29.08.2025, 12:03
Quelle für die Erfahrungsberichte angegeben
Neue Begründung:
Das Amt für Ausbildungsförderung beim Studierendenwerk Mannheim verletzt seit Jahren systematisch seine gesetzlichen Pflichten. Zahlungen werden unrechtmäßig eingestellt, Unterlagen verschwinden oder werden mehrfach nachgefordert, Bearbeitungen ziehen sich über Monate, manchmal sogar über ein Jahr hin.Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass mein rechtzeitig und im Wesentlichen vollständiger Weiterförderungsantrag nicht zu einer lückenlosen Weiterzahlung führte, obwohl dies in § 50 Abs. 4 BAföG ausdrücklich vorgeschrieben ist. Stattdessen wurde die Zahlung eingestellt, obwohl fehlende Unterlagen (Formblatt 5) erst zwei Wochen vor Ablauf des Bewilligungszeitraums nachgefordert wurden – ein Fehler, den die Behörde selbst verschuldet hat.Dies ist kein Einzelfall. Viele andere Studierende berichten* von massiven Missständen:
- Verlust von Unterlagen und wiederholte Nachforderungen, teilweise mehrfach dieselben Dokumente, ohne dass ein Bescheid ergeht.
- Extrem lange Bearbeitungszeiten, die Studierende in finanzielle Notlagen stürzen – Wartezeiten von sechs bis vierzehn Monaten sind dokumentiert.
- Falscher Umgang mit Notfällen: Selbst nach Todesfällen von Elternteilen warten Studierende monatelang ohne Entscheidung.
- Existenzielle Härten: Studierende berichten, dass sie hungern mussten, Schulden machen oder ihr Studium abbrechen wollen, weil das Amt seinen Pflichten nicht nachkommt.
- Unfreundliche und desinteressierte Behandlung am Telefon oder per Mail, obwohl Studierende sich in einer Notlage befinden.
Das BAföG soll die Chancengleichheit im Studium sichern. Was in Mannheim geschieht, führt jedoch genau zum Gegenteil: Studierende aus weniger wohlhabenden Familien sind existenziell bedroht, während die Verwaltung ihre Aufgaben nicht erfüllt.
*Erfahrungsberichte aus Google Rezensionen BAföG Amt Mannheim
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 10 (2 in Mannheim)