Rettet Rüdesheim: Für eine bürgernahe Verkehrspolitik und Lebensqualität der Einwohner!

Petition richtet sich an
Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeister der Stadt Rüdesheim am Rhein

24 Unterschriften

4 %
12 von 290 für Quorum in Rüdesheim am Rhein Rüdesheim am Rhein

24 Unterschriften

4 %
12 von 290 für Quorum in Rüdesheim am Rhein Rüdesheim am Rhein
  1. Gestartet 12.06.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

13.06.2026, 05:23

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
erst einmal ein riesiges Dankeschön für den überwältigenden Rückhalt und die vielen Unterschriften in so kurzer Zeit! Wir merken alle: Es ist ein Punkt erreicht, an dem es so einfach nicht mehr weitergehen kann.

Bei dieser Petition geht es um ein echtes Herzensanliegen für uns alle – es geht um unsere Heimat, unsere Lebensqualität und darum, dass wir Bürger in Rüdesheim nicht unsere Identität verlieren.
Wissenschaft ignoriert, Realität verharmlost

Die aktuelle Politik spielt die kürzlich vorgestellte, fundierte Studie der TU Darmstadt schlichtweg herunter. Dabei liegen die Zahlen längst schwarz auf weiß auf dem Tisch: Der Overtourismus (die absolute Überlastung durch Massentourismus) kratzt massiv an unserer Zukunft!
Während die Hotelschiffe und deren Massen an Gästen immer mehr werden, verschwinden bei uns im Ort die traditionellen Hotels. Gegessen, getrunken und gefeiert wird in der abgeschotteten "Blase" der Schiffe. Bei uns im Ort bleibt davon kaum Wertschöpfung hängen. Stattdessen kämpfen wir Anwohner und das lokale Gewerbe tagtäglich ums nackte Überleben – konfrontiert mit hohen Mieten, Pachten, Bergen von Müll und einem permanenten Verkehrschaos.

Absurde Prioritäten im Stadtparlament
Blickt man in die jüngsten politischen Sitzungen, schlägt dem Fass das Boden aus. Da wird im Stadtparlament lieber stundenlang über laute Hähne diskutiert oder über Mülltonnen, die vielleicht mal zwei, drei Tage zu lange draußen stehen, weil das Entsorgungsunternehmen sie vergessen hat. Aber über den echten Dreck und die Müllberge, die die ungesteuerten Menschenmassen hinterlassen? Kein einziges Wort!

Es ist eine Farce: In genau derselben Sitzung mussten Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter darum bangen und hoffen, dass ihre Arbeitsplätze erhalten bleiben. Dafür ist das Geld in der Stadtkasse angeblich zu knapp. Und als "Lösung" kommt dann dieser merkwürdige Dringlichkeitsantrag der WIR, der aus unserer Sicht die Problematik nur noch weiter verschärft, uns Bürgern den verbliebenen Raum nimmt und am Ende etwas erzwingt, was wir alle so überhaupt nicht wollen.

Der Rüdesheimer Widerspruch: Menschenkollaps und gähnende Leere
Ich erlebe tagtäglich die Diskussionen bei uns auf der Straße. Der eine sagt: „Hier im Ort ist doch gar nichts mehr los!“, während der andere zeitgleich vom totalen Menschenkollaps berichtet. Das Verrückte ist: Beide haben recht! Diese beiden Extreme passen scheinbar nicht zusammen, sind aber bittere Realität – und genau das bekräftigt die Studie der TU Darmstadt nur umso mehr. Der ungesteuerte Massentourismus lähmt unseren Alltag zu bestimmten Zeiten komplett und weitet sich längst auf alle Stadtteile und die Nachbarorte aus, während das traditionelle, inhabergeführte Leben dazwischen austrocknet.
Wir sind keine leblose Kulisse – wir sind die Menschen, die diese Stadt 365 Tage im Jahr tragen!

Unsere Stimme zählt!
Diese Petition soll der Politik im Rathaus die Augen öffnen und das Verständnis für eine längst überfällige, klare Kehrtwende erzwingen.
Bitte helft weiter aktiv mit: Damit wir nicht mehr überhört werden können, muss der Zähler weiter nach oben gehen. Teilt den Link zu unserer Petition heute noch einmal fleißig in euren WhatsApp-Gruppen, auf Facebook und im Bekanntenkreis.
Jede Stimme zählt für die Zukunft unserer Heimat!
Herzliche Grüße,
Michael Rudolf/ Rüdesheim Lebt


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