Region: Hadamar

St. Anna Hadamar: Pflegeheim oder nicht? Massives Bauvorhaben der ABID muss überdacht werden!

Petition richtet sich an
Bürgermeister Michael Ruoff, Stadtverordnete, Bauausschuss, Stadtverwaltung (Bauamt)

564 Unterschriften

100 %
385 von 340 für Quorum in Hadamar Hadamar

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385 von 340 für Quorum in Hadamar Hadamar
  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

25.01.2026, 05:38

Die Petition wurde um die geplanten Projektdaten ergänzt.


Neuer Petitionstext:

Wir, die Bürgerinitiative St. Anna, wenden uns gegen das geplante Bauvorhaben der ABID Firmengruppe auf dem Parkplatz des St.-Anna-Geländes in Hadamar in seiner derzeit vorgesehenen Form.Wir sind nicht grundsätzlich gegen Senioren- oder Pflegeangebote – eine gute Versorgung älterer Menschen ist uns wichtig. Das geplante Projekt sehen wir jedoch aufgrund seiner Größe, seines Standorts und der bisherigen öffentlichen Darstellung kritisch.Wir fordern transparente Informationen, unabhängige Prüfungen und die ernsthafte Betrachtung von Alternativen, bevor weitere verbindliche Entscheidungen getroffen werden.Wenn du diese Anliegen teilst, unterstütze bitte unsere Petition.

Geplantes Bauvorhaben „St.-Anna-Quartier“ – Kurzüberblick

  • geplanter Standort: Parkplatz auf dem Gelände der St.-Anna-Stiftung in Hadamar, innerstädtisches Wohngebiet
  • Flächengröße: ca. 7.000 m², derzeit vollständig als Parkplatz genutzt
  • Bauherr / Investor: ABID Firmengruppe
  • geplante Nutzung:
  • betreutes Wohnen (Wohnungen für Seniorinnen und Senioren),
  • Tagespflege (KEIN PFLEGEHEIM !)
  • keine vollstationäre Pflegeeinrichtung im klassischen Sinn (keine Heimaufsicht wie bei Pflegeheimen)
  • Bauvolumen:
  • Gebäude mit bis zu 3–5 Vollgeschosse + Staffelgeschoss
  • deutlich höher als die umliegende Wohnbebauung (überwiegend 2–2,5 Geschosse)
  • Verkehr & Parken:
  • Tiefgaragen und Stellplätze auf dem bisherigen Parkplatzareal,
  • zusätzlicher Besucher-, Liefer-, Pflege- und Rettungsverkehr
  • Umfeld:
  • unmittelbare Nähe zu Wohnhäusern,
  • Schulen und Kindertagesstätten in direktem Einzugsbereich,
  • Schul- und Kindergartenwege führen durch das betroffene Gebiet
  • Planung:
  • für das Areal besteht kein gültiger Bebauungsplan,
  • das Projekt soll erst durch einen neuen Bebauungsplan ermöglicht werden
  • Öffentlich kommuniziert:
  • das Projekt wird häufig als „Pflegeheim“ bezeichnet,
  • nach vorliegenden Informationen handelt es sich jedoch um ein anderes Betreuungskonzept

Wir fordern:  

  1. Stopp der laufenden Planungen und Bauarbeiten bis zu einer umfassenden, transparenten Prüfung aller Auswirkungen.
  2. Offenlegung aller Verträge zwischen der St. Anna‑Stiftung und der ABID Firmengruppe sowie aller Planunterlagen und Verkehrsgutachten.
  3. Korrekte Information auf der Stadt‑Homepage: Klarstellen, dass ein Verkauf von der Erteilung einer Baugenehmigung abhängig ist, und verbindliche Zusage zu transparenter Kommunikation.
  4. Durchführung einer unabhängigen Verkehrsuntersuchung, die realistisch zeigt, wie sich Parkraum, Anlieferung, Rettungswege, Baustellenverkehr und das Gesamtverkehrsaufkommen verändern; Nachweis praktikabler Ausweich‑ und Umleitungsrouten für Schwerlastverkehr.
  5. Sicherstellen, dass Rettungs‑ und Anlieferwege jederzeit und uneingeschränkt frei bleiben.
  6. Prüfung und Priorisierung einer Erweiterung oder Modernisierung des bestehenden Altenheims in Hadamar als ernsthafte Alternative; Vorlage von Variantenrechnungen zu Kosten, Bettenzahlen, Personalbedarf und Verkehrsauswirkungen.
  7. Erstellung eines belastbaren Personalkonzepts: Darlegung, wie das neue Projekt zusätzlich qualifiziertes Personal gewinnen will, ohne bestehende Einrichtungen zu schwächen; verbindliche Zusagen zur Personalgewinnung und ‑bindung.
  8. Maßnahmen zur Sicherung der bestehenden Gesundheitsversorgung während Planung und Bauphase, z. B. temporäre Ausweichparkplätze, finanzielle Unterstützung für Praxisbetreiberinnen und ‑betreiber sowie klare Zusagen zum Erhalt medizinischer Angebote.
  9. Schutzmaßnahmen, um Gefährdungen für Kinder und Betreuungseinrichtungen in der Bauphase zu vermeiden (z. B. LKW‑Routen fern von Kinderinstitutionen, zeitliche Beschränkungen für Schwerlastverkehr, sichere Schulwege).
  10. Prüfung der Tragfähigkeit der örtlichen Infrastruktur (Straßen, Kanalisation) und verbindliche Auflagen an die Bauherrschaft für Sanierung oder Verstärkung.
  11. Einberufung einer öffentlichen Bürgerversammlung und ein echtes Beteiligungsverfahren, in dem Nachbarinnen und Nachbarn, Nutzerinnen und Nutzer der Gesundheitsangebote, Eltern und Beschäftigte ihre Bedenken vorbringen können.
  12. Klare, wahrheitsgemäße Kennzeichnung des Projekts: Transparente Nennung der Nutzungsarten (betreutes Wohnen, Tagespflege vs. vollstationäre Pflegeeinrichtung) und der damit verbundenen rechtlichen, sozialen und pflegerischen Folgen.

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 11 (8 in Hadamar)





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