STOP - Kahlschlag der ambulanten Versorgung stoppen - es ist 5 nach 12! Gesundheitsreform stoppen

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss, Ausschuss für Gesundheit, Bundesministerium für Gesundheit

1.294 Unterschriften

4 %
1.256 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet 29.04.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

04.05.2026, 16:11

Es wird ein Link für Material eingefügt


Neuer Petitionstext:

Kahlschlag der ambulanten Versorgung stoppen – es ist 5 nach 12!Medizinische und psychotherapeutische Versorgung für Patienten stärken statt auslöschen!

Das ambulante System befindet sich in kritischem Zustand!

(Hinweis: eine Version in einfacher Sprache finden Sie unten)

Die niedergelassenen Haus- und Fachärzte (m,w,d) sowie die Psychotherapeuten (m,w,d) vor Ort in den Praxen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Sie und ihre Mitarbeiter (m,w,d) sind unermüdlich für die Sorgen und Nöte ihrer Patienten (m,w,d) da.

Die ambulante Versorgung ist aber akut gefährdet:

  • Die zurückliegenden Nullrunden in der Honoraranpassung – bei gleichzeitig stark steigenden Kosten für Gehälter, Miete und Infrastruktur – haben die Versorgung durch die Niedergelassenen schon stark belastet.
  • Praxen finden schon jetzt keine Nachfolge mehr und geben auf.
  • Wartezeiten auf Termine sind schon jetzt untragbar.

Die Zitrone ist inzwischen ausgepresst – mehr geht nicht!

Wir fordern die Bundesregierung daher auf, umgehend das vorliegende realitätsferne Reformgesetz zu stoppen. Der beschlossene Gesetzentwurf wird die medizinische Versorgung der Bevölkerung erheblich und dauerhaft verschlechtern.

Wir fordern:

  1. Zwingend Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte sowie Psychotherapeuten in den aktuellen und auch künftige Reformprozesse
  2. Keine Umsetzung/sofortiger Stop des Reformpakets eines abgehobenen, praxis- und realitätsfernen „Expertengremiums“ ohne Beteiligung der Praktiker
  3. Klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Existenz der ambulanten Versorgung, langfristige Sicherung der finanziellen Ausstattung der Praxen, Entfernung von Budgets, Rücknahme der Absenkung Leistungen der Psychotherapeuten
  4. Finanzierung von Gesundheitsleistungen für Bürgergeldempfänger vollständig und auskömmlich aus Steuermitteln, zur nachhaltigen Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung
  5. Reduktion der unsinnig hohen Anzahl an Krankenkassen mit ihrem hohen Personalbestand und Vorstandsgehältern (bis zu über 400.000€!) (Das wäre zugleich ein wertvoller Beitrag zum notwendigen Bürokratieabbau)
  6. Pharmaindustrie deutlich stärker an den Einsparungen beteiligen, hohen Preisaufschläge in Deutschland stoppen. Keine Industriepolitik auf dem Rücken der Patientenversorgung!

Der vom Kabinett verabschiedete Gesetzentwurf muss in der aktuellen Form sofort gestoppt werden! Eine hochwertige haus- und fachärztliche sowie psychotherapeutische Versorgung gibt es nicht zum Nulltarif!

Setzen Sie ein Zeichen:Für die Erhaltung einer starken und wohnortnahen ambulanten Versorgung, bevor es zu spät ist! Für Ihre Gesundheit!

  • Unterschreiben Sie diese Petition
  • Teilen Sie sie möglichst oft: in der Familie, mit Freunden und Kollegen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Claudia Bach - M.Sc.-Psych. - Psychotherapeutin - Rhein-NeckarElke Hartmann - Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie - Heidelberg

drive.google.com/drive/folders/1vn0eXZMg89IHgP38UGY-mT0yeaL-F63Q


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.261 (1.224 in Deutschland)


29.04.2026, 13:56

Einige Ausdrücke wurden besser formuliert und auch präzisiert.


Neuer Petitionstext:

Kahlschlag der ambulanten Versorgung stoppen – es ist 5 nach 12!Medizinische und psychotherapeutische Versorgung für Patienten stärken statt auslöschen!

Das ambulante System befindet sich in kritischem Zustand!

(Hinweis: eine Version in einfacher Sprache finden Sie unten)

Die niedergelassenen Haus- und Fachärzte (m,w,d) sowie die Psychotherapeuten (m,w,d) vor Ort in den Praxen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Sie und ihre Mitarbeiter (m,w,d) sind unermüdlich für die Sorgen und Nöte ihrer Patienten (m,w,d) da.

Die ambulante Versorgung ist aber akut gefährdet:

  • Die zurückliegenden Nullrunden in der Honoraranpassung – bei gleichzeitig stark steigenden Kosten für Gehälter, Miete und Infrastruktur – haben die Versorgung durch die Niedergelassenen schon stark belastet.
  • Praxen finden schon jetzt keine Nachfolge mehr und geben auf.
  • Wartezeiten auf Termine sind schon jetzt untragbar.

Die Zitrone ist inzwischen ausgepresst – mehr geht nicht!

Wir fordern die Bundesregierung daher auf, umgehend das vorliegende realitätsferne Reformgesetz zu stoppen.

Der beschlossene Gesetzentwurf wird die medizinische Versorgung der Bevölkerung erheblich und dauerhaft verschlechtern.

Wir fordern:

  1. Zwingend Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte sowie TherapeutenPsychotherapeuten in den aktuellen und auch künftige Reformprozesse
  2. Keine Umsetzung/sofortiger Stop des Reformpakets eines abgehobenen, praxis- und realitätsfernen „Expertengremiums“ ohne Beteiligung der Praktiker
  3. Klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Existenz der ambulanten Versorgung und Versorgung, langfristige Sicherung der finanziellen Ausstattung der Praxen, Entfernung von Budgets, Rücknahme der Absenkung Leistungen der Psychotherapeuten
  4. Finanzierung von Gesundheitsleistungen für Bürgergeldempfänger vollständig und auskömmlich aus Steuermitteln, zur nachhaltigen Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung
  5. Reduktion der unsinnig hohen Anzahl an Krankenkassen mit ihrem hohen Personalbestand und Vorstandsgehältern (bis zu über 400.000€!) (Das wäre zugleich ein wertvoller Beitrag zum notwendigen Bürokratieabbau)
  6. Pharmaindustrie deutlich stärker an den Einsparungen beteiligen, hohen Preisaufschläge in Deutschland stoppen. Keine Industriepolitik auf dem Rücken der Patientenversorgung!

Der vom Kabinett verabschiedete Gesetzentwurf muss in der aktuellen Form sofort gestoppt werden!Eine hochwertige haus- und fachärztliche sowie therapeutischepsychotherapeutische Versorgung gibt es nicht zum Nulltarif!

Setzen Sie ein Zeichen:

Für die Erhaltung einer starken und wohnortnahen ambulanten Versorgung, bevor es zu spät ist!

Für Ihre Gesundheit!

  • Unterschreiben Sie diese Petition
  • Teilen Sie sie möglichst oft: in der Familie, mit Freunden und Kollegen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Claudia Bach - M.Sc.-Psych. - PsychotherapiePsychotherapeutin - Rhein-NeckarElke Hartmann - Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie - Heidelberg



Neue Begründung:

Die Kritik am Gesetzentwurf ist kein reflexartiges Abwehrverhalten, sondern Ausdruck der bereits realen ökonomischen und versorgungsrelevanten Schieflage.

Seit Jahrzehnten werden ambulante ärztliche und therapeutischepsychotherapeutische Leistungen systematisch unterfinanziert. Inflationsausgleich gibt es nicht.

Nun wurden die Leistungen der Psychotherapeuten sogar noch um 4,5% gekürzt!

Lange Wartezeiten auf Termine, reduziertes Leistungsspektrum und Praxisschließungen sind bereits für Praxen und Patienten Realität!

Die ambulante Versorgung in Deutschland ist für die Menschen da:

  • Sie ist wohnortnah:

sie übernimmt rund 700 Millionen Behandlungsfälle pro Jahr mit über einer Milliarde Arzt-Patienten-Kontakten.

  • Sie ist günstig:

die gesamte ambulanten Versorgung verursacht nur 16 % der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung.

  • Sie ist: KEIN KOSTENTREIBER
  • Sie ist: IN GEFAHR!!!

Zwar werden immer mehr schwierige Versorgungsleistungen aus den Kliniken in die Praxen verlagert, aber die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten haben schmale Budgets, in denen diese Leitungen gar nicht enthalten sind. Die Umsetzung käme einem finanziellen Selbstmord gleich.Das Reformgesetz korrigiert diese Fehler nicht.Stattdessen wird die Belastung für niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten schlicht noch weiter ausgeweitet.Nun gerät nach der fachärztlichen und therapeutischenpsychotherapeutischen Versorgung auch noch die Hausarztzentrierte Versorgung unter die Räder, von der Millionen Patientinnen und Patienten bislang profitieren.Ein solches Reformgesetz muss im Dialog und auf Augenhöhe mit den Praktikern vor Ort – den niedergelassenen Ärzten, Psychotherapeuten sowie dem medizinischen Fach- und Pflegepersonal – fachgerecht erarbeitet werden - nicht in realitätsfernen Gremien.Die Leidtragenden des Spardiktats sind am Ende die Patientinnen und Patienten, denen eine hochwertige und wohnortnahe ärztliche und therapeutische Versorgung genommen wird.

Konkret wird durch die zunehmende wirtschaftliche Belastung der Praxen eine dauerhafte Schwächung bis hin zur dauerhaften Zerstörung dieser Strukturen in Kauf genommen.Die Folgen sind schon jetzt zu spüren und werden noch gravierender:

  • Verschwinden der wohnortnahen Praxenstruktur
  • Reduzierung der Sprechzeiten
  • Noch längere Wartezeiten auf Termine
  • Einschränkung oder Wegfall wichtiger medizinischer Leistungen

IN EINFACHER SPRACHE:

Die aktuelle Situation:Es gibt noch Ärzte und Psychotherapeuten in Praxen.Diese sind immer gut erreichbar und versorgen sehr, sehr viele Patienten täglich.Viele Praxen haben aber schon jetzt Probleme.Sie haben in den letzten Jahren kaum mehr Geld bekommen für ihre Arbeit.Es wurde aber alles viel teurer.Auch Ihr Arzt oder Therapeut muss in der Praxis Miete, Strom, Wasser, Einkäufe, Gehälter bezahlen, so wie jeder!Viele Praxen lohnen sich daher kaum noch.Deshalb wollen auch immer weniger eine Praxis haben.Die Folge ist, es werden immer weniger Praxen.Dadurch gibt es weniger Termine, das merkt man jetzt schon.

Das Problem:Die Regierung will eine Reform machen.Dafür hat sie lauter Leute gefragt, die gar nichts mit den Praxen zu tun haben (Expertengremium).Es soll jetzt noch mehr gespart werden.Die Probleme für die Ärzte und Therapeuten werden dadurch noch viel großer werden.Die Folgen für die Patienten auch.

Die Forderung:Die Reform stoppen.Eine neue Reform planen, diesmal mit den Ärzten und Therapeuten.Die Ärzte und Therapeuten in den Praxen brauchen planbare Bezahlung.Nur so kann man die Praxen für die Patienten erhalten.

Das können Sie machen:Unterschreiben Sie die Petition.Teilen Sie sie!Es sollen so viele wie möglich mitmachen.

Danke


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 61 (61 in Deutschland)


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