13.06.2026, 08:42
Wir würden die Punkte noch dazu nehmen weil es im Kern und alle betrifft und einfach zu wenig und zu langsam passiert
Neue Begründung:
Wir, die Bürgerinnen, Bürger und ansässigen Gewerbetreibenden der Stadt Rüdesheim am Rhein, fordern den Bürgermeister, HerrnBürgermeister Dirk Stuckert,Stuckert sowieund die gesamte Stadtverordnetenversammlung auf, endlich eine fundamentale Kehrtwende in der lokalen Kommunalpolitik einzuleiten.
Diese Petition richtet sich gegen eine verfehlte, bürgerferne Politik des reinen Verwaltens, die aktuell im praxisfernen Dringlichkeitsantrag der Fraktion WIR gipfelt. Dieser Antrag muss entschieden abgelehnt werden!
Seit Jahren wird in Rüdesheim eine Politik am Bürger vorbei und rein für die Tourismus-Statistik gemacht. Während unser Marktplatz und die Altstadt in der Saison tagtäglich von den Passagiermassen der Hotelschiffe regelrecht überflutet werden,wird, die hier kaum einen einzigen Cent ausgeben, rollt die KommunalpolitikPolitik für dieses Klientel gefühlt den roten Teppich aus. Für uns Einheimische bleibt nur die Rolle der Statisten: Wir tragen die Lasten, den Lärm und den Verkehr, sitzenwährend metaphorisch am Straßenrand und sollenwir den Massen auch noch freundlich zuwinken.Daszuwinken Absurde daran ist: sollen.
Genau vor diesen Fehlentwicklungen hat die TU Darmstadt in ihrer wissenschaftlichen Studie ausdrücklich gewarnt! Dass diese fundierten Warnungen im Ortsbeirat einfach kleingeredet und heruntergespielt wurden, zeigt die tiefgründige Ignoranz der aktuellen Kommunalpolitik gegenüber den realen Problemen der Menschen vor Ort.
Der aktuelle Dringlichkeitsantrag der WIR beweist erneut,beweist, wie weit sich die Politik von der Praxis entfernt hat. Statt den ungesteuerten Tourismusverkehr intelligent vor der Stadt abzufangen, reguliert, gängeltreguliert und verteuert dieser Antrag den Raum in der Altstadt – und zwar zu Lasten derer, die hier leben und arbeiten. Wenn dieser Antrag umgesetzt wird,Das bedeutet das den wirtschaftlichen Todesstoß für das inhabergeführte Gewerbe (Cafés, Handwerk, kleine Läden) und eineminimiert massive Einschränkung unsererunsere Lebensqualität:
Die-Die Privatisierungs-Falle beim Parkraum (Punkte 5 & 6): Die geplante feste Vermietung der Marktplatz-Stellplätze für bis zu 50,– Euro im Monat verknappt den ohnehin raren Raum künstlich. Es entsteht eine kostenpflichtige Premium-Zone, aus der normale Anwohner und kleinere Betriebe gnadenlos verdrängt und finanziell abgezockt werden.
Das Absperr-Korsett zerstört das lokale Gewerbe (Punkt 3 & 11): DieEine starre Sperrung des oberen Marktplatzes täglich ab 12:00 Uhr, verbarrikadiertUhr durch Blumenkübel,Blumenkübel ist ein logistischer Albtraum. Lieferanten können nach Mittag nicht mehr anfahren,Lieferanten, ältere Mitbürger und Kunden, die nur kurz etwas abholen wollen,Kunden werden komplett ausgesperrt.
Die-Die absolute Blockade für Anwohner (Punkt 8): Die geplante Einbahnstraße in der Kellergasse nimmt den Anwohnern jegliche Flexibilität, um auf direktem Weg zu ihren eigenen Häusern zu gelangen. Sie löst kein Problem, sondern verlagert das Verkehrschaos lediglichChaos in die verbleibenden engen, historischen Nachbarstraßen.
Absurde Prioritäten im Stadtparlament und finanzielle Schieflage
Blickt man in die jüngsten Sitzungen, schlägt dies dem Fass den Boden aus. Während für den Massentourismus der rote Teppich ausliegt, mussten in derselben Sitzung unsere Kita-Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze bangen! Für die Betreuung unserer Kinder und soziale Infrastruktur ist das Geld angeblich zu knapp – für praxisferne Verkehrs-Experimente hingegen schon.
Gleichzeitig verlagert sich die Debatte im Stadtparlament auf Nebenschauplätze wie laute Hähne oder Mülltonnen, die mal zwei Tage länger draußen stehen. Über die echten Müllberge und den Dreck, den die ungesteuerten Menschenmassen hinterlassen, verliert die Politik kein Wort. Statt die Verursacher in die Pflicht zu nehmen, gängelt man die eigenen Einwohner mit Sanktionen.
Der Rüdesheimer Widerspruch: Menschenkollaps und gähnende Leere
Die Realität auf unseren Straßen offenbart einen tiefen Widerspruch: Während die einen schildern, im Ort sei „gar nichts mehr los“, erleben die anderen zeitgleich den totalen Menschenkollaps. Beide Aussagen sind wahr! Durch die abgeschottete „Konsum-Blase“ der Hotelschiffe bleibt kaum Wertschöpfung in unseren Geschäften hängen, während die schiere Masse an Menschen die Infrastruktur kollabieren lässt.
Dieses Chaos bleibt längst nicht mehr an den Hotspots stehen – die Lähmung des Alltags weitet sich mittlerweile spürbar auf alle Stadtteile und sogar auf unsere Nachbarorte aus.
Wir sind keine leblose Kulisse! Wir fordern eine echte Kehrtwende mit gesundem Menschenverstand, den Schutz unserer sozialen Einrichtungen und eine Politik von Bürgern für Bürger!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Bürgerinitiative Rüdesheim Lebt, Rüdesheim
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 13