• Petition in Zeichnung - Die Petition endet heute - Danke!

    at 12 May 2020 17:39

    Liebe Unterstützer unserer Petition,

    die Petition läuft heute aus. Wir haben zwar nicht das Ziel der 12000 Unterschriften erreicht, aber unsere Situation sichtbarer machen können.
    An diese Stelle möchten wir uns nochmal bei allen Verbänden und politischen Akteuren für ihren Einsatz danken, insbesondere dem Sächsischen Musikrat e.V. mit Torsten Tannenberg und seinem Team, die bereits vor unserer Petition im Hintergrund für die Interessen der Kulturschaffenden hart gearbeitet haben und große Erfolge erzielen konnten.
    Es ist wichtig, dass wir gemeinsam weiterhin für mehr Aufmerksamkeit und besonders für bessere Bedingungen in der kulturellen Arbeit einstehen.
    Bleiben Sie der Kultur treu, unterstützen Sie die Kulturschaffenden und verbreiten Sie die Informationen. Oder unterstützen Sie die Aktion "Stumme Künstler" am morgigen Tag um 11 Uhr in Dresden:
    www.facebook.com/events/561263918107557/

    Nochmals vielen Dank für ihr Interesse,

    Sebastian Haas und Kollegen aus Leipzig

  • Petition in Zeichnung - Wir müssen weiter kämpfen!

    at 09 May 2020 11:54

    Liebe Unterstützer,

    wir bedanken uns recht herzlich für eure Unterschrift. Ein paar kleine Erfolge konnten wir schon mit der Petition erzielen:
    - Honorarkräfte an Musikschulen in Sachsen bekommen 60% ihres Lohns erstattet
    - das Programm "Denkzeit" ist angelaufen
    - mehrere Anfragen der Presse nach der Veröffentlichung der Petition und somit die Möglichkeit, weiter für unsere Anliegen zu kämpfen

    Leider fallen immer noch viele Kolleginnen und Kollegen durch das Raster der Hilfsmaßnahmen. Besonders die großen Festivals wie die Dresdner Jazztage bekommen keinerlei Hilfen. Bitte macht nochmal kräftig Werbung für unser Anliegen. Teilt die Petition und sprecht eure politischen Vertreter aus den Landes- und Stadtparlamenten konkret auf die Problematik an.

    Nochmals vielen Dank und ein schönes Wochenende
    Sebastian Haas und Kollegen

  • Änderungen an der Petition

    at 21 Apr 2020 11:05

    Wir haben den zweiten Punkt konkreter und eindeutiger formuliert. Der Inhalt ist geblieben.


    Neuer Petitionstext: Korrektur der Förderrichtlinien von Soforthilfen für Kulturschaffende. Der Zuschuss muss auch für die Lebenshaltung verwendet werden dürfen. Ein künstlerisches Schaffen kann nur geschehen, wenn der Kopf frei von existenziellen Ängsten ist.
    1. Der Soforthilfe-Zuschuss vom Bund muss einen Unternehmerlohn, vergleichbar mit Baden-Württemberg, zulassen, damit die Lebenshaltung gedeckt werden kann. Hartz4 kann und darf keine Option sein.
    2.: 2a.: Das Programm „Sachsen hilft sofort“ muss soweit geöffnet werden, dass eine Überschuldung nicht möglich ist. Dazu braucht es konkrete Richtlinien zur Erlassung der Schulden nach drei Jahren. In dem Falle Jahren.
    2b.: Die Kredituntergrenze
    muss sich die Kredituntergrenze an den Einkommensregelungen Einkommensmeldungen der KSK orientieren.
    Künstlersozialkasse orientieren und herabgesenkt werden
    3.: Im Falle einer ausbleibenden Verbesserung der Lage der Kulturschaffenden müssen diese Hilfen unbürokratisch verlängert werden.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.183 (932 in Sachsen)

  • Änderungen an der Petition

    at 19 Apr 2020 09:31

    Aufgrund der aktuellen Entwicklungen (Vorstoß Baden-Württemberg:
    wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/) zum Bundesprogramm "Corona-Soforthilfe" haben wir einen Passus der Beschreibung ergänzt.


    Neuer Petitionstext: Korrektur der Förderrichtlinien von Soforthilfen für Kulturschaffende. Der Zuschuss muss auch für die Lebenshaltung verwendet werden dürfen. Ein künstlerisches Schaffen kann nur geschehen, wenn der Kopf frei von existenziellen Ängsten ist.
    1.: 1. Der Soforthilfe-Zuschuss vom Bund muss einen Unternehmerlohn, vergleichbar mit Baden-Württemberg, zulassen, damit die Lebenshaltung gedeckt werden kann. Hartz4 kann und darf keine Option sein.
    2.:
    Das Programm „Sachsen hilft sofort“ muss soweit geöffnet werden, dass eine Überschuldung nicht möglich ist. Dazu braucht es konkrete Richtlinien zur Erlassung der Schulden nach drei Jahren. In dem Falle muss sich die Kredituntergrenze an den Einkommensregelungen der KSK orientieren.
    2.: 3.: Im Falle einer ausbleibenden Verbesserung der Lage der Kulturschaffenden müssen diese Hilfen unbürokratisch verlängert werden.


    Neue Begründung: Wir sind freiberufliche Kunstschaffende aus Sachsen und unsere Existenzen sind massiv bedroht. Zu den hauptsächlich betroffenen Berufszweigen zählen hierbei MusikerInnen, KünstlerInnen und MusikpädagogInnen, sowie soloselbständige Veranstaltungs- und BühnentechnikerInnen, FotografInnen, FilmkünstlerInnen, freie SchauspielerInnen und freie AutorInnen. Aufgrund der Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des SARS – CoV 2 erwarten wir für die kommenden 12 Monate einen extremen Umsatzrückgang.
    Unsere pädagogischen Fachkenntnisse vermitteln viele von uns seit einigen Wochen über digitalen Unterricht und erfahren durch diese Maßnahme bereits einen Rückgang des Schülerstammes, was auch zu einem Rückgang der Honorare führt.
    Doch noch viel verheerender ist, dass mit Einnahmen aus Konzerten, Events und Festivals bis zum Jahresende nicht gerechnet werden kann.
    Unsere Enttäuschung über die bisherigen Corona-Hilfen des Bundes und des Freistaates Sachsen ist groß, da sie an unserer Berufsrealität vollkommen vorbei zielen.
    Den „Soforthilfe-Zuschuss Bund“ können viele von uns nicht beantragen, da dieser nur für Betriebsausgaben eingesetzt werden darf. Die Wenigsten von uns müssen gewerbliche Mieten, Leasingraten oder Vergleichbares in größerem Umfang zahlen.
    Im Rahmen des Programms „Sachsen hilft Sofort“ wird uns ein Unternehmerlohn i.H.v. 4/12 des Vorjahreseinkommens als Darlehen angeboten.
    Für viele Kreativschaffende kommt ein Darlehen in dieser Form nicht in Betracht, da sie nicht über den Gewinn, der für die Beantragung des Darlehens nötig ist (mindestens 15.000€ pro Jahr bzw. 5000 € im Jahresdrittel2/3) verfügen. Mit diesen geringen Einkommen ist es uns nicht möglich, Rücklagen zu bilden, um eine längere Zeit ohne Verdienst abfedern zu können.
    Wir zeigen große Solidarität und Verständnis für die einschneidenden und notwendigen Maßnahmen, um Menschen nicht zu gefährden. Diese Solidarität muss im Umkehrschluss auch uns Kunstschaffenden entgegengebracht und nicht mit dem Prinzip konterkariert werden, dass uns als Ausweg die Verschuldung beim Staat angeboten wird!
    Neben dem für uns nicht praktikablen Zuschuss und der Verschuldung wird uns als dritte Möglichkeit der Gang zum Jobcenter nahegelegt.
    Wir als freiberufliche Kunstschaffende sind KünstlerInnen, ArbeiterInnen, ManagerInnen und BuchhalterInnen unseres kleinen Ein-Personen-Unternehmens in Personalunion. Wir sind durchaus geübt mit Tatkraft und Professionalität den herausforderndsten Bedingungen dieses Berufes, wie zum Beispiel fehlenden Festanstellungen, fehlender gewerkschaftlicher Vertretung und oft zu geringen Gagen, zu trotzen und ein selbstbestimmtes Leben ohne Hartz4 zu führen. Es ist paradox, dass wir nun auf die Grundsicherung angewiesen sein sollen, obwohl wir nicht arbeitslos sind, sondern auf Grund der Umstände einfach nur nicht unserer Tätigkeit nachkommen können.
    Sollten Bund und Länder lediglich an diesen Optionen festhalten, wird unsere bisherige Kulturlandschaft in der Form nicht mehr existieren.
    Um die Kulturschaffenden und KünstlerInnen vor der krisenbedingten Arbeitslosigkeit und die Kulturlandschaft in Sachsen vor dem Zerfall zu retten, haben wir die obigen Vorschläge zusammengestellt, die für unsere Berufsgruppe essentiell sind.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 654 (527 in Sachsen)

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