25.02.2015, 07:50
„Hören Windräder selbst bei geschlossenem Fenster“
Betrifft: „Weniger Rückenwind für Windparkgegner“, NWZ vom 18. Februar 2015:
(...) Wir wohnen an der Munderloher Str. und haben schon jetzt massive Beeinträchtigungen durch die eine im Vorjahr errichtete Windenergieanlage am Kuhlendamm. Diese steht rund 500 Meter von unserem Haus entfernt. Wir hören diese Anlage permanent. Selbst nachts, bei geschlossenem Fenster, nehmen wir ein Wummern wahr, welches in uns und unseren Kindern eine Unruhe auslöst.
Wir mögen uns nicht vorstellen wie es mit weiteren Anlagen, die höher geplant sind, dann bei uns aussieht. Fest steht doch, dass der Schall und Schattenwurf uns dann ebenfalls erreichen wird. Laut Gutachten werden die zulässige Tagesminutenzahl und zulässige Jahresminutenzahl bei uns definitiv überschritten. Toll!! Wann fängt man an, bei den Planungen auch die Interessen der Anlieger und somit der Betroffenen zu berücksichtigen? Was passiert nachdem Mediationsverfahren? Werden dann eventuell Windräder „Hinterm Holz“ aufgestellt und an der Hatter Landstraße? (...) Die Gemeinde Hatten wirbt damit, Naherholungsgebiet zu sein. Wie funktioniert Naherholung mit Schallbelästigung und Schattenschlag von allen Seiten?
Desweiteren wird oft über den demografischen Wandel gesprochen. Danach gibt es eine Verlagerung der Bevölkerung weg vom Land hin zur Stadt. Mit der Windenergie vor der Haustür wirkt man dem ganz sicher nicht entgegen. Es gehen schnell die Argumente aus, warum das Leben auf dem Land auch weiter lebenswert ist. (...) Das Thema „Belastung durch errichtete Windenergieanlagen“ wird uns, wenn sie erst stehen, die nächsten 50 Jahre beschäftigen, sprich belasten. Was rechtfertigt das Ganze gegenüber unseren Kindern? Ein Umdenken und neu planen ist ganz dringend nötig!
www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/wirtschaft/hoeren-windraeder-selbst-bei-geschlossenem-fenster_a_24,0,1604964688.html vom 25.02.2015
Quelle: www.landkreis-kurier.de/index.php?menuid=21&reporeid=6147
Oldenburger Internetzeitung, Landkreis-Kurier vom 24.02.2015, vollständiger Bericht siehe Link.