Rettet Rüdesheim: Für eine bürgernahe Verkehrspolitik und Lebensqualität der Einwohner!

Petition richtet sich an:
Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeister der Stadt Rüdesheim am Rhein

99 Unterschriften

22 %
64 von 290 für Quorum in Rüdesheim am Rhein Rüdesheim am Rhein

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  1. Gestartet 12.06.2026
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Petition richtet sich an: Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeister der Stadt Rüdesheim am Rhein

„Rettet Rüdesheim: Nachhaltige Verkehrsplanung und Lebensqualität für Anwohner statt punktueller Restriktionen!“

Unsere konkreten Gegenforderungen an eine gerechte Kommunalpolitik:

Wir fordern eine politische Wende, die die Interessen der Einwohner wieder gleichberechtigt neben die tourismuswirtschaftlichen Ziele stellt:

1. Reine Anwohner- und Anliegerbereiche: Der historische Kern und die betroffenen Bereiche der Altstadt müssen konsequent für den touristischen Such- und Durchgangsverkehr gesperrt werden.

2. Intelligente Kombiparkplatz-Regelung zur Verkehrsreduktion: Bis 18:00 Uhr dürfen die Kombiparkplätze öffentlich genutzt werden, jedoch strikt begrenzt auf eine maximale Parkdauer von 2 Stunden für Kunden und kurze Erledigungen. Anwohner dürfen dort jederzeit unbeschränkt parken. Nach 18:00 Uhr werden diese Flächen zu reinen Anwohnerparkplätzen. Das reduziert den Suchverkehr in der Altstadt erheblich!

3. Echte Bürgerbeteiligung beim Seilbahnparkplatz: Bei der anstehenden Rückgabe des Seilbahnparkplatzes und der angrenzenden Flächen fordern wir eine aktive und direkte Einbindung der Einwohner und des lokalen Gewerbes von Anfang an.

4. Ausweitung peripherer Parkkonzepte: Der touristische Verkehr muss über großzügige Parkplätze außerhalb des Zentrums abgefangen und gelenkt werden, anstatt die Belastung immer weiter in die Wohnbereiche hineinzuziehen.

5. Anerkennung wissenschaftlicher Fakten und Stopp des Overtourismus: Wir fordern die konsequente Umsetzung der Studie der TU Darmstadt. Der ungesteuerte Massentourismus darf nicht länger verharmlost werden. Die Stadtentwicklung muss sich an den realen Belastungsgrenzen orientieren, um die Substanz Rüdesheims zu schützen.

6. Faire Wertschöpfung statt "Hotelschiff-Blase": Wir fordern ein intelligentes Lenkungskonzept für die Passagiermassen der Hotelschiffe. Der Tourismus muss so gelenkt werden, dass er dem lokalen Gewerbe, dem Handwerk und der Gastronomie nützt, anstatt sie zu verdrängen.

7. Richtige Prioritäten bei den Stadtfinanzen (Kitas vor Prestigeprojekten): Wir fordern eine Kehrtwende bei der Prioritätensetzung. Die soziale Infrastruktur für unsere Familien und Einwohner muss an oberster Stelle stehen und Vorrang vor touristischen Experimenten haben.

8. Konsequente Müll- und Dreckbekämpfung der Massen: Wir fordern, dass die Stadtverwaltung die massiven Müllberge bekämpft, die durch den ungesteuerten Tagestourismus entstehen. Die Verursacher müssen stärker in die Pflicht genommen werden; Reinigungskosten dürfen nicht einseitig auf die Bürger abgewälzt werden.

9. Entlastung für alle Stadtteile und Nachbarorte: Wir fordern ein Gesamtverkehrskonzept, das über die Altstadt hinausgeht. Verkehrslenkung muss regional gedacht werden, anstatt das Problem durch starre Sperrungen nur in die engen, historischen Nachbarstraßen zu verlagern.

Begründung

Wir, die Bürger und Gewerbetreibenden der Stadt Rüdesheim am Rhein, fordern den Bürgermeister Dirk Stuckert und die Stadtverordnetenversammlung dazu auf, eine fundamentale Kehrtwende in der städtischen Planung einzuleiten. Wir kritisieren den aktuellen Kurs der Kommunalpolitik, der sich unserer Meinung nach zu weit von den Bedürfnissen der Einwohner entfernt. Ein konkretes Beispiel hierfür ist der vorliegende Dringlichkeitsantrag der Fraktion WIR, dessen Maßnahmen wir entschieden ablehnen, da wir erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Lebensqualität und die lokale Wirtschaft befürchten.

1. Belastung durch ungesteuerten Tagestourismus
Seit Jahren beobachten wir eine Politik, die sich stark an reinen Tourismus-Statistiken orientiert. Die täglichen Passagiermassen der Hotelschiffe führen regelmäßig zu einer Überlastung der Altstadt. Nach unserer Wahrnehmung steht dieser hohen touristischen Frequenz eine nur geringe Wertschöpfung für den stationären Einzelhandel gegenüber. Wir fordern, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zur touristischen Belastung in Kleinstädten bei zukünftigen Planungen endlich ernst genommen werden. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass die fundierten Warnungen und Empfehlungen der TU Darmstadt im Ortsbeirat lediglich heruntergespielt wurden. Auch das Rheingau Echo thematisierte bereits die wachsende Kluft zwischen Tourismusinteressen und der Lebensqualität der Einheimischen unter dem Titel „Tourismus first, Einheimische second“.
(Quellen: TU Darmstadt, Rheingau Echo)

2. Fehlende Peripherie-Lösungen und Verkehrsleitung
Statt punktueller Verbote innerhalb der Altstadt fordern wir ein ganzheitliches Verkehrskonzept. Es mangelt eklatant an funktionierenden peripheren Parkmöglichkeiten (Park-and-Ride-Systemen) und einer proaktiven Verkehrsleitung, die den Tourismusverkehr bereits außerhalb der Kernstadt abfängt. Nur so kann der Parkdruck gelöst werden, ohne Anwohner und lokales Gewerbe durch immer neue Restriktionen und Barrieren in ihrer Mobilität einzuschränken.

3. Gefährdung inhabergeführter Betriebe
Die im Dringlichkeitsantrag der Fraktion WIR vorgeschlagenen Maßnahmen gefährden aus unserer Sicht die wirtschaftliche Substanz der Altstadt:

  • Parkraum-Privatisierung (Punkte 5 & 6): Die feste Vermietung von Marktplatz-Stellflächen verknappt den öffentlichen Raum künstlich und erschwert Anwohnern sowie Kunden den Zugang zu lokalen Betrieben.
  • Absperr-Korsett (Punkte 3 & 11): Die starre Sperrung des oberen Marktplatzes ab 12:00 Uhr durch physische Barrieren stellt für Lieferanten, ältere Mitbürger und Kunden eine logistische Hürde dar, die den Geschäftsbetrieb erheblich behindert.

4. Verkehrsplanung und Anwohnerinteressen
Die geplante Einbahnstraßenregelung in der Kellergasse (Punkt 8) betrachten wir kritisch. Wir befürchten, dass diese Maßnahme die Verkehrsprobleme nicht löst, sondern lediglich in die ohnehin engen, historischen Nachbarstraßen verlagert, was zu einer weiteren Belastung der Anwohner führt.

5. Finanzielle Prioritäten kritisch hinterfragen
Wir sind besorgt über die aktuelle finanzielle Priorisierung im Stadtparlament. Während Mittel für praxisferne Verkehrs-Experimente bereitgestellt werden, fehlt es an der notwendigen Sicherheit für unsere soziale Infrastruktur, wie etwa bei der Kita-Betreuung. Auch der Wiesbadener Kurier hinterfragte bereits öffentlich, ob sich die aktuelle Tourismusentwicklung für Rüdesheim in dieser Form überhaupt lohnt. Wir fordern eine transparente Darlegung der städtischen Prioritäten.
(Quelle: Wiesbadener Kurier)

6. Umgang mit städtischer Sauberkeit
Statt lediglich die Einwohner durch Sanktionen zu gängeln, fordern wir eine konsequente Strategie gegen die Müllberge, die durch die ungesteuerten Touristenströme entstehen. Die Verursacher müssen stärker in die Pflicht genommen werden.

Fazit:

Rüdesheim leidet unter einem tiefen Widerspruch: Während die Infrastruktur unter dem Menschenkollaps leidet, bleiben viele lokale Geschäfte von der „Konsum-Blase“ der Hotelschiffe ausgeschlossen. Wir sind keine bloße Kulisse, sondern ein lebendiger Wohnort. Wir fordern den Bürgermeister und die Stadtverordneten auf, mit uns in einen echten Dialog zu treten. Wir brauchen eine Kehrtwende, die den Schutz unserer sozialen Einrichtungen und die Lebensqualität der Bürger in den Mittelpunkt stellt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Rüdesheim, Rüdesheim
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 12.06.2026
Sammlung endet: 11.12.2026
Region: Rüdesheim am Rhein
Kategorie: Bürgerrechte

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    in den letzten Tagen wird von einigen lokalen Akteuren behauptet, unsere Initiative und die geforderten Verkehrs- und Parkraumanpassungen würden den Rüdesheimer Hotels, Gastronomen und der Tourismusbranche schaden.

    Wir möchten hier unmissverständlich klarstellen: Das Gegenteil ist der Fall!

    Unser Anliegen richtet sich nicht gegen den Tourismus – im Gegenteil: Es schützt und stärkt das Fundament, von dem Rüdesheim seit Jahrzehnten lebt. Eine attraktive, lebendige Stadt funktioniert nur, wenn die Balance zwischen Anwohnern, Gewerbe und Gästen stimmt.

    Warum unser Konzept ein Gewinn für Hotellerie, Gastronomie & Einzelhandel ist:
    1. Qualitätstourismus statt reine Massenabfertigung
    Dauerstau in engen Altstadtgassen, hupende Autos und verstopfte Wege mindern das Urlaubserlebnis. Gäste kommen nach Rüdesheim, um das historische Flair, die Kultur und die Gastfreundschaft zu genießen – nicht um Abgase zu atmen und im Lärm zu sitzen. Ein beruhigter Stadtkern wertet die Aufenthaltsqualität für Restaurant- und Hotelgäste massiv auf.

    2. Mehrwert für Übernachtungsgäste durch Großparkplatz-Modelle
    Durch durchdachte Mehrtagestickets auf den Großparkplätzen werden Hotelgäste gezielt und stressfrei geleitet. Sie blockieren nicht mehr die engen Gassen auf der Suche nach Lücken, sondern parken bequem auf vorgesehenen Flächen – die Altstadt bleibt frei für Flanierende und Außengastronomie.

    3. Hohe Fluktuation für den lokalen Einzelhandel & Kurzbesorgungen
    Durch eine kostenfreie Parkscheibenregelung (1 Std. frei im Gewerbekern) schaffen wir endlich wieder echte Anreize für Einheimische und regionale Kunden, kurz in der Altstadt einzukaufen oder das Eiscafé zu besuchen. Freie Plätze durch hohe Fluktuation nutzen dem Gewerbe weit mehr als dauerhaft zugestellte Straßen.

    4. Eine lebendige Stadt zieht Gäste an
    Niemand besucht gerne eine Altstadt, die rein auf Durchgangs- und Suchverkehr ausgerichtet ist. Ein lebendiger Marktplatz (z. B. durch einen Wochenmarkt) und beruhigte Gassen schaffen Atmosphäre – und genau diese Atmosphäre ist der Grund, warum Gäste immer wieder nach Rüdesheim kommen und länger bleiben.

    5. Miteinander statt Gegeneinander
    Gastronomie und Hotellerie brauchen zufriedene Nachbarn und ein funktionierendes städtisches Umfeld. Nur wenn Anwohner und Gewerbe an einem Strang ziehen, bleibt Rüdesheim langfristig zukunfts- und wettbewerbsfähig – auch im Hinblick auf die kommende Bundesgartenschau (BUGA).

    6. Risikofaktor Monokultur: Warum Einseitigkeit Rüdesheim verletzlich macht
    Die aktuellen Herausforderungen zeigen es überdeutlicher denn je: Das Ausbleiben von Schiffsgästen durch das wiederkehrende Niedrigwasser in Kombination mit dem täglichen Baustellenchaos legt offen, wie gefährlich die einseitige Ausrichtung auf eine reine Tourismus-Monokultur ist.
    Wenn das Gesamtsystem zusammenbricht, sobald eine Stellschraube klemmt, stehen Hotels, Gastronomie und Händler vor leeren Tischen und Umsatzeinbußen. Alles nur auf eine einzige Karte zu setzen, ist wirtschaftlich fahrlässig.
    Unser Konzept baut ein zweites, stabiles Standbein auf: Wenn wir den Stadtkern durch funktionierende Park- und Verkehrsregelungen wieder für die Einheimischen und das regionale Umland attraktiv machen, sichern wir den Standort ab. Eine lebendige Altstadt mit Ganzjahres-Kaufkraft schützt unser Gewerbe genau dann, wenn der externe Massentourismus ins Stocken gerät!

    7. Was unser Konzept konkret für uns Anwohner bedeutet
    Neben der Stärkung des Gewerbes geht es vor allem um unsere Lebensqualität vor der eigenen Haustür. Das Konzept bringt den Anwohnern handfeste, tägliche Vorteile:
     Endlich verlässliches Parken: Uneingeschränktes Dauerparken (24/7) für Bewohner mit Ausweis – ohne ständigen Druck, die Parkscheibe weiterdrehen oder für die eigenen Straßen zahlen zu müssen.

     -Schutz vor Fremdparkern: Klare Regeln und exklusiver Anwohnerschutz am Feierabend und Wochenende sorgen dafür, dass Anwohnerplätze nicht mehr von Tagestouristen blockiert werden.

     -Echte Entlastung von Lärm und Abgasen: Ein intelligentes Parkleitsystem stoppt den zeitraubenden Suchverkehr, bevor er in unsere engen Gassen dringt. Das bedeutet weniger Lärm, saubere Luft und ein kühleres Mikroklima an heißen Sommertagen.

     -Eine Altstadt, die wieder uns gehört: Ein verkehrsberuhigter Marktplatz und Platz für lokale Angebote schaffen wieder Orte der Begegnung, an denen man sich als Rüdesheimer gerne aufhält.

    Unser Fazit
    Wir fordern keinen Stopp des Tourismus, sondern ein intelligentes, zukunftsfähiges Verkehrs- und Parkleitsystem, von dem alle profitieren: Anwohner, Gewerbetreibende und unsere Gäste.
    Vielen Dank für eure fortlaufende Unterstützung!
    Bürgerinitiative „Rettet Rüdesheim

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    in den letzten Tagen wird von einigen lokalen Akteuren behauptet, unsere Initiative und die geforderten Verkehrs- und Parkraumanpassungen würden den Rüdesheimer Hotels, Gastronomen und der Tourismusbranche schaden.

    Wir möchten hier unmissverständlich klarstellen: Das Gegenteil ist der Fall!
    Unser Anliegen richtet sich nicht gegen den Tourismus – im Gegenteil: Es schützt und stärkt das Fundament, von dem Rüdesheim seit Jahrzehnten lebt. Eine attraktive, lebendige Stadt funktioniert nur, wenn die Balance zwischen Anwohnern, Gewerbe und Gästen stimmt.

    Warum unser Konzept ein Gewinn für Hotellerie, Gastronomie & Einzelhandel ist:
    1. Qualitätstourismus statt reine Massenabfertigung
    Dauerstau in engen Altstadtgassen, hupende Autos und verstopfte Wege mindern das Urlaubserlebnis. Gäste kommen nach Rüdesheim, um das historische Flair, die Kultur und die Gastfreundschaft zu genießen – nicht um Abgase zu atmen und im Lärm zu sitzen. Ein beruhigter Stadtkern wertet die Aufenthaltsqualität für Restaurant- und Hotelgäste massiv auf.

    2. Mehrwert für Übernachtungsgäste durch Großparkplatz-Modelle
    Durch durchdachte Mehrtagestickets auf den Großparkplätzen werden Hotelgäste gezielt und stressfrei geleitet. Sie blockieren nicht mehr die engen Gassen auf der Suche nach Lücken, sondern parken bequem auf vorgesehenen Flächen – die Altstadt bleibt frei für Flanierende und Außengastronomie.

    3. Hohe Fluktuation für den lokalen Einzelhandel & Kurzbesorgungen
    Durch eine kostenfreie Parkscheibenregelung (1 Std. frei im Gewerbekern) schaffen wir endlich wieder echte Anreize für Einheimische und regionale Kunden, kurz in der Altstadt einzukaufen oder das Eiscafé zu besuchen. Freie Plätze durch hohe Fluktuation nutzen dem Gewerbe weit mehr als dauerhaft zugestellte Straßen.

    4. Eine lebendige Stadt zieht Gäste an
    Niemand besucht gerne eine Altstadt, die rein auf Durchgangs- und Suchverkehr ausgerichtet ist. Ein lebendiger Marktplatz (z. B. durch einen Wochenmarkt) und beruhigte Gassen schaffen Atmosphäre – und genau diese Atmosphäre ist der Grund, warum Gäste immer wieder nach Rüdesheim kommen und länger bleiben.

    5. Miteinander statt Gegeneinander
    Gastronomie und Hotellerie brauchen zufriedene Nachbarn und ein funktionierendes städtisches Umfeld. Nur wenn Anwohner und Gewerbe an einem Strang ziehen, bleibt Rüdesheim langfristig zukunfts- und wettbewerbsfähig – auch im Hinblick auf die kommende Bundesgartenschau (BUGA).

    6. Risikofaktor Monokultur: Warum Einseitigkeit Rüdesheim verletzlich macht
    Die aktuellen Herausforderungen zeigen es überdeutlicher denn je: Das Ausbleiben von Schiffsgästen durch das wiederkehrende Niedrigwasser in Kombination mit dem täglichen Baustellenchaos legt offen, wie gefährlich die einseitige Ausrichtung auf eine reine Tourismus-Monokultur ist.
    Wenn das Gesamtsystem zusammenbricht, sobald eine Stellschraube klemmt, stehen Hotels, Gastronomie und Händler vor leeren Tischen und Umsatzeinbußen. Alles nur auf eine einzige Karte zu setzen, ist wirtschaftlich fahrlässig.
    Unser Konzept baut ein zweites, stabiles Standbein auf: Wenn wir den Stadtkern durch funktionierende Park- und Verkehrsregelungen wieder für die Einheimischen und das regionale Umland attraktiv machen, sichern wir den Standort ab. Eine lebendige Altstadt mit Ganzjahres-Kaufkraft schützt unser Gewerbe genau dann, wenn der externe Massentourismus ins Stocken gerät!

    7. Was unser Konzept konkret für uns Anwohner bedeutet
    Neben der Stärkung des Gewerbes geht es vor allem um unsere Lebensqualität vor der eigenen Haustür. Das Konzept bringt den Anwohnern handfeste, tägliche Vorteile:
     Endlich verlässliches Parken: Uneingeschränktes Dauerparken (24/7) für Bewohner mit Ausweis – ohne ständigen Druck, die Parkscheibe weiterdrehen oder für die eigenen Straßen zahlen zu müssen.
     Schutz vor Fremdparkern: Klare Regeln und exklusiver Anwohnerschutz am Feierabend und Wochenende sorgen dafür, dass Anwohnerplätze nicht mehr von Tagestouristen blockiert werden.
     Echte Entlastung von Lärm und Abgasen: Ein intelligentes Parkleitsystem stoppt den zeitraubenden Suchverkehr, bevor er in unsere engen Gassen dringt. Das bedeutet weniger Lärm, saubere Luft und ein kühleres Mikroklima an heißen Sommertagen.
     Eine Altstadt, die wieder uns gehört: Ein verkehrsberuhigter Marktplatz und Platz für lokale Angebote schaffen wieder Orte der Begegnung, an denen man sich als Rüdesheimer gerne aufhält.

    Unser Fazit
    Wir fordern keinen Stopp des Tourismus, sondern ein intelligentes, zukunftsfähiges Verkehrs- und Parkleitsystem, von dem alle profitieren: Anwohner, Gewerbetreibende und unsere Gäste.
    Vielen Dank für eure fortlaufende Un

  • Eingabe unseres konkreten Verkehrskonzepts an die Stadt Rüdesheim

    Als Bürgerinitiative haben wir eine offizielle Ergänzung zum Offenen Brief an Bürgermeister Dirk Stuckert eingereicht. Darin legen wir ein ganzheitliches, durchdachtes Park- und Verkehrskonzept für die Altstadt vor, das Anwohner entlastet, den Gewerbebereich stärkt und der Stadt sogar ein Einnahmenplus bringt.

    Die Kernpunkte unseres Konzepts:

    1. Abgestuftes Quartierskonzept für Anwohner & Gewerbe:
    - 24/7-Parkrecht für Anwohner: In den betroffenen Straßen (u. a. Schmidtstraße, Oberstraße, Hahnengasse, Kirchstraße, Grabenstraße) gilt uneingeschränktes Dauerparken für Bewohner mit Parkausweis.
    - Faire Regelung für Kunden & Besucher: Kurzzeitparken mit Parkscheibe (1 Stunde im Gewerbekern, 2 Stunden im erweiterten Bereich) sorgt für die nötige Fluktuation für Bäckereien, Gastronomie und den örtlichen Einzelhandel.
    - Verkehrsberuhigung Marktplatz: Einfahrtsbeschränkung exklusiv für Anwohner und Anlieger – kein touristischer Durchgangs- und Suchverkehr mehr.

    2. Reale Gegenfinanzierung & Mehr-Einnahmen für Rüdesheim:
    - Kein finanzieller Nachteil für die Stadt: Die entfallenden Parkschein-Einnahmen der Altstadtgassen (ca. 67.000–77.000 € Nettoerlös pro Jahr) werden durch ein neues, gestaffeltes Mehrtagesticket-Modell auf den Großparkplätzen (z. B. 2, 3,5 oder 7 Tage) vollständig ausgeglichen und sogar übertroffen.
    - Verzicht auf die „Brötchentaste“: Einsparung von Müll, Papier und Automaten-Wartungskosten durch eine einheitliche 1-Stunden-Freiparken-Regelung mit Parkscheibe im Gewerbekern.
    - Kostenneutrales Wohnmobilkonzept: Frei werdende Parkscheinautomaten werden unbürokratisch auf Ausweich- und Wanderparkplätze in den Ortsteilen (z. B. Assmannshausen, Aulhausen, Presberg) umgesetzt.

    3. Impuls für die Altstadt: Ein echter Wochenmarkt
    Der verkehrsberuhigte Marktplatz soll durch einen regelmäßigen Wochenmarkt mit regionalen Produkten wieder zum lebendigen Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger werden.

    4. Entlastung vom touristischen Suchverkehr & Klimaschutz:
    Wir fordern die unverzügliche Einführung eines dynamischen, elektronischen Parkleitsystems, damit Verkehrsströme bereits vor der Stadt abgefangen und gezielt auf Großparkplätze gelenkt werden.

    Unser Appell:
    Wir fordern, dass dieses verkehrsplanerisch und finanziell durchdachte Konzept unverzüglich in den städtischen Gremien (Ortsbeirat, Stadtverordnetenversammlung, Fachausschüsse) beraten wird – jetzt und nicht erst irgendwann zur BUGA!

Lebensqualität für Rüdesheim, Assmannshausen, Aulhausen & Presberg zum Nulltarif! Wir fordern: • Anlieger-frei-Zonen & Abbau teurer Parkautomaten (Scheibe für Kunden, faire Gäste-Tickets). • Bessere Verkehrs- & Schiffs-Lenkung, damit Anwohner erreichbar bleiben. • Günstige Freizeitangebote mit Bürgern statt teurer Großprojekte. Schluss mit Verdrängung – für eine Politik, die Einwohner & Gäste respektiert!

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Seit Udo Grün hat sich kein Bürgermeister mehr um die Bedürfnisse Rüdesheimer, insbesondere der Bewohner der In Innenstadt. Es geht nur noch um Touristen. Fast täglich gibt es neue Schikanen für die Bewohner, ohne das diese intergriert werden. Man fühlt sich vom eigenen Grundstück ausgesperrt. Ich persönlich verbringe inzwischen mehr Zeit in unsere Ferienwohnung als in Rüdesheim. Dort bin ich nur noch wegen der Famile ansonsten wäre ich weg.

Ik heb 20j geleden voor het eerst kennis gemaakt met rüdesheim. Dat was in volle glorie tijd. Daar schiet nu niet veel meer van over. Zo jammer

Auch die Nachbargemeinden haben jahrelang von Rüdesheim profitiert…
Das sollte man nicht unterschätzen und vergessen.
Rüdesheim war immer eine Aushängeschild für den ganzen Rheingau!!

Ich wohne nicht in Rüdesheim, noch nicht mal im Rheingau, aber ich liebe die Gegend. In Rüdesheim war wir sehr oft, weil wunderschön ist. Allerdings ist auffallend wie wenig „schöne“ Geschäfte es noch gibt.

Viel Erfolg mit der Petition

Rüdesheim zockt seine Bürger ab, zu gunsten von Tourismus BuGa und Gewerbe.
Maßlose Steuern und Abgaben zugunsten der Gewerbe.

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