Region: Hessen

Rettet die vermutlich größte Mehlschwalbenkolonie an den Kühltürmen des AKW Biblis!!!

Petition richtet sich an
Zuständige Behörden

14.675 Unterschriften

98 %
15.000 für Sammelziel

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  2. Sammlung noch > 6 Wochen
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  4. Dialog mit Empfänger
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Neuigkeiten

23.03.2026, 07:03

JETZT REICHT ES ENDGÜLTIG!
Aufgrund der von uns schon mehrfach bemängelten und absolut ungeeigneten Standortwahl, hat sich, wie kürzlich entdeckt, ein nicht annehmbarer Sachverhalt ergeben, der die Nutzung der Mehlschwalbentürme für die Mehlschwalben und deren Brut als tödlich erweist. Die feuchten Standorte in den Wiesen und Senken im Rheinvorland, haben die verbauten Materialien und für städtische/ urbane Gebiete erdachten Türme, innerhalb von nur 3 Jahren, mit sichtbaren Schimmelflechten und deren unsichtbaren Sporen überzogen. Hier stellt sich die Frage, wie dies bei einem extra angeordneten Monitoring unentdeckt bleiben konnte. Das ist für die von uns bereits mehrfach und ausführlich ausgeführten negativen Besiedlungskriterien (Überhitzung, Prädatoreneinflüge, unakzeptabler Standort) das endgültige Aus. Pilze und deren Sporen führen in geringsten, nicht sichtbaren Mengen, zur gefürchteten Aspergilliose bei Vögeln, deren Verlauf generell tödlich endet! Eine Reinigung durch fungizidabtötende Substanzen oder anderweitige Behandlungen der Türme ist fachlich ausgeschlossen, da auch dies zu einem tödlichen Verlauf der Vögel führen würde. Weitere Türme werden aufgrund der hohen Luftfeuchte durch den angrenzenden Rhein und der dauerhaft aufsteigenden Luftfeuchte der Böden im Rheinvorland, ebenso infiziert werden. MEHLSCHWALBENTÜRME SIND NICHT FÜR DAS FREILAND GEEIGNET. Wir fordern umgehend, in einem direkten Tausch, den sofortigen Abbau der befallenen 8 Türme und ein Anbringen adäquater Ausgleichsmaßnahmen an den hohen Gebäuden des AKW Biblis!!!! Erste Mehlschwalben wurden bereits gesichtet, OHNE das adäquate Ersatzmaßnahmen getroffen wurden! Damit wird eine der bedeutendsten Brutkolonien Deutschlands, u. E. rechtswidrig für immer zerstört!! Die "freiwillige" Maßnahme (auf Nachfrage bei verschiedenen Behörden, werden Ausgleichsmaßnahmen im Verhältnis 1:2 gefordert/angeordnet) von RWE im Deichvorland, ist aufgrund der feuchten Böden und der von RWE bestätigten Überschwemmungen des Gebietes, ebenfalls sinnlos. Hier wird es nachvollziehbar noch schneller zur Verkeimung durch Pilzbefall kommen. Wir fordern daher die sofortige Anordnung der Behörden gegenüber RWE, an den Maschinenhallen auf dem AKW Gelände Biblis, JETZT 100 Mehlschwalbenbretter mit jeweils 2-4 Kunstnestern (nach Beratung von Yvonne Schuldes in Höhe und Ausrichung) anzubringen, um eine hohe Prognosesicherheit zur Wiederbesiedlung zu gewährleisten, auch wenn RWE dies kategorisch wegen Rückbau ablehnt!!! Nach Recherchen in den öffentlichen Medien, werden die beiden Maschinenhallen nicht abgerissen. Hier soll es künftig eine Zusammenarbeit von RWE und Focused Energy geben. Laut Aussagen und verschiedener Berichte, wie auch einer Machbarkeitsstudie von Focused Energy, eignen sich gerade dort die bestehenden Gebäude hervorragend für ein Laserfusionskraftwerk. RWE steht in der Verantwortung, das die zerstörten Mehlschwalbennester artgerecht und artspezifisch kompensiert werden, was bei Gebäudebrütern dementsprechend an Gebäuden umgesetzt werden muss, um damit eine hohe Prognosesicherheit zu gewährleisten. Schwalbentürme sind dort völlig sinnlos und laut Studien sehr umstritten und mittlerweile nicht mehr ratsam. Wir fordern auch die "Obere Naturschutzbehörde" dazu auf zu handeln, da nach einem Treffen zu Gesprächen mit der UNB Kreis Bergstraße und RWE, leider der Eindruck entstanden ist, hier wird im Interesse von RWE und nicht des Artenschutz gehandelt. Gerne die Behörden auch selbst anschreiben oder anrufen, um den Druck noch zu erhöhen...

Herzliche Grüße
Kirsten Dressel


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