• Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger

    at 28 Jun 2021 18:44

    Liebe Unterstützer,
    hier nur ein kleiner Auszug der aktuellen „Highlights“ - würde ich das nicht alles selber miterleben, würde ich es nicht glauben...wie hätte meine Urgroßmutter gesagt? „Faß dir ma an‘ Kop‘, ob a no‘ da is!“
    Los gehts:
    Wie Ihr wisst, ist das primäre Anliegen unserer Petition die Abschaffung der generellen Leinenpflicht, wie sie in der aktuellen „Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Hennigsdorf über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ im Paragraph 14 beschlossen wurde.
    Die Stadt Hennigsdorf scheint beim Lesen der Forderung, den Begründungen und den mündlichen Erläuterungen am 31.5. noch nicht durchdrungen zu haben:
    Was der Petitionsausschuss daraus weitergibt, ist, die Verwaltung zu beauftragen „bis zur Stadtverordnetenversammlung am 15.6.2021 zu prüfen, ob die im gesamten Stadtgebiet ausgewiesenen Hundeauslaufflächen eingezäunt werden können und mit welchem finanziellen Aufwand dafür zu rechnen ist.“
    Das Anliegen, ein sachlich unbegründetes Verbot, welches über 1000 Hundehalter ungerechtfertigterweise diskriminiert, zurückzunehmen wird scheinbar nicht verstanden, wie ich es der Hausmitteilung entnommen habe:
    ratsinfo.hennigsdorf.de/sessionnet/bi/getfile.php?id=39670&type=do 
    Als Erstes klärt eine Verwaltung uns Hundehalter auf, was ein Hundeauslaufgebiet ist: Da dürfen Leute ohne Hund frei laufen. Und die müssen selbst dort, wo sie ja mit freilaufenden Hunden rechnen müssen, besonders geschützt werden und dürfen nicht von Hunden „belästigt“ werden, wenn sie das nicht wollen.

    „Faß dir ma an‘ Kop‘, ob a no‘ da is!“

    „Eine Einzäunung der Hundeauslaufgebiete würde somit eine Privilegierung der HundehalterInnen vermitteln, die tatsächlich in dieser Form nicht gegeben ist bzw. den nicht gewünschten Eindruck erwecken, dass das Gebiet nicht mehr für die Allgemeinheit nutzbar ist.“ D.h.: Die ängstlichen und besorgten Bürger, vor die sich schützend der Bürgermeister mit seinem Leinenzwang wirft, schauen jetzt auf die Privilegierten, die eingepfercht im Zaun mit den Bestien ihre Runden drehen!

    „Faß dir ma an‘ Kop‘, ob a no‘ da is!“

    „Gleichzeitig würde sie (die Einzäunung) die Nutzbarkeit durch andere Personen (z.B. Radfahrende) aufgrund notwendiger Toranlagen einschränken."
Es werden mit dieser Aussage künstliche Fronten geschaffen und verstärkt (Hundehalter vs. Radfahrer), die vermeidbar sind. In der letzten Stadtverordnetenversammlung haben sie noch einen draufgesetzt: Einem Hobbyimker hat die Stadt den Garten gekündigt, weil Platz für ein Hundeauslaufgebiet geschaffen werden soll - es ist unfassbar! Wir hoffen, wir finden ihn und können uns zusammentun: er soll seine Bienenoase behalten - keiner von uns will ein Auslaufgebiet!

    „Faß dir ma an‘ Kop‘, ob a no‘ da is!“

    Abschließend preist die Stadt nochmal die umzäunte „Wüste“ am Stahlwerk an, aber nur so lange, wie da keiner ein Gewerbe hinbauen will.
    Zu den Kosten gibt es dann noch einen kurzen Absatz, 60.000€ - alles viel zu teuer. Wenn man jährlich rund 80.000€ an Hundesteuern gern entgegen nimmt aber nicht bereit ist, einmalig 60.000€ davon für den Schutz der Steuerzahlverpflichtungsgründe zu investieren, sagt das etwas über die Wertschätzung gegenüber der Kuh aus, die da gierig gemolken wird.
    „Abschließend ist zu konstatieren, dass aus Sicht der Verwaltung sowohl aufgrund der unter Punkt A getroffenen Ausführungen als auch der Höhe der mit einer Einzäunung zu erwartenden Kosten eine Einzäunung der Hundeauslaufgebiete nicht empfohlen werden kann.“ – abgesehen von den angeführten Gründen empfehlen wir auch keine Einzäunung, sondern eine ABSCHAFFUNG der Leinenpflicht, so dass wir zurück zum Landesgesetz kommen - mehr nicht!

    „Faß dir ma an‘ Kop‘, ob a no‘ da is!“

    Eins ist gewiß: Wir geben nicht auf!

    Es werden noch ein paar Gespräche mit der Stadtverwaltung laufen. Wir werden sehen, ob jemand von der Stadt handelt und wenn ja, wie.
    Für den Fall der Fälle haben wir erstmal einen Verein gegründet. Jeder ist willkommen, der uns unterstützen möchte.

    Ein ganz großes DANKE nochmal an alle Unterstützer und netten Zuschriften!

    🐶✊️🐶
    Eure Micha

    nichteuerernst.blogspot.com/2021/06/?m=1

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    at 02 Jun 2021 22:58

    Liebe Petitionsunterstützer,
    die Diskussion um den Leinenzwang in Hennigsdorf nimmt immer eigenartigere Züge an: menschlisch und fachlich arg fragwürdig nach meinem Geschmack: So wurde ich am Montag mehrfach belehrt, dass ich die Petition ja gar nicht hätte einreichen dürfen, weil eine Petition ja nur als Antwort auf einen persönlichen Bescheid
    der Stadt erfolgen darf. Und dass der Ausschuss sich ja nur aus reiner Nettigkeit hier mit mir zusammensetzt, um mir das mal richtig zu erklären!
    Nun ja - jeder, der eine Internet-Suchmaschine bedienen kann, findet innerhalb fünf Minuten das Grundgesetz der Bundesrepublik und die Landesverfassung Brandenburgs.
    Dort heißt es in Art 17:
    „Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.“ (GG)
    Bzw. in Art 24: „Jeder hat das Recht, sich einzeln oder gemeinschaftlich mit Anregung, Kritik und Beschwerde an den Landtag, die kommunalen Selbstverwaltungskörperschaften und jede sonstige staatliche oder kommunale Stelle zu wenden. Es besteht Anspruch auf Bescheid in angemessener Frist.“ (LVerf BB)
    NICHTS jedoch findet man über die Abhängigkeit einer Petition von einem Bescheid der Stadt Hennigsdorf, wie mir mehrfach von der Vorsitzenden des Petitionsausschusses erklärt wurde.
    Ebenso wenig findet man, dass in Hennigsdorf nur Volljährige eine Petition unterschreiben dürfen und sowieso nur Leute, die auch in Hennigsdorf wohnen. (O-Ton Vors. d. PetA)
    Es entsteht der Eindruck, in Hennigsdorf gälten besondere Bestimmungen, über die das Internet noch gar nicht informiert ist.
    Schließen wir nun von den Impressionen der Fachkompetenz des Petitionsausschusses auf die Fachkompetenz der Arbeitsgruppe „Leinenpflicht“, die ja vor einigen Monaten die Verhältnismäßigkeit einer generellen Leinenpflicht (2 m IMMER und ÜBERALL) gegenüber einem diffusen Angstgefühl von besorgten Bürgern zu prüfen hatte, wird einem schnell klar, WIE „besonders“ Hennigsdorf sein muss.
    Wenn die elementaren, verfassungsmäßigen Grundsätze einer politischen Auseinandersetzung in Hennigsdorf scheinbar nicht verstanden werden, wie kann dann der Inhalt der Auseinandersetzung bewertet werden?

    Wir danken Euch für Eure Unterstützung, wir sind immer noch überwältigt von der Resonanz.
    Wer den Ausschuss am Montag verfolgt hat, wird ebenfalls den Eindruck haben, die Verwaltung der Stadt Hennigsdorf bringt Euren Willensbekundungen keinerlei Wertschätzung entgegen.
    Obwohl wir vor Ort auf wenig Verstand und/ oder Verständnis stoßen, geben wir nicht auf und suchen zusammen eine kompetente Stelle, die für uns die Klärung übernimmt.
    Ab hier kostet es leider nicht nur unsere wertvolle Zeit sondern auch Geld, weswegen wir uns entschlossen haben, einen Verein zu gründen und gemeinsam eine Lösung zu finden.
    Wir würden uns natürlich weiterhin über Unterstützung freuen, sei es in Form einer Vereinsmitgliedschaft, einer Spende und/ oder Ideen. (Details dazu in Kürze, wenn die Formalitäten durch sind).

    Vielen lieben Dank
    Eure Micha

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 19 May 2021 18:43

    Liebe Unterstützer,
    langsam haben sich die Gemüter n bissl beruhigt und ich bin mehr oder minder in der Lage zu berichten, was am 17. passierte:

    Mit einer Ansprache, die beinhaltete,
    - wer wir sind („[..] Mitglieder eines über 50-köpfigen Kernteams [..]“),
    - Zahlen, Daten, Fakten („[..] Innerhalb von 4 Wochen haben sich 1250 Unterstützer, davon 757 aus Hennigsdorf formiert und fordern die Abschaffung der generellen Leinenpflicht, die Ende März in Kraft getreten ist.[..]“) und
    - was wir von ihm erwarten („[..] Wir bitten Sie auf Grundlage von fundierten Fakten die Entscheidung zu überdenken und Maßnahmen zu ergreifen, die für alle Beteiligten fair sind. Wir bieten Ihnen unsere Unterstützung an - der Ball liegt bei Ihnen - wenn Sie wollen, spielen wir gemeinsam.[..]“), haben wir die Unterlagen an den Bürgermeister übergeben - mit diesen abschließenden Worten überreichten wir ihm einen Hundeball, den er später als Anti-Stressball bezeichnete.

    Leider folgte anschließend vom Bürgermeister eine von uns wahrgenommene Belehrung - die Hand, die wir ihm reichten, wollte und/ oder konnte er nicht greifen.
    Es kam unweigerlich zu einer Diskussion im Saal mit dem Bürgermeister. Jeder Redebeitrag von uns (ca. 10 Personen von unserem Kernteam waren dabei und einige draußen an der Fensterfront samt Hunden) hat alle Aspekte rübergebracht, es ist wirklich nichts hinzuzufügen.
    Leider ist bei dem Bürgermeister davon anscheinend nichts angekommen und er hat versucht, uns seine noch in Vorbereitung befindlichen Auslaufgebiete schmackhaft zu machen. Ähnlich wie in dem rbb-Beitrag zu unserer Petition kamen wieder „Argumente“ hinsichtlich Interessen abwägen etc - aber seine 'Waage' enthält immer noch ausschließlich Jogger, Radfahrer, Angstkinder und Helikoptermuttis - Hundehalter Fehlanzeige.
    Der SVV-Vorsitzende zeigte zumindest glaubhaft Interesse an unserem Material (Postercollage vom Kernteam, Pfotenunterschriften der 4 Hunde, die auf dem Bild der Petition abgebildet sind, auf den Unterschriftenzetteln, aufbereitete Unterlagen der Petition mit Kommentaren von Euch etc.).

    Jetzt hat der Petitionsausschuss 4 Wochen Zeit, darauf zu reagieren. Der Ausgang ist weiterhin offen und hängt nun von der parlamentarischen Entscheidung ab.

    Die Anwesenden waren sich insofern einig, dass wir die 4 Wochen nutzen werden, unsere nächste Aktion vorzubereiten: Vereinsgründung, damit wir für den Fall der „Felle“ anders auftreten können und nicht als Einzelperson. Bei Interesse meldet Euch bitte bei mir unter m.k.gottwald@web.de.

    Vielen lieben Dank an Euch ALLE!

    Liebe Grüße
    Eure Micha

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Übergabe der Petition

    at 11 May 2021 13:06

    Am Montag, den 17.5.2021 um 17:00 Uhr, übergebe ich die Petition mitsamt der Unterschriftenliste, Kommentaren und einer Überraschung dem Bürgermeister der Stadt Hennigsdorf.

    Die Übergabe wird im Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung, Rathausplatz 1, EG stattfinden.

    Leider dürfen in das Rathaus keine Vierbeiner hinein, selbst die Plätze für ihre zweibeinigen Freunde sind aus bekannten Gründen begrenzt.

    Trotzdem ist der Rathausplatz groß genug und wer dicht genug dran steht, kann vielleicht durch die großen Glastüren im EG sehen, was drinnen passiert.

    Die Presse ist ebenfalls eingeladen und wir würden uns freuen, von Euch so viele wie möglich wiederzusehen – natürlich (noch) angeleint, gechipt und entwurmt 😉

    Habt ein schönes langes Wochenende – Michaela

  • Übergabe der Petition

    at 11 May 2021 13:00

    Am Montag, den 17.5.2021 um 17:00 Uhr, übergebe ich die Petition mitsamt der Unterschriftenliste, Kommentaren und einer Überraschung dem Bürgermeister der Stadt Hennigsdorf.

    Die Übergabe wird im Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung, Rathausplatz 1, EG stattfinden.

    Leider dürfen in das Rathaus keine Vierbeiner hinein, selbst die Plätze für ihre zweibeinigen Freunde sind aus bekannten Gründen begrenzt.

    Trotzdem ist der Rathausplatz groß genug und wer dicht genug dran steht, kann vielleicht durch die großen Glastüren im EG sehen, was drinnen passiert.

    Die Presse ist ebenfalls eingeladen und wir würden uns freuen, von Euch so viele wie möglich wiederzusehen – natürlich (noch) angeleint, gechipt und entwurmt 😉

    Habt ein schönes langes Wochenende – Michaela

  • An die Leine und weg von der Wiese!

    at 28 Apr 2021 14:21

    Nicht nur, daß die Stadt Hennigsdorf alle Hunde an die 2-m-Leine zwingt, sie geht noch weiter:
    Eine bisher viel genutzte Spielwiese der Vierbeiner soll -so der Vorschlag des Bauauschusses- zu einem BMX- und Skaterpark werden!
    Die Hundehalter, zum Teil hochbetagt, schickt man ins entfernte Industriegebiet und gesunde Jugendliche mit Skateboards, BMX-Rädern und Bluetoothboxen neben die Wohnblocks.
    Dabei gibt es geeignetere Flächen auf und bei bestehenden Sportplätzen (auf denen vorher schon Hunde verboten waren)!
    Wie weit will die Stadt die Diskriminierung von Hundehaltern noch treiben? Bald sind wir hundefeindlichste Stadt Deutschlands.
    Es ist Zeit, diese Petition zu unterschreiben und zu verbreiten!

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