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  • Nebenwirkungen polarisieren WINDENERGIE Engagierte Diskussion über Schutz von Tieren und Menschen

    24-08-17 11:59 Uhr

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    100 Interessierte diskutierten planungsrechtliche Aspekte des Windkraftausbaus.
    Auch Ängste und das Gefühl von Ohnmacht waren zu spüren.
    VON KARSTEN KOLLOGE
    LANDKREIS/WILDESHAUSEN – So lange tage im Kreishaus nur der Umweltausschuss, flachste Baudezernentin Eva-Maria Langfermann. Volle vier Stunden lang tauschten sich am
    Dienstagabend rund 100 Interessierte über ein Thema aus, das elektrisiert – und polarisiert:
    Windkraft.
    Nach Vorträgen von Dr. Christoph Schmidt-Eriksen (Niedersächsisches Umweltministerium)
    über energiepolitische Hintergründe, Prof. Dr. Wilhelm Söfker über planungsrechtliche
    Aspekte, Oliver Bunk über Immissionsschutz und Dr. Matthias Schreiber über Artenschutz hatten die Zuhörer das Wort. Stefan Idel, Leiter der NWZ-Redaktion Wildeshausen,
    moderierte.
     FÜNF SEITEN FRAGEN
    Wie kritisch der Bau von immer mehr und höheren Windrädern von vielen Menschen
    im Landkreis gesehen wird, hatte sich schon im Vorfeld des Abends an den schriftlich eingegangenen Fragen gezeigt. Sie füllten fünf DINA4-Seiten und waren fast ausnahmslos auf „Nebenwirkungen“ der Anlagen gemünzt. Und auf deren Anzahl: Allein in der Grenzregion der Gemeinden Dötlingen, Ganderkesee und Prinzhöfte seien bis zu 50 Anlagen vorgesehen
    – warum der Landkreis denn da nicht steuernd eingreife, wollte die FDP-Kreistagsabgeordnete Marion Daniel wissen.
    Bei der Diskussion am Dienstagabend kristallisierten sich vor allem zwei Knackpunkte
    heraus.
     SCHRECKGESPENST MILAN
    Da ist zunächst der Artenschutz. „Sehr relevant“ sei für Windkraftbauer der § 44 des
    Bundesnaturschutzgesetzes, hatte Matthias Schreiber in seinem Einführungsvortrag
    erklärt. Besonders geschützte Arten dürften danach nicht getötet werden – ihr Schutz sei
    „individuen-bezogen“. Doch Windanlagen seien für einzelne Arten eine tödliche Gefahr,
    vor allem für den Mäusebussard und für „das Schreckgespenst aller Windparkplaner“,
    den Rotmilan. Ebenfalls stark betroffen: Fledermäuse. Nach Hochrechnungen kämen pro
    Anlage und Jahr im Schnitt zehn Tiere zu Tode, insgesamt 250 000 in Deutschland.
    Schreiber ging auch darauf ein, wie Windkraftbauer das Hindernis des § 44 überwinden
    können – durch artenschutzrechtliche Ausnahmeprüfungen.
    Die Ausnahmegenehmigung sei möglich, wenn es keine standörtliche oder
    betriebliche Alternative gibt, wenn ein zwingendes öffentliches Interesse vorliegt und es
    drittens auf die jeweilige Art zugeschnittene Maßnahmen zur Wahrung des Erhaltungszustandes gibt.
    Hier kam Kritik aus der Versammlung am Landkreis Oldenburg hoch: Die Zahl der
    von ihm im Sinne der Windparkplaner erteilten Ausnahmegenehmigungen
    sei sehr hoch. Langfermann dementierte das nicht. Der Landkreis verfolge das Ziel, bei den geschützten Arten den Status quo zu halten. Man nehme in Kauf, dass Tiere getötet werden
    und setze darauf, durch naturschutzfachliche Maßnahmen die Population insgesamt
    halten zu können.
    In ein ganz anderes Horn stieß Cord Remke (Harpstedt): „Um jedes getötete Tier ist es
    schade“, räumte der Beckelner ein. Aber es gehe nicht an, dass der Artenschutz höher
    gewichtet werde als der Klimaschutz: „Wenn wir die Klimaschutzziele nicht erreichen,
    brauchen wir uns um den Artenschutz bald keine Gedanken mehr zu machen.“
     SCHLAFSTÖRUNGEN
    Der zweite Knackpunkt am Dienstagabend: gesundheitliche Folgen der Windkraft. Als
    die Bürgerinitiative gegen den Windpark Haidhäuser das Thema Infraschall angesprochen
    habe, hätten einzelne Politiker gelacht, erinnerte sich Windpark-Anrainer Manfred
    Helmers. Seit der Windpark in Betrieb sei, würden Nachbarn unter Schlafstörungen
    und Herzproblemen leiden.
    „Wir haben damit die größten Probleme.“
    Schmidt-Eriksen entgegnete, dass es bis dato keine wissenschaftlichen Belege für
    derartige Wirkungen von Infraschall gebe. Allerdings laufe hierzu eine Untersuchung
    durch das Umweltbundesamt.
    Marianne Steinkamp (Dötlingen) zitierte in diesem Zusammenhang eine Forderung
    der Ärzteinitiative gegen Infraschall, die einen Mindestabstand von 3000 Metern zwischen
    Windrädern und Wohnbereichen fordere.
     FORTSETZUNG GEWOLLT
    „Hier fehlt die fachmedizinische Seite“, kritisierte Nils- Christian Heins. Es mache
    Sinn, einen Arzt zu den gesundheitlichen Folgen der ehrgeizigen Windkraft-Pläne
    im Landkreis zu hören. Langfermann sagte zu, diese Anregung mit in die politischen
    Gremien zu nehmen.
    ANTWORTEN SPÄTER
    Fragen zum Thema Windenergie,
    die im Vorfeld der Veranstaltung schriftlich geäußert wurden und am Dienstag nicht an die Reihe kamen, will der Landkreis mit Unterstützung der vier Referenten nachträglich
    beantworten. Die Informationen würden ab etwa
    1. September bereitgestellt
    unter www.oldenburgkreis.de, Rubrik Bauen & Umwelt/Bauordnungsamt.
    Quelle: mobil.nwzonline.de/oldenburg-kreis/politik/landkreis-wildeshausen-windenergie-nebenwirkungen-polarisieren_a_32,0,2707042638.html vom 24.08.2017

  • 22.08.2017; ab 18.00 Uhr beim Landkreis Oldenburg: Thema "Windenergie"

    27-07-17 14:02 Uhr

    Mit der Bitte um Kenntnisnahme:
    Der zeitgleich stattfindende regelmäßige BI-Treff in Hatterwüsting wird daher erstmalig ausfallen;
    nächster Treff ist dann am 26.09.2017 ab 19.30 Uhr bei Meiners!
    Besucht bitte diese Informationsveranstaltung zum Thema “Windenergie“ am 22.08.2017,...
    Gruß, Peter

    Foto Windrad
    @ Hans Peter Denecke / Fotolia

    19.07.2017

    Die Kreisverwaltung lädt zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Windenergie ein. Insbesondere findet hier ein Austausch mit diversen Referenten rund um das Thema energiepolitische Hintergründe/Klimaschutz, Planungsrecht, Immissionsschutz, Naturschutz statt:..

    Datum: Dienstag, 22.08.2017

    Ort: Kreishaus Wildeshausen, Sitzungsräume A/B (Seiteneingang benutzen)

    Uhrzeit : 18.00 Uhr

    Anmeldung bitte unter dem nachstehenden Link:

    Zum Anmeldesystem

    Gerne können Sie auch konkrete Fragen zu diesem Themenfeld schriftlich an die nachstehende E-Mailadresse richten.

    immissionsschutz@oldenburg-kreis.de

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    15-05-17 10:02 Uhr

    Hallo, liebe Unterstützer, 15.05.2017
    Seit über 48 Stunden scheinen sich die 8 Windindustrieanlagen an der Hatter Landstraße nun schon nur noch "aus dem Wind gedreht" zu bewegen; Warum und wieso ist mir nicht bekannt. Wird evtl. endlich die bedarfsgesteuerte Nachtbefeuerung nachgerüstet, die im städtebaulichem Vertrag der EWE mit der Gemeinde Hatten ja gefordert wird? Oder hat es damit zu tun, dass die Baugenehmigung noch immer nicht rechtskräftig ist?

    Man darf gespannt sein, wie sich alles weiter entwickelt,...

    Gruß, Peter Franz

  • Ausdrücklich gelten derartige Beteiligungen als ungeeignet für die Altersvorsorge.

    17-02-17 11:17 Uhr

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    So kann sichergestellt werden,
    dass Wertschöpfung und Erträge
    am Ort der Anlage verbleiben
    Gibt es Risiken ?
    Ja, denn es handelt sich um
    eine unternehmerische Beteiligung
    mit allen möglichen
    Vorteilen (so der Rendite),
    aber auch den Nachteilen und
    Gefahren. Wegen der unterschiedlichsten
    Risiken (von
    Windflaute bis Gesetzesänderungen)
    können die regelmäßigen
    Ausschüttungen an die
    Eigentümer geringer als geplant
    ausfallen oder es kann
    gar zum völligen Verlust der
    Anlage kommen. Ausdrücklich
    gelten derartige Beteiligungen
    als ungeeignet für die
    Altersvorsorge.
    P@ www.buergerwindpark-doetlingen.
    de

    Und das ALLES auf Kosten der Anwohner und unserer Umwelt,...

  • Gefühl von Hilflosigkeit / Deja Vu

    23-12-16 09:25 Uhr

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    morgen ist mal wieder Heilig Abend,…
    Versuchen wir, die Weihnachtstage mal etwas „runter zu fahren“.

    Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich am 4. Dienstag diesen Monats,
    am 27.12.16 ab 19.30 Uhr zum Dorfkrug in Hatterwüsting zum regelmäßigem BI –Treff eingeladen.
    Da die Gutachten, die unser Bürgermeister auf der letzten Ratssitzung erwähnt hat,
    leider nicht an uns zur Einsicht weitergeleitet worden sind,
    stehen jetzt Behauptungen im Raume, dass die 8 Industrieanlagen bei Nacht
    sogar nur 39 db Lärm verursachen, und dass für den Schattenschlag die kleine Anlage
    am Kuhlendamm (E53) verantwortlich sei, die ja nicht zum Industriepark gehöre.

    Unsere Aufzeichnungen sprechen ganz deutlich eine andere Sprache!
    Ich würde mich gerne, zwecks weitere Vorgehensweise, mit Euch beraten.

    Mit den besten Wünschen für geruhsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage,
    verbleibt,
    Peter Franz

  • Protokollierungsversuch bzgl. Einwohnerfrage "Windkraft" zur Ratssitzung vom 19.12.16?!? Wo ist der Hinweis auf die Resolution?

    21-12-16 12:01 Uhr

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    Initiative sieht Windpark weiter kritisch
    ENERGIE
    Messungen bescheinigen laut Gemeinde Einhalten der Grenzwerte

    KIRCHHATTEN/FA – Seine Kritik am Windpark an der Hatter Landstraße hat der Munderloher Peter Franz, Sprecher der Bürgerinitiative Windpark mit Augenmaß, während der Einwohnerfragestunde des Gemeinderates erneuert. Die Initiative beklagt, dass es tagsüber zu Schattenschlag durch den neuen Windpark komme.
    Außerdem soll der geltende Lärmgrenzwert von 45 Dezibel in der Nacht nicht eingehalten werden.
    Diese Einschätzung deckt sich allerdings nicht mit den Daten, die der Gemeindeverwaltung
    über den Landkreis Oldenburg vorgelegt worden sind. Wie Bürgermeister Christian Pundt in seiner Antwort
    betonte, sei laut der Genehmigungsbehörde vorliegender Gutachten alles konform.
    Das betreffe sowohl Schattenschlag als auch Lärmimmissionen. Schallmessungen hätten ergeben,
    dass der nächtliche Grenzwert von 45 Dezibel in Höhe der Wohnbebauung sogar um sechs Dezibel unterschritten werde.
    Der Bürgermeister beantwortete Fragen der Bürgerinitiative zur weiteren Entwicklung der Windenergie in der Gemeinde: „Aus unserer Sicht wird es keine weiteren Anlagen geben, auch ein Repowering
    ist derzeit nicht in der Diskussion.“
    Ähnlich positionierten sich die Fraktionen der SPD ist das Thema Windkraft abgehakt“, so Fraktionssprecher Uwe Hollmann. „Wir haben der Windenergie ausreichend Raum gegeben“, stellte
    Helmut Rücker (Grüne) fest.
    Vertreter der anderen Ratsfraktionen äußerten sich nicht in der Bürgerfragestunde.
    Initiativensprecher Franz hält den Bau von Windkraftanlagen, die größer als 150 Meter sind, für unvereinbar mit dem Schutz von Mensch und Natur.

    Quelle: NWZ, Oldenburger Kreiszeitung, Seite 45, vom 21.12.2016

    P.S.: leider sind die Anmerkungen von mir ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen worden; auch Windenergieanlagen bis zu 150 Meter Höhe stellen schon eine Belastung für Mensch und Natur dar! Ab 150 Metern Höhe rede ich von einer Industriealisierung unseres Außenbereiches,... eigentlich dürften solche Anlagen nur noch in reine Industriegebiete geplant und errichtet werden; mit ausreichend Schutzabstand (s. z.B.:Land Bayern)!
    Peter Franz

  • Resolution unseres Landesverbandes Vernunftkraft (Pressemitteilung an NWZ-Hatten)

    21-12-16 11:50 Uhr

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    Sehr geehrter Herr Fademmrecht, 19.12.2016

    gerne komme ich dem Wunsch meines Landesverbandes nach, und stelle Ihnen beigefügte Resolution zur Verfügung.

    Die Bürgerinitiative Hatten – „Windpark mit Augenmaß!“ hat sich schon immer gegen eine weitere Industriealisierung unseres Hatter Außenbereichs ausgesprochen; leider haben wir unseren Gemeinderat seiner Zeit nicht überzeugen können,…
    ich möchte erneut anmerken, dass die Genehmigung des Windindustriegebietes an der Hatter Landstraße noch immer NICHT rechtskräftig ist!
    Traurig stellen wir nun fest, dass die Werte zum Schutze von Mensch, Natur und Umwelt nicht eingehalten werden.
    In der Einwohnerfragestunde beim Bau- und Planausschuss habe ich bereits gefragt, was die Gemeinde Hatten jetzt zum Schutze der Anwohner bezüglich Rotor – Schattenschlag, Lärmbelastung (insbes. nächtl. werden 45 db nicht eingehalten),
    sowie der Reduzierung der Befeuerung zu tun gedenkt.
    Wir erwarten nicht weniger als finanzielle und rechtliche Unterstützung zur Unterstützung zur Einhaltung der Grenzen!
    In der heutigen Ratssitzung werde ich nochmal nachhaken, wie laut Gemeinderat die zukünftige Gemeindepolitik
    in Sachen Windkraft aussehen soll?
    Sollen weitere Industriewindanlagen (höher als 150m) zugelassen werden, bzw. was passiert bei „Repowering“ - Anträgen?
    Was soll zum Schutze der Anwohner bei den bereits bestehenden Anlagen ( auch Plietenberg) geschehen?
    Ist evtl. angedacht, die Einhaltung der Grenzwerte regelmäßig von unabhängigen Gutachtern überprüfen zu lassen?

    Ich bitte herzlichst, um objektive Berichtserstattung in der Nordwestzeitung.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Peter Franz für die BI – Hatten - „Windpark mit Augenmaß!“

    per Email gesendet, Mo 19.12.2016 11:46, an NWZ, BGM Pundt, und BI

  • Ein Urteil – zwei Meinungen WINDPARK-STREIT Muss Gemeinde Dötlingen Schadenersatz zahlen? von Marco Seng

    19-12-16 09:34 Uhr

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    DÖTLINGEN / FRIESOYTHE

    Im Streit um den Windpark Haidhäuser hat die Gemeinde Dötlingen (Kreis Oldenburg)
    einen Prozess verloren und muss jetzt mit hohen Schadenersatzforderungen der
    Kläger rechnen. Zudem könnte das Urteil auch Auswirkungen auf den Betrieb des Wind-
    Parks haben. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat in einem
    Normenkontrollverfahren Änderungen im Bebauungsplan Nr. 61 für das ehemalige
    Munitionslager „Uhlhorn“ für unwirksam erklärt. Im Kern ging es dabei um die Frage, ob
    Eine Wohnbebauung auf dem Gelände zulässig ist – eine eingezäunte Wald- und
    Heidefläche, halb Gewerbe-,halb Naturschutzgebiet.
    Die Gemeinde hatte bei der Planung des Windparks, der zwölf Anlagen auf rund 220
    Hektar umfasst, das Munitionslager wieder herausgeschnitten, weil sie sich mit
    Den Eigentümern, einem Ehepaar aus Hamburg, nicht über eine Verpachtung der Flächen
    Einigen konnte. Durch die Änderung des Bebauungsplans sollte zudem betriebsbezogenes Wohnen in dem Gewerbegebiet ausgeschlossen werden. Dagegen klagte das Ehepaar, weil es finanzielle Einbußen befürchtet.
    Nach Angaben von Jutta Engbers, Anwältin der Kläger aus Friesoythe (Kreis Cloppenburg), könnten sich die Schadenersatzforderungen auf bis zu 130000Euro belaufen. „Das wird teuer für die Gemeinde“, sagte Engbers der NWZ.
    Zudem sei das Munitionslager jetzt kein „weißer Fleck“ mehr auf der Landkarte. Zwei Wohnhäuser, 73 Gewerbebetriebe, drei Fledermausbunker sowie mehrere Biotope
    müssten jetzt für den Betrieb des Windparks berücksichtigt werden. „Drei Anlagen sind
    damit weg, vielleicht sogar vier“, vermutet die Anwältin.
    Dötlingens Bürgermeister Ralf Spille(CDU) sieht das anders. Er rechnet nicht mit negativen Folgen des Urteils für seine Gemeinde: „Eigentlich ist es besser, als es vorher war“, sagte Spille der NWZ.
    Das Gericht habe bestätigt, dass das Munitionslager im Außenbereich liege und damit
    betriebsbezogenes Wohnen dort nicht möglich sei. „Wir müssen nichts tun“, sagt Spille.
    Anwältin Engbers sagte dazu: „Wenn die Gemeinde nichts macht, gibt es ein finanzielles Problem.“ Der Anwalt der Gemeinde habe den Klägern vor dem Prozess 10000 Euro angeboten, damit sie die Klage zurückziehen.
    Viel zu wenig.
    Falls Engbers auch mit einer zweiten Klage vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg erfolgreich ist, stehen im Windpark Häidhäuser die Räder vielleicht bald still.
    Eine Bürgerinitiave gegen den Windpark will damit einen vorläufigen Baubetriebsstopp
    durchsetzen. Die Anwältin sieht die Chancen dafür nach dem ersten Urteil als gut an.
    Quelle: NWZ; Oldenburger Land; Seite 9, vom 19. Dezember 2016

  • Windkraftanlage bricht in der Mitte des Turms durch; Quelle: NWZ-Titelseite vom 13.12.2016

    13-12-16 11:34 Uhr

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    SÜDERHOLZ / DPA

    Nachdem ein Windrad in Mecklenburg- Vorpommern durchgebrochen und auf einen Acker gestürzt ist, suchen Experten nach der Unglücksursache.
    Techniker sicherten am Montag zerstörte Teile der Anlage auf demFeld der Gemeinde
    Süderholz, wie Christian Herz, Geschäftsführer der Betreiberfirma Ökofair Energie
    GmbH (Mettmann) erklärte.
    Der Park soll am Netz bleiben.
    „Wir haben keine Anhaltspunkte, dass das ein Serienfehler war.“ Gebaut wurde die
    AnlagevonderFirmaDewind. Die Polizei hatte am Sonntag festgestellt, dass ein etwa
    70 Meter hoher Turm einer der 21 Windkraftanlagen abgebrochen war. Menschen
    wurden nicht verletzt. AmUnfallort lagen Rotor, Propeller- und Turmreste auf der Erde.
    Laut Polizei blieb ein Turmstumpf von 25 Metern stehen.
    Experten zufolge haben solche Windräder im Regelfall eine Lebensdauer von 20 bis
    25 Jahren. Die zerstörte Windkraftanlage gehört zu einem Windpark aus dem Jahr 2000.
    Windkraftgegner zeigten sich beunruhigt. „Dieser Unfall wirftdie Frage auf, wie si-
    cher die Windräder tatsächlich sind“,sagte der Vorsitzen de der Partei „Freier Hori-
    zont“, NorbertSchumacher.
    Wenn Anlagen mitbis zu 230 Meter Höhe aufgestellt werden, müsse die Sicherheit für
    die Menschen gewährleistet werden,
    möglicherweise durch Einzäunen, sagte Schumacher.
    Quelle: NWZ, Seite 1, vom 13.12.2016

  • NWZ ÖFFNET TÜREN Schwindelerregender Besuch im Windpark zwischen Munderloh und Kirchhatten

    07-12-16 11:20 Uhr

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    ...
    Zurück in den Alltag
    Mitten im Erinnerungsfoto-Schießen klingelt mein Handy. Das vertraute Geräusch
    reißt uns in den Alltag zurück. Wir beschließen schweren Herzens, wieder
    aufzubrechen. Über zwei Stunden sind seit unserem Start bereits verstrichen.
    Schlagschatten, Lärmbelästigung,
    Verspargelung derLandschaft:
    Während des vorsichtigen Abstiegs muss ich an die typischen Kritikpunkte
    denken, die Windkraftanlagen vor allem von Seiten der nächsten Anwohner entgegenschlägt.
    Ob die geltenden Abstände zur Wohnbebauung ausreichen, kann ich nicht beurteilen. Das muss in der Zukunft die gesellschaftliche Diskussion entscheiden.
    Was ich weiß: Ich selbst war
    schon vor Jahren im Kernkraftwerk
    Kleinensiel (Unterweser)
    und jetzt auf einer
    Windkraftanlage.
    Eindeutig wohler gefühlt habe ich mich hier in 140 Metern Höhe.
    P@ Weitere Bilder: www.NWZonline.
    de/fotos-region
    PEin Video unter:
    www.NWZonline.de/videos

    Bemerkung: Eindeutig wohler hat man sich in Munderloh/Hatten gefühen können, als diese Industrieanlagen noch nicht hier standen! Was hier an Schäden entstanden ist, ist kaum je wieder zu beheben. Es wäre allerdings wünschenswert, wenn zukünftig die gesetzlichen und vertraglichen Regelungen auch eingehalten werden. Viele Berechnungen bei diesem Industriegebiet haben sich als sehr fehlerhaft erwiesen! Gruß, Peter Franz