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Eingabe unseres konkreten Verkehrskonzepts an die Stadt Rüdesheim
Als Bürgerinitiative haben wir eine offizielle Ergänzung zum Offenen Brief an Bürgermeister Dirk Stuckert eingereicht. Darin legen wir ein ganzheitliches, durchdachtes Park- und Verkehrskonzept für die Altstadt vor, das Anwohner entlastet, den Gewerbebereich stärkt und der Stadt sogar ein Einnahmenplus bringt.
Die Kernpunkte unseres Konzepts:
1. Abgestuftes Quartierskonzept für Anwohner & Gewerbe:
- 24/7-Parkrecht für Anwohner: In den betroffenen Straßen (u. a. Schmidtstraße, Oberstraße, Hahnengasse, Kirchstraße, Grabenstraße) gilt uneingeschränktes Dauerparken für Bewohner mit Parkausweis.
- Faire Regelung für Kunden & Besucher: Kurzzeitparken mit Parkscheibe (1 Stunde im Gewerbekern, 2 Stunden im erweiterten Bereich) sorgt für die nötige Fluktuation für Bäckereien, Gastronomie und den örtlichen Einzelhandel.
- Verkehrsberuhigung Marktplatz: Einfahrtsbeschränkung exklusiv für Anwohner und Anlieger – kein touristischer Durchgangs- und Suchverkehr mehr.2. Reale Gegenfinanzierung & Mehr-Einnahmen für Rüdesheim:
- Kein finanzieller Nachteil für die Stadt: Die entfallenden Parkschein-Einnahmen der Altstadtgassen (ca. 67.000–77.000 € Nettoerlös pro Jahr) werden durch ein neues, gestaffeltes Mehrtagesticket-Modell auf den Großparkplätzen (z. B. 2, 3,5 oder 7 Tage) vollständig ausgeglichen und sogar übertroffen.
- Verzicht auf die „Brötchentaste“: Einsparung von Müll, Papier und Automaten-Wartungskosten durch eine einheitliche 1-Stunden-Freiparken-Regelung mit Parkscheibe im Gewerbekern.
- Kostenneutrales Wohnmobilkonzept: Frei werdende Parkscheinautomaten werden unbürokratisch auf Ausweich- und Wanderparkplätze in den Ortsteilen (z. B. Assmannshausen, Aulhausen, Presberg) umgesetzt.3. Impuls für die Altstadt: Ein echter Wochenmarkt
Der verkehrsberuhigte Marktplatz soll durch einen regelmäßigen Wochenmarkt mit regionalen Produkten wieder zum lebendigen Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger werden.4. Entlastung vom touristischen Suchverkehr & Klimaschutz:
Wir fordern die unverzügliche Einführung eines dynamischen, elektronischen Parkleitsystems, damit Verkehrsströme bereits vor der Stadt abgefangen und gezielt auf Großparkplätze gelenkt werden.Unser Appell:
Wir fordern, dass dieses verkehrsplanerisch und finanziell durchdachte Konzept unverzüglich in den städtischen Gremien (Ortsbeirat, Stadtverordnetenversammlung, Fachausschüsse) beraten wird – jetzt und nicht erst irgendwann zur BUGA! -
Ein erster kleiner Erfolg für unsere Petition!
on 23 Jul 2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
dank eures Rückhalts und dem ununterbrochenen Druck unserer Bürgerinitiative konnten wir in der aktuellen Entwicklung am Fährübergang eine erste konkrete Lösung erwirken!
Nachdem wir bei allen Verantwortlichen die unhaltbaren Zustände und Stürze vor Ort angeprangert haben, wurden nun endlich Servicekräfte bereitgestellt, die den Pendlern und Passagieren über die Hindernisse helfen.
Unser besonderer Dank gilt den Helfern vor Ort für ihren pausenlosen Einsatz!
Auch wenn ein Trageservice nur ein erster kleiner Schritt ist und eine echte, barrierefreie Infrastruktur nicht ersetzt: Wir bleiben weiter für euch dran und lassen nicht locker!
Vielen Dank für eure Unterstützung – bitte teilt die Petition weiter. Wir können was bewegen. -
Ein Blick in die offizielle „Bürgermeister Agenda #RÜD2040“https://www.stadt-ruedesheim.de/seite/856601/b%C3%BCrgermeister-agenda-r%C3%BCd2024.html der Stadt zeigt ein erstaunliches Bild: Viele Punkte lesen sich, als wären sie direkt von unserer Initiative diktiert. Ob die Zweckbindung von Tourismuseinnahmen für Infrastrukturprojekte, ein intelligentes Parkleitsystem, die Stärkung der Stadtteile oder der klare Fokus auf Qualitäts- statt Massentourismus – auf dem Papier sind sich Verwaltung und Bürger eigentlich längst einig.
Doch der Haken steht im Kleingedruckten der Agenda selbst: „#RÜD2040 ist kein Versprechen – es ist ein gemeinsames Projekt von Bürgern und Stadt.“
Wer das Jahr 2040 als Horizont wählt, schiebt die akuten Probleme im Hier und Jetzt auf die lange Bank.
Schöne Leitbilder und Absichtserklärungen helfen den Anwohnern im Alltag nicht weiter, solange der spürbare politische Wille für konkrete, schrittweise Verbesserungen fehlt.
Besonders kritisch sehen wir als Anwohner und Bürger das Konzept der geplanten „Flaniermeile“ in der Altstadt. Man darf nie vergessen, dass einzelne Bürger den Charme dieses Ortes über Jahre mit viel Kraft, Schweiß und Herzblut aufgebaut haben. Es ist schlichtweg falsch, dies zu ignorieren und die einheimische Bevölkerung zugunsten einer reinen Vermarktung zu verdrängen.
Das Gleiche gilt für unseren Marktplatz: Er darf nicht einseitig dem Tourismus geopfert werden, sondern muss wieder lebendig werden!Die Bürger und Anwohner wünschen sich sehnlichst einen echten Wochenmarkt und Geschäfte für den täglichen Bedarf zurück. Selbst Touristen wundern sich regelmäßig darüber und bemängeln, dass man für alltägliche Besorgungen ins weit entfernte Gewerbegebiet Ost ausweichen muss. Hierfür brauchen wir dringend eine verbindliche Satzung, die den Charakter und die Nahversorgung schützt.
Auch beim Thema Gewerbe und Zukunft dürfen wir keine Zeit verlieren: Wir müssen schon jetzt festlegen, was mit dem alten Feuerwehrgelände nach dem Umzug in die neue Wache passiert. Wertschöpfende Unternehmen vor Ort brauchen Planungssicherheit für die Gegenwart – und nicht erst in 5 bis 10 Jahren.
Die Agenda beweist, dass die Probleme längst schwarz auf weiß erkannt sind. Jetzt braucht es keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern Taten!
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Rüdesheim zockt seine Bürger ab, zu gunsten von Tourismus BuGa und Gewerbe.
Maßlose Steuern und Abgaben zugunsten der Gewerbe.