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  • Beschluss des Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

    06-03-13 00:00 Uhr

    Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Stadt) Nr. 17 vom 6. März 2013

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe für erledigt zu erklären, weil die Stadtbürgerschaft
    keine Möglichkeit sieht, der Eingabe zu entsprechen:

    Eingabe Nr.: S 18/89

    Gegenstand:
    Errichtung einer Wasserskianlage auf dem Uni -See

    Begründung:
    Die Petenten regen an, auf dem Uni -See eine Wasserskianlage zu errichten. Von einer solchen
    Einrichtung gehe kaum mehr Lärm aus, als von der nahe gelegenen Straße und der Autobahn. Sie
    stelle ein attraktives Freizeitangebot für viele Jugendliche dar und würde viele Besucher anlocken.
    Dementsprechend stünden den Baukosten erhebl iche Einnahmen gegenüber. Die Petition wird von 15
    Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen der Petenten Stellungnahmen des Senators für
    Umwelt, Bau und Verkehr und des Senators für Inneres und Sport eingeholt. Außerdem hatten die
    Petenten die Möglichkeit, ihr Anliegen im Rahmen der öffentlichen Beratung persönlich vorzutragen.
    Unter Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen Überprüfung
    zusammengefasst wie folgt dar:

    In der Vergangenheit haben Inv estoren Interesse für ein solches Projekt gezeigt. Letztlich ist dies am
    Widerstand des Ortsbeirats gescheitert.

    Auch der Petitionsausschuss kann sich nicht dafür einsetzen, eine Wasserskianlage auf dem Uni -See
    zu errichten. Zu einer solchen Anlage gehör en neben der W asserskiseilbahn eine Startrampe und ein
    Maschinenhaus am Ufer sowie angrenzende Gebäude mit Räumen für Umkleiden,
    Sanitäreinrichtungen, Shop, Personal und eine Gastronomie. Außerdem müssen Kfz -Stellplätze
    nachgewiesen werden. Auch wenn eine solche Anlage am Uni -See technisch realisierbar ist, ist zu
    berücksichtigen, dass es sich um ein wichtiges Naherholungsgebiet handelt, das im engen
    Zusammenhang mit den angrenzenden Naturschutzgebieten am Stadtwaldsee und Kuhgraben steht.
    Der Bau einer Was serskianlage könnte die Erholungsnutzung stark beeinträchtigen. Ein Großteil des
    Sees müsste von der allgemeinen Nutzung ausgenommen werden und würde kommerzialisiert.
    Nutzungskonflikte wären vorprogrammiert. Das lehnt der Petitionsausschuss ab.

    Sollte es einen Bedarf für eine Wasserskianlage in Bremen geben, besteht die Überlegung, sie auf
    einem der neuen Seen, die durch den Sandabbau im Gewerbepark Hansalinie entstehen, zuzulassen.
    Ein solches Projekt müsste jedoch durch einen Investor betrieben werden.

    Begründung (PDF)