Health

Rettungshubschrauber "Christoph 45" bleibt hier!

Petition is directed to
Landtag von Baden-Württemberg (Petitionsausschus)
30.210 Supporters 27.028 in Baden-Württemberg
Collection finished
  1. Launched January 2021
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Die Petition wurde eingereicht

at 27 Nov 2021 17:27

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Sehr geehrte Damen und Herren,

durch das Luftrettungsgutachten trifft ein begrenzter Personenkreis (Auftraggeber [Innenministerium] und Auftragnehmer [Gutachter]) sensible Entscheidungen bei der notfallmedizinischen Gesundheitsversorgung von Baden-Würt¬temberg. Sachgerecht wäre, das Gutachten von unabhängigen Experten oder Fachgesellschaften prüfen zu lassen- so wie es bei der Implementierung von klinischen Empfehlungen üblich ist- oder bei der Verkehrsplanung einer Ortsumgehung. Eine unabhängige Bewertung des Gutachtens lehnt das Innenministerium ab; man möchte das Gutachten vollumfänglich umsetzen. Die Regierungspräsidien wurden mit einer Standortsuche für die zu verlegenden Rettungshubschrauber beauftragt.

Berechnet man eine realistische Fluggeschwindigkeit eines Rettungshubschraubers (auch aufgrund der neueren Muster EC 145) von 230 km/h (das Gutachten rechnet mit 207 km/h) und eine Vorabalarmierung wie sie in Dinkelsbühl und Baden-Baden praktiziert wird (Sandrock M, Rettungsdienst 2019;42:20-23), sind die im Gutachten definierten Versorgungslücken nördlich von Sigmaringen und im Odenwald bis auf etwa 15 km2 unbewohntes Gebiet im Odenwald mit Rettungshubschraubern in 20 min komplett erreichbar. Die Versorgungslücke im Odenwald wäre von drei Rettungshubschrau¬bern in 21 min erreichbar (siehe Abbildungen). Andererseits plant das Innenministerium Baden-Württemberg, die Hilfsfrist für Notärzte abzuschaffen (www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neuausrichtung-der-hilfsfrist-im-rettungsdienst-1/ ), was die notfallmedizinische Versorgung verschlechtern würde und deshalb von der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte abgelehnt wird (agswn.de/agswn-gegen-die-abschaffung-der-notarzt-hilfsfrist/ ).

Die Randlage von Christoph 45 in Friedrichshafen wird kritisiert. Gleichzeitig empfiehlt das Gutachten einen neuen Rettungshubschrauber Standort im nur 11 km von der französischen Grenze entfernten Lahr, wo es fast keine Zusammenarbeit mit den europäischen Nachbarn gibt wie es am Bodensee praktiziert wird. Weiterhin belässt das Gutachten die Rettungshubschrauber in Mannheim (Baden-Württemberg) und Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz), deren Abstand lediglich 10 km beträgt. Unbeachtet blieb auch, dass bei schlechtem Wetter Luftrettungs-Strategien existieren wie sie in der Schweiz praktiziert werden (www.rega.ch/im-einsatz/modernste-technologie/retten-bei-jedem-wetter ).

Das Innenministerium geht auf unsere Kritikpunkte keine unabhängige Bewertung des Gutachtens, Abschaffung der Hilfsfrist für Notärzte, realistische Fluggeschwindigkeit von Rettungshubschraubern, Vorabalarmierung, sowie Abdeckung von Versorgungslücken nicht ein, aber das Gutachten wird verteidigt und ein persönliches Gespräch wird abgelehnt. Eine Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt „durch Pressearbeit oder die Veröffentlichung des Gutachtens“; eine inhaltliche Beteiligung durch konstruktive Kritik ist also nicht gewünscht. Politiker von SPD, CDU, FDP, Grünen, Freien Wählern und der Linke haben dieses Problem mit uns diskutiert und helfen uns.

Teile dieser Diskussion sind medial dargestellt worden (s.u.). Derzeit liegt unsere Petition im Petitionsausschuss des Landtags Baden-Württemberg. Bei einer ähnlichen Petition in Leonberg zu Christoph 41 haben über 25.000 Personen unterschrieben (www.openpetition.de/petition/online/rettungshubschrauber-christoph-41-muss-in-leonberg-bleiben ), sodass zusammen mit unserer Petition bereits über 55.000 Personen unterzeichnet haben (davon über 52.000 aus Baden-Württemberg).

Wir geben einen Hubschrauber Kalender heraus (copterweb.de/wordpress/neuer-fotokalender-fuer-2022-des-rettungszentrums-medizincampus-bodensee/ ), den Sie für 15 Euro inklusive Porto bei b.kober@klinikum-fn.de bestellen können; der Reinerlös geht an die Tafel Friedrichshafen. Im Winter erscheint ein Buch von uns mit Notarzt-Fallberichten mit Christoph 45 auf dem Cover (www.medizinische-buchhandlung.de/index.php?route=product/product&path=105&product_id=2271&sort=pd.name&order=DESC ); aus dem Reinerlös werde ich ebenfalls spenden.

Herzliche Grüße,

Volker Wenzel

Medienberichte
www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/frischer-gegenwind-fuer-plaene-des-innenministeriums-christoph-45-soll-in-friedrichshafen-bleiben;art372474,10969564
www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/man-verweigert-uns-den-dialog-harter-kampf-um-standorte-der-rettungshubschrauber;art372474,10958449
www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/friedrichshafen_artikel,-streit-um-christoph-45-bundestagsabgeordneter-setzt-sich-fuer-verbleib-am-see-ein-_arid,11431360.html
www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/friedrichshafen_artikel,-christoph-45-spd-fraktionen-fordern-unabhaengige-pruefung-der-standortfrage-_arid,11434676.html


Die Petition wurde eingereicht

at 15 Sep 2021 11:26

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben die „Christoph 45 bleibt hier“ in Friedrichshafen beim Petitionsausschuss des Landtags Baden-Württemberg eingereicht. Am Ende waren es 30.210 Unterschriften!

Die erste Rückmeldung war, dass man selten eine so gut begründete Petition (42 Seiten sorgfältig recherchiert) in Kombination mit so vielen Unterschriften bekommt. Das Einreichen der Petition war relativ unspektakulär, weil man schlichtweg die Dateien auf den Server des Petitionsausschusses lädt.

Wir haben trotzdem in einer kleinen Runde stellvertretend für alle Sammlerinnen und Sammler von Unterschriften das Ende der Sammelperiode gefeiert (Bild anbei). Sie alle stehen für beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement. Ich kann Ihnen allen gar nicht genug danken.

Die Petition wird nun vom Petitionsausschuss im Landtag Baden-Württemberg dem Innenministerium mit der Bitte um Stellungnahme vorgelegt; erst wenn diese vorliegt, wird es im Petitionsausschuss diskutiert. Wir rechnen aufgrund der Bearbeitungszeiten mit ersten Rückmeldungen im Winter 2021 / 2022. In Leonberg bei Stuttgart ist ebenfalls eine Petition gestartet worden (www.openpetition.de/petition/online/rettungshubschrauber-christoph-41-muss-in-leonberg-bleiben) - weil Christoph 41 von Leonberg nach Tübingen oder Reutlingen verlegt werden soll.

Die Bedeutung von Rettungshubschraubern ist bei der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einmal mehr unter Beweis gestellt worden, als eine fünfköpfige Familie abends in ihrem Haus im ersten Obergeschoss vom Hochwasser eingeschlossen war. Ein Nacht-Rettungshubschrauber mit Rettungswinde stand nicht zur Verfügung; in der Nacht stürzte das Haus dann durch das Hochwasser ein und die Familie kam in den Fluten um (BamS 25.7.2021). Im Europäischen Ausland gibt es Rettungshubschrauber, die auch nachts regulär eine Rettungswinde einsetzen.

Trotz des bisherigen Erfolgs unserer Petition gilt es, weiter auf die Wichtigkeit der Petition „Christoph 45 bleibt hier!“ in Friedrichshafen hinzuweisen. Beim Unterzeichnen der Petition sind zum Beispiel 6.892 Kommentare eingegeben worden. Wäre es möglich, dass Sie nun – in einem zweiten Schritt – Ihr entsprechendes Schreiben direkt an den für das Innenministerium verantwortlichen Minister Thomas Strobl senden und auf die Wichtigkeit der „Christoph 45 bleibt hier!“ in Friedrichshafen Petition verweisen? Seine postalische Adresse lautet: Innenminister Thomas Strobl, Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, Willy-Brandt-Straße 41, D-70173 Stuttgart oder elektronisch unter poststelle@im.bwl.de

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag Baden-Württemberg, Dr. Dorothea Kliche-Behnke, sowie die Bundestags-Kandidaten aus dem Bodenseekreis Leon Hahn (SPD), Volker Mayer-Lay (CDU), Maria Heubuch (Grüne), Christian Steffen-Stiehl (FDP) und Sander Frank (Die Linke) unterstützen unsere Petition ebenfalls (Fotos anbei; Auflistung entsprechend dem Zeitpunkt der Aufnahme). Wir bauen sehr auf ihre Unterstützung.

Herzliche Grüße,

Volker Wenzel

Prof. Dr. Volker Wenzel, MSc, FERC
Zentrumsdirektor und Chefarzt
Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
Medizin Campus Bodensee- Friedrichshafen und Tettnang
Röntgenstrasse 2, D-88048 Friedrichshafen
Tel +49 7541 96-1391 (Sekretariat), +49 160 90342666 (mobil), Fax +49 7541 96-1392
Email v.wenzel@klinikum-fn.de
www.medizin-campus-bodensee.de
www.BANIS-online.eu Bodensee Anästhesie Notfallmedizin Intensivmedizin Symposium 8./9.7.2022

Danke für 30.210 Unterschriften für unsere Petition „Christoph 45 bleibt hier! “ openpetition.de/!christoph45bleibt




Petition ist eingereicht

at 09 Jul 2021 14:42

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Wir haben am 7. Juli 2021 unsere Petition beim Petitionsausschuss des Landtags Baden-Württemberg eingereicht. Es haben jetzt insgesamt 30.190 Personen unterschrieben, davon 27.011 aus Baden-Württemberg.

Vielen, vielen Dank all den Unterstützerinnen und Unterstützern!


Petition ist eingereicht

at 09 Jul 2021 14:41

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Wir haben am 7. Juli 2021 unsere Petition beim Petitionsausschuss des Landtags Baden-Württemberg eingereicht. Es haben jetzt insgesamt 30.190 Personen unterschrieben, davon 27.011 aus Baden-Württemberg.

Vielen, vielen Dank all den Unterstützerinnen und Unterstützern!





Petition in Zeichnung - Christoph 45 Petition update

at 12 May 2021 14:58

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben unser Quorum nicht nur erreicht, sondern deutlich übertroffen- insgesamt haben wir nun 26.527 Unterschriften, davon 23.559 aus Baden-Württemberg. Das entspricht 112% von dem erforderlichen Quorum von 21.000 Unterschriften für den Petitionsausschuss im Landtag von Baden-Württemberg. Wenn man alle Unterschriften einrechnen würde, hätten wir sogar 126% erreicht. Es sind Unterschriften aus allen deutschen Bundesländern dabei und ganz Europa; aber auch aus den USA, Kanada, Vietnam, Kolumbien und Neuseeland. Damit haben wir Unterzeichner aus allen Kontinenten. Es kann niemand mehr sagen, dass die (notfallmedizinischen) Belange vom Bodensee keinen interessieren.

In dieser Woche hat sich die neue Landesregierung in Baden-Württemberg konstituiert, somit wird es auch bald einen Petitionsausschuss geben. Sobald wir die konkreten Ansprechpartner für unsere Petition wissen, werden wir für die Übergabe unserer Petition einen Termin in Stuttgart vereinbaren.

Der Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung in Baden-Württemberg enthält den Satz „Daneben werden wir das vorliegende Luftrettungsgutachten unter Berücksichtigung rettungsdienstlicher, wirtschaftlicher und genehmigungsrechtlicher Gesichtspunkte sowie die landesweite Überplanung des bodengebundenen Rettungsdienstes umsetzen“. In diesen Satz kann man viel hinein interpretieren- er bestärkt uns aber vor allem darin, nicht nachzulassen und unsere Argumente zu artikulieren. Das Land Baden-Württemberg plant, die bisherige Hilfsfrist von 15 min für Notärzte abzuschaffen (www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neuausrichtung-der-hilfsfrist-im-rettungsdienst-1/). Insofern ist die Argumentation, Standorte von Rettungshubschraubern zu verlegen um in vermeintlich unterversorgten Regionen das Eintreffen eines Rettungshubschraubers zu beschleunigen nicht mehr kongruent. Auch deshalb werden wir bis zum offiziellen Ende der Petition am 4.7.2021weiterhin Unterschriften sammeln - helfen Sie uns mit Ihren Netzwerken? Je mehr Unterschriften wir haben, um so mehr werden unsere Argumente zählen. Auf unserer Website www.openpetition.de/petition/online/rettungshubschrauber-christoph-45-bleibt-hier finden Sie Unterschriftenlisten als PDF oder direkt bei mir (Contacts s.u.).

Es haben uns sehr, sehr viele Personen geholfen. Wir waren auf einem Wahlplakat, in zig Facebook- und Familien Messenger Gruppen. Es wurde in Alten- und Seniorenheimen gesammelt und geworben, in Vereinen, der Feuerwehr, der Polizei, in Hausgemeinschaften, am Arbeitsplatz, im Intranet von Firmen, im Kreisimpfzentrum und in Corona Testzentren, auf einem riesigen Plakat der Messe Friedrichshafen an der B31, in Geschäften, in Linienbussen und vor allem viele Einzelpersonen. Personen des öffentlichen Lebens haben uns mit Testimonials unterstützt. Ihnen allen danken wir sehr herzlich für Ihre Unterstützung.

Mit herzlichen Grüßen vom Bodensee,

Volker Wenzel

Prof. Dr. Volker Wenzel, MSc, FERC
Zentrumsdirektor und Chefarzt
Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
Medizin Campus Bodensee- Friedrichshafen und Tettnang
Röntgenstrasse 2, D-88048 Friedrichshafen
Tel +49 7541 96-1391, Fax +49 7541 96-1392
Email v.wenzel@klinikum-fn.de
www.medizin-campus-bodensee.de


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