Wir möchten radikale und vor allem sachgrundlose Baumfällaktionen in Speyer verhindern.

Jetzt sollen bis Monatsende 8 Pappeln gefällt werden. Es handelt sich um rund 40 Meter hohe Pappeln am Industriegleis nähe Ziegelofenweg. Die Pappeln sind weder krank noch ist ihre Standfestigkeit gefährdet. Vielmehr waren sie bisher nicht im städtischen Baumkataster aufgeführt, was erst letztes Jahr seitens der Stadt bemerkt wurde. Daraufhin wurden die Pappeln aufgrund ihrer natürlichen Neigung zu Astbruch als potentielles Risiko eingestuft. Unter den Bäumen gibt es keinerlei Straßen oder Wege, Spaziergänger haben keinen Grund diesen Bereich zu passieren, da sich lediglich die Gleise auf der anderen Seite befinden. Unterhalb der Pappeln ist ein mehrere Meter breite Hecke, die Astbruch auffangen würde.

Es sollten immer alle Alternativen geprüft werden, Anwohner rechtzeitig eingebunden werden, eine öffentliche Diskussion angeregt und das Hinterfragen der Notwendigkeit ermöglicht werden. Keine radikalen Fällungen mehr um sich möglichst aufwandsarm aus der Verantwortung zu ziehen.

Begründung

Wir möchten, dass Sie durch Ihre Unterschrift unsere Aktion unterstützen und wir ein Umdenken in der Stadt erreichen können.

Unsere Bäume sind ein wunderbarer Anblick als stattliches Grün am Horizont, ein spektakulärer weithin hörbarer Sammelplatz für unzählige Vögel, ein wunderschönes Rauschen im Sommerwind, ein wohltuender Sauerstofflieferant und ein bedeutender Schallschutz.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Claudia Besir aus Speyer
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  • Liebe Mitstreiter,

    vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung der Petition „Stoppt radikale Baumfäll-Aktion in Speyer“.

    Am Freitagmorgen bekamen wir die Gelegenheit, die bisherigen Unterschriften aus der Petition, sowie ca. 100 weitere aus Papierlisten, an Oberbürgermeister Eger zu überreichen.

    Sowohl im Gespräch mit Herrn Eger, als auch im Anschluss mit der Beigeordneten Frau Seiler, die für das Dezernat III unter anderem auch für Umwelt und Forsten zuständig ist, wurde uns zugesagt, dass eine radikale Fällung der Pappeln vorerst vom Tisch ist!

    Da einige Bäume zu den Bahngleisen hin bereits durch die Deutsche Bahn AG kräftig beschnitten wurden, ist es aber notwendig die einseitig gekürzten Baumkronen der Pappeln durch Rückschnitt zu stabilisieren. Das ganze Vorhaben wird dem Umweltausschuss in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag den 1. März vorgelegt. Vor der Sitzung des Umweltausschusses soll am Mittwoch den 28. Februar eine Ortsbegehung stattfinden, an der Frau Seiler, Herr Claus (Abt. Stadtgrün), Vertreter des Naturschutzes und der Anwohner teilnehmen.

    Unsere Forderungen ist hierbei, dass der Rückschnitt mit ökologischem Augenmaß erfolgt mit dem Ziel die Stabilität und Gesundheit der Bäume zu stärken.

    Vor unserem Protest begründete die Stadtverwaltung das Fällen der Pappeln mit der Verkehrssicherungspflicht und sprach sich gegen einen Rückschnitt aus Kostengründen aus. Das Argument der Verkehrssicherungspflicht konnte dadurch entkräftet werden, dass in dem betroffenen Bereich kein öffentlicher Weg liegt. Ergänzende Maßnahmen zur Sicherung sollen diskutiert werden.

    Jeder zu starke Rückschnitt der Pappeln birgt das Risiko, dass die Bäume Schaden nehmen. Es muss deswegen sichergestellt werden, dass die Existenz der Pappeln durch den Rückschnitt nicht gefährdet wird. Um das zu erreichen, versuchen wir für die Ortsbegehung noch weitere fachkundige Unterstützung zu finden. Wir wollen verdeutlichen, dass die Bäume nicht nur ein wichtiges landschaftsprägendes Element sind, sondern zusammen mit der darunter wachsenden Hecke ein wichtiger Lebensraum für viele zum Teil auch selten gewordene Tierarten ist.

    In der Kürze der Zeit haben wir schon viel erreicht. Jetzt müssen wir dafür Sorge tragen, dass die Bäume entsprechend ihrer natürlichen Lebenszeit erhalten bleiben.

    Wir danken nochmals allen, die uns dabei unterstützen!

    Ihre/Eure Claudia Besir, Ulrike Naunin, Luise Gruender

  • Liebe Mitstreiter,

    vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung der Petition „Stoppt radikale Baumfäll-Aktion in Speyer“.

    Am Freitagmorgen bekamen wir die Gelegenheit, die bisherigen Unterschriften aus der Petition, sowie ca. 100 weitere aus Papierlisten, an Oberbürgermeister Eger zu überreichen.

    Sowohl im Gespräch mit Herrn Eger, als auch im Anschluss mit der Beigeordneten Frau Seiler, die für das Dezernat III unter anderem auch für Umwelt und Forsten zuständig ist, wurde uns zugesagt, dass eine radikale Fällung der Pappeln vorerst vom Tisch ist!

    Da einige Bäume zu den Bahngleisen hin bereits durch die Deutsche Bahn AG kräftig beschnitten wurden, ist es aber notwendig die einseitig gekürzten Baumkronen der Pappeln durch Rückschnitt zu stabilisieren. Das ganze Vorhaben wird dem Umweltausschuss in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag den 1. März vorgelegt. Vor der Sitzung des Umweltausschusses soll am Mittwoch den 28. Februar eine Ortsbegehung stattfinden, an der Frau Seiler, Herr Claus (Abt. Stadtgrün), Vertreter des Naturschutzes und der Anwohner teilnehmen.

    Unsere Forderungen ist hierbei, dass der Rückschnitt mit ökologischem Augenmaß erfolgt mit dem Ziel die Stabilität und Gesundheit der Bäume zu stärken.

    Vor unserem Protest begründete die Stadtverwaltung das Fällen der Pappeln mit der Verkehrssicherungspflicht und sprach sich gegen einen Rückschnitt aus Kostengründen aus. Das Argument der Verkehrssicherungspflicht konnte dadurch entkräftet werden, dass in dem betroffenen Bereich kein öffentlicher Weg liegt. Ergänzende Maßnahmen zur Sicherung sollen diskutiert werden.

    Jeder zu starke Rückschnitt der Pappeln birgt das Risiko, dass die Bäume Schaden nehmen. Es muss deswegen sichergestellt werden, dass die Existenz der Pappeln durch den Rückschnitt nicht gefährdet wird. Um das zu erreichen, versuchen wir für die Ortsbegehung noch weitere fachkundige Unterstützung zu finden. Wir wollen verdeutlichen, dass die Bäume nicht nur ein wichtiges landschaftsprägendes Element sind, sondern zusammen mit der darunter wachsenden Hecke ein wichtiger Lebensraum für viele zum Teil auch selten gewordene Tierarten ist.

    In der Kürze der Zeit haben wir schon viel erreicht. Jetzt müssen wir dafür Sorge tragen, dass die Bäume entsprechend ihrer natürlichen Lebenszeit erhalten bleiben.

    Wir danken nochmals allen, die uns dabei unterstützen!

    Ihre/Eure Claudia Besir, Ulrike Naunin, Luise Gruender

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

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