• Änderungen an der Petition

    at 10 Feb 2020 22:49

    Es hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen und ein Wort verschluckt.


    Neuer Petitionstext: Die Nachhaltigkeits-Arbeitsgruppe der JSUD hat sich zur Aufgabe gemacht einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt zu leisten und deshalb eine Kampagne in Lebens gerufen. Wir haben einen Guide zusammengetragen mit vielen Vorschlägen und Beispielen, wo wann was wie nachhaltig gestalten werden kann in der Arbeit Jüdischer Institutionen.
    Konkret schlägt der Guide Verbesserungen in folgenden Bereichen vor:
    **- - Plastikreduzierung
    - Lebensmittel: weniger Fleisch, mehr saisonal und regional, Reste spenden
    - Digitalisierung: Papier ersetzen
    - Schaffung und Stärkung von Produktkreisläufen innerhalb der Gemeindemitglieder**
    Gemeindemitglieder
    Dazu wurden über hundert Vertreter*innen dieser Institutionen kontaktiert und die Ideen vorgeschlagen. All diejenigen, die sich bereit erklärt haben mindestens die Plastikreduktion oder zwei andere Punkte des Guides zu implementieren, sind unten aufgelistet.
    Und nun? Unser Ziel ist es so viele Jüdische Institutionen wie möglich zu bewegen nachhaltiger zu handeln, denn der Umweltschutz ist nicht nur unsere Verantwortung als Menschen, sondern auch ein Auftrag der Thora. Das ist allerdings nur durch eure Unterstützung möglich!
    **Unterzeichne diese Petition, damit der Druck auf die Institutionen erhöht wird und ein repräsentativer Wunsch, nach nachhaltiger Umstrukturierung zum Ausdruck gebracht wird!**
    Aus unserer Sicht zu Lobende Bemühungen und/oder das Versprechen umweltfreundlicher zu werden gaben bisher:
    Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main K.d.ö.R.
    Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Niedersachsen e.V.
    Synagoge Oranienburger Straße der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Masorti e.V
    Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland
    Wir sind mit weiteren Gemeinden im Gespräch und es gibt durchaus weitere Gemeinden, die bereits an wenigen, kleinen Stellen umweltfreundlich handeln, doch ein globales Problem lässt sich nicht durch Mikrobemühungen lösen, daher appellieren wir an alle Gemeinden sich nicht auf (vermeintlichen) Erfolgen auszuruhen und stets versuchen besser zu werden.


    Neue Begründung: *Tu Bishvat - der 15. Tag im jüdischen Monat Shvat, besser bekannt auch als „das Neujahr der Bäume“ ist der Inbegriff der Verflechtung zwischen dem Judentum und der Liebe zur Umwelt.
    In der Torah steht: „Ki Ha‘adam Etz HaSade“ (5. Buch Moses 20,19). Wörtlich übersetzt bedeutet es: „Weil der Mensch ein Baum im Feld [ist].“
    Es wird eine Verpflechtung aufgezeigt zwischen uns Menschen und Bäumen, zwischen dem Umgang mit unseren Mitmenschen, aber auch unseren Umgang mit der Natur. Bäume bekommen eigene Rechte zugesprochen, genauso wie Menschen, denn Verschwendung und unnötige Zerstörung von Gegenständen und der Natur sind laut jüdischem Gesetz verboten.
    Gemeint ist das Gebot ,Bal Taschchit‘.
    An Tu Bishvat geht es also unteranderem darum Gemeinsamkeiten zwischen dem Menschen und der Natur aufzuzeigen und um eine Wiederbesinnung zum Ursprung – der Natur.
    Wenn man abstrahiert und sich Gedanken dazu macht, wieso so viele Konflikte auf der Erde herrschen, wird schnell klar, dass einer der Hauptgründe die Suche nach Unterschieden ist. Grenzen werden gesetzt und Kategorieren eingeführt, die eine Bewertung und damit Unterscheidung erzwingen.
    Tu Bishvat ist genau der Tag, der an dieser Stelle einschneidet und einen dazu auffordert sich von diesem Mindset zu lösen, denn uns verbindet so viel mehr als und trennt. Wir sind alle ein Teil dieser Welt, egal aus welchem Land wir stammen, ganz egal wer wir sind. Wir sind alle verantwortlich für diese Welt! *
    Inspiriert durch Rabbiner David Kraus
    Die Wahrung der Welt, ein reflektierter und vorsichtiger Umgang mit unserem Planeten wurden jahrhundertelang vergessen und insbesondere durch die neuen technischen Möglichkeiten der letzten 200 Jahre begann eine Ausbeutung unseres Planeten ungeahnten Maßes.
    Heute stehen wir vor mehreren sogenannten Tipping Points (zu deutsch Umkipppunkt). Veränderungen in unserer Umwelt, deren Folgen nicht absehbar sind und auf jeden Fall unumkehrbar sind. Dazu gehören mehrere temperaturabhängige Ereignisse, wie das Abschmelzen der Polarkappen, als auch die Abholzung der großen Regenwälder weltweit, die riesige Mengen von CO2 speichern.
    Neben den Tipping Points befinden wir uns in einem gewaltigen Artensterben – zwischen 50 und 150 Tier- und Pflanzen sterben täglich aus. Grund hierfür sind expandierende Agrarflächen und die Verschmutzung der Umwelt. Die Auswirkung dieses Artensterbens auf die Stabilität unserer Ökosysteme ist ebenfalls nicht abschätzbar.
    All das hört sich weit weg an, doch wir beeinflussen durch die Art unseres Konsums und unseres Handelns viele der verantwortlichen Faktoren mit. **Die jüdischen Gemeinden und Institutionen sollte als Vorbild fungieren für die Gesellschaft und ihre Mitglieder. Sie sollten sich an ihre beiden Existenzgrundlagen – die Natur und die Thora – erinnern und anfangen in deren beiden Sinne zu handeln – umweltfreundlich!**

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 34

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