Zuckersteuer ja, aber Hände weg von nachhaltigen Milchalternativen

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

17 Unterschriften

0 %
17 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

17 Unterschriften

0 %
17 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland
  1. Gestartet 04.09.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Neuigkeiten

07.09.2026, 10:31

Der Petitionstext sowie die Erklärung, warum die Petition wichtig ist, wurden um Quellenangaben ergänzt.


Neuer Petitionstext:

Sehr geehrter Herr Linnemann,

ich schließe mich der Petition zur Zuckersteuer durch Foodwatch an. Zu viel Zucker macht nachweislich krank und kostet das Gesundheitssystem Milliarden.Milliarden.[1] Eine Zuckersteuer könnte bis zu 16 Milliarden Euro an gesamtgesellschaftlichen Kosten einsparen.einsparen.[2]

Allerdings ist eine Ausweitung der Zuckersteuer auch auf Milchalternativen aus sozialer und nachhaltiger Perspektive kontraproduktiv.kontraproduktiv, wie folgende Beispiele erläutern: Pflanzliche Drinks sind nicht nur bereits durch den erhöhten Mehrwertsteuersatz von 19% im Gegensatz zu den 7% bei Kuhmilch benachteiligt. So fallen bei der Kuhmilchproduktion 4x mehr Klimagase an und die Produktion eines Liters Hafermilch verbraucht z.B. 90% weniger Wasser.Wasser.[3] Der Umstieg auf planzliche Alternativen stellt somit ein Weg zu einem geringeren kologischenökologischen Fußabdruck der Menschen dar [4] und sollte durch die Politik demnach nicht erschwert werden. Da Klimafolgen sozial-benachteilgte Menschen überdurchschnittlich treffen,treffen [5], ist eine Verzögerung von NachhahltigkeitsmaßnahmenNachhaltigkeitsmaßnahmen zudem auch unsozial.

Ich fordere Sie daher auf, pflanzliche Milchalternativen nicht in die Zuckersteuer mitaufzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Susanne Müller
Umweltwissenschaftlerin

Bildquelle:
Foto von Nikolai Chernichenko auf Unsplash

Textquellen:
[1] Cobiac LJ, Rogers NT, Adams J, Cummins S, Smith R, Mytton O, et al. (2024) Impact of the UK soft drinks industry levy on health and health inequalities in children and adolescents in England: An interrupted time series analysis and population health modelling study. PLoS Med 21(3): e1004371. doi.org/10.1371/journal.pmed.1004371



Neue Begründung:

Die sozial-ökologischen Krisen werden Europa durch die stärkere Erwärmung z.T. stärker treffen als viele andere Kontinente.Kontinente.[6] Umso wichtiger ist es, in vielen Bereichen die richtigen StellschraubenHebel zu drehen,bedienen, um die NachhaltigkeitstransformationNachhaltigkeitstransformationen voranzutreiben: Ernährung, Mobilität, Wohnen, etc.etc.[7]

Im Bereich Ernährung und individueller Konsum ist der Umstieg auf pflanzliche Milchalternativen leicht für viele Menschen zu bewältigen [8] und sollte nicht durch eine spontan erwogene Ausweitung der Zuckersteuer torpediert werden.

Textquellen:
[6] Copernicus Climate Change Service (C3S), 2024: European State of the Climate 2023, Summary: doi.org/10.24381/bs9v-8c66


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 6 (6 in Deutschland)


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern