08.11.2021, 03:06
Verehrte UnterstützerInnen,
die Pandemielage verschärft sich dramatisch. Trotzdem sind weitere Klinikkonzentrationsprozesse und Klinikschließungen geplant.
Wir informieren über unseren Protest gegen die Zusammenlegung der Krankenhäuser Weilheim und Schongau:
Pressemitteilung – Erhalt der Klinikstandorte Schongau und Weilheim
Himmelkron, 08.11.2021
Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern zur Zusammenlegung der Krankenhäuser Weilheim und Schongau
Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern ist über die Absicht des Landkreises Weilheim-Schongau besorgt, die Krankenhäuser in Schongau und Weilheim zu einem Krankenhaus zusammen zu legen. Gerade in ländlichen Regionen ist der Standorterhalt wichtig, um den Einwohnern eine wohnortnahe klinische Versorgung anbieten zu können. Das Krankenhaus Schongau mit seinen 180 Betten und das Krankenhaus Weilheim mit seinen 160 tragen zu einer gut erreichbaren klinischen Versorgung mit einem breiten Angebot der Grund- und Regelversorgung bei.
Dieses Angebot darf nicht angetastet werden.
In medizinischen Notfällen sind Fahrzeiten von mehr als 30 Fahrzeitminuten zum nächstgelegenen Krankenhaus lebensentscheidend und deshalb unzumutbar. *1) Die Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser würde genau diesen regionalen Versorgungsgrundsatz im Landkreis Weilheim-Schongau antasten!
Konkret stellt die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ fest: Über den GKV-Kliniksimulator des GKV-Spitzenverband Auskunft lassen sich im Falle geplanter Krankenhausschließungen umfassende Versorgungslücken ableiten. *2) Würde das Krankenhaus Schongau ersatzlos schließen, benötigten 27.990 Einwohner einschließlich der Stadt Schongau mehr als 30 Fahrzeitminuten, um das nächstgelegenen Krankenhaus einschließlich seiner Notfallversorgung zu erreichen. Schlösse Weilheim seine Klinikpforten, wären Peißenberg und anliegende Regionen mit 9.783 Einwohner von langen Anfahrzeiten betroffen. Eine Zusammenlegung beider Krankenhäuser wird – je nach ausgewähltem Standort – ebenfalls signifikante Versorgungslücken reißen.
Aufgrund der geringen Krankenhausdichte in der Region Weilheim-Schongau fordert die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ den Landkreis Weilheim-Schongau und den Verwaltungsrat der Krankenhaus GmbH Landkreis Weilheim-Schongau deshalb auf:
• Sichern Sie die beiden Klinikstandorte in Weilheim und Schongau.
• Klären Sie die Bevölkerung über Ihre Krankenhausplanungen auf und beteiligen
Sie die Bevölkerung an Ihren Planungen.
• Gewährleisten Sie, dass jeder Einwohner und jede Einwohnerin Ihres Landkreises
innerhalb von 30 Fahrminuten ein Krankenhaus und eine Notfallversorgung am
Krankenhaus erreicht.
Die Gesundheit Ihrer Einwohner sollte es dem Landkreis und dem Verwaltungsrat wert sein.
Hintergrund
Trotz der Corona-Pandemie werden in Bayern Krankenhäuser geschlossen. Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern tritt für den Erhalt einer flächendeckenden und wohnortnahen klinischen Versorgung der bayerischen Bevölkerung ein. *3) Sie ist Bündnispartner des bundesweiten Bündnis Klinikrettung. *4) Zentrale Forderung beider Organisationen ist, dass jeder Einwohner Deutschlands innerhalb von 30 Fahrzeitminuten mindestens ein Krankenhaus der Grund-/Regelversorgung mit den Fachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Intensivmedizin und Notfallversorgung sowie Notfallstufe 1 erreichen kann.
- - -
Den gesamten Wortlaut entnehmen Sie bitte der beigefügten Pressemitteilung oder unserer Homepage: schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/kliniken-in-not/krankenhaus-schongau/
08.11.2021, 03:06
Verehrte UnterstützerInnen,
die Pandemielage verschärft sich dramatisch. Trotzdem sind weitere Klinikkonzentrationsprozesse und Klinikschließungen geplant.
Wir informieren über unseren Protest gegen die Zusammenlegung der Krankenhäuser Weilheim und Schongau:
Pressemitteilung – Erhalt der Klinikstandorte Schongau und Weilheim
Himmelkron, 08.11.2021
Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern zur Zusammenlegung der Krankenhäuser Weilheim und Schongau
Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern ist über die Absicht des Landkreises Weilheim-Schongau besorgt, die Krankenhäuser in Schongau und Weilheim zu einem Krankenhaus zusammen zu legen. Gerade in ländlichen Regionen ist der Standorterhalt wichtig, um den Einwohnern eine wohnortnahe klinische Versorgung anbieten zu können. Das Krankenhaus Schongau mit seinen 180 Betten und das Krankenhaus Weilheim mit seinen 160 tragen zu einer gut erreichbaren klinischen Versorgung mit einem breiten Angebot der Grund- und Regelversorgung bei.
Dieses Angebot darf nicht angetastet werden.
In medizinischen Notfällen sind Fahrzeiten von mehr als 30 Fahrzeitminuten zum nächstgelegenen Krankenhaus lebensentscheidend und deshalb unzumutbar. *1) Die Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser würde genau diesen regionalen Versorgungsgrundsatz im Landkreis Weilheim-Schongau antasten!
Konkret stellt die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ fest: Über den GKV-Kliniksimulator des GKV-Spitzenverband Auskunft lassen sich im Falle geplanter Krankenhausschließungen umfassende Versorgungslücken ableiten. *2) Würde das Krankenhaus Schongau ersatzlos schließen, benötigten 27.990 Einwohner einschließlich der Stadt Schongau mehr als 30 Fahrzeitminuten, um das nächstgelegenen Krankenhaus einschließlich seiner Notfallversorgung zu erreichen. Schlösse Weilheim seine Klinikpforten, wären Peißenberg und anliegende Regionen mit 9.783 Einwohner von langen Anfahrzeiten betroffen. Eine Zusammenlegung beider Krankenhäuser wird – je nach ausgewähltem Standort – ebenfalls signifikante Versorgungslücken reißen.
Aufgrund der geringen Krankenhausdichte in der Region Weilheim-Schongau fordert die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ den Landkreis Weilheim-Schongau und den Verwaltungsrat der Krankenhaus GmbH Landkreis Weilheim-Schongau deshalb auf:
• Sichern Sie die beiden Klinikstandorte in Weilheim und Schongau.
• Klären Sie die Bevölkerung über Ihre Krankenhausplanungen auf und beteiligen
Sie die Bevölkerung an Ihren Planungen.
• Gewährleisten Sie, dass jeder Einwohner und jede Einwohnerin Ihres Landkreises
innerhalb von 30 Fahrminuten ein Krankenhaus und eine Notfallversorgung am
Krankenhaus erreicht.
Die Gesundheit Ihrer Einwohner sollte es dem Landkreis und dem Verwaltungsrat wert sein.
Hintergrund
Trotz der Corona-Pandemie werden in Bayern Krankenhäuser geschlossen. Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern tritt für den Erhalt einer flächendeckenden und wohnortnahen klinischen Versorgung der bayerischen Bevölkerung ein. *3) Sie ist Bündnispartner des bundesweiten Bündnis Klinikrettung. *4) Zentrale Forderung beider Organisationen ist, dass jeder Einwohner Deutschlands innerhalb von 30 Fahrzeitminuten mindestens ein Krankenhaus der Grund-/Regelversorgung mit den Fachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Intensivmedizin und Notfallversorgung sowie Notfallstufe 1 erreichen kann.
- - -
Den gesamten Wortlaut entnehmen Sie bitte der beigefügten Pressemitteilung oder unserer Homepage: schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/kliniken-in-not/krankenhaus-schongau/
23.10.2021, 05:59
Offener Brief (Auszug)
Gesundheitspolitische Festlegungen im Sondierungspapier der potenziellen Ampel-Koalition
Sehr geehrter SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz,
sehr geehrte Parteivorsitzende von Bündnis 90 Die Grünen Annalena Baerbock und Robert Habeck,
sehr geehrter Parteivorsitzender der FDP Christian Lindner,
bei der Präsentation des Sondierungspapiers Ihrer potenziellen Ampel-Koalition haben Sie eine umfassende Erneuerung und einen Aufbruch versprochen.
Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern stellt fest, dass das für die Koalitionsverhandlungen erstellte Sondierungspapier im Gesundheitsbereich dieses Versprechen nicht erfüllt.
...
Wagen Sie bitte auch im Gesundheitswesen einen mutigen Aufbruch!
• Erhalten Sie die Klinikstandorte durch eine selbstkostendeckende Krankenhausfinanzierung. Schaffen Sie durch die Konzentration nur einer Bürgerversicherung neue finanzielle Spielräume.
• Sichern Sie in jeder Region Deutschlands eine wohnortnahe klinische Versorgung auf hohem qualitativen Niveau.
Das ganze Schreiben ist zu finden unter: kliniksterben.jimdofree.com/appell/
23.10.2021, 05:58
Offener Brief (Auszug)
Gesundheitspolitische Festlegungen im Sondierungspapier der potenziellen Ampel-Koalition
Sehr geehrter SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz,
sehr geehrte Parteivorsitzende von Bündnis 90 Die Grünen Annalena Baerbock und Robert Habeck,
sehr geehrter Parteivorsitzender der FDP Christian Lindner,
bei der Präsentation des Sondierungspapiers Ihrer potenziellen Ampel-Koalition haben Sie eine umfassende Erneuerung und einen Aufbruch versprochen.
Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern stellt fest, dass das für die Koalitionsverhandlungen erstellte Sondierungspapier im Gesundheitsbereich dieses Versprechen nicht erfüllt.
...
Wagen Sie bitte auch im Gesundheitswesen einen mutigen Aufbruch!
• Erhalten Sie die Klinikstandorte durch eine selbstkostendeckende Krankenhausfinanzierung. Schaffen Sie durch die Konzentration nur einer Bürgerversicherung neue finanzielle Spielräume.
• Sichern Sie in jeder Region Deutschlands eine wohnortnahe klinische Versorgung auf hohem qualitativen Niveau.
Das ganze Schreiben ist zu finden unter: kliniksterben.jimdofree.com/appell/
19.10.2021, 04:08
Verehrte Unterstützerinnen,
in einer Pressemitteilung zeigt sich das Bündnis Klinikrettung von Inhalten des Sondierungspapiers der potenziellen Ampel-Koalition enttäuscht: Auszug:
Trotz eines jahrzehntelangen Kliniksterbens, hervorgerufen durch das ökonomisch orientierte DRG-Fallpauschalensystem, halten die künftigen Koalitionsparteien an dieser Vergütung fest. Wir brauchen keine Modifizierung des DRG-Fallpauschalensystems. Es verschafft Großkliniken und Privatkliniken Gewinne und sorgt vor allem bei kleinen kommunalen Krankenhäusern für Verluste, die oft zu Klinikschließungen führen. Es bewirkt Überforderung und Abwanderung bei den Beschäftigten und Behandlungs-Fehlanreize, die – auch bei den drei Koalitionspartnern – bekannt sind. Nach Jahren erfolglosen Herumdokterns am System ist klar: Wir brauchen eine Kehrtwende im Finanzierungssystem der Krankenhäuser hin zur kostendeckenden Refinanzierung.
Näheres unter: www.gemeingut.org/buendnis-klinikrettung-sondierungspapier-der-ampelkoalition-enttaeuscht/
19.10.2021, 04:08
Verehrte Unterstützerinnen,
in einer Pressemitteilung zeigt sich das Bündnis Klinikrettung von Inhalten des Sondierungspapiers der potenziellen Ampel-Koalition enttäuscht: Auszug:
Trotz eines jahrzehntelangen Kliniksterbens, hervorgerufen durch das ökonomisch orientierte DRG-Fallpauschalensystem, halten die künftigen Koalitionsparteien an dieser Vergütung fest. Wir brauchen keine Modifizierung des DRG-Fallpauschalensystems. Es verschafft Großkliniken und Privatkliniken Gewinne und sorgt vor allem bei kleinen kommunalen Krankenhäusern für Verluste, die oft zu Klinikschließungen führen. Es bewirkt Überforderung und Abwanderung bei den Beschäftigten und Behandlungs-Fehlanreize, die – auch bei den drei Koalitionspartnern – bekannt sind. Nach Jahren erfolglosen Herumdokterns am System ist klar: Wir brauchen eine Kehrtwende im Finanzierungssystem der Krankenhäuser hin zur kostendeckenden Refinanzierung.
Näheres unter: www.gemeingut.org/buendnis-klinikrettung-sondierungspapier-der-ampelkoalition-enttaeuscht/
03.10.2021, 05:57
Bundestagswahl 2021
Verehrte UnterstützerInnen,
Das Bündnis Klinikrettung erwartet von einer neuen Bundesregierung:
- Die Zahl der Krankenhausbetten darf nicht verringert werden. Vorsorgekapazitäten für Pandemien und andere Katastrophenfälle sind zwingend geboten.
- Der kalte Strukturwandel der Krankenhäuser (Schließungen infolge Finanznot) der vergangenen Jahre muss ein Ende haben. Klinikschließungen sind auszusetzen, die Krankenhausstrukturen sind bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und eine gleichwertige Gesundheitsvorsorge in Stadt und Land ist sicherzustellen.
- Als Bestandteil der Daseinsvorsorge fordern wir die Mindestausstattung von Krankenhäusern in höchstens 30-Minutenerreichbarkeit mit folgenden Fachabteilungen bzw. Funktionseinheiten: Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Intensivstation und Notfallversorgung Notfallstufe 1.
Ausreichendes Klinikpersonal und eine auskömmliche Bezahlung des Personals sind zwingend notwendig.
- Das Fallpauschalensystem (DRG) mit Anreizen für nur ökonomisch ertragreiche Leistungsangebote hat als ungeeignet erwiesen. Notwendig ist die Rückkehr zur Selbstkostendeckung der Krankenhäuser.
- Gewinne haben im Krankenhausbetrieb nichts zu suchen, sie müssen verboten werden.
- Privatisierungen der Krankenhäuser müssen zurückgedrängt werden, privatisierte Krankenhäuser müssen wieder vergesellschaftet werden.
Eine Bürger-Krankenversicherung muss die bisherigen GKV, PKV und AOK ablösen.
Dies alles hat das Bündnis Klinikrettung allen Parteivorsitzenden der wahrscheinlichen Ampel-Koalition geschrieben.
Den vollständigen Text sowie drei Schreiben finden Sie unter.
www.gemeingut.org/an-die-neue-koalition-schliessungen-von-krankenhaeusern-stoppen/
03.10.2021, 05:56
Bundestagswahl 2021
Verehrte UnterstützerInnen,
Das Bündnis Klinikrettung erwartet von einer neuen Bundesregierung:
- Die Zahl der Krankenhausbetten darf nicht verringert werden. Vorsorgekapazitäten für Pandemien und andere Katastrophenfälle sind zwingend geboten.
- Der kalte Strukturwandel der Krankenhäuser (Schließungen infolge Finanznot) der vergangenen Jahre muss ein Ende haben. Klinikschließungen sind auszusetzen, die Krankenhausstrukturen sind bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und eine gleichwertige Gesundheitsvorsorge in Stadt und Land ist sicherzustellen.
- Als Bestandteil der Daseinsvorsorge fordern wir die Mindestausstattung von Krankenhäusern in höchstens 30-Minutenerreichbarkeit mit folgenden Fachabteilungen bzw. Funktionseinheiten: Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Intensivstation und Notfallversorgung Notfallstufe 1.
Ausreichendes Klinikpersonal und eine auskömmliche Bezahlung des Personals sind zwingend notwendig.
- Das Fallpauschalensystem (DRG) mit Anreizen für nur ökonomisch ertragreiche Leistungsangebote hat als ungeeignet erwiesen. Notwendig ist die Rückkehr zur Selbstkostendeckung der Krankenhäuser.
- Gewinne haben im Krankenhausbetrieb nichts zu suchen, sie müssen verboten werden.
- Privatisierungen der Krankenhäuser müssen zurückgedrängt werden, privatisierte Krankenhäuser müssen wieder vergesellschaftet werden.
Eine Bürger-Krankenversicherung muss die bisherigen GKV, PKV und AOK ablösen.
Dies alles hat das Bündnis Klinikrettung allen Parteivorsitzenden der wahrscheinlichen Ampel-Koalition geschrieben.
Den vollständigen Text sowie drei Schreiben finden Sie unter.
www.gemeingut.org/an-die-neue-koalition-schliessungen-von-krankenhaeusern-stoppen/
30.09.2021, 05:20
Verehrte UnterstützerInnen,
es gibt neue Erkenntnisse zur Helfensteinklinik!
Im Interview KLINIKRETTER-LIVE am 28.09.2021 zwischen Maximilian Erhardt (Geislingen) und Klaus Emmerich (Bündnis Klinikrettung) fordert Herr Emmerich, die Schließung der chirurgischen Fachabteilung zu vertagen.
Es sei erkennbar, dass sich die angedachten Anschlussversorgungen aktuell allenfalls in der Konzeptionsphase befänden und ohne Versorgungsverträge zzgl. Vergütungsvereinbarungen zum 31.12.2021 noch nicht zur Verfügung stünden. Damit verliere die Helfenstein Klinik ohne finanzielle Kompensationseffekte zum Jahresende die Hälfte aller stationären Patienten (chirurgische Patienten). Es drohe ein signifikant höheres Defizit, das die Träger aber mit der Praxisklinik verringern wollten.
Bundespolitisch könne der Landkreis Göppingen in der neuen Legislaturperiode darauf hoffen, dass bundesdeutsche Krankenhäuser mit einer Notfallstufe zukünftig ausreichend finanziert werden.
Zum Interview KLINIKRETTER-LIVE: www.youtube.com/watch?v=DMS8mYdp0RA
30.09.2021, 05:19
Neue Erkenntnisse zur Helfensteinklinik im Interview KLINIKRETTER-LIVE
Im Interview KLINIKRETTER-LIVE am 28.09.2021 zwischen Maximilian Erhardt (Geislingen) und Klaus Emmerich (Bündnis Klinikrettung) fordert Herr Emmerich, die Schließung der chirurgischen Fachabteilung zu vertagen.
Es sei erkennbar, dass sich die angedachten Anschlussversorgungen aktuell allenfalls in der Konzeptionsphase befänden und ohne Versorgungsverträge zzgl. Vergütungsvereinbarungen zum 31.12.2021 noch nicht zur Verfügung stünden. Damit verliere die Helfenstein Klinik ohne finanzielle Kompensationseffekte zum Jahresende die Hälfte aller stationären Patienten (chirurgische Patienten). Es drohe ein signifikant höheres Defizit, das die Träger aber mit der Praxisklinik verringern wollten.
Bundespolitisch könne der Landkreis Göppingen in der neuen Legislaturperiode darauf hoffen, dass bundesdeutsche Krankenhäuser mit einer Notfallstufe zukünftig ausreichend finanziert werden.
Zum Interview KLINIKRETTER-LIVE: www.youtube.com/watch?v=DMS8mYdp0RA