• Rückschnitt statt Fällung

    25.02.2018 22:09 Uhr

    Liebe Mitstreiter,

    vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung der Petition „Stoppt radikale Baumfäll-Aktion in Speyer“.

    Am Freitagmorgen bekamen wir die Gelegenheit, die bisherigen Unterschriften aus der Petition, sowie ca. 100 weitere aus Papierlisten, an Oberbürgermeister Eger zu überreichen.

    Sowohl im Gespräch mit Herrn Eger, als auch im Anschluss mit der Beigeordneten Frau Seiler, die für das Dezernat III unter anderem auch für Umwelt und Forsten zuständig ist, wurde uns zugesagt, dass eine radikale Fällung der Pappeln vorerst vom Tisch ist!

    Da einige Bäume zu den Bahngleisen hin bereits durch die Deutsche Bahn AG kräftig beschnitten wurden, ist es aber notwendig die einseitig gekürzten Baumkronen der Pappeln durch Rückschnitt zu stabilisieren. Das ganze Vorhaben wird dem Umweltausschuss in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag den 1. März vorgelegt. Vor der Sitzung des Umweltausschusses soll am Mittwoch den 28. Februar eine Ortsbegehung stattfinden, an der Frau Seiler, Herr Claus (Abt. Stadtgrün), Vertreter des Naturschutzes und der Anwohner teilnehmen.

    Unsere Forderungen ist hierbei, dass der Rückschnitt mit ökologischem Augenmaß erfolgt mit dem Ziel die Stabilität und Gesundheit der Bäume zu stärken.

    Vor unserem Protest begründete die Stadtverwaltung das Fällen der Pappeln mit der Verkehrssicherungspflicht und sprach sich gegen einen Rückschnitt aus Kostengründen aus. Das Argument der Verkehrssicherungspflicht konnte dadurch entkräftet werden, dass in dem betroffenen Bereich kein öffentlicher Weg liegt. Ergänzende Maßnahmen zur Sicherung sollen diskutiert werden.

    Jeder zu starke Rückschnitt der Pappeln birgt das Risiko, dass die Bäume Schaden nehmen. Es muss deswegen sichergestellt werden, dass die Existenz der Pappeln durch den Rückschnitt nicht gefährdet wird. Um das zu erreichen, versuchen wir für die Ortsbegehung noch weitere fachkundige Unterstützung zu finden. Wir wollen verdeutlichen, dass die Bäume nicht nur ein wichtiges landschaftsprägendes Element sind, sondern zusammen mit der darunter wachsenden Hecke ein wichtiger Lebensraum für viele zum Teil auch selten gewordene Tierarten ist.

    In der Kürze der Zeit haben wir schon viel erreicht. Jetzt müssen wir dafür Sorge tragen, dass die Bäume entsprechend ihrer natürlichen Lebenszeit erhalten bleiben.

    Wir danken nochmals allen, die uns dabei unterstützen!

    Ihre/Eure Claudia Besir, Ulrike Naunin, Luise Gruender

  • Petition hat zum Erfolg beigetragen

    25.02.2018 22:06 Uhr

    Liebe Mitstreiter,

    vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung der Petition „Stoppt radikale Baumfäll-Aktion in Speyer“.

    Am Freitagmorgen bekamen wir die Gelegenheit, die bisherigen Unterschriften aus der Petition, sowie ca. 100 weitere aus Papierlisten, an Oberbürgermeister Eger zu überreichen.

    Sowohl im Gespräch mit Herrn Eger, als auch im Anschluss mit der Beigeordneten Frau Seiler, die für das Dezernat III unter anderem auch für Umwelt und Forsten zuständig ist, wurde uns zugesagt, dass eine radikale Fällung der Pappeln vorerst vom Tisch ist!

    Da einige Bäume zu den Bahngleisen hin bereits durch die Deutsche Bahn AG kräftig beschnitten wurden, ist es aber notwendig die einseitig gekürzten Baumkronen der Pappeln durch Rückschnitt zu stabilisieren. Das ganze Vorhaben wird dem Umweltausschuss in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag den 1. März vorgelegt. Vor der Sitzung des Umweltausschusses soll am Mittwoch den 28. Februar eine Ortsbegehung stattfinden, an der Frau Seiler, Herr Claus (Abt. Stadtgrün), Vertreter des Naturschutzes und der Anwohner teilnehmen.

    Unsere Forderungen ist hierbei, dass der Rückschnitt mit ökologischem Augenmaß erfolgt mit dem Ziel die Stabilität und Gesundheit der Bäume zu stärken.

    Vor unserem Protest begründete die Stadtverwaltung das Fällen der Pappeln mit der Verkehrssicherungspflicht und sprach sich gegen einen Rückschnitt aus Kostengründen aus. Das Argument der Verkehrssicherungspflicht konnte dadurch entkräftet werden, dass in dem betroffenen Bereich kein öffentlicher Weg liegt. Ergänzende Maßnahmen zur Sicherung sollen diskutiert werden.

    Jeder zu starke Rückschnitt der Pappeln birgt das Risiko, dass die Bäume Schaden nehmen. Es muss deswegen sichergestellt werden, dass die Existenz der Pappeln durch den Rückschnitt nicht gefährdet wird. Um das zu erreichen, versuchen wir für die Ortsbegehung noch weitere fachkundige Unterstützung zu finden. Wir wollen verdeutlichen, dass die Bäume nicht nur ein wichtiges landschaftsprägendes Element sind, sondern zusammen mit der darunter wachsenden Hecke ein wichtiger Lebensraum für viele zum Teil auch selten gewordene Tierarten ist.

    In der Kürze der Zeit haben wir schon viel erreicht. Jetzt müssen wir dafür Sorge tragen, dass die Bäume entsprechend ihrer natürlichen Lebenszeit erhalten bleiben.

    Wir danken nochmals allen, die uns dabei unterstützen!

    Ihre/Eure Claudia Besir, Ulrike Naunin, Luise Gruender

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