• Änderungen an der Petition

    at 17 Oct 2019 17:55

    Naherholungsbedarf einer möglichen künftigen Großsiedlung auf der Elisabeth-Aue angesprochen.


    Neue Begründung: Der berechtigte Forderung nach Verkehrssicherheit sollte 58 Jahre nach Bau und 30 Jahre nach Fall der Berliner Mauer nicht einfach durch Abriegelung von "Wilden Querungen" zwischen "Ost" und "West" Rechnung getragen werden.
    Die Wiederinbetriebnahme von Nahverkehrsstrecken zwischen Berlin und Brandenburg (Projekt i2030) ist dem Bevölkerungswachstum in der Hauptstadtregion geschuldet.
    Damit diese Region auch künftig attraktiv bleibt, müssen die Belange aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden:
    Mobilitätsgesetz, § 4 - Menschen- und stadtgerechter Verkehr
    gesetze.berlin.de/jportal/;jsessionid=E168720DD24360AC9569476431E23639.jp13?quelle=jlink&query=MobG+BE&psml=bsbeprod.psml&max=true&aiz=true#jlr-MobGBEpP3
    Es muss auch der Tatsache Rechnung getragen werden, dass nach der erzwungenen Streckenstillegung der Heidekrautbahn-Stammstrecke das Märkische Viertel entstand.
    Die mit Nr. I bezeichnete Querung ist sehr wichtig für die Naherholung. Sie verbindet Lübars mit der Familienfreizeiteinrichtung "Alte Fasanerie", dem Kulturverein Labsaal e.V, den zahlreichen Reiterhöfen und anderen attraktiven Orten mit dem Berliner Mauerweg, dem dörflichen Ortsteil Rosenthal und seinem bei Kindern beliebten Landhaus und dem Dorf Blankenfelde mit seiner Botanischen Anlage und dem Stadtgut. Das Bezirksam Pankow hat sich mit Drucksache VIII-0956 fogendermaßen hierzu geäußert:
    "Hier muss im Planungsprozess eine Lösung gefunden werden."
    www.alte-fasanerie-luebars.de
    www.labsaal.de/start.htm
    www.landhaus-rosenthal.de
    gruen-berlin.de/botanischer-volkspark
    stadtgut-blankenfelde.de
    Der Entwurf eines Radverkehrsnetz für Berlin von ADFC Berlin, VCD Nordost, BUND Berlin und Changing Cities quert die Heidekrautbahn an diesem Ort als Sonderweg gemäß § 44 (3) Mobilitätsgesetz, d.h. abseits des motorisierten Verkehrs:
    umap.openstreetmap.fr/de/map/radnetz-berlin-presse-11102018_254441#14/52.6122/13.3847
    Die mit Nr. II bezeichnete Querung trägt der Tatsache Rechnung, dass nicht nur für die Einwohner von Rosenthal, sondern auch für die Bewohner der nach Streckenstilllegung errichteten Großsiedlung "Märkisches Viertel" das "Grüne Band Berlin" eine große Bedeutung für die Naherholung besitzt:
    www.berlin.de/senuvk/umwelt/landschaftsplanung/gruenes_band/de/pep_2012/freizeit.shtml
    Auch die jugendlichen Besucher der CVJM-Baracke wären von einer Abriegelung ihres Zuganges zum Mauergrünzug hart getroffen:
    www.cvjm-berlin.de/website/de/cb/standorte/jugendhaus-baracke
    Das Bezirksamt Pankow hat sich hierzu in Drucksache VIII-0956 wie folgt geäußert:
    "Hier ist es aus Sicht des Bezirkes, notwendig einen geregelten“ Übergang zu schaffen, damit ein wildes Queren verhindert werden kann.
    Der Weg war schon historisch vorhanden, wie alte Luftbilder es zeigen. Das
    entsprechende Flurstück ist in Pankow noch vorhanden und Bestandteil des
    Friedhofs. Der Weg selbst wurde im Rahmen der Grenzsicherung 1961
    abgebaut. Der Abstand in dem dichter besiedelten Bereich Märkisches
    Viertel/Rosenthal zwischen Nordgraben und Wilhelmsruher Damm ist zu groß
    um auf eine Querung des Bahndammes zu verzichten. Historische und
    traditionell wiederentstandene Querungen sollten hier nicht wieder unterbrochen
    werden."
    Sollte das Land Berlin nach der Legislaturperiode 2016-2021 die Bestrebungen wieder aufnehmen, auf der Elisabeth-Aue eine Großsiedlung zu errichten, würde das den Bedarf für Naherholung in dessen Umgebung deutlich erhöhen. Das entsprechende Umfeld-Untersuchungsgebiet ISEK reicht bis an die Grenze zwischen Rosenthal und dem Märkischen Viertel:
    www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/elisabeth-aue/de/isek.shtml

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 54 (48 in Berlin)

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