Traffic & transportation

Verlangsamung und Verminderung des Verkehrs am Zabel-Krüger-Damm

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Bezirksverordnetenversammlung
1.019 Supporters 818 in Berlin Reinickendorf
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Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

at 07 Apr 2022 19:07

Liebe Mitstreiter/innen,

es gibt wieder Neuigkeiten zu unseren Bemühungen für weniger Lärm und mehr Verkehrssicherheit am Zabel-Krüger-Damm. Alle News gibt es auch nochmal hier: www.izkd.de/Aktuelles042022.html

SenUVK stellt Tempo-30-Schilder auf
Nach unserem Antrag auf Tempo 30 am ZKD hat die SenUVK mit einer Anordnung von Tempo 30 reagiert – allerdings nur zwischen 22 und 6 Uhr. Die Schilder stehen mittlerweile. Wir haben inzwischen Widerspruch eingelegt und begründet (www.izkd.de/Aktuelles012022.html). Dieser wird nun von der Widerspruch-Stelle geprüft, wie uns die SenUVK in einem Schreiben mitgeteilt hat. Die SenUVK selbst lehnt den Widerspruch ab – eine Begründung gab es nicht. Auch auf unsere Forderungen und Fragen wurde gar nicht erst eingegangen.

Vor-Ort-Termin mit der neuen Stadträtin am ZKD
Am 25. März haben wir uns mit der neuen Stadträtin für Verkehr, Umwelt und Stadtentwicklung in Reinickendorf, Korinna Stephan (Bündnis90/Grüne) getroffen, um ihr bei einem Vor-Ort-Termin die konkreten Probleme am Zabel-Krüger-Damm deutlich zu machen. Dabei ging es vor allem um fehlende Radverkehrsanlagen und Querungshilfen sowie die Lärmbelastung. Die Pressemitteilung dazu findet ihr hier: www.izkd.de/Pressemitteilungen.html

BVV fordert Radverkehrsanlagen
Den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung zur Schaffung von Radverkehrsanlagen am ZKD vom 6. April 2022 begrüßen wir ausdrücklich. Wir freuen uns, dass die neue Mehrheit in der BVV sich zu mehr Verkehrssicherheit am ZKD ausspricht. Wir danken allen Fraktionen die das unterstützt haben: SPD, Grüne, FDP und Linke. Das ist ein starkes Signal! Hier geht es zum Video der Abstimmung: youtu.be/UTy4PJXM6a8?t=14002.
Anmerkung: Die CDU begründet ihre Ablehnung mit einer Umfrage von Michael Dietmann (CDU, Mitglied im Abgeordnetenhaus). Die ist aber nicht repräsentativ: Die Verteilung der Umfragezettel fand nur in seinem Wahlkreis Lübars zwischen Alt-Lübars und Öschelbronner Weg statt, also an nur 50 Prozent der Gesamtlänge des ZKD. Von diesen 50 Prozent gab es nur 15 Prozent Rückmeldung. Der Tagesspiegel hatte dazu auch berichtet: nl.tagesspiegel.de/form.action?agnCTOKEN=9mxNq9NCGTnmiE3GNqudPRTWQdUGhewx&agnFN=fullview&agnUID=D.B.DHmq.B1ol.CBe2a.A.0TyfKaqKlYh7E2f2D9y6DyfsQqMv0tM178jjXEv--W-uUtGc_Wdc0FcjKVIOQpcifeMVjgAoBGsb6Oce0_atJg&bezuggrd=LEU&utm_source=leute-reinickendorf

Flotte Lotte verleiht Lastenräder am ZKD
Im Quartiersmanagement Titiseestraße (Titiseestraße 3) können sich ab sofort Lastenräder des Anbieters Flotte Lotte ausgeliehen werden. Weitere Infos unter flotte-berlin.de/lastenrad-ausleihen/standorte.

Mit besten Grüßen
die Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm
vertreten durch Tobias Büchner, Dr. Matthias Eigenbrodt,
Dr. Verena Schwachmeyer, Dr. Markus Bieletzki

www.izkd.de
mail@izkd.de


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at 16 Jan 2022 22:02

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Liebe Mitstreiter/innen der Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm,

es gibt wieder Neuigkeiten aus unserer BI.

1. ZKD bekommt Tempo 30 - aber nur nachts

Die SenUVK hat auf unseren Antrag für lärmmindernde Maßnahmen vom Mai 2021 (www.izkd.de/Aktuelles052021.html) reagiert und will Tempo 30 entlang des ZKD anordnen - allerdings nur nachts zwischen 22 und 6 Uhr. Das komplette Schreiben findet ihr im Anhang. Wir beraten gerade ob und wie wir darauf reagieren. Dazu sind wir auch im Austausch mit Experten des VCD sowie anderer BIs und Parteien. Was denkt ihr über dieses Thema? Schreibt uns gerne eine Mail an mail@izkd.de.

2. Video: So gefährlich ist Radfahren am ZKD

Am Zabel-Krüger-Damm existiert lediglich ein Streifen Radweg von 280 Metern Länge auf einer Straßenseite, welcher zusammen mit Fußgängern auf dem Bürgersteig geführt wird. Viele Radfahrer meiden den ZKD aufgrund der Enge. Wie gefährlich die Situation ist, zeigt dieses Video (youtu.be/aLnvU1gqClY), welches wir in 1,5 Stunden am ZKD gedreht haben.

3. Nach der Wahl - wie geht es weiter?

Wir freuen uns, dass mit der neuen Zählgemeinschaft aus SPD, Grünen und FDP in der Bezirksverordnetenversammlung die Weichen für eine neue Verkehrspolitik in Reinickendorf gestellt werden. Auch an die neue Stadträtin für Verkehr, Korinna Stephan (Grüne), haben wir große Erwartungen. Vom neuen, alten rot-grün-roten Senat fordern wir mehr Engagement bei der Umsetzung des Mobilitätsgesetzes. Von der neuen Ampel-Bundesregierung erhoffen wir uns neue gesetzliche Rahmen für moderne Verkehrskonzepte.
Für den Zabel-Krüger-Damm bedeutet das, dass nun endlich Radverkehrsanlagen angelegt werden, so wie sie im Mobilitätsgesetz vorgesehen sind, und vor der Wahl von SPD, Grünen, FDP und Linken in die BVV eingebracht wurden. Zudem braucht es am ZKD mehr Zebrastreifen oder Ampeln für Fußgänger. Auf Höhe Titiseestraße hat das Bezirksamt seit nun 2,5 Jahren eine Querungshilfe versprochen - passiert ist nichts. Auch das Thema Temporeduzierung muss endlich angegangen werden.

4. Luftverschmutzung am ZKD

Saubere Luft hat einen maßgeblichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Gerade Stickoxide (NOx) sind für Asthmatiker und Menschen mit bronchialen Krankheiten ein Problem. Stickoxide entstehen durch Verbrennungsprozesse, in Städten vor allem durch den Straßenverkehr. Wir wollten wissen, wie hoch die Werte am ZKD sind und haben an der Messpaten-Aktion des VCD Bayern teilgenommen. Dazu haben wir Ende 2021 drei Wochen lang eine Messeinrichtung an der Kreuzung ZKD/Schonacher Str. Betrieben. Das Ergebnis ist im Mittel eine Konzentration von 21,8 ug/m3 NO2. Der Wert liegt unter der seit 2010 geltenden EU-Grenze von 40 ug/m3, die sich auf den WHO-Richtwert von 2005 bezieht. Im letzten Jahr senkte die WHO ihren Richtwert auf 10 ug/m3. Ein Tempolimit von 30 km/h reduziert nachweißlich und signifikant die lokale Emission von Stickoxiden und anderen Luftschadstoffen.
Quellen:
www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe-im-ueberblick/stickstoffoxide#undefined)
www.who.int/news/item/22-09-2021-new-who-global-air-quality-guidelines-aim-to-save-millions-of-lives-from-air-pollution

Alle Nachrichten findet ihr auch hier: www.izkd.de/Aktuelles012022.html
Mit besten Grüßen
die Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm
vertreten durch Tobias Büchner, Dr. Matthias Eigenbrodt,
Dr. Verena Schwachmeyer, Dr. Markus Bieletzki

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mail@izkd.de


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at 10 Sep 2021 10:39

Liebe Mitstreiter/innen der Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm,

anbei unsere Neuigkeiten.

1. Dialogdisplay und Anwohnerantrag
Hurra, das Dialogdisplay am Zabel-Krüger-Damm funktioniert wieder. Mehr Geduld brauchen wir bei unserem Anwohnerantrag gegen Lärm bei der SenUVK. Wir haben nachgefragt: Zwar ist die Messung abgeschlossen, aber es dauert leider noch mit den Ergebnissen bzw. der Hochrechnung. Sobald wir etwas wissen, erfahrt ihr es als erstes.

2. 26. September – wen soll ich wählen?
Die Themen Verkehr und Umwelt sind euch wichtig und ihr wisst nicht wen ihr wählen sollt am 26. September? Dann schaut in unsere Wahlprüfsteine rein. Wir haben die Parteien gefragt und zeigen auch wo es Widersprüche gibt. www.izkd.de/wps.html Wir freuen uns auch, dass der Tagesspiegel unser Forderung nach Tempo 30 in seinen Berlin-O-Mat genommen hat: interaktiv.tagesspiegel.de/lab/berlin-o-mat-wahl-o-mat-berlin-abgeordnetenhauswahl-2021/

3. Demos am 12. und 18. September und Petition
Am 12. September findet von 13 bis 18 Uhr die Demo "Kurt-Schumacher-Platz autofrei!" des VCD statt. Im Rahmen des Kidical Mass Aktionswochenendes werden zudem am 18. und 19. September in mehr als 120 Städten und Gemeinden bundesweit Kinder, Jugendliche und Eltern die Straßen erobern. In Reinickendorf startet die Fahrraddemo am 18. September um 15 Uhr an der Grundschule an der Peckwisch, Tornower Weg 26-34, 13439 Berlin. Im Rahmen der Kidical Mass fordert das Netzwerk Fahrradfreundliches Reinickendorf kinder- und fahrradfreundliche Orte in Berlin. Hier könnt ihr die Petition unterstützen: weact.campact.de/petitions/fur-ein-kinder-und-fahrradfreundliches-berlin.

Mit besten Grüßen
die Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm
vertreten durch Tobias Büchner, Dr. Matthias Eigenbrodt,
Dr. Verena Schwachmeyer, Dr. Markus Bieletzki

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mail@izkd.de
openpetition.de/izkd


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at 13 Jul 2021 11:33

Liebe Mitstreiter/innen,

wir haben wieder Neuigkeiten für euch. Alle News und mit Fotos könnt ihr auch hier nachlesen: www.izkd.de/Aktuelles072021.html

Dialogdisplay zerstört

Das Dialogdisplay am ZKD stand nur wenige Wochen, dann wurde es zerstört und funktioniert nun nicht mehr. Wir haben daraufhin dem Bezirksamt am 12. Juni eine E-Mail geschrieben, bisher haben wir keine Antwort bekommen. Wir bleiben dran.

Anwohnerantrag gegen Lärm – SenUVK handelt

Wir haben Neuigkeiten in Bezug auf unseren Anwohnerantrag für lärmmindernde Maßnahmen am ZKD. Hier die Auskunft der SenUVK: Ein Lärmgutachten wurde in Auftrag gegeben. So wurde im August 2020 zwischen Ettenheimer Pfad und Schluchseestraße eine 24 Stunden Verkehrszählung durchgeführt. Die reguläre Verkehrszählung kann nicht als Grundlage genommen werden.

Entscheidend für die Lärmbelastung ist neben der Höhe der Fahrzeugbelastung insbesondere auch die Fahrzeugzusammensetzung. Der konkrete Anteil an den besonders lärmverursachenden Fahrzeugen wie LKW, Krädern etc. muss daher ganztägig konkret gezählt werden und kann zur Nachtzeit nicht aus dem Tageswerten einer Zählung hochgerechnet werden. Dies hätte anderenfalls zur Folge, dass das Lärmgutachten hinsichtlich der nächtlichen Lärmbelastung anfechtbar wäre, da diese Berechnung nicht auf den konkret an einem Wochentag ermittelten Zahlen basiert.

Die schalltechnische Berechnung des Zabel-Krüger-Damms ist derzeit in Arbeit. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Podiumsdiskussion des ADFC Reinickendorf

Der ADFC Reinickendorf lud im Juni zu einer Diskussionsrunde in Waidmannslust ein. Ziel war es, mit den Kandidierenden aller in der BVV vertretenen Fraktionen über das Thema Fahrradpolitik zu diskutieren. Außer der AfD waren alle Parteien vertreten.

Das Event war für uns als BI interessant, wenn auch wenig überraschend: die CDU hat mal wieder gezeigt, dass sie sich nicht für eine moderne Verkehrspolitik und eine gerechte Verteilung des Straßenraums interessiert. So hat Reinickendorf als einziger Bezirk bis heute keinen FahrRat oder gibt deutlich weniger Geld für Radwege aus als andere Bezirke.

Mehr „Argumente“ der CDU als „Ich fahre doch auch Fahrrad“ oder „Ich habe das Gefühl, nur weil man in der CDU ist, ist man gegen Fahrradfahrer“ war seitens der beiden Vertreter nicht drin. Umso mehr haben Linke, Gründe, SPD und FDP deutlich gemacht, dass Reinickendorf endlich eine bessere Fahrradinfrastruktur braucht. Checkt dazu auch unsere Wahlprüfsteine: www.izkd.de/wps.html

Fahrraddemo am 15. August mit ADFC

Mit einer konzertierten Fahrrad-Aktion ruft der ADFC Berlin am 15. August zu einer Fahrraddemo auf. Im Blick sind die zentrale Hauptverkehrsstraßen B96 und B96a. Quer durch die Stadt zeigen diese Magistralen beispielhaft, wie notwendig die Verkehrswende mit gerechter Verteilung des Verkehrsraums für alle Verkehrsteilnehmer:innen ist.

Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen deutlich: ein „Weiter-so“ kann und darf es nicht geben. Die Verkehrsdichte nimmt in einem rasanten Tempo zu – sowohl der motorisierte Individualverkehr (MIV) als auch der Anteil der Fahrradfahrenden steigen rasant! Mit dieser Aktion laden wir alle Fahrradfahrenden ein, mit uns quer durch die Stadt zum Bundesverkehrsministerium (BMVI) zu radeln. Es geht uns um mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Alle sollen stets ihr Ziel sicher erreichen.

Weitere Infos unter adfc-berlin.de/aktiv-werden/in-deinem-bezirk/pankow/1012-radwege-verbinden-bezirke-sicher-auf-der-b96-96a-pankow.html

Umfrage am ZKD durch CDU-Abgeordneten

Michael Dietmann sitzt für die CDU im Abgeordnetenhaus für den Wahlkreis Lübars/Märkisches Viertel und hat für den ZKD eine Umfrage zum Thema Verkehr veranstaltet. 59 Prozent der Anwohner empfinden die aktuelle Verkehrssituation als "eher nicht ok" bzw. "schlecht". 45 Prozent befürworten, dass für mehr Fahrradsicherheit auf der Fahrbahn und bei Erhalt vieler Parkplätze die Gehwegbreite für Fußgänger reduziert wird. 40 Prozent würden es akzeptieren, dass für mehr Fahrradsicherheit auf der Fahrbahn etwa die Hälfte der Parkplätze wegfallen (die Gehwegbreite für Fußgänger bleibt dafür unverändert). 56 Prozent wollen trotz einer Fahrradstraße in der Benekendorffstraße zusätzliche Veränderungen auf dem Zabel-Krüger-Damm.

Für uns als Bürgerinitiative sind das ermunternde Zahlen, denn es sind alle unsere Forderungen. Leider ist die Umfrage nicht repräsentativ (nur 15 Prozent Rückmeldung, Verteilung der Umfragezettel nur zwischen Alt-Lübars und Öschelbronner Weg) oder transparent (keine Unterschriften oder Adressen). Wir hoffen daher, dass es mehr ist als nur Wahlkampfgetöse. Grundsätzlich freuen wir uns als Bürgerinitiative wenn sich die CDU für mehr Verkehrssicherheit am ZKD interessiert. Danach sah es die letzten zwei Jahre leider nicht aus.

Hier gibt es alle Ergebnisse: www.michaeldietmann.de/lokalas_1_1_157_Umfrageergebnis-Verkehrssituation-Zabel-Krueger-Damm.html

Mit besten Grüßen
Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm


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at 05 Jun 2021 20:41

Liebe Mitstreiter/innen der Initiative ZKD,

wir haben wieder Neuigkeiten für euch!

Dialogdisplay am ZKD

Wir freuen uns, dass das Bezirksamt ein Dialogdisplay am Zabel-Krüger-Damm aufgestellt hat (siehe Anhang). Immerhin sind fast 1,5 Jahre seit unserem Antrag vergangen. Eigentlich wollten wir das Dialogdisplay auf der anderen Seite, und Richtung Alt-Lübars, Höhe Freie Scholle. Hier wird besonders Gas gegeben, vor allem wenn man aus dem Öschelbronner Weg kommt. Aber immerhin, es steht. Aber es sei gleich gesagt: Die Aufstellung ist zeitlich begrenzt. Vielen Dank an Felix Lederle (Fraktionsvorsitzender Die Linke in der BVV) für sein Engagement im Bezirksamt.

Anwohnerantrag gegen Lärm an SenUVK

Zusammen mit 56 Anwohnern haben wir bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz einen Antrag auf lärmmindernde Maßnahmen gestellt (www.izkd.de/Aktuelles052021.html). Inzwischen gibt es einen regen Austausch zwischen uns und der Behörde. Um es kurz zu fassen: Vom Bezirksamt wissen wir ja von Anfang an, sie WOLLEN nicht. Bei der SenUVK haben wir den Eindruck, sie KÖNNEN nicht.
Erst heißt es, es gäbe keine aktuellen Zahlen aus der Verkehrszählung. Doch, die gibt es. Von 2019! Als wir diese vorlegen, heißt es: stimmt, aber dort wurde nur von 7-19 Uhr gemessen. Das stimmt, aber die SenUVK sollte eigentlich wissen, dass diese Zahlen schon immer auf 24 Stunden hochgerechnet werden.
Nun bezieht man sich auf eine 24h-Messung zwischen Ettenheimer Pfad und Schluchseestraße und will daraufhin die Lärmdaten berechnen lassen. Man bittet um Geduld. Offene Fragen gibt es aber immer noch. Wir überlegen derzeit, ob wir den Schriftwechsel veröffentlichen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Wen soll ich 2021 wählen?

Diese Frage stellen sich viele Menschen, vor allem wenn es um das drängende Thema Verkehr geht. CDU und AfD zum Beispiel wollen neue P&R-Parkplätze in und um Reinickendorf bauen. Wir haben sie gefragt, wo genau das angesichts knapper Flächen geschehen soll. Auf eine Antwort warten wir seit Wochen.
Die FDP behauptet, Tempo 30 am Zabel-Krüger-Damm heißt: die Autos weichen in die Nebenstraßen aus. Dabei gilt in den Nebenstraßen schon Tempo 30.
Die CDU behauptet, Tempo 30 führt zu mehr Stop-and-go-Verkehr. Sie bezieht sich u.a. auf eine Studie des Umweltbundesamtes. Die sagt aber etwas ganz anderes (Seite 11): "Messfahrten in Berlin ergaben tagsüber in den Tempo- 30-Abschnitten eine deutlich bessere Homogenität des Verkehrsflusses als in den Tempo-50-Abschnitten."
Es ist Wahlkampf. Zeit für Versprechen und falsche Behauptungen. Checkt unsere Wahlprüfsteine: www.izkd.de/wps.html

Fahrraddemo am 11. Juni, Podiumsdiskussion am 13. Juni

Mehr Pop-up-Radwege in Reinickendorf – unter diesem Motto steht die nächste Fahrrad-Demo von Changing Cities am 11. Juni um 16 Uhr. Start und Ziel ist der S-Bhf Wittenau / Göschenplatz. Entlang der Strecke wird es mehrere kreative Aktionen sowie Redebeiträge von aktiven Radfahrer:innen geben.
Der Allgemeine deutsche Fahrrad Club veranstaltet am 13. Juni um 14.30 Uhr eine Diskussionsrunde auf dem Dianaplatz. Politiker stellen dabei ihre Lösungsvorschläge und die Verkehrskonzepte ihres Wahlprogramms vor. Es werden die Hygieneregeln (Abstand und Maske) befolgt.

Mit besten Grüßen
die Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm
vertreten durch Tobias Büchner, Dr. Matthias Eigenbrodt,
Dr. Verena Schwachmeyer, Dr. Markus Bieletzki

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at 17 May 2021 19:47

Liebe Mitstreiter/innen,

Wow! Damit haben wir nicht gerechnet. Bei der vergangenen Fahrraddemo waren wir noch 200. Am Samstag waren es nun schon 500! Danke für euer Engagement!!!

Es ging vom S- Bahnhof Waidmannslust, über den Waidmannsluster Damm, Hermsdorf Damm und Oraniendamm. Dieses sogenannte „Bermudadreieck“ ist bei Radfahrer*innen berüchtigt für eng überholende Autos sowie fehlende Radwege und einen eklatanten Mangel an Zebrastreifen. Veranstaltet wurde der Fahrradcorso vom Netzwerk Fahrradfreundliches Reinickendorf zusammen mit Fridays for Future Reinickendorf (FFFR). Unterstützt wurde der Aufzug vom ADFC und von zahlreichen Bürgerinitiativen - auch von uns!

Auch Vertreter*innen der Linken, der SPD und der Grünen sowie verschiedener Gewerkschaften befanden sich unter den Teilnehmer*innen. Auffallend viele Kinder und Jugendliche, ebenso wie ältere Damen und Herren nahmen an der Fahrraddemo teil. Einige von ihnen betonten, dass sie nicht verstehen können, wie wenig sich in Reinickendorf in Bezug auf die Fahrradinfrastruktur in den letzten 30 Jahren geändert hat.

Dabei müsste es dem Bezirksamt ein dringliches Anliegen sein, den Menschen den Umstieg auf das Fahrrad als emissions-freier Mobilitätsform zu erleichtern. Im Pariser Klimaabkommen ist die Reduktion der Treibhausgase um 95% bis 2050 vereinbart. Im Verkehrssektor ist die Emission der Treibhausgase seit 1990 jedoch um 25% gestiegen, so dass es umso unverständlicher ist, dass in Reinickendorf weiter der motorisierte Verkehr gefördert wird. Die nötigen Veränderungen werden offensichtlich von der für den Verkehr zuständigen Bezirksstadträtin aus ideologischen Gründen abgeblockt.

Weitere Fotos findet ihr hier:
izkd.de/Aktuelles052021.html

Mit besten Grüßen
die Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm
vertreten durch Tobias Büchner, Dr. Matthias Eigenbrodt,
Dr. Verena Schwachmeyer, Dr. Markus Bieletzki


Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

at 07 May 2021 20:49

Liebe Mitstreiter/innen,

wir haben wieder viele gute Neuigkeiten für euch – und natürlich die beste zuerst:

1. ANWOHNERANTRAG AUF LÄRMMINDERNDE MASSNAHMEN

Dank eurer tollen Unterstützung haben wir zusammen mit 56 Anwohnern bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz einen Antrag auf lärmmindernde Maßnahmen gestellt.

Wie laut es teilweise am ZKD zugeht, zeigt dieses Video: youtu.be/QpngDRd9lPA

Es sind verschiedene Faktoren, welche den Lärm verursachen:

- zu hohe Grund- und Spitzengeschwindigkeiten (Raserei)

- sehr laute Autos und Motorräder, die illegale Manipulationen vermuten lassen

- eine hohe Verkehrsdichte mit bis zu 750 motorisierten Verkehrsteilnehmern pro Stunde [1]

- ein stark ansteigender Anteil an LKW (+120% von 2009 auf 2014) [1]

- lautes Beschleunigen und häufiges Hupen bei Einbiegevorgängen in den ZKD, bedingt durch dichten Verkehr, schlechte Einsicht in die Straße durch parkende Autos in Kombination mit hoher Grundgeschwindigkeit

Diese Lärmquellen verursachen an 80% der Fassaden Lärmbelastungen über 65 dB(A) LDEN [2]. Damit überschreitet der Lärm den von der WHO und dem Umweltbundesamt anerkannten Grenzwert für ein erhöhtes Gesundheitsrisiko [3]. An rund 7% der Fassaden beträgt die Lärmbelastung sogar mehr als 70 dB(A) LDEN und erreicht damit sogar die im Lärmaktionsplan gesetzte Vorrangstufe 1 [4]. Auch nachts werden die vorgeschriebenen Grenzwerte für LNIGHT überschritten [2].

Wir fordern:

- Durchgängig Tempo 30 auf dem Zabel-Krüger-Damm ganztags

- Mehr Kontrollen durch die Polizei in Bezug auf Geschwindigkeitsüberschreitung und

übermäßig laute Fahrzeuge

- Ein Durchfahrtsverbot des Schwerlastverkehrs für die Straße Alt-Lübars zwischen Quickborner Straße und Zabel-Krüger-Damm. Die Fahrbahn der Hauptverkehrsstraße ist hier 5,50 m breit und damit laut Regelwerk [3] nicht breit genug zur Begegnung von Bus und LKW.

Eine nachts angeordnete Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h würde zwar die Schlafprobleme einiger Anwohner mindern (allerdings auch nur in Kombination mit Kontrollen durch die Polizei), hilft jedoch bei den massiven Problemen mit Lärm und auch Sicherheit tagsüber nicht. Eine Durchsetzung von 30 km/h als Höchstgeschwindigkeit mindert nicht nur die Lärmbelastung, sondern verbessert auch sicherheitsrelevante Aspekte wie

- leichtere Überquerung der Straße, besonders für Kinder (3 Schulen und 4 Kitas in der näheren Umgebung) und Senioren (2 Einrichtungen),

- weniger riskante Manöver beim Überholen von Radfahrenden, welche sich bisher im reinen Mischverkehr die verhältnismäßig schmale Fahrbahn mit den motorisierten Fahrzeugen teilen und dabei den rollenden Verkehr behindern, da die geringen Dimensionen der Fahrbahn keine Sicherheitsräume ermöglichen.

Quellen

[1] www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/verkehrsmanagement/verkehrserhebungen/

[2] www.berlin.de/umweltatlas/verkehr-laerm/laermbelastung/2017/karten/

[3] www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/verkehrslaerm#zielwerte-der-larmbekampfung

[4] www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/laerm/laermaktionsplan-berlin-2019-2023/

[5] Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 2006)

2. WAHLPRÜFSTEINE

Welche Partei soll ich in die BVV wählen wenn mir das Thema Verkehr wichtig ist? Diese und weitere Fragen beantworten unsere Wahlprüfsteine die wir für den ZKD, aber auch für ganz Reinickendorf mit anderen Bürgerinitiativen erstellt haben.

Beachtet auch unsere Anmerkungen, denn nicht jedes Argument der Parteien ist auch schlüssig und faktensicher.

www.izkd.de/wps.html

3. DEMO AM 15. MAI

Zusammen mit Changing Cities Reinickendorf, Fridays for Future, dem ADFC Reinickendorf, der BI Waldseeviertel rufen wir gemeinsam zur nächsten Fahrraddemonstration auf. Das Motto: „Mehr Sicherheit für Radfahrer*innen und mehr Ruhe für Anwohner*innen“. Los geht es am Samstag, 15. Mai 2021 um 14.30 Uhr, Start und Ziel ist der S-Bahnhof Waidmannslust.

Teilt gerne den Flyer im Anhang.

4. DIE CDU UND RADWEGE AM ZKD

Wie ihr sicherlich wisst, lehnt die CDU und AfD Radwege am Waidmannsluster Damm ab. Ein aktueller Antrag der Parteien B90/Die Grünen, Die Linke, SPD und FDP für eine Radverkehrsanlage dort wurde durch die CDU abgelehnt – mit den Stimmen der AfD (leute.tagesspiegel.de/reinickendorf/macher/2021/04/07/166795/waidmannsluster-damm-zwei-initiativen-fuer-mehr-radsicherheit-scheitern/).

Demnächst stimmt die BVV für eine Radverkehrsanlage am Zabel-Krüger-Damm ab (www.berlin.de/ba-reinickendorf/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=8985). Wir haben da so eine Ahnung wie es ausgeht.

Immerhin: Michael Dietman (CDU), Mitglied des Abgeordnetenhauses, hat offenbar Umfragezettel bei den Anwohnern am ZKD zu dem Thema verteilt. Wir wissen nicht wo und wie viele, aber schaut mal im Briefkasten nach und nehmt gerne teil. Wir freuen uns, dass die CDU die Probleme am ZKD dann offenbar doch ernst nimmt.


Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

at 08 Mar 2021 19:28

Liebe Mitstreiter/innen der Initiative Zabel-Krüger-Damm,

vielen, vielen Dank für eure Teilnahme an der Fahrrad-Demo am Samstag, 6. März, zusammen mit Changing Cities Reinickendorf, der Bürgerinitiative Waidmannslust und vieler anderer Organisationen und Parteien.

Hier geht es zu den Fotos:
izkd.de/Aktuelles%20032021.html

Wir sind so überwältigt von der großen Zustimmung. Das war erst die zweite Demo am Zabel-Krüger-Damm und die Teilnehmerzahl ist von 120 auf 200 gestiegen. Besonders freut uns, dass alle Bevölkerungsschichten dabei waren: Familien mit Kindern, Senioren und Menschen mit Handicap. Eine wunderbare Aktion.

Mit unserer Aktion an der neuen Querungshilfe Öschelbronner Weg wollten wir spielerisch zeigen, wie einfach es ist, einen Zebrastreifen zu installieren. Die Kinder haben das mit Kreide in wenigen Minuten gelöst wo zu die Politik seit Jahren nicht in der Lage ist. Die vom Bezirksamt neu errichtete Gehwegvorstreckung ist an dieser Stelle völlig sinnlos, da hier wegen der Kreuzung überhaupt keine Autos parken können. Stattdessen brauchen wir mehr Mittelinseln, Zebrastreifen und Ampeln am Zabel-Krüger-Damm. Auf 2,8 Kilometern gibt es gerade mal einen Zebrastreifen und zwei Ampeln. Viel zu wenig.

Mit der Demo haben wir auch auf das Thema Lärm am Zabel-Krüger-Damm aufmerksam gemacht. Schaut man sich den Lärmaktionsplan der Stadt Berlin, werden am Zabel-Krüger-Damm an 128 Hausnummern die gesundheitsgefährdeten Grenzwerte von 65 dB(A) überschritten.

Mit besten Grüßen
die Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm
vertreten durch Tobias Büchner, Dr. Matthias Eigenbrodt,
Dr. Verena Schwachmeyer, Dr. Markus Bieletzki

www.izkd.de
mail@izkd.de


Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

at 26 Feb 2021 08:22

Liebe Mitstreiter/innen,

wir haben wieder wichtige Neuigkeiten für euch:

1. Demo für mehr Sicherheit und weniger Lärm am 6. März - macht mit!

Mehr Radwege und weniger Verkehrslärm - mit diesen Forderungen schließen wir uns der Fahrrad-Demo von Changing Cities Reinickendorf am 6. März an. Bitte kommt alle zahlreich, denn die Strecke führt auch über den kompletten Zabel-Krüger-Damm. Teilt gerne den Flyer im Anhang!

Treffpunkt ist der S-Bahnhof Waidmannslust um 14 Uhr. Die Strecke führt über den Waidmannsluster Damm, Zabel-Krüger-Damm, Alt-Lübars, Quickborner Straße, Treuenbrietzener Straße, Dannenwalder Weg, Am Nordgraben, Roedernallee All, Lindauer All, Ollenhauer Straße, Oranienburger Straße, Am Nordgraben und Eichborndamm zum Rathaus Reinickendorf. Dauer: etwa 2 Stunden.

2. Wir brauchen eure Unterstützung! Schreiben an SenUVK

Wir hatten euch bereits informiert, dass wir einen Anwohnerantrag gegen Verkehrslärm an die Senatsverwaltung (SenUVK - Abteilung 6 Straßenlärm /Verkehrsmanagement) verfassen. Schaut man sich die Lärmkarte Berlin an, wird der zulässige Grenzwert des Lärmaktionsplanes der Stadt Berlin von 65 dB(A) an 128 Hausnummern am ZKD überschritten.

Wir suchen daher Anwohner/innen am Zabel-Krüger-Damm mit den Hausnummern

1-22, 26, 31, 33, 41, 45, 47, 51, 53, 55, 59, 61, 61C, 63, 63C, 65, 65C, 65D, 67, 67C, 69, 71, 73, 75, 77, 79, 80, 82, 85, 86, 88, 89, 90, 91A, 93A, 110, 111, 112, 114, 114B, 117 118, 118B, 119, 120, 121, 124, 126,127,131,137A, 139-163, 165, 168,169-175, 177, 179, 181, 185, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 194 195, 196, 197, 198, 199, 200 - 208, 209A, 210, 211, 212, 216, 218, 224, 226, 226A, 228, 229, 23, 232, 235, 237

Bitte schreibt uns eine E-Mail an mail@izkd.de. Wir setzen uns dann mit euch in Verbindung. Informiert auch gerne Freunde und Verwandte, die in einem der Häuser wohnen.

Wir brauchen für das Schreiben Name, Adresse und eine Unterschrift. Die Erwähnung eures Namens als Betroffene/r bedeutet mehr Aussicht auf Erfolg für unser Anliegen, den Lärm, der von dieser Straße ausgeht, dauerhaft zu reduzieren.

Mit eurer Unterstützung geht ihr keine weiteren Verpflichtungen ein. Wir kümmern uns als Bürgerinitiative um die weitere Kommunikation mit der Senatsverwaltung. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

3. Gehwegvorstreckung Höhe Öschelbronner Weg

Offenbar gehen die Bauarbeiten an der Gehwegvorstreckung Höhe Öschelbronner Weg weiter, nachdem das Bezirksamt hier keine ausreichenden Regenwasserabfluss geschaffen hat. Das führte zu einer Überflutung der Straße und des Gehwegs. Mit einer Abflussrinne unter dem Gehweg soll das Wasser nun besser abfließen.

Wir halten eine Gehwegvorstreckung an dieser Stelle, wo eh keine Autos parken können, für wenig sinnvoll. Eine Verkehrsinsel, Zebrastreifen oder Ampel wäre besser gewesen - auf Höhe Büchenbronner Steig zum Beispiel, hier kreuzt ein beliebter Rad- und Fußweg. Und hier gibt es auch einen Wasserabfluss. Leider wurden wir als Bürgerinitiative bei der Planung nicht einbezogen.

Offenbar soll Höhe Titiseestraße 2021 eine weitere Gehwegvorstreckung folgen. Wir hatten uns 2020 mit einer Lehrerin der angrenzenden Schule dafür eingesetzt (www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article228604013/Wir-kommen-nicht-ueber-den-Zabel-Krueger-Damm.html), nachdem ihr Antrag bereits 2018 zugesagt wurde. Auch hier muss ein Fußgängerüberweg, eine Ampel oder eine Verkehrsinsel hin, damit die Schulkinder sicher über die Straße kommen!

Es wird mal wieder deutlich, dass der fließende Verkehr gegenüber der Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern eine höhere Bedeutung hat.

Lest dazu auch den Artikel in der Berliner Morgenpost: www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article231637119/So-sollen-Fussgaenger-sicher-ueber-den-Zabel-Krueger-Damm-kommen.html

4. Radwege am ZKD - sie sind in Planung

Es gibt eine Anfrage des Abgeordneten Michael Dietmann (CDU) vom 25. Januar zur Fahrradinfrastruktur zwischen der B96 und Lübars:

pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-26335.pdf

Darin geht hervor, dass der Senat nicht nur einen Fahrradstraße in der Benekendorffstraße befürwortet und plant, sondern auch auf dem Zabel-Krüger-Damm:

"Beim Zabel-Krüger-Damm handelt es sich um eine Hauptverkehrsstraße, die Bestandteil des übergeordneten Straßennetzes von Berlin ist. Gemäß Berliner Mobilitätsgesetz ist an einer solchen Straße eine erschütterungsarme, gut befahrbare, ausreichend breite, durchgängige und sichere Radverkehrsanlage vorzusehen. Dies gilt für beide Fahrtrichtungen."

Gut so. Wir finden: Beides muss aber auch umgesetzt werden. Und zwar zeitnah. Bezirk und Senat müssen hier besser zusammenarbeiten. Damit nicht alle Parkplätze wegfallen, haben wir einen Kompromissvorschlag gemacht: www.izkd.de/fakten.html

Bleibt gesund!
Mit besten Grüßen
die Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm
vertreten durch Tobias Büchner, Dr. Matthias Eigenbrodt,
Dr. Verena Schwachmeyer,


Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

at 04 Jan 2021 20:57

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Liebe Mitstreiter/innen der Initiative Zabel-Krüger-Damm,

wir wünschen euch ein frohes, neues Jahr mit viel Gesundheit!
Wir haben wieder ein paar wichtige Neuigkeiten für euch:

1. Querungshilfe(n) am ZKD

Die neue Querungshilfe am Zabel-Krüger-Damm, Höhe Öschelbronner Weg, steht wohl kurz vor der Fertigstellung. Leider ist es offenbar nur eine Gehwegvorstreckung. Wir hatten auf einen Fußgängerüberweg oder eine Mittelinsel gehofft. Da wir im Vorfeld nicht über die Art der Querungshilfe informiert wurden, standen auch wir vor vollendeten Tatsachen. Besser wäre es auch gewesen, die Querungshilfe auf Höhe Büchenbronner Steig zu bauen da hier auch viele Fahrradfahrer den ZKD queren.

Gravierender aber ist, dass die neue Querungshilfe bei Regen zu einer Überflutung der Straße führt. Der Fußweg wird unbenutzbar (siehe Anhang).

Nachdem wir das Bezirksamt darauf hingewiesen haben, wurde eine Barriere aus Teer errichtet (siehe Anhang).

Wir gehen jedoch davon aus, dass das nur eine provisorische Lösung sein kann. Nicht nur, dass diese Barriere nicht lange hält, sie liegt auch direkt vor der Einfahrt des Grundstückseigentümers.

Für 2020 hat das Bezirksamt auch eine Querungshilfe Höhe Titiseestraße versprochen: „Auch wenn Anwohner, Lehrer und Schüler der Grundschule in den Rollbergen noch ein wenig Geduld haben müssen, die Maßnahme soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden.“, so ein Artikel der Morgenpost vom 3. März 2020 nach Anfrage an das Bezirksamt (www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article228604013/Wir-kommen-nicht-ueber-den-Zabel-Krueger-Damm.html). Passiert ist allerdings nichts.

2. Dialogdisplays sind da!

Nach Auskunft von Felix Lederle (Fraktionsvorsitzener BVV, Die Linke) sind die vom Bezirksamt bestellten 19 Dialogdisplays angekommen. Herr Lederle hat Stadträtin Katrin Schultze-Berndt gebeten, den Zabel-Krüger-Damm bei Beginn der Verteilung zu berücksichtigen. Offenbar wurde das zugesagt. Wir freuen uns!

3. ADFC stellt ZKD schlechtes Zeugnis aus

Im Adventskalender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (adfc-berlin.de/radverkehr/aus-den-bezirken/reinickendorf/706-fotos-von-radwegen.html#08_) kommt der Zabel-Krüger-Damm schlecht weg: „Mit fast 2,4 km Länge hat er nur am Oraniendamm einen knapp 300 m langen, einseitigen Radweg. Auf der gesamten Länge wird die Straße auf beiden Seiten von parkenden Autos gesäumt. Eine autogerechte Straße – andere Verkehrsteilnehmer haben hier das Nachsehen.“ Wir sehen das genauso.

4. Demo für mehr Radwege

280 Meter Radweg hat also der Zabel-Krüger-Damm. Das sind etwa 11 Prozent der Gesamtlänge. Immerhin - in ganz Reinickendorf beträgt der Anteil von Radwegen an der Verkehrsfläche 2,5 Prozent. Berlinweit sind es 3 Prozent. So eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung. Dabei ist der Anteil des Radverkehrs in Berlin in den vergangenen 5 Jahren von 13 auf 18 Prozent gestiegen. Der PKW-Verkehr sank im gleichen Zeitraum von 30 auf 26 Prozent. Das wichtigste Verkehrsmittel ist der Fußverkehr (30 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Haushaltsbefragung des Senats unter 40.000 Berlinern/innen. Für ein besseres Radverkehrskonzept haben wir am 10. Dezember mit Changing Cities demonstriert (Foto im Anhang).

5. Richtigstellung

Im letzten Newsletter haben wir auf das viele Laub auf den Radwegen rund um den Zabel-Krüger-Damm aufmerksam gemacht. Dafür ist aber nicht das Bezirksamt zuständig, sondern die BSR. Wir stellen das hiermit richtig.

Mit besten Grüßen
die Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm
vertreten durch Tobias Büchner, Dr. Matthias Eigenbrodt,
Dr. Verena Schwachmeyer, Dr. Markus Bieletzki
www.izkd.de
mail@izkd.de


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