15.06.2026, 06:16
Ein kurzes Update zum aktuellen Stand unseres Anliegens:
Bürgermeisterin Weitzel: kein Termin
Auf unsere Bitte um einen persönlichen Termin zur Übergabe der Petition hat Frau Weitzel mitteilen lassen, dass sie in absehbarer Zeit keine Zeit habe. Stattdessen wurde angeboten, die Petition im Vorzimmer „abzugeben”. Über 200 Erftstädter Stimmen scheinen für einen persönlichen Termin nicht auszureichen — das spricht für sich.
Morgen: Ausschuss für Straßen und Mobilität
Am 16.06. um 18:00 Uhr tagt der Ausschuss für Straßen und Mobilität im großen Sitzungssaal des Rathauses. Unser Anliegen wird unter Tagesordnungspunkt 4 beraten (Tagesordnung). Wer Zeit hat: Dieser Teil der Sitzung ist öffentlich — eine sichtbare Zuschauerreihe macht durchaus einen Unterschied.
Laut Antrag ist eine Aufpflasterung bzw. Geschwindigkeitsreduktion sei bislang jedoch seitens der Verwaltung nicht in Planung, da dies zu Erschütterungen in Rettungswagen führen könne. Lediglich eine Verschiebung des Überwegs für eine bessere Beleuchtung und eine Fahrbahnverengung sind in Planung. Dies führt am Kernproblem vorbei - es bedarf einer Geschwindigkeitsreduktion.
Rückmeldung der Grünen-Fraktion
Bisher hat sich nur eine demokratische Fraktion inhaltlich gemeldet. Thorsten Kaufmann (Grüne) erläuterte, dass die Sicherung der Fußgängerüberwege aktuell bei der Verwaltung liege, da das Problem grundsätzlich erkannt sei — die Überwege entsprächen nicht mehr dem geforderten Stand der Technik.
Wir finden:
Die Sicherheit von Kindern auf dem Schulweg gegen die Erschütterung in Rettungsfahrzeugen auszuspielen, wirkt befremdlich — zumal Plateauaufpflasterungen genau für solche Abwägungen konstruktiv lösbar sind (z. B. durch sanfte Rampenneigungen). Bemerkenswert auch: Die Sicherheit auf Schulwegen ist explizit Bestandteil des schwarz-grünen Koalitionsvertrags in Erftstadt.
Wir bleiben dran und halten Sie/euch auf dem Laufenden.