02.11.2026, 08:50
Es fand eine Auflistung der Quellen nach APA statt.
Neue Begründung:
Der Untergrund ist in Bewegung.
Baden-Württemberg ist eines der erdbebenreichsten Bundesländer, und der Oberrheingraben prägt die Bruchtektonik der gesamten Region. Nach Angaben des Landesamts für Geologie können nahezu alle kartierten Störungen im Land als geologisch aktiv gelten. Für ein Endlager im Granit, dessen Sicherheit von möglichst ungestörtem Gestein abhängt, ist das eine zentrale Frage. Die Erdbebenzonen, auf die sich das Gesetz stützt, beruhen zudem auf einer Norm von 2011. Der Landeserdbebendienst registrierte 2024 in Baden-Württemberg und Umgebung 341 natürliche Erdbeben. Für den südlichen Oberrheingraben gilt, dass zerstörerische Beben dort selten, aber ohne Vorwarnung auftreten.
Das Standortauswahlgesetz verlangt ausdrücklich, Trinkwasservorkommen, Naturschutzgebiete und europäische Schutzgebiete des Natura-2000-Netzes bei der Auswahl zu berücksichtigen. Diese Kriterien dürfen nicht nur auf dem Papier stehen. Unterschreiben Sie jetzt, damit der Schwarzwald bleibt, was er ist: ein Ort der Natur, der Erholung und des sauberen Wassers, für uns und für alle, die nach uns kommen.
Quellen: Schwarzwald
Böhl, TourismusL. GmbH.(2025, (2026,November). Januar).Atommüll-Endlagersuche Schwarzwaldin Tourismus:BW: BilanzKarte 2025zeigt verbliebene Regionen. Stuttgarter Zeitung. www.stuttgarter-zeitung.de/lokales/baden-wuerttemberg/atommuell-endlagersuche-bw-karte-mhsd-79210459.html
Bundesgesellschaft für Endlagerung. (2021, 6. Februar). Ausschlusskriterien im Gesetz und Ausblickin [Pressemitteilung].der www.schwarzwald-tourismus.info/_Resources/Persistent/247c13ee164c01378892aa3b0c8bc58355f2665c/PM%20Schwarzwald%20Tourismus%20CMT%202026%20Bilanz%20und%20Ausblick.pdfAnwendung: Seismische Aktivität, Vulkanische Aktivität [Präsentation, Fachkonferenz Teilgebiete]. www.bge.de/fileadmin/user_upload/Standortsuche/Wesentliche_Unterlagen/Zwischenbericht_Teilgebiete/Vortraege_Fachkonferenz/Erster_Beratungstermin/Praesentation_Arbeitsgruppe_A2_AK__Seismische_Aktiv..__Vulkanismus.pdf
RegierungspräsidiumBundesgesellschaft Freiburg.für Endlagerung. (o. J.). NaturaBGE 2000-GebietEndlagersuche „MittlererNavigator: SchwarzwaldPhase beiI HornbergSchritt und2 Schramberg“– (FFHDer 7715-341).Weg rpf.baden-wuerttemberg.de/abt5/ref56/natura2000/mittlerer-schwarzwald-hornberg-schramberg/zu den Standortregionen [Interaktive Karte; Teilgebiet Moldanubikum]. Abgerufen am 28. Oktober 2026. navigator.bge.de/phase-i-schritt-2/der-weg-zu-den-standortregionen
Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) vom 29. Juli 2009, BGBl. I S. 2542, §§ 23, 24, 32. www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/
Nationalpark Schwarzwald. (o. J.). Arten- und Biotopschutz (Nationalparkplan, Fachband 2). www.nationalpark-schwarzwald.de/fileadmin/Mediendatenbank_Nationalpark/02_Nationalpark/Aufgaben-und-Ziele/nlp_fachband_02_Artenschutz_BF.pdfLandesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg. (o. J.-c). Daten- und Kartendienst der LUBW: Wasserschutzgebiete und Heilquellenschutzgebiete [Datenbank]. Abgerufen am 28. Oktober 2026. umweltdaten.lubw.baden-wuerttemberg.de/Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg. (o. J.-b). Schutzgebietsverzeichnis: Steckbriefauswahl Naturschutzgebiete. Abgerufen am 28. Oktober 2026. rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/ripsservices/apps/naturschutz/schutzgebiete/select.aspxLandesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg. (o. J.-a). Schutzgebietssteckbrief: Nationalpark Schwarzwald (Nr. 1). Abgerufen am 28. Oktober 2026. rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/ripsservices/apps/naturschutz/schutzgebiete/steckbrief.aspx?id=809043000007
Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg. (2025). Erdbeben des Jahres 2024 in Baden-Württemberg und angrenzenden Gebieten (LGRB-Nachrichten Nr. 2025/02). www.lgrb-bw.de/sites/default/files/download_pool/lgrbn_2025-02.pdf
Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg. (2020, 30. Januar). Daten zur seismischen Aktivität [Schreiben an die BGE]. www.bge.de/fileadmin/user_upload/Standortsuche/Wesentliche_Unterlagen/Korrespondenz/Auschlusskriterien/Baden-Wuerttemberg/20200130_STA2_Anlage_Schreiben_geschwaerzt.pdf
Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg. (2018, 28. März). Daten des LGRB Baden-Württemberg zu den Ausschlusskriterien nach § 22 StandAG [Schreiben an die BGE]. www.bge.de/fileadmin/user_upload/Standortsuche/Wesentliche_Unterlagen/Korrespondenz/Auschlusskriterien/20180328_Daten_des_LGRB_Baden_Wuerttemberg_zu_den_Ausschlusskriterien_nach____22_StandAG.pdf
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Schwarzwald Tourismus GmbH. (2026, Januar). DatenSchwarzwald zurTourismus: seismischenBilanz Aktivität [Schreiben an die BGE]. www.bge.de/fileadmin/user_upload/Standortsuche/Wesentliche_Unterlagen/Korrespondenz/Auschlusskriterien/Baden-Wuerttemberg/20200130_STA2_Anlage_Schreiben_geschwaerzt.pdfBundesgesellschaft für Endlagerung. (2021, 6. Februar). Ausschlusskriterien im Gesetz2025 und inAusblick der[Pressemitteilung]. Anwendung: Seismische Aktivität, Vulkanische Aktivität [Präsentation, Fachkonferenz Teilgebiete]. www.bge.de/fileadmin/user_upload/Standortsuche/Wesentliche_Unterlagen/Zwischenbericht_Teilgebiete/Vortraege_Fachkonferenz/Erster_Beratungstermin/Praesentation_Arbeitsgruppe_A2_AK__Seismische_Aktiv..__Vulkanismus.pdfwww.schwarzwald-tourismus.info/_Resources/Persistent/247c13ee164c01378892aa3b0c8bc58355f2665c/PM%20Schwarzwald%20Tourismus%20CMT%202026%20Bilanz%20und%20Ausblick.pdf
Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) vom 29. Juli 2009, BGBl. I S. 2542, §§ 23, 24, 32. www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/ Wasserhaushaltsgesetz (WHG) vom 31. Juli 2009, BGBl. I S. 2585, §§ 51, 53. www.gesetze-im-internet.de/whg_2009/ Standortauswahlgesetz (StandAG) vom 5. Mai 2017, BGBl. I S. 1074, §§ 8, 10, 14, 15, 22, 25 und Anlage 12. www.gesetze-im-internet.de/standag_2017/Böhl,
L.
Wasserhaushaltsgesetz (2025,(WHG) November).vom Atommüll-Endlagersuche31. inJuli BW:2009, Karte zeigt verbliebene Regionen. Stuttgarter Zeitung. www.stuttgarter-zeitung.de/lokales/baden-wuerttemberg/atommuell-endlagersuche-bw-karte-mhsd-79210459.htmlBundesgesellschaft für Endlagerung. (o. J.). BGE Endlagersuche Navigator: PhaseBGBl. I SchrittS. 22585, –§§ Der51, Weg53. zu den Standortregionen [Interaktive Karte; Teilgebiet Moldanubikum]. Abgerufen am 28. Oktober 2026. navigator.bge.de/phase-i-schritt-2/der-weg-zu-den-standortregionenwww.gesetze-im-internet.de/whg_2009/
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 21 (13 in Landkreis Freudenstadt)
01.11.2026, 16:05
Ich habe alle Quellen, die durch die beschränkten Zeichen zulässig waren eingefügt. Für detailliertere Quellen kontaktieren Sie mich bitte.
Neuer Petitionstext:
Wir fordern
- Den Deutschen Bundestag auf, den Schwarzwald bei der gesetzlichen Festlegung der Standortregionen nicht aufzunehmen.
- Die BGE auf, Gebiete, die sich in der vorläufigen Sicherheitsuntersuchung als nicht optimal erwiesen haben, nicht als Standortregionen vorzuschlagen.
- Das BASE auf, im Rahmen seiner Aufsicht zu prüfen und öffentlich darzulegen, warum geologisch nachrangige Gebiete weiterhin im Verfahren verbleiben.
- BGE und BASE auf, für die Gebiete im Landkreis Freudenstadt und im übrigen Schwarzwald offenzulegen, welche Flächen festgesetzte Wasserschutzgebiete, Naturschutzgebiete (§ 23 BNatSchG), Natura-2000-Gebiete (§ 32 BNatSchG) und die Nationalparkregion berühren. Bestehende Trinkwassernutzungen sind nach Gewichtungsgruppe 1 der Anlage 12 des Standortauswahlgesetzes vorrangig zu berücksichtigen. Die Ergebnisse sind vor dem Standortregionenvorschlag 2027 zu veröffentlichen.
- Die BGE und BASE auf, offenzulegen, welche geologischen Gründe die Schwarzwald-Gebiete "nicht optimal" machen, insbesondere zu Störungszonen und Klüften im Einflussbereich des Oberrheingrabens und die Suchgebiete anhand der aktuellen seismischen Gefährdungsbewertung zu überprüfen.
- Die Bundesregierung auf, dass die geplante Beschleunigung des Standortauswahlgesetzes nicht zulasten der Prüfung von Schutzgebieten und der Beteiligung der Regionen gehen darf.
- Die Landesregierung Baden-Württemberg sowie die Landräte und Kreistage der betroffenen Landkreise auf, sich gegenüber dem Bund mit allen fachlichen und politischen Mitteln für diese Forderungen einzusetzen.
Für Millionen Menschen ist die Landschaft des Schwarzwaldes ein Ort der Erholung, für zahllose Tier- und Pflanzenarten ein Lebensraum, und für die Region ist sie die wirtschaftliche Grundlage. Jetzt steht sie auf der Liste möglicher Endlagerstandorte für rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll.
Am 27. Oktober 2026 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung ihren neuen Arbeitsstand vorgestellt. Bundesweit kommen danach nur noch etwa fünf Prozent der Fläche Deutschlands infrage. Danach bleiben Granitformationen im nördlichen und südlichen Schwarzwald im Auswahlverfahren. Bei der Präsentation hat die BGE-Geschäftsführung jedoch selbst eingeräumt, dass sich diese Gebiete in den letzten Prüfschritten als nicht optimal erwiesen haben. Das Standortauswahlgesetz verlangt den Standort mit der bestmöglichen Sicherheit. Ein Gebiet, das diesen Anspruch nach Einschätzung der zuständigen Gesellschaft nicht ausnahmslos erfüllt, gehört nicht in die engere Wahl.
Noch ist nichts entschieden. Ende 2027 legt die BGE ihren Vorschlag für Standortregionen vor, festgelegt werden sie anschließend vom Deutschen Bundestag. Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem Politik und Behörden hören müssen, was die Menschen in dieser Region und weit darüber hinaus denken.
Der Nationalpark liegt mitten im Suchgebiet.
Allein 2025 zählte der Schwarzwald rund 23 Millionen Übernachtungen, und der Tourismus erwirtschaftet hier jährlich einen Bruttoumsatz von mehr als acht Milliarden Euro. Ein Endlagerprojekt bedeutet Jahrzehnte der Erkundung, des Baus und des Betriebs, dazu oberirdische Anlagen, Transporte und Eingriffe in die Landschaft.
Besonders betroffen ist der Landkreis Freudenstadt. Nach dem aktuellen Arbeitsstand der BGE liegen Flächen auf den Gemarkungen von Bad Rippoldsau-Schapbach und Alpirsbach weiterhin im Verfahren. Sie setzen sich über Schenkenzell und Schiltach bis in einen großen zusammenhängenden Bereich zwischen Schramberg und St. Georgen fort. Betroffen ist damit das Herz des Mittleren Schwarzwalds: Täler, die von Kurorten, Familienbetrieben und Tourismus leben, und eine Landschaft, deren Wälder und Bäche über Generationen gepflegt wurden.
Es geht um unser Wasser.
Gerade in diesen Tälern wird das Trinkwasser für die Menschen der Region gewonnen. Allein in Bad Rippoldsau-Schapbach und Alpirsbach liegen neun festgesetzte Wasserschutzgebiete für Quellfassungen, hinzu kommt das Schutzgebiet des Zweckverbands Wasserversorgung Kleine Kinzig. Im Norden reicht zudem das Heilquellenschutzgebiet der Thermalquellen von Baden-Baden bis in den Raum zwischen Bühlertal und Forbach. Auf diesen Quellen gründet die Welterbe-Kurstadt. Das Standortauswahlgesetz ordnet genutzte Trinkwasservorkommen der am stärksten gewichteten Gruppe seiner Abwägungskriterien zu und das zu Recht.
Der Landkreis Freudenstadt trägt außerdem den größten Anteil am Nationalpark Schwarzwald, den der Landtag erst im November 2025 per Gesetz auf mehr als 11.200 Hektar erweitert hat. Im Kreis liegen zahlreiche Naturschutzgebiete, vom Schliffkopf über Wilder See - Hornisgrinde und Kniebis-Alexanderschanze bis zum Gebiet Große Tannen. Auch im Süden liegen bedeutende Natura-2000-Gebiete wie das Vogelschutzgebiet „Mittlerer Schwarzwald“. Das Land hat den Schutz dieser Landschaft bewusst ausgeweitet. Ein Endlager in derselben Region stünde dazu in offenem Widerspruch.
Neue Begründung: Wir sagen es gleich zu Beginn: Wir werden nicht hinnehmen, dass der Schwarzwald als Standortregion für ein Atommüll-Endlager vorgeschlagen wird.Für Millionen Menschen ist die Landschaft des Schwarzwaldes ein Ort der Erholung, für zahllose Tier- und Pflanzenarten ein Lebensraum, und für die Region ist sie die wirtschaftliche Grundlage. Jetzt steht sie auf der Liste möglicher Endlagerstandorte für rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll.Am 27. Oktober 2026 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung ihren neuen Arbeitsstand vorgestellt. Bundesweit kommen danach nur noch etwa fünf Prozent der Fläche Deutschlands infrage. Danach bleiben Granitformationen im nördlichen und südlichen Schwarzwald im Auswahlverfahren. Bei der Präsentation hat die BGE-Geschäftsführung jedoch selbst eingeräumt, dass sich diese Gebiete in den letzten Prüfschritten als nicht optimal erwiesen haben. Das Standortauswahlgesetz verlangt den Standort mit der bestmöglichen Sicherheit. Ein Gebiet, das diesen Anspruch nach Einschätzung der zuständigen Gesellschaft nicht ausnahmslos erfüllt, gehört nicht in die engere Wahl.Noch ist nichts entschieden. Ende 2027 legt die BGE ihren Vorschlag für Standortregionen vor, festgelegt werden sie anschließend vom Deutschen Bundestag. Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem Politik und Behörden hören müssen, was die Menschen in dieser Region und weit darüber hinaus denken.Der Nationalpark liegt mitten im Suchgebiet.Allein 2025 zählte der Schwarzwald rund 23 Millionen Übernachtungen, und der Tourismus erwirtschaftet hier jährlich einen Bruttoumsatz von mehr als acht Milliarden Euro. Ein Endlagerprojekt bedeutet Jahrzehnte der Erkundung, des Baus und des Betriebs, dazu oberirdische Anlagen, Transporte und Eingriffe in die Landschaft. Besonders betroffen ist der Landkreis Freudenstadt. Nach dem aktuellen Arbeitsstand der BGE liegen Flächen auf den Gemarkungen von Bad Rippoldsau-Schapbach und Alpirsbach weiterhin im Verfahren. Sie setzen sich über Schenkenzell und Schiltach bis in einen großen zusammenhängenden Bereich zwischen Schramberg und St. Georgen fort. Betroffen ist damit das Herz des Mittleren Schwarzwalds: Täler, die von Kurorten, Familienbetrieben und Tourismus leben, und eine Landschaft, deren Wälder und Bäche über Generationen gepflegt wurden. Es geht um unser Wasser.Gerade in diesen Tälern wird das Trinkwasser für die Menschen der Region gewonnen. Allein in Bad Rippoldsau-Schapbach und Alpirsbach liegen neun festgesetzte Wasserschutzgebiete für Quellfassungen, hinzu kommt das Schutzgebiet des Zweckverbands Wasserversorgung Kleine Kinzig. Im Norden reicht zudem das Heilquellenschutzgebiet der Thermalquellen von Baden-Baden bis in den Raum zwischen Bühlertal und Forbach. Auf diesen Quellen gründet die Welterbe-Kurstadt. Das Standortauswahlgesetz ordnet genutzte Trinkwasservorkommen der am stärksten gewichteten Gruppe seiner Abwägungskriterien zu, und das zu Recht.Der Landkreis Freudenstadt trägt außerdem den größten Anteil am Nationalpark Schwarzwald, den der Landtag erst im November 2025 per Gesetz auf mehr als 11.200 Hektar erweitert hat. Im Kreis liegen zahlreiche Naturschutzgebiete, vom Schliffkopf über Wilder See - Hornisgrinde und Kniebis-Alexanderschanze bis zum Gebiet Große Tannen. Auch im Süden liegen bedeutende Natura-2000-Gebiete wie das Vogelschutzgebiet „Mittlerer Schwarzwald“. Das Land hat den Schutz dieser Landschaft bewusst ausgeweitet. Ein Endlager in derselben Region stünde dazu in offenem Widerspruch. Der Untergrund ist in Bewegung.
Baden-Württemberg ist eines der erdbebenreichsten Bundesländer, und der Oberrheingraben prägt die Bruchtektonik der gesamten Region. Nach Angaben des Landesamts für Geologie können nahezu alle kartierten Störungen im Land als geologisch aktiv gelten. Für ein Endlager im Granit, dessen Sicherheit von möglichst ungestörtem Gestein abhängt, ist das eine zentrale Frage. Die Erdbebenzonen, auf die sich das Gesetz stützt, beruhen zudem auf einer Norm von 2011. Der Landeserdbebendienst registrierte 2024 in Baden-Württemberg und Umgebung 341 natürliche Erdbeben. Für den südlichen Oberrheingraben gilt, dass zerstörerische Beben dort selten, aber ohne Vorwarnung auftreten.
Das Standortauswahlgesetz verlangt ausdrücklich, Trinkwasservorkommen, Naturschutzgebiete und europäische Schutzgebiete des Natura-2000-Netzes bei der Auswahl zu berücksichtigen. Diese Kriterien dürfen nicht nur auf dem Papier stehen. Unterschreiben Sie jetzt, damit der Schwarzwald bleibt, was er ist: ein Ort der Natur, der Erholung und des sauberen Wassers, für uns und für alle, die nach uns kommen. Damit
Quellen:
Schwarzwald Tourismus GmbH. (2026, Januar). Schwarzwald Tourismus: Bilanz 2025 und Ausblick [Pressemitteilung]. www.schwarzwald-tourismus.info/_Resources/Persistent/247c13ee164c01378892aa3b0c8bc58355f2665c/PM%20Schwarzwald%20Tourismus%20CMT%202026%20Bilanz%20und%20Ausblick.pdf
Regierungspräsidium Freiburg. (o. J.). Natura 2000-Gebiet „Mittlerer Schwarzwald bei Hornberg und Schramberg“ (FFH 7715-341). rpf.baden-wuerttemberg.de/abt5/ref56/natura2000/mittlerer-schwarzwald-hornberg-schramberg/
Nationalpark Schwarzwald. (o. J.). Arten- und Biotopschutz (Nationalparkplan, Fachband 2). www.nationalpark-schwarzwald.de/fileadmin/Mediendatenbank_Nationalpark/02_Nationalpark/Aufgaben-und-Ziele/nlp_fachband_02_Artenschutz_BF.pdf
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Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg. (2018, 28. März). Daten des LGRB Baden-Württemberg zu den Ausschlusskriterien nach § 22 StandAG [Schreiben an die BGE]. www.bge.de/fileadmin/user_upload/Standortsuche/Wesentliche_Unterlagen/Korrespondenz/Auschlusskriterien/20180328_Daten_des_LGRB_Baden_Wuerttemberg_zu_den_Ausschlusskriterien_nach____22_StandAG.pdf
Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg. (2020, 30. Januar). Daten zur seismischen Aktivität [Schreiben an die BGE]. www.bge.de/fileadmin/user_upload/Standortsuche/Wesentliche_Unterlagen/Korrespondenz/Auschlusskriterien/Baden-Wuerttemberg/20200130_STA2_Anlage_Schreiben_geschwaerzt.pdf
Bundesgesellschaft für Endlagerung. (2021, 6. Februar). Ausschlusskriterien im Gesetz und in der Anwendung: Seismische Aktivität, Vulkanische Aktivität [Präsentation, Fachkonferenz Teilgebiete]. www.bge.de/fileadmin/user_upload/Standortsuche/Wesentliche_Unterlagen/Zwischenbericht_Teilgebiete/Vortraege_Fachkonferenz/Erster_Beratungstermin/Praesentation_Arbeitsgruppe_A2_AK__Seismische_Aktiv..__Vulkanismus.pdf
Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) vom 29. Juli 2009, BGBl. I S. 2542, §§ 23, 24, 32. www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/
Wasserhaushaltsgesetz (WHG) vom 31. Juli 2009, BGBl. I S. 2585, §§ 51, 53. www.gesetze-im-internet.de/whg_2009/
Standortauswahlgesetz (StandAG) vom 5. Mai 2017, BGBl. I S. 1074, §§ 8, 10, 14, 15, 22, 25 und Anlage 12. www.gesetze-im-internet.de/standag_2017/
Böhl, L. (2025, November). Atommüll-Endlagersuche in BW: Karte zeigt verbliebene Regionen. Stuttgarter Zeitung. www.stuttgarter-zeitung.de/lokales/baden-wuerttemberg/atommuell-endlagersuche-bw-karte-mhsd-79210459.html
Bundesgesellschaft für Endlagerung. (o. J.). BGE Endlagersuche Navigator: Phase I Schritt 2 – Der Weg zu den Standortregionen [Interaktive Karte; Teilgebiet Moldanubikum]. Abgerufen am 28. Oktober 2026. navigator.bge.de/phase-i-schritt-2/der-weg-zu-den-standortregionen
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 21 (13 in Landkreis Freudenstadt)