das Auslöschen einer der größten Mehlschwalbenkolonien Deutschlands billigend in Kauf genommen!!! Damit bin ich und tausende von weiteren Unterstützern der Petition https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-vermutlich-groesste-mehlschwalbenkolonie-an-den-kuehltuermen-des-akw-biblis nicht einverstanden!!! Bitte setzen Sie zur Rettung der Kolonie, die dringenden Empfehlungen der Fachleute, mit jahrelanger Expertise um.
Mit freundlichen Grüßen
23.03.2026, 07:03
JETZT REICHT ES ENDGÜLTIG!
Aufgrund der von uns schon mehrfach bemängelten und absolut ungeeigneten Standortwahl, hat sich, wie kürzlich entdeckt, ein nicht annehmbarer Sachverhalt ergeben, der die Nutzung der Mehlschwalbentürme für die Mehlschwalben und deren Brut als tödlich erweist. Die feuchten Standorte in den Wiesen und Senken im Rheinvorland, haben die verbauten Materialien und für städtische/ urbane Gebiete erdachten Türme, innerhalb von nur 3 Jahren, mit sichtbaren Schimmelflechten und deren unsichtbaren Sporen überzogen. Hier stellt sich die Frage, wie dies bei einem extra angeordneten Monitoring unentdeckt bleiben konnte. Das ist für die von uns bereits mehrfach und ausführlich ausgeführten negativen Besiedlungskriterien (Überhitzung, Prädatoreneinflüge, unakzeptabler Standort) das endgültige Aus. Pilze und deren Sporen führen in geringsten, nicht sichtbaren Mengen, zur gefürchteten Aspergilliose bei Vögeln, deren Verlauf generell tödlich endet! Eine Reinigung durch fungizidabtötende Substanzen oder anderweitige Behandlungen der Türme ist fachlich ausgeschlossen, da auch dies zu einem tödlichen Verlauf der Vögel führen würde. Weitere Türme werden aufgrund der hohen Luftfeuchte durch den angrenzenden Rhein und der dauerhaft aufsteigenden Luftfeuchte der Böden im Rheinvorland, ebenso infiziert werden. MEHLSCHWALBENTÜRME SIND NICHT FÜR DAS FREILAND GEEIGNET. Wir fordern umgehend, in einem direkten Tausch, den sofortigen Abbau der befallenen 8 Türme und ein Anbringen adäquater Ausgleichsmaßnahmen an den hohen Gebäuden des AKW Biblis!!!! Erste Mehlschwalben wurden bereits gesichtet, OHNE das adäquate Ersatzmaßnahmen getroffen wurden! Damit wird eine der bedeutendsten Brutkolonien Deutschlands, u. E. rechtswidrig für immer zerstört!! Die "freiwillige" Maßnahme (auf Nachfrage bei verschiedenen Behörden, werden Ausgleichsmaßnahmen im Verhältnis 1:2 gefordert/angeordnet) von RWE im Deichvorland, ist aufgrund der feuchten Böden und der von RWE bestätigten Überschwemmungen des Gebietes, ebenfalls sinnlos. Hier wird es nachvollziehbar noch schneller zur Verkeimung durch Pilzbefall kommen. Wir fordern daher die sofortige Anordnung der Behörden gegenüber RWE, an den Maschinenhallen auf dem AKW Gelände Biblis, JETZT 100 Mehlschwalbenbretter mit jeweils 2-4 Kunstnestern (nach Beratung von Yvonne Schuldes in Höhe und Ausrichung) anzubringen, um eine hohe Prognosesicherheit zur Wiederbesiedlung zu gewährleisten, auch wenn RWE dies kategorisch wegen Rückbau ablehnt!!! Nach Recherchen in den öffentlichen Medien, werden die beiden Maschinenhallen nicht abgerissen. Hier soll es künftig eine Zusammenarbeit von RWE und Focused Energy geben. Laut Aussagen und verschiedener Berichte, wie auch einer Machbarkeitsstudie von Focused Energy, eignen sich gerade dort die bestehenden Gebäude hervorragend für ein Laserfusionskraftwerk. RWE steht in der Verantwortung, das die zerstörten Mehlschwalbennester artgerecht und artspezifisch kompensiert werden, was bei Gebäudebrütern dementsprechend an Gebäuden umgesetzt werden muss, um damit eine hohe Prognosesicherheit zu gewährleisten. Schwalbentürme sind dort völlig sinnlos und laut Studien sehr umstritten und mittlerweile nicht mehr ratsam. Wir fordern auch die "Obere Naturschutzbehörde" dazu auf zu handeln, da nach einem Treffen zu Gesprächen mit der UNB Kreis Bergstraße und RWE, leider der Eindruck entstanden ist, hier wird im Interesse von RWE und nicht des Artenschutz gehandelt. Gerne die Behörden auch selbst anschreiben oder anrufen, um den Druck noch zu erhöhen...
Herzliche Grüße
Kirsten Dressel