Region: Bayern
Bild der Petition Sofortmaßnahmen für eine funktionsfähige Inklusion an bayrischen Grund-- und Hauptschulen

Sofortmaßnahmen für eine funktionsfähige Inklusion an bayrischen Grund-- und Hauptschulen

Petition richtet sich an
Bayerischer Landtag

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  1. Gestartet 31.05.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

11.06.2026, 11:10

Die Überschrift und die Forderungen hab etwas erweitert, da mir Fachleute dazu geraten haben.


Neuer Titel: Sofortmaßnahmen für eine funktionsfähige Inklusion an bayrischen GrundschulenGrund-- und Hauptschulen

Neuer Petitionstext:

  1. Zwei Fachkräfte in jeder InklusionsklasseRegelklasse der Grund- und Hauptschulen in der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf beschult werden

Jede KlasseKlasse, in der Kinder mit Inklusionskindernsonderpädagogischem Förderbedarf beschult werden, braucht 2 ausgebildete Personen.Pädagogen. Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit:Möglichkeit Lehramtsstudierendewäre könnenjunge Leute im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) einzusetzen. Eine weitere Option wäre, vor dem Lehramtsstudium ein verpflichtendes oder freiwilliges Jahr einzubauen, in dem diese jungen Menschen fest in diesensolchen Klassen eingesetzt werden. SieSo sammeln sie wertvolle PraxiserfahrungPraxiserfahrungen - und die Kinder bekommen die Zuwendung, die sie brauchen
2. Ehrliche Prüfung: Regelschule oder Förderschule?
Nicht jedes Kind ist in einer Grundschule richtig. Kinder mit sehr hohem Förderbedarf brauchen einen Platz an einer spezialisierten Förderschule. Diese Entscheidung darf nicht davon abhängen, ob dort gerade Plätze frei sind - sie muss sich allein am Wohl des Kindes orientieren.
3. Schulbegleiter sind kein Ersatz für Fachpersonal
Schulbegleiter helfen - aber sie sind keine ausgebildeten Lehrkräfte. Sie können ein Kind betreuen, aber keine gezielte pädagogische Förderung leisten. Echte Inklusion braucht qualifiziertes Fachpersonal, keine Notlösungen.



Neue Begründung:
  • Ich weiß aus eigener Erfahrung wie entscheidend frühe Förderung ist und sie bei der Inklusion berücksichtigt werden muss (nach einem schweren Verkehrsunfall verbrachte ich meine Grundschulzeit in einer Sprachheilschule, die mir geholfen hat, in einer Regelschule wieder Fuß zu fassen) Seit einigen Jahren bin ich als LesepatinBildungspatin in einer Grundschule tätig. Als ausgebildete Kinderpflegerin, mit 10 Jahren Berufserfahrung im Sonderschulbereich bekomme ich viele Einblicke, was bei "Inklusion""Inklusion" falsch läuft.
  • Inklusion ist ein großes Versprechen: Chancengleichheit, Teilhabe, eine Schule in der jedes Kind seinen Platz findet - unabhängig von seinen individuellen Voraussetzungen. Doch die Realität an unseren Schulen sieht längst anders aus. Die Lehrer sollen individuelle Förderung leisten, Kinder mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen gleichzeitig begleiten, soziale Herausforderungen auffangen und dabei den regulären Unterricht sicher stellen. Die eigentlichen Leidtragenden sind aber die Kinder. Kinder mit besonderem Förderbedarf erhalten die Unterstützung nicht im notwendigen Umfang. Kinder ohne besonderen Förderbedarf erleben einen Unterricht, der kaum ihren Ansprüchen gerecht werden kann.
  • Bundesweit lernt fast die Hälfte aller Kinder mit Förderbedarf an Regelschulen - die Inklusionsquote hat sich in 10 Jahren mehr als verdoppelt.
  • 70 % der Lehrkräfte empfinden Inklusion als Belastung und beklagen fehlende Unterstützung (deutsches Schulbarometer 2024).
  • Ausbildung zum Sonderschullehrer ist ein eigenes Studium, aber vom Grundschullehrer wird die Fähigkeit trotzdem erwartet.

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 88 (82 in Bayern)


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