• Petition in Zeichnung - Etappensieg: Seit März 2019 über 2000 Unterschriften gesammelt für das Stopp der Ölpelletverbrennung

    at 19 May 2019 21:18

    Etappensieg: Seit März 2019 über 2000 Unterschriften gesammelt für das Stopp der Ölpelletverbrennung

    "Wir brauchen saubere Luft zum Leben!" Bürger*Innnen in Gelsenkirchen, Recklinghausen, Herten und weiteren Städten sind mit Erfolg aktiv, gemeinsam mit AUF Gelsenkirchen und dem Aktionsbündnis gegen die Ölpellet-Verbrennung. Die online-Petition gegen die Ölpelletverbrennung gewinnt an Bekanntheit und Zuspruch. An den Aktionsständen zeigt sich großes Interesse, Leute standen zum Teil Schlange. um für die Forderungen zu unterschreiben:

    Sofortige Einstellung der Verbrennung giftiger Raffinerierückstände im Kraftwerk Scholven!

    Restlose Aufklärung und strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen für Umdeklarierung, Genehmigung und Verbrennung der Öl-Pellets!

    Schaffung von Arbeitsplätzen durch fachgerechte Entsorgung, modernste Filtertechnik und lückenlose Luftüberwachung und -analyse!

    Wir brauchen saubere Luft zum Leben!

    Es spricht für den Erfolg des öffentlichen Drucks, dass BP inzwischen - auch in Sachen Stromausfälle und Abfackelungen einige Verbesserungen und Investitionen verkündete.

    "Für uns ein klares Zeichen, dass der Protest Wirkung zeigt und wir etwas erreichen können," unterstreicht Jan Specht, sachkundiger Einwohner für AUF im Umweltausschuss in Gelsenkirchen. "Schon 2015 hatte AUF Gelsenkirchen mit vielen Anwohner*Innen und umweltbewegten Menschen gefordert, dass BP und Uniper Schlussfolgerungen ziehen für die Ausfallsicherheit der Stromversorgung. Jetzt werden vier Jahre später endlich Maßnahmen ergriffen."

    Die Sprecherin des Aktionsbündnisses gegen die Ölpellet-Verbrennung, Ingrid Lettmann, begrüßt Zugeständnisse von Uniper. "Jetzt heißt es, dass die Fackeleinsätze sich wahrscheinlich um den Faktor 10 verringern lassen. Wir kämpfen weiter gegen die Ölpelletverbrennung wie auch dafür, dass die Gase endlich in einer Fackelgasrückgewinnungsanlage aufgefangen und wiederverwertet werden."

    Auch wenn SPD und CDU in Gelsenkirchen inzwischen nach einer regelrechten "Charme-Offensive" von BP mit Werksführung, Veröffentlichungen und Beteuerungen eingeknickt sind und kein Wort des Protestes mehr von ihnen zu hören ist:

    Wir legen jetzt erst Recht eine Schüppe drauf. Schluss mit der Verbrennung! Die Petition läuft weiter und kann hier unterzeichnet werden: www.openpetition.de/!pellets

  • Petition in Zeichnung - Petition gegen Ölpellet-Verbrennung in Gelsenkirchen: Eine Schippe drauf legen!

    at 30 Apr 2019 16:51

    Liebe UnterstützerInnen und Unterstützer der Petition “Stoppt die Öl-Pellet-Verbrennung in Gelsenkirchen“.
    Nach wie vor geht die Verbrennung der BP-Pellets im Uniper-Kraftwerk Scholven weiter.

    Inzwischen hat selbst das CDU geführte Umweltministerium von NRW seinen Segen dazu gegeben, obwohl auf diesem Weg nach wie vor dutzende Tonnen Schwermetalle pro Jahr in die Umwelt gelangen.
    Der Aktionsausschuss hat beschlossen, weiter Unterschriften zu sammeln.

    Bitte unterstützen Sie dies, indem sie die Petition an Freunde, Bekannte und interessierte Person weiterleiten.
    Diese Sache betrifft nicht nur Gelsenkirchener, sondern gerade auch die umliegenden Kreise Recklinghausen, Bottrop und Herne - allesamt ebenfalls sehr weit oben in der Krebsstatistik.

    Wir kämpfen auch weiter um Akteneinsicht, die uns bislang verwehrt wird. Stoppt die Öl Pellet-Verbrennung - jetzt erst recht!

    “AUF Gelsenkirchen“ hat sich am 18.4.2019 zum Thema geäußert.
    Der "WDR" griff am 17. April, in Funk und Fernsehen das heiße Eisen auf, wie den BP-Werken in Gelsenkirchen eine Ausnahmegenehmigung seitens der Bezirksregierung erteilt wurde und Umweltauflagen umgangen werden.

    AUF Gelsenkirchen hatte dazu bereits früh und breit berichtet.

    Im Interview des WDR kamen unter anderem Ingrid Lettman vom Aktionsbündnis gegen die Ölpelletverbrennung und Jan Specht von AUF Gelsenkirchen zu Wort.

    AUF Gelsenkirchen freut sich, dass jetzt im WDR-Beitrag Klartext gesprochen wurde, inklusive einer Positionierung der deutschen Umwelthilfe.

    Hier geht es zum Fernsehbeitrag des WDR aus der Sendung "Lokalzeit Ruhr" vom 17. April:
    www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-bp-raffinerie-gelsenkirchen-belastet-luft-mit-stickoxiden-100.html

    Hier geht es zu einem Radiobeitrag aus der WDR-Sendung "Morgenecho" vom 17. April, zu dieser Thematik:
    www1.wdr.de/nachrichten/stickoxid-kritik-raffinerien-100.html

    Herzliche Grüße, Christian Zajonc

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