02.05.2026, 15:41
Kontext zum Grund des Petitionsstartes hinzugefügt.
Neue Begründung:
Mit dem angekündigten Kabinettsentwurf zur „Veränderung“ der Kryptobesteuerung und den Aussagen von Lars Klingbeil über „Leitplanken, an denen keiner mehr vorbeikommt“, zeichnet sich ab, dass die einjährige Steuerfreiheit für Kryptowährungen fallen soll.
Die Abschaffung dieser Regelung würde einen wichtigen Wettbewerbsvorteil Deutschlands aufgeben und langfristiges Investieren unattraktiver machen.
Besonders Bitcoin als größter Vertreter generiert – wie Gold – keinen laufenden Ertrag (keine Zinsen oder Dividenden), weshalb eine strengere Besteuerung schwer nachvollziehbar ist.
Erfahrungen aus Österreich zeigen, dass solche Änderungen kaum zu nachhaltigen Mehreinnahmen führen, aber den bürokratischen Aufwand erhöhen. Gleichzeitig führen Länder wie Tschechien Haltefristen neu ein, um Investitionen anzuziehen.
Die erwarteten Mehreinnahmen wirken wie eine Milchmädchenrechnung: Viele Anleger würden bei schlechteren Bedingungen ihre Gewinne nicht realisieren, wodurch höchstens kurzfristige Effekte entstehen, langfristig jedoch wirtschaftliche Nachteile.
Zudem werden Spar- und Investitionsmöglichkeiten für Bürger weiter eingeschränkt, obwohl eigenverantwortliche Vorsorge politisch eigentlich gefördert werden sollte. Wir fordern daher den Erhalt der Haltefrist sowie transparente und nachvollziehbare politische Entscheidungen statt kurzfristiger und unklarer Steueränderungen.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 180 (175 in Deutschland)