07.07.2026, 20:25
Neue Erkenntnisse: der Beschluss aus der Ratssitzung liegt nun vor. Daher ist die Petition zu aktualisieren
Ebenfalls ist nun nur der Stadtrat als Entscheidungsträger zu nennen.
Ich bitte ebenfalls darum, die Region in „Kölner Westen“ umzuwandeln
Neuer Petitionstext:
Wir fordern die Stadt Köln, den Rat der Stadt undKöln die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) auf,auf die geplante Einstellung der SchnellBuslinie 172 sofort auszusetzen und die Linie bis zum Abschluss einer transparenten Prüfung zu erhalten.
Vor einer Entscheidung müssen die Auswirkungen auf Schülerinnen und Schüler, Familien und Berufspendler vollständig untersucht und öffentlich dargestellt werden. Die im Beschluss des Mobilitätsausschusses angekündigte Prüfung der Schulverkehre und der Erreichbarkeit von Schulen muss gemeinsam mit den betroffenen Schulen, Elternvertretungen und Familien erfolgen. Eine bloße Ankündigung reicht nicht aus.
Die SchnellBuslinie 172 ist weit mehr als eine Buslinie. Für viele Familien im Kölner Westen ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags.
Sie verbindet Widdersdorf, Lövenich, Weiden und weitere Stadtteile direkt mit der Innenstadt und wird täglich von zahlreichen Schülerinnen und Schülern, Berufstätigen sowie Seniorinnen und Senioren genutzt.
Viele Kinder fahren mit der 172 eigenständig zur Schule. Für viele Familien bedeutet diese Verbindung Sicherheit, Zuverlässigkeit und Selbstständigkeit.
Eine ersatzlose Einstellung würde für zahlreiche Menschen längere Fahrzeiten, zusätzliche Umstiege und mehr Unsicherheit im Alltag bedeuten. Viele Eltern müssten ihre Kinder wieder mit dem Auto zur Schule bringen – mit allen Folgen für Familien, Verkehr und Umwelt.
Neue Erkenntnisse aus den offiziellen Beschlüssen
Aus den inzwischen veröffentlichten Unterlagen des Mobilitätsausschusses geht hervor, dass die geplanten Änderungen im Busnetz zum nächsten Fahrplanwechsel umgesetzt werden sollen.
Gleichzeitig hat der Mobilitätsausschuss ausdrücklich beschlossen, dass die Auswirkungen auf Schulverkehre und die Erreichbarkeit von Schulen besonders untersucht werden sollen. Darüber hinaus sollen zwischen Widdersdorf und der Universitätsstraße mindestens zwei Fahrten im Schülerverkehr angeboten werden; die Bedarfe sind mit den örtlichen Schulen abzustimmen.
Diese Aussagen begrüßen wir ausdrücklich.
Gleichzeitig zeigen sie aber auch: Solange diese Prüfung nicht abgeschlossen und öffentlich nachvollziehbar ist, darf keine ersatzlose Einstellung erfolgen.
Gleichzeitig stellen sie aus unserer Sicht wichtige Fragen:
● Wie viele Schülerinnen und Schüler nutzen die SchnellBuslinie 172 heute täglich?
● Welche Schulen sind betroffen?
● Welche Ersatzverbindungen sind vorgesehen?
● Wie verlängern sich die Schulwege?
● Welche Schulen und Elternvertretungen wurden bereits beteiligt?
Bislang sind diese Informationen öffentlich nicht nachvollziehbar.
Wir bitten die Stadt Köln deshalb,
● die Einstellung der SchnellBuslinie 172 erst nach einer transparenten Prüfung der Auswirkungen auf Schulwege und Familien umzusetzen,
● die betroffenen Schulen, Schulpflegschaften und Elternvertretungen aktiv einzubeziehen,
● die tatsächlichen Fahrgastzahlen, insbesondere im Schülerverkehr, offenzulegen,
● die vorgesehenen Ersatzverbindungen verständlich darzustellen und
● gemeinsam mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern nach Lösungen zu suchen, die notwendige Einsparungen ermöglichen, ohne die Mobilität von Kindern und Familien unverhältnismäßig einzuschränken.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 224 (210 in Köln)