15.06.2026, 09:31
Wir haben noch die Quellen eingefügt die gefehlt haben
Neuer Petitionstext:
Rettet Rüdesheim: Schluss mit der bürgerfeindlichen Kommunalpolitik – Lebensqualität für Einwohner statt praxisferner Schreibtisch-Anträge!
Unsere konkreten Gegenforderungen an eine gerechte Kommunalpolitik:
Wir fordern eine politische Wende, die die Interessen der Einwohner endlich wieder über die Interessen der reinen Massenvermarktung stellt:
1. Reine Anwohner- und Anliegerbereiche: Der historische Kern und die betroffenen Bereiche der Altstadt müssen konsequent für den touristischen Such- und Durchgangsverkehr gesperrt werden.
2. Intelligente Kombiparkplatz-Regelung zur Verkehrsreduktion: Bis 18:00 Uhr dürfen die Kombiparkplätze öffentlich genutzt werden, jedoch strikt begrenzt auf eine maximale Parkdauer von 2 Stunden für Kunden und kurze Erledigungen. Anwohner dürfen dort jederzeit unbeschränkt parken. Nach 18:00 Uhr werden diese Flächen zu reinen Anwohnerparkplätzen. Das reduziert den Suchverkehr in der Altstadt erheblich!
3. Echte Bürgerbeteiligung beim Seilbahnparkplatz: Bei der anstehenden Rückgabe des Seilbahnparkplatzes und der angrenzenden Flächen fordern wir eine aktive und direkte Einbindung der Einwohner und des lokalen Gewerbes von Anfang an. Keine Planung mehr über unsere Köpfe hinweg!
4. Ausweitung peripherer Parkkonzepte: Der touristische Verkehr muss über großzügige Parkplätze außerhalb des Zentrums abgefangen und gelenkt werden, anstatt die Belastung immer weiter in die Wohnbereiche hineinzuziehen.
Wir lassen uns nicht länger vertrösten und wir sind keine Kulisse für schlecht durchdachte Politik-Experimente! Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift für eine ehrliche Politik von Bürgern für Bürger!
5. Anerkennung wissenschaftlicher Fakten und Stopp des Overtourismus: Wir fordern die lückenlose Umsetzung und Beachtung der wissenschaftlichen Studie der TU Darmstadt. Der ungesteuerte Massentourismus (Overtourismus) darf nicht länger verharmlost oder kleingeredet werden. Die Belastungsgrenzen unserer Infrastruktur sind erreicht. Die Stadtentwicklung muss sich an den realen Belastungsgrenzen orientieren, um die Substanz und die Identität von ganz Rüdesheim zu schützen.
6. Faire Wertschöpfung statt "Hotelschiff-Blase":"Hotelschiff-Blase": Wir fordern ein striktes und intelligentes Lenkungskonzept für die Passagiermassen der Hotelschiffe. Während bei uns traditionelle Hotels verschwinden, konsumieren diese Gäste fast ausschließlich in ihrer autarken Bord-Blase, hinterlassen im Ort aber ein logistisches Chaos. Der Tourismus muss so gelenkt werden, dass er dem lokalen, inhabergeführten Gewerbe, dem Handwerk und der Gastronomie nützt, anstatt sie zu verdrängen.
7. Richtige Prioritäten bei den Stadtfinanzen (Kitas vor Prestigeprojekten): Wir fordern eine radikale Kehrtwende bei der Prioritätensetzung im Stadtparlament. Es kann nicht sein, dass Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze bangen müssen und angeblich das Geld fehlt, während gleichzeitig für rein touristische Experimente und bürokratische Scheinanträge der rote Teppich ausgerollt wird. Die soziale Infrastruktur für unsere Familien und Einwohner muss an oberster Stelle stehen!
8. Konsequente Müll- und Dreckbekämpfung der Massen: Wir fordern, dass die Stadtverwaltung endlich die massiven Müllberge bekämpft, die durch den ungesteuerten Tagestourismus entstehen. Statt im Stadtparlament über laute Hähne zu streiten oder Anwohner mit Sanktionen zu gängeln, weil eine Tonne mal zwei Tage länger draußen steht, müssen die Verursacher des echten Drecks in die Pflicht genommen werden. Die Reinigungskosten dürfen nicht einseitig auf die Bürger abgewälzt werden.
9. Entlastung für alle Stadtteile und Nachbarorte: Wir fordern ein Gesamtverkehrskonzept, das über die Altstadt hinausgeht. Die Verkehrsüberlastung ist längst kein reines Altstadt-Problem mehr – sie lähmt zu Stoßzeiten das Leben in der gesamten Kernstadt, weitet sich massiv auf alle Stadtteile aus und belastet sogar unsere Nachbarorte. Verkehrslenkung muss regional gedacht werden, anstatt das Problem durch starre Sperrungen nur in die engen, historischen Nachbarstraßen zu verlagern.
Neue Begründung:
Wir, die Bürger und Gewerbetreibenden der Stadt Rüdesheim am Rhein, fordern den Bürgermeister Dirk Stuckert und die Stadtverordnetenversammlung dazu auf, eine fundamentale Kehrtwende in der städtischen Planung einzuleiten.Diese PetitionWir richtetkritisieren den aktuellen Kurs der Kommunalpolitik, der sich gegenunserer Meinung nach zu weit von den Bedürfnissen der Einwohner entfernt. Ein konkretes Beispiel hierfür ist der vorliegende Dringlichkeitsantrag der Fraktion WIR, dessen Maßnahmen wir entschieden ablehnen, da wir erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Lebensqualität und die lokale Wirtschaft befürchten.
1. Belastung durch ungesteuerten Tagestourismus
Seit Jahren beobachten wir eine bürgerfernePolitik, Politikdie dessich stark an reinen Verwaltens,Tourismus-Statistiken orientiert. Die täglichen Passagiermassen der Hotelschiffe führen regelmäßig zu einer Überlastung der Altstadt. Nach unserer Wahrnehmung steht dieser hohen touristischen Frequenz eine nur geringe Wertschöpfung für den stationären Einzelhandel gegenüber. Wir fordern, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zur touristischen Belastung in Kleinstädten bei zukünftigen Planungen endlich ernst genommen werden. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass die aktuellfundierten Warnungen und Empfehlungen der TU Darmstadt im praxisfernenOrtsbeirat lediglich heruntergespielt wurden. Auch das Rheingau Echo thematisierte bereits die wachsende Kluft zwischen Tourismusinteressen und der Lebensqualität der Einheimischen unter dem Titel „Tourismus first, Einheimische second“.
(Quellen: TU Darmstadt: www.ifs.tu-darmstadt.de/institut_ifs/fachgebiete_ifs/stadt_und_raumsoziologie_ifs/forschung_4/tourismus_und_wohnqualitaet_in_kleinstaeten/tourismus_und_wohnqualitaet_in_kleinstaedten.de.jsp | Rheingau Echo: www.rheingau-echo.de/nachrichten/region/ruedesheim/tourismus-first-einheimische-second-id104026.html)
2. Fehlende Peripherie-Lösungen und Verkehrsleitung
Statt punktueller Verbote innerhalb der Altstadt fordern wir ein ganzheitliches Verkehrskonzept. Es mangelt eklatant an funktionierenden peripheren Parkmöglichkeiten (Park-and-Ride-Systemen) und einer proaktiven Verkehrsleitung, die den Tourismusverkehr bereits außerhalb der Kernstadt abfängt. Nur so kann der Parkdruck gelöst werden, ohne Anwohner und lokales Gewerbe durch immer neue Restriktionen und Barrieren in ihrer Mobilität einzuschränken.
3. Gefährdung inhabergeführter Betriebe
Die im Dringlichkeitsantrag der Fraktion WIR gipfelt.vorgeschlagenen DieserMaßnahmen Antraggefährden mussaus entschiedenunserer abgelehnt werden!Seit Jahren wird in Rüdesheim eine Politik am Bürger vorbei und rein fürSicht die Tourismus-Statistikwirtschaftliche gemacht. Während die Altstadt inSubstanz der SaisonAltstadt:
- tagtäglich von den Passagiermassen der Hotelschiffe überflutet wird, die hier kaum einen Cent ausgeben, rollt die Politik für dieses Klientel den roten Teppich aus. Für uns Einheimische bleibt nur die Rolle der Statisten: Wir tragen Lasten, Lärm und Verkehr, während wir den Massen freundlich zuwinken sollen.Genau vor diesen Fehlentwicklungen hat die TU Darmstadt in ihrer Studie ausdrücklich gewarnt! Dass diese fundierten Warnungen im Ortsbeirat einfach heruntergespielt wurden, zeigt die Ignoranz der aktuellen Kommunalpolitik gegenüber den realen Problemen vor Ort.Der Dringlichkeitsantrag der WIR beweist, wie weit sich die Politik von der Praxis entfernt hat. Statt den Tourismusverkehr intelligent vor der Stadt abzufangen, reguliert und verteuert dieser Antrag den Raum in der Altstadt zu Lasten derer, die hier leben und arbeiten. Das bedeutet den wirtschaftlichen Todesstoß für das inhabergeführte Gewerbe (Cafés, Handwerk, kleine Läden) und minimiert unsere Lebensqualität: -Die Privatisierungs-Falle beim ParkraumParkraum-Privatisierung (Punkte 5 & 6): Die feste Vermietung dervon Marktplatz-StellplätzeMarktplatz-Stellflächen verknappt den ohnehin rarenöffentlichen Raum künstlich. Es entsteht eine kostenpflichtige Premium-Zone, aus der Anwohnerkünstlich und kleinereerschwert BetriebeAnwohnern verdrängtsowie undKunden finanziellden abgezocktZugang werden.zu lokalen Betrieben. Das- Absperr-Korsett zerstört das lokale Gewerbe (Punkt(Punkte 3 & 11): EineDie starre Sperrung des oberen Marktplatzes täglich ab 12:00 Uhr durch Blumenkübelphysische istBarrieren einstellt logistischer Albtraum.für Lieferanten, ältere Mitbürger und Kunden werdeneine komplettlogistische ausgesperrt.Hürde -Diedar, absolutedie Blockadeden fürGeschäftsbetrieb Anwohnererheblich (Punktbehindert.
4. 8):Verkehrsplanung und Anwohnerinteressen
Die geplante EinbahnstraßeEinbahnstraßenregelung in der Kellergasse nimmt(Punkt Anwohnern8) jeglichebetrachten Flexibilität,wir umkritisch. zuWir ihrenbefürchten, Häuserndass zudiese gelangen.Maßnahme Siedie löstVerkehrsprobleme keinnicht Problem,löst, sondern verlagert das Chaoslediglich in die ohnehin engen, historischen Nachbarstraßen.AbsurdeNachbarstraßen verlagert, was zu einer weiteren Belastung der Anwohner führt.
5. Finanzielle Prioritäten imkritisch Stadtparlamenthinterfragen
Wir undsind besorgt über die aktuelle finanzielle SchieflageBlicktPriorisierung manim in die jüngsten Sitzungen, schlägt dies dem Fass den Boden aus.Stadtparlament. Während für den Massentourismus der rote Teppich ausliegt, mussten in derselben Sitzung unsere Kita-Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze bangen! Für die Betreuung unserer Kinder und soziale Infrastruktur ist das Geld angeblich zu knapp –Mittel für praxisferne Verkehrs-Experimente hingegenbereitgestellt schon.Gleichzeitigwerden, verlagertfehlt es an der notwendigen Sicherheit für unsere soziale Infrastruktur, wie etwa bei der Kita-Betreuung. Auch der Wiesbadener Kurier hinterfragte bereits öffentlich, ob sich die Debatteaktuelle imTourismusentwicklung Stadtparlamentfür aufRüdesheim Nebenschauplätzein wiedieser lauteForm Hähneüberhaupt oderlohnt. Mülltonnen,Wir fordern eine transparente Darlegung der städtischen Prioritäten.
(Quelle: Wiesbadener Kurier: www.wiesbadener-kurier.de/lokales/kreis-rheingau-taunus/ruedesheim-kreis-rheingau-taunus/lohnt-sich-der-tourismus-fuer-ruedesheim-ueberhaupt-5623149)
6. Umgang mit städtischer Sauberkeit
Statt lediglich die malEinwohner zweidurch TageSanktionen längerzu draußengängeln, stehen.fordern Überwir eine konsequente Strategie gegen die echtenMüllberge, Müllbergedie und den Dreck, dendurch die ungesteuerten MenschenmassenTouristenströme hinterlassen,entstehen. verliert die Politik kein Wort. Statt dieDie Verursacher müssen stärker in die Pflicht zugenommen nehmen,werden.
Fazit:
Rüdesheim gängeltleidet manunter die eigenen Einwohner mit Sanktionen.Der Rüdesheimer Widerspruch: Menschenkollaps und gähnende LeereDie Realität auf unseren Straßen offenbart eineneinem tiefen Widerspruch: Während die einenInfrastruktur schildern,unter imdem OrtMenschenkollaps seileidet, „garbleiben nichtsviele mehrlokale los“,Geschäfte erlebenvon die anderen zeitgleich den totalen Menschenkollaps. Beide Aussagen sind wahr! Durch die abgeschotteteder „Konsum-Blase“ der Hotelschiffe bleibtausgeschlossen. kaum Wertschöpfung in unseren Geschäften hängen, während die schiere Masse an Menschen die Infrastruktur kollabieren lässt.Dieses Chaos bleibt längst nicht mehr an den Hotspots stehen – die Lähmung des Alltags weitet sich mittlerweile spürbar auf alle Stadtteile und sogar auf unsere Nachbarorte aus.Wir sind keine leblosebloße Kulisse!Kulisse, sondern ein lebendiger Wohnort. Wir fordern eineden echteBürgermeister Kehrtwendeund die Stadtverordneten auf, mit gesundemuns Menschenverstand,in einen echten Dialog zu treten. Wir brauchen eine Kehrtwende, die den Schutz unserer sozialen Einrichtungen und einedie PolitikLebensqualität vonder BürgernBürger fürin Bürger!Vielenden DankMittelpunkt für Ihre Unterstützung,Bürgerinitiative Rüdesheim Lebt, Rüdesheimstellt!
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 19 (11 in Rüdesheim am Rhein)