• Petition in Zeichnung - Offener Brief an NRW-Gesundheitsminister Laumann

    at 25 Feb 2021 19:41

    Verehrte UnterstützerInnen,

    In der ZDF-Sendung heute journal am 14.2. im Beitrag „Umdenken im Gesundheitssytem“ äußerte der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen Karl-Josef Laumann Kritik an den Empfehlung der BeraterInnen, Klinikkapazitäten abzubauen. Laumann ist allerdings selbst Vorreiter in Sachen Gutachten zu Kapazitätsabbau und hat dabei die Empfehlung der Bertelsmann-Studie "Zukunftsfähige Krankenhausversorgung" aufgegriffen, in der exemplarisch 38 Krankenhäuser der Modellregion Köln/Leverkusen auf 14 reduziert werden sollten, bundesweit daraus abgeleitet 1.914 auf 600.

    Das Bündnis Klinikrettung hat ihm deswegen in einem Brief Fragen zum möglichen Sinneswandel gestellt der nachfolgend heruntergeladen werden kann.

    kliniksterben.jimdofree.com/app/download/12702026899/2021-02-22_Brief_Laumann_Buendnis_Klinikrettung.pdf?t=1614277690

    Nachdem die Aktivitäten des Bündnis Klinikrettung und der Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" seit wenigen Wochen in Fernsehen (ARD-Plusminus), Rundfunk und Presse zunehmend Aufmerksamkeit gewinnen, haben wir beschlossen, zur Gewinnung weiterer Unterschriften die Petitionszeit auf 30.06.2021 zu verlängern.

    Freundliche Grüße
    im Auftrag: Klaus Emmerich

  • Petition in Zeichnung - Offener Brief an NRW-Gesundheitsminister Laumann

    at 25 Feb 2021 19:34

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    Verehrte UnterstützerInnen,

    In der ZDF-Sendung heute journal am 14.2. im Beitrag „Umdenken im Gesundheitssytem“ äußerte der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen Karl-Josef Laumann Kritik an den Empfehlung der BeraterInnen, Klinikkapazitäten abzubauen. Laumann ist allerdings selbst Vorreiter in Sachen Gutachten zu Kapazitätsabbau und hat dabei die Empfehlung der Bertelsmann-Studie "Zukunftsfähige Krankenhausversorgung" aufgegriffen, in der exemplarisch 38 Krankenhäuser der Modellregion Köln/Leverkusen auf 14 reduziert werden sollten, bundesweit daraus abgeleitet 1.914 auf 600.

    Das Bündnis Klinikrettung hat ihm deswegen in einem Brief Fragen zum möglichen Sinneswandel gestellt der nachfolgend heruntergeladen werden kann.

  • Änderungen an der Petition

    at 25 Feb 2021 19:19

    Die Themen Kliniksterben und Einfluss der Gesundheitsberater auf die Krankenhausreformen hat in den letzten 2 Wochen in den Medien an Bedeutung gewonnen. Eine ARD-Sendung Plusminus berichtete am 17.02., ein Bericht in Bayern 2 ist geplant, die Zeitungen nehmen seit ca. 2 Wochen das Thema Einfluss der Gesundheitsberater auf die Krankenhausreformen verstärkt auf. Auch hat ein direkter Kontakt der Petitionsadministratoren mit den Gesundheitsberatern begonnen.

    Es ist zu erwarten, dass damit auch die Petition von der Bevölkerung mehr wahrgenommen wird.

    Die Petition soll Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aber auch den maßgeblichen Autoren des "Richtungspapiers zu mittel- und langfristigen Lehren - Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020" übergeben werden.


    Neues Zeichnungsende: 30.06.2021
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.699 (1.691 in Deutschland)

  • Offener Brief an AOK Institut für Gesundheitsforschung und AOK Bundesverband

    at 24 Feb 2021 09:57

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    Verehrte Unterstützerinnen,

    Bayern wehrt sich gegen Barmer Institut für Gesundheitsforschung, Robert Bosch Institut und Bertelsmann-Stiftung

    Die Studie „Stationäre und intensivmedizinische Versorgungsstrukturen von COVID-19-Patienten bis Juli 2020“ hat gravierende Spuren hinterlassen. Sie hat erreicht, dass kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 0 ganz und kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 1 überwiegend aus dem zweiten Covid-19-Rettungschirm für Krankenhäuser ausgeschlossen werden,

    In einem offenen Brief wendet sich die Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" an die Initiatoren und Autoren dieses Richtungspapiers. Sie fordern ...

    - Aufklärung
    - Begründung ihrer statistisch nicht haltbaren Forderung
    - Beteiligung der Bürger an der Zukunftsgestaltung deutscher Krankenhäuser.

    Die Aktionsgruppe hält die Forderungen einer konzentrierten Covid-behandlung auf große krannkenhäuser medizinisch und organisatorisch für nicht umsetzbar und hält die flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland unter solchen Rahmenbedingungen für gefährdet. Auch sieht die Aktionsgruppe keinerlei Grundlage dafür, die Bedeutung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung in der Covid-behandlung herunter zu spielen und sie nach Möglichkeit auszuschließen.

    Die Aktionsgruppe sieht sich durch eine Vollerhebung aller stationären Covid-Behandlungen 2020 in ihrer Kritik bestätigt. Sie fordert Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), AOK-Bundesverband, ARDS/ECMO-Zentrum Köln-Merheim, Kliniken der Stadt Köln und Private Universität Witten/Herdecke auf, sich zu folgenden Themenstellungen zu erklären.

    1) Transparenzund und Validität der Daten
    2) Medizinische Machbarkeit
    3) Unabhängigkeit (oder Befangenheit) der Untersuchungsergebnisse.

    Näheres entnehmen Sie dem ausführlichen Schreiben unter folgendem Link.

    kliniksterben.jimdofree.com/app/download/12701294599/Schreiben+AOK+2021_02_24.pdf?t=1614156824.

  • Petition in Zeichnung - Studie „Stationäre und intensivmedizinische Versorgungsstrukturen von COVID-19-Patienten bis Juli 2020“

    at 24 Feb 2021 09:56

    Verehrte Unterstützerinnen,

    Bayern wehrt sich gegen Barmer Institut für Gesundheitsforschung, Robert Bosch Institut und Bertelsmann-Stiftung

    Die Studie „Stationäre und intensivmedizinische Versorgungsstrukturen von COVID-19-Patienten bis Juli 2020“ hat gravierende Spuren hinterlassen. Sie hat erreicht, dass kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 0 ganz und kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 1 überwiegend aus dem zweiten Covid-19-Rettungschirm für Krankenhäuser ausgeschlossen werden,

    In einem offenen Brief wendet sich die Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" an die Initiatoren und Autoren dieses Richtungspapiers. Sie fordern ...

    - Aufklärung
    - Begründung ihrer statistisch nicht haltbaren Forderung
    - Beteiligung der Bürger an der Zukunftsgestaltung deutscher Krankenhäuser.

    Die Aktionsgruppe hält die Forderungen einer konzentrierten Covid-behandlung auf große krannkenhäuser medizinisch und organisatorisch für nicht umsetzbar und hält die flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland unter solchen Rahmenbedingungen für gefährdet. Auch sieht die Aktionsgruppe keinerlei Grundlage dafür, die Bedeutung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung in der Covid-behandlung herunter zu spielen und sie nach Möglichkeit auszuschließen.

    Die Aktionsgruppe sieht sich durch eine Vollerhebung aller stationären Covid-Behandlungen 2020 in ihrer Kritik bestätigt. Sie fordert Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), AOK-Bundesverband, ARDS/ECMO-Zentrum Köln-Merheim, Kliniken der Stadt Köln und Private Universität Witten/Herdecke auf, sich zu folgenden Themenstellungen zu erklären.

    1) Transparenzund und Validität der Daten
    2) Medizinische Machbarkeit
    3) Unabhängigkeit (oder Befangenheit) der Untersuchungsergebnisse.

    Näheres entnehmen Sie dem ausführlichen Schreiben unter folgendem Link.

    kliniksterben.jimdofree.com/app/download/12701294599/Schreiben+AOK+2021_02_24.pdf?t=1614156824.

  • Offener brief an Barmer / Robert Bosch / Bertelsmann

    at 22 Feb 2021 16:42

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    Verehrte Unterstützer(innen),

    Bayern wehrt sich gegen Barmer Institut für Gesundheitsforschung, Robert Bosch Institut und Bertelsmann-Stiftung

    Das Richtungspapier Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren - Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020“ hat bereits gravierende Spuren hinterlassen. Es ...

    ... hat erreicht, dass kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 0 ganz und kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 1 überwiegend aus dem zweiten Covid-19-Rettungschirm für Krankenhäuser ausgeschlossen werden,
    ... strebt an, die Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung zu schließen und in Integrierte Versorgungszentren umzuwandeln.

    In einem offenen Brief wendet sich die Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" an die Initiatoren und Autoren dieses Richtungspapiers. Sie fordern ...

    - Aufklärung
    - Begründung ihrer statistisch nicht haltbaren Forderung
    - Beteiligung der Bürger an der Zukunftsgestaltung deutscher Krankenhäuser.

    Die Aktionsgruppe hält die Forderungen medizinisch und organisatorisch für nicht umsetzbar und hält die flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland unter solchen Rahmenbedingungen für gefährdet. Auch sieht die Aktionsgruppe keinerlei Grundlage, dafür, die Bedeutung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung herunter zu spielen und sie nach Möglichkeit auszuschließen.

    Die Aktionsgruppe sieht sich durch eine Vollerhebung aller stationären Covid-Behandlungen 2020 in ihrer Kritik bestätigt. Sie fordert Barmer Institut für Gesundheitsforschung, Robert Bosch Institut und Bertelsmann-Stiftung auf, sich zu folgenden Themenstellungen zu erklären.

    1) Transparenz über Umfang betroffener Krankenhäuser
    2) Medizinische Machbarkeit
    3) Grund- und Regelversorgung in der Corona-Pandemie und Validität
    4) Unabhängigkeit (oder Befangenheit) der Untersuchungsergebnisse.

    Näheres entnehmen Sie dem ausführlichen Schreiben.

    Der Linik:

    schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/app/download/14534447632/Schreiben+Bertelsmann+Barmer+Robert+Bosch+2021_02_22.pdf?t=1614007841

  • Petition in Zeichnung - Offener kritischer Brief an Bertelsmann/Barmer-Institut/Robert Bosch

    at 22 Feb 2021 16:41

    Verehrte Unterstützer(innen),

    Bayern wehrt sich gegen Barmer Institut für Gesundheitsforschung, Robert Bosch Institut und Bertelsmann-Stiftung

    Das Richtungspapier Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren - Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020“ hat bereits gravierende Spuren hinterlassen. Es ...

    ... hat erreicht, dass kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 0 ganz und kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 1 überwiegend aus dem zweiten Covid-19-Rettungschirm für Krankenhäuser ausgeschlossen werden,
    ... strebt an, die Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung zu schließen und in Integrierte Versorgungszentren umzuwandeln.

    In einem offenen Brief wendet sich die Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" an die Initiatoren und Autoren dieses Richtungspapiers. Sie fordern ...

    - Aufklärung
    - Begründung ihrer statistisch nicht haltbaren Forderung
    - Beteiligung der Bürger an der Zukunftsgestaltung deutscher Krankenhäuser.

    Die Aktionsgruppe hält die Forderungen medizinisch und organisatorisch für nicht umsetzbar und hält die flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland unter solchen Rahmenbedingungen für gefährdet. Auch sieht die Aktionsgruppe keinerlei Grundlage, dafür, die Bedeutung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung herunter zu spielen und sie nach Möglichkeit auszuschließen.

    Die Aktionsgruppe sieht sich durch eine Vollerhebung aller stationären Covid-Behandlungen 2020 in ihrer Kritik bestätigt. Sie fordert Barmer Institut für Gesundheitsforschung, Robert Bosch Institut und Bertelsmann-Stiftung auf, sich zu folgenden Themenstellungen zu erklären.

    1) Transparenz über Umfang betroffener Krankenhäuser
    2) Medizinische Machbarkeit
    3) Grund- und Regelversorgung in der Corona-Pandemie und Validität
    4) Unabhängigkeit (oder Befangenheit) der Untersuchungsergebnisse.

    Näheres entnehmen Sie dem ausführlichen Schreiben.

    Der Linik:

    schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/app/download/14534447632/Schreiben+Bertelsmann+Barmer+Robert+Bosch+2021_02_22.pdf?t=1614007841

  • Petition in Zeichnung - Bericht ARD-Plusminus: Kliniksterben in der Pandemie

    at 18 Feb 2021 16:08

    Lieber Unterstützer(innen) ,

    bisher kam das Thema Kliniksterben in der Corona-Pandemie bei den Medien kaum an.

    Nach langem Ringen ist es dem Bündnis Klinikrettung und der Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" nun gelungen, sich bundesweit bei der ARD-Sendung Plusminus - Kliniksterben in der Pandemie einzubringen und damit das Anliegen um flächendeckenden wohnortnahen Erhalt der Krankenhäuser mit anderen Betroffenen präsent zu machen

    DIESE CHANCE SOLLTEN WIR NUTZEN!.

    Die Sendung kann aktuell in der ARD-Mediathek noch nachträglich angesehen werden.

    www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/sr/Sendung-vom-17-02-2021-Kliniksterben-in-der-Pandemie-100.html

    Die wesentlichen Inhalte:

    - Kleine Krankenhäuser haben gerade in Pandemiezeit kaum Chancen zu überleben
    - 20 Kliniken wurden bereits im letzten Jahr trotz Corona geschlossen
    - Kleine Klinken können bei Fixkosten nicht mithalten
    - Teure, große Operationen finden meistens in Städten statt
    - Nachteil für kleine Krankenhäuser auf Land bei den Fallpauschalen
    - Vorwurf: Gesundheitsökonomen reden kleine Kliniken in Studien schlecht
    - Grundversorger-Kliniken von Rettungsschirm ausgeschlossen
    - Kliniksterben geht 2021 weiter – auch bei großen Häusern.

    ES IST VON ZENTRALER BEDEUTUNG, WIE OFT JETZT DIE SENDUNG KOMMENTIERT UND BEWERTET WIRD, DENN ...

    ... "WICHTIGE THEMEN" WERDEN IN DEN MEDIEN WEITER BERICHTET!

    Unsere große Bitte wäre deshalb:

    1) Schauen Sie sich die Sendung an.
    2) Kommentieren Sie die Sendung und bewerten Sie diese.
    3) Posten sie die Sendung in den sozialen Medien.
    4) Posten Sie auch diese Petition in den sozialen Medien.
    5) Unterzeichnen Sie bitte parallel die Petition:
    VORSORGEKAPAZITÄTEN IN ALLEN DEUTSCHEN KRANKENHÄUSERN
    FÜR PANDEMIEN UND KATASTROPHEN:
    www.openpetition.de/petition/online/vorsorgekapazitaeten-in-allen-deutschen-krankenhaeusern-fuer-pandemien-und-katastrophen

    Vielen Dank für Ihr Verständnis
    Für den Erhalt unserer Krankenhäuser in Deutschland,
    überall und wohnortnah

  • Pressemitteilung - Krankenhauspolitik der Bayerischen Staatsregierung

    at 17 Feb 2021 10:09

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    Auszug:

    Mit Befremden nimmt die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ mehrere Stellungnahmen der Bayerischen Staatsregierung und einiger Fraktionen des Bayerischen Landtags über die Zukunft der bayerischen Krankenhäuser zur Kenntnis.

    Im Koalitionsvertrag der Bayerischen Staatsregierung haben sich CSU und Freien Wähler für folgende Standortsicherung der bayerischen Krankenhäuser stark gemacht (Zitat):

    „Wir werden auch künftig flächendeckend eine qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung sicherstellen. Wir wollen unsere Krankenhausstrukturen erhalten und bedarfsgerecht weiterentwickeln. Wir setzen die Investitionsförderung auf Rekordniveau fort. … Wir wollen die kleineren Standorte erhalten und weiterentwickeln.“

    Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. In verschiedenen Schreiben hat sich die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ an Ministerien und Politiker der Bayerischen Staatsregierung sowie an die Fraktionen des Bayerischen Landtags gerichtet. ...

    Deren Stellungnahmen waren stets ausweichend oder enthielten Hinweise auf ein unbeirrtes Festhalten am weiteren Strukturwandel. Die Antworten sind als „Textschablonen“ identisch bzw. nahezu identisch formuliert.

    Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege im Auftrag von Gesundheitsminister Klaus Holetschek sowie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Auftrag vom stellv. Ministerpräsidenten
    Hubert Aiwanger antworten wortgleich wie folgt:

    „Ziel ist ein maßvoller Ausgleich zwischen medizinischer Leistungsfähigkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit sowie in einem Flächenland wie Bayern der Wohnortnähe. Dies bedeutet aber ausdrücklich nicht, dass sich an den bestehenden Versorgungsstrukturen nichts ändern darf oder soll. Selbstverständlich müssen sich diese kontinuierlich an veränderte Rahmenbedingungen etwa in demographischer, medizinischer oder versorgungstechnischer Hinsicht anpassen. Neben dem (gar nicht mehr im Vordergrund stehenden) Kostendruck durch das bundesrechtliche Vergütungssystem nach Fallpauschalen sind insbesondere die steigenden Anforderungen an die Qualitätssicherung und -weiterentwicklung sowie der medizinische Fortschritt zu berücksichtigen. Aufgrund der stetig sinkenden Verweildauer der Patienten im Krankenhaus sowie einer zunehmenden ambulanten statt früherer stationären Leistungserbringung sind außerdem im somatischen Bereich viele Betten entbehrlich geworden. Die zunehmende Spezialisierung und Ausdifferenzierung in der Medizin führt dazu, dass immer mehr Patienten bereit sind, im Einzelfall auch längere Wege zu einem bestimmten Krankenhaus in Kauf zu nehmen, um sich dort von Spezialisten mit besonderer Expertise in ihrem Fachgebiet behandeln zu lassen.“ (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, 14.01.2021, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, 16.02.2021).

    Die regierungsbeteiligenden Fraktionen der Freien Wähler und der CSU verweisen nahezu wortgleich auf „… Schaffung hinreichender [ausreichender] Abteilungsgrößen, die sowohl medizinisch als auch wirtschaftlich leistungsfähig sind und damit für das Fachpersonal attraktive Arbeitsstätten darstellen [bieten können].“ (Antwortschreiben vom 12.01.2021 [06.01.2022]).

    ...

    Die Argumente unterstreichen den unveränderten Willen der Staatsministerien zum weiteren Abbau der Krankenhäuser, der besonders den Bereich der Grund- und Regelversorgung und damit die ländlichen Regionen betrifft.

    Das Bündnis „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ sieht darin eine Abkehr vom Koalitionsvertrag.

    ...

    Wir fordern die Bayerische Staatsregierung und den Bayerischen Staatsminister für Gesundheit und Pflege auf, ihre Pläne zur Weiterentwicklung der bayerischen Krankenhäuser offenzulegen und sich klar zum Erhalt und Ausbau aller bayerischen Krankenhäuser zu bekennen.

    Wir fordern die Fraktionen des Bayerischen Landtags auf, berechtigte Lockdown-Maßnahmen an die Bedingung zu knüpfen, dass in Bayern – anders als im Jahr 2020 - kein Krankenhaus mehr geschlossen wird.

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