19.08.2026, 13:47
Ergänzung/Update wegen Pressebericht zur Petition.
Neue Begründung:
Europa brennt von Griechenland bis nach Island hoch. Ein Dürrejahr, wie es nach menschlichem Ermessen bisher nicht vorstellbar war. Landwirtschaft, die Natur, der Wald, die Menschen und Tiere leiden unter der extremen Hitze und Trockenheit. Ernteausfälle, Futtermangel für das Vieh, Wasserknappheit…
Etliche Jahrzehnte lang wurden fossile Brennstoffe verheizt, Flächen entwässert und damit Treibhausgase freigesetzt, die über Jahrmillionen in Kohle, Gas- und Ölvorkommen, Mooren eingelagert waren. Innerhalb nur eines Jahrhunderts bringt sich die Menschheit in eine Situation, die für sie selbst lebensbedrohlich wird.
Über 12.000 Hitzetote bisher in diesem Dürresommer in Deutschland! Wir sägen weiter am Ast, auf dem wir sitzen. Jeder einzelne trägt mit seinem Verhalten dazu bei. Wir muten unseren nachfolgenden Generationen Unzumutbares zu.
Das Stockcarrennen wird auf Feldern zur Futter- und Lebensmittelerzeugung durchgeführt. Bei Rennen und Karambolagen mit Altfahrzeugen ist mit großer Wahrscheinlichkeit mit dem Austritt von Betriebsstoffen zu rechnen. Reifen- und Bremsbelagsabrieb sowie Abgase belasten unnötig die Umwelt und lagern sich auf den umliegenden Feldern ab.
Auf dem Umweg über Futtermittel werden sie von Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen (z.B. Eier, Fleisch,...) aufgenommen oder gelangen direkt über Lebensmittel in den Nahrungskreislauf der Menschen.
Update 19.08.2026:
„Wenn vom Veranstalter ein Antrag gestellt wird, muss die Gemeinde diesen nach sachgerechten Belangen prüfen“, erläutert die Hauptamtsleiterin Christine Haug. Wenn keine Sachgründe entgegenstünden, „kann sie die Genehmigung nicht versagen“ – also nicht nach Gutdünken verweigern." (Schwäbische Zeitung)
Es gehört schon eine gewaltige Menge Ignoranz dazu, alle vernünftigen Sachargumente, die gegen diese Art der Veranstaltung sprechen, komplett auszublenden. Wenn eine Verweigerung gewollt wäre, dürfte dies die leichteste Übung sein. Mein Angebot: ich kann das für die Gemeinde sehr gerne formulieren...
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 83 (60 in Landkreis Biberach)