04/05/2026, 02:59
Liebe Unterstützer*innen,
es ist viel passiert: Am 25.03. haben wir offiziell im Rathausfoyer über 3.000 Unterschriften an CDU und SPD übergeben. Inzwischen ist die Zahl der Unterschriften ist weiter stark gewachsen und steht bei 3.744 Unterschriften, davon 3.186 aus Essen.
Schon am Montag Nachmittag (23.03.) hatten einige hundert Menschen mit einer kurzfristig organisierten Demonstration auf der Rüttenscheider Straße gegen die neuen Leitlinien demonstriert.
Der Anlass bleibt ernst: Die Petition richtet sich gegen die von CDU und SPD am 25.03. im Rat beschlossene Kursänderung bei der Essener Mobilitätswende und fordert, die Leitlinien zu stoppen und zu überarbeiten, den fertigen Mobilitätsplan nicht zu verwässern und sichere, direkte Rad- und Fußrouten endlich konsequent umzusetzen.
Was passiert ist
Die Übergabe der Petition am 25.03. war ein starkes Zeichen: Mehr als 3.000 Menschen hatten sich bis dahin bereits innerhalb weniger Tage angeschlossen und damit klar gemacht, dass Essen sichere Verkehrswege will.
Die Medien haben berichtet:
RadioEssen mit ausführlichen Interviews:
- www.radioessen.de/artikel/heftige-debatte-in-essen-ueber-neue-verkehrspolitik-2606686
WDR Lokalzeit mit 3 Beiträgen
- www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/verkehrswende-demonstration-fuer-den-radentscheid-in-essen-100.html
- www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/ruhr/lokalzeit-ruhr-clip-wdr-lokalzeit-ruhr--25-03-2026-100.html (ab Min 4:50)
- www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/ruhr/lokalzeit-ruhr-clip-wdr-lokalzeit-ruhr--26-03-2026-100.html (ab Min 3:19)
WAZ
- www.waz.de/lokales/essen/article411549339/fahrradinitiativen-warnen-vor-stillstand-bei-der-mobilitaetswende.html
- www.waz.de/lokales/essen/article411559930/hitzige-debatte-im-essener-rat-wir-werden-den-radverkehr-nicht-zurueckabwickeln.html
Die öffentliche Debatte ist dadurch noch sichtbarer geworden. Der RadEntscheid Essen, der ADFC Essen, die Essener Fahrrad Initiative sowie der Arbeitskreis Fahrradfreundlicher Arbeitgeber in Essen betonen weiter, dass die Maßnahmen des RadEntscheids nicht aufgeweicht, sondern umgesetzt werden müssen, weil es um Verkehrssicherheit, Lebensqualität und echten Klimaschutz geht.
Was als Nächstes ansteht
Als nächster Schritt bleibt es wichtig, die Petition weiter zu verbreiten und weitere Unterschriften zu sammeln. Die Initiativen rufen ausdrücklich dazu auf, den Link weiterzugeben und die Petition im Umfeld zu teilen. Aktuell prüfen wir weitergehende Möglichkeiten, auch ein neues Bürger*innenbegehren steht im Raum.
Damit wir uns hier sicher beraten lassen können, werden wir juristische Unterstützung benötigen: Wir brauchen dazu Eure weitere Unterstützung , um die Beratung zu finanzieren. Das geht am besten über Betterplace, dort bekommen wir über “Wir Wunder Essen” einen Bonus für jede Spende, die bis zum 19. April 23:59 Uhr direkt über diesen Link eingeht: www.betterplace.org/de/projects/75219?wirwunder=95
Gleichzeitig soll der politische Druck hoch bleiben: Gefordert sind ein Stopp der Leitlinienänderung, die verbindliche Umsetzung des Mobilitätsplans und eine Verkehrspolitik, die Rad, Fuß, ÖPNV und Auto wirklich fair und sicher organisiert.
Was das zeigt
Diese Bewegung ist längst mehr als nur ein Protest. Sie zeigt, wie viele Menschen in Essen nicht länger zuschauen wollen, sondern eine Stadt wollen, in der Kinder sicher zur Schule kommen, Menschen gern aufs Rad steigen und Mobilität nicht auf Kosten der Schwächsten geplant wird.
Und ganz ehrlich: Genau hier liegt auch die Hoffnung. Wenn in so kurzer Zeit so viele Menschen zusammenkommen, dann ist das kein Randthema, sondern ein echtes Signal: Essen kann es besser – und immer mehr Menschen stehen bereit, diesen Weg gemeinsam mitzugehen.
Was wir brauchen:
Mitmacher*innen: Du möchtest etwas bewegen, bringst Ideen oder Fähigkeiten mit, die helfen den RadEntscheid voran zu bringen? Egal ob Social-Media-Profi, Gestalter*in oder Netzwerker*in – Du bist herzlich willkommen. Schau gerne bei einem der nächsten Termine vorbei:
radentscheid-essen.de/termine/
oder melde dich per Mail an info@radentscheid-essen.de
Auch wenn du anderen von der Petition berichtest hilfst Du mit.
Hier auch noch einmal der Spendenlink: Bis zum 19. April brauchen wir Eure Unterstützung um die juristische Beratung zu finanzieren
www.betterplace.org/de/projects/75219?wirwunder=95
Vielen Dank für deine Unterstützung!
Wir wünschen euch schöne Ostertage
Euer RadEntscheid Essen
03/24/2026, 14:50
Vor der Ratssitzung am morgigen Mittwoch werden wir den Fraktionsvorsitzenden Fabian Schrumpf (CDU) und Philipp Rosenau (SPD) im Rathausfoyer übergeben.
Wer Zeit oder Lust auf eine späte Mittagspause hat - kommt gerne dazu!
Im Anschluss findet die Ratssitzung statt, in der CDU und SPD den RadEntscheid beenden wollen. Die Ratssitzung ist öffentlich, nehmt gerne teil! Hinweis: Zuschauende haben kein Rederecht und können bei Störung des Saals verwiesen werden.
Über 3.000 Menschen haben in weniger als einer Woche unterschrieben - vielen Dank! Das wird die Ratsmitglieder morgen in jedem Fall daran erinnern, dass in Essen viele Menschen sichere Verkehrswege fordern.
Mit besten Grüßen
Euer RadEntscheid
03/22/2026, 05:34
Hallo zusammen,
vielen Dank, dass bereits über 2.000 Menschen in weniger als 4 Tagen zeigen, wie wichtig Ihnen eine vernünftige und zukunftsorientierte Verkehrspolitik ist, das ist großartig!
Die morgen startende Woche stellt dabei die Weichen, je nachdem, ob die Fraktionen von CDU und SPD gesprächsbereit sind oder ihren Antrag gegen alle Vernunft am Mittwoch im Rat durchsetzen.
Deswegen gibt es nun zwei Möglichkeiten, wie ihr euch kurzfristig einbringen könnt:
1. Gemeinsam rufen ADFC Essen, Fuss e.V. Essen, VCD Essen und RadEntscheid Essen auf zur Demonstration am Montag, 23. März 2026
Wo? Rüttenscheider Stern
Start: 16:30 Uhr
(Abschnitt zwischen Klarastraße und Bertholdstraße)
2. Kommt zur Ratssitzung am Mittwoch, 25. März 2026 - Beginn 15:00 (Rathaus)
Die neuen "Leitlinien" und Abkehr vom RadEntscheid stehen mit Punkt 13 relativ früh auf der Tagesordnung
Wichtig: Dort haben wir kein Rederecht und es ist auch keine Demonstration, doch auch eine stumme Präsenz auf den Zuschauerrängen kann eindrucksvoll sein.
Danke für euren Einsatz!
Euer RadEntscheid Essen
PS: Auch wenn ihr bei beiden Terminen verhindert seid: Teilt die Petition gerne mit euren Freunden, Bekannten & Arbeitskollegen!
Anhang:
Tagesordnung der Ratssitzung: ( ris.essen.de/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZe4XkRdZ4223or1ZxQ3uqXQ )
03/22/2026, 04:52
ADFC Essen, Fuss e.V. Essen, VCD Essen und der RadEntscheid haben sich als Initiatoren zusammengeschlossen und rufen auf zur
Demonstration am 23. März 2026
- Wo? Rüttenscheider Stern
- Start: 16:30 Uhr
(Abschnitt zwischen Klarastraße und Bertholdstraße)
Hintergrund ist die Kehrtwende der aktuellen Koalition aus CDU und SPD beim RadEntscheid. Aus unserer Sicht ist das eine grundlegende Fehlentscheidung – denn die vereinbarten Maßnahmen sind entscheidend für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, bessere Lebensqualität und echten Klimaschutz in Essen.
Wir sagen klar:
Die Maßnahmen des RadEntscheids müssen umgesetzt werden. Für sichere Straßen für alle – egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem ÖPNV.
Mit der Demonstration wollen wir ein deutliches Zeichen für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik in Essen setzen und die Verantwortlichen zum Umdenken bewegen.
Kommt gerne mit dem Fahrrad – ist aber kein Muss. Hauptsache: Ihr seid dabei!
03/20/2026, 12:54
Auf Wunsch der OpenPetition Redaktion haben wir noch eine Quelle für Zahlen zu Kosten ergänzt
Neuer Petitionstext:
Sehr geehrter Herr Schrumpf, sehr geehrter Herr Rosenau, sehr geehrter Herr Kufen,
Wir, die Unterzeichnenden, fordern vom Rat der Stadt Essen:
- Leitlinien von CDU und SPD stoppen und überarbeiten – kein Bremsen der Verkehrswende! Kein de-facto-Ausstieg aus dem Bürger*innenbegehren RadEntscheid, zu einem Zeitpunkt, zu dem die Umsetzung eigentlich so richtig losgehen sollte! In die Zukunft schauen und Verantwortung übernehmen! Dazu soll der fertig ausgearbeitete Mobilitätsplan beschlossen werden – ohne seine mit breiter Beteiligung der Öffentlichkeit formulierten Inhalte zu verwässern.
- Vorrang für Verkehrssicherheit für alle! Es gibt längst einheitliche Standards wie FGSV-Veröffentlichungen, E-Klima und die Leitfäden der AGFS. – Sicherheit von Fußgängern und Radfahrenden darf nicht zur Debatte stehen! Auch nicht auf Hauptstraßen! "Verkehrssicherheit für Kinder darf nicht nach Schulwegen enden!". Kinder sind überall und die Verkehrssicherheit muss überall gewährleistet sein, sodass sich Kinder und Ältere (und alle anderen), zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher von A nach B bewegen können.
- Direkte, attraktive Rad- und Fußrouten! keine Umwege oder Schmalspuren auf Kosten der schwächsten Verkehrsteilnehmenden. 1996 hat die Stadt Essen erstmals beschlossen, ein durchgängiges Radwege-Netz zu schaffen. Das hat die Stadt unter verschiedenen Bürgermeistern der CDU und SPD bis heute nicht geschafft zu realisieren. Das Ziel muss bis 2030 endlich umgesetzt werden!
- Platz gerecht verteilen! Klare Verkehrsachsen in der Stadt schaffen, die sicheren und zuverlässigen Verkehr wirklich möglich machen – für Auto, Fahrrad, ÖPNV und zu Fuß gehende gleichermaßen! Wir brauchen ein pragmatisches Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden! Dazu gehört regelkonforme und sichere Radinfrastruktur auf den Hauptverkehrsstraßen genauso wie der Vorrang des Radverkehrs auf zentralen Radachsen.
- Mobilitätswende bedeutet auch kostengünstige Mobilität und gesellschaftlichen Nutzen für alle! Radinfrastruktur ist finanziell am günstigsten. Der ÖPNV hat einen deutlich besseren Kostendeckungsgrad als der motorisierte Verkehr. Straßenbau und -betrieb kosten die Stadt Essen pro Jahr etwa 230 Mio €, der ÖPNV 135 Mio. €, der Radverkehr 10 Mio €. Dazu kommen externe Kosten des Autoverkehrs wie Schäden durch Unfälle und Gesundheitskosten oder Umweltbelastungen. Das kostet die Allgemeinheit in Essen bis zu 200 Mio € zusätzlich. Rad- und Fußverkehr bringen dagegen gesamtgesellschaftlichen Nutzen durch eingesparte Gesundheitskosten. (Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis des Haushaltsplans der Stadt Essen www.essen.de/rathaus/haushalt_und_finanzen/stadtkaemmerei/haushaltsplan_2025_2026/haushaltsplan_2025_2026.de.html und Studien, z.B. der Uni Kassel zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/aktuelles/news/uni-kassel-der-autoverkehr-kostet-die-kommunen-das-dreifache-des-oepnv-und-der-radverkehr-erhaelt-die-geringsten-zuschuesse )
Neue Begründung: 1. "Ist-Zustand"Ist-Zustand bleibt Basis"Basis" – das sind Lücken im Radnetz und GefahrenstellenDie Stadt soll nur noch Schäden flicken, statt die Straßen und Verkehrsflächen so zu planen, dass sich alle sicherer und effizienter fortbewegen können. Ergebnis: Die überfüllten Hauptverkehrsachsen im Autoverkehr, der Mangel an fahrradfreundlichen Streckennetzen und das unzureichende Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln bleiben unverändert. Das ist lebensgefährlich für Kinder, Radfahrende, Senioren – und auf keinen Fall zukunftsgerichtet. Viel zu viele Menschen in Essen haben deshalb Angst, sich aufs Rad zu setzen.2. Praktisch keine Radplanungen und nur MindestmaßeDie Veröffentlichungen der FGSV (Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen) einschließlich der E-Klima 2022 sind der aktuelle Stand der Technik – also das was man bauen muss, um sicher und klimafreundlich Verkehr zu planen. Gehwege brauchen mindestens 2,5 Meter Breite, Radfahrstreifen mindestens 1,85 Meter und Radwege mindestens 2,0 Meter, empfohlen werden größere Breiten. Wenn ruhender Verkehr nicht zu vermeiden ist, sind Sicherheitstrennstreifen zu allen Arten der Radverkehrsführung vorzusehen – so auch bei Schutzstreifen und sogar im Mischverkehr. Weniger ist illegal und birgt persönliche Haftungsrisiken für die Planenden und Entscheidenden. CDU und SPD nennen das "Luxus""Luxus" – die Fachwelt “Sicherheit”.3. Statt weniger droht mehr Stau durch CDU- und SPD-BeschlüsseNur ein zuverlässiges Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln mit regelmäßiger Taktung und Fahrrad- und Fußwege, auf denen sich alle sicher fühlen, bieten attraktive Alternativen. Wenn mehr Menschen umsteigen, stehen diejenigen, die wirklich auf ein Auto angewiesen sind, weniger im Stau. CDU und SPD wollen dafür aber keine Lösungen mehr anbieten. Sogar bereits fertige Konzepte wie der Mobilitätsplan und Radverkehrsplanungen (Ringstraße, Wittenbergstraße u.a.) werden nicht weiter verfolgt. Ergebnis: Es gibt kaum echte Alternativen, daher wird der Verkehr auf den Straßen auch nicht weniger.4. Stärkung des ÖPNV fehlt“Der öffentliche Personennahverkehr in Essen wird zielgerichtet und wirksam gestärkt, indem vorrangig punktuelle Beschleunigungsmaßnahmen umgesetzt werden”, sagen CDU und SPD. Dies bedeutet allerdings: Kein flächendeckender Ausbau des ÖPNV, sondern nur ein Flickenteppich im bestehenden Netz! Eine klare Absage an die Essener Bürger*innen, die tagtäglich auf den ÖPNV angewiesen sind oder ihn wegen zu langer Fahrzeiten nicht nutzen können. Es braucht einen ÖPNV, der zuverlässig mit einer attraktiven Taktung ans Ziel bringt und gut mit den Nachbarstädten vernetzt ist. Denn wenn das Angebot stimmt, verlassen Menschen gerne die stauverstopften Straßen zugunsten des Nahverkehrs. Nahverkehrs.
Was passiert, wenn die Stadt Essen nach den neuen Leitlinien von CDU und SPD handelt?
- Rad- und Schulwege bleiben zu gefährlich: zu wenig Tempo-30, keine sicheren Radwege für Schüler*innen. Mehr Hol- und Bring-Autoverkehr. Aus nur punktuellen Anpassungen entstehen keine durchgängig sichere Wegenetze.
- Wohnstraßen bleiben laut, die Luft ungesund: Durchgangsverkehr blockiert Qualitätsverbesserungen der Wohnquartiere, weil das Auto überall langfahren darf.
- Essen bleibt Stau-Hochburg: Keine attraktiven Alternativen bedeutet: zu viele Menschen bleiben aufs Auto
angewiesen –angewiesen – und Staus verstopfen Essens Straßen weiter. - Geldverschwendung: Bereits fertige Planungen und Konzepte, für die schon Steuergeld ausgegeben wurde, werden in die Tonne gekloppt. Nachbessern statt richtig bauen. Gerichte werden von Sicherheitsstandards abweichende Planungen kippen.
- Fahrverbote: Mit Verschärfung der EU-Vorschriften zur Luftreinheit 2030 drohen in Essen wieder Fahrverbote für Verbrenner. Daher muss jetzt der Ausbau eines guten Angebots bei Bus & Bahn, Rad- und Fußverkehr sowie Car-Sharing vorangetrieben werden.
Warum jetzt?CDU und SPD wollen die verkehrspolitischen Leitlinien der Stadt Essen jetzt ändern und damit de facto aus dem RadEntscheid und der damit beschlossenen Radverkehrsförderung aussteigen. aussteigen.
Essen kann es besser: Sicherere Schulwege. Weniger Stau. Schneller ans Ziel kommen. Ruhigere Straßen. Saubere Luft. Investitionen in gute Mobilität für alle, die sich lohnen. lohnen.
Unterschreibt! Teilt! Macht mit!Für ein Essen, in dem alle sicher ankommen.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.593 (1.375 in Essen)
03/18/2026, 14:48
Im Rat der Stadt Essen soll am Mi, 25.03.2026 eine Verkehrspolitik, die „schnell wirksam, sicherheitsorientiert und wirtschaftlich“ ist, beschlossen werden (Vorlage 0404/2026/CDU/SPD). Schnell wirksam, sicher und wirtschaftlich - wollen wir auch! Aber genau deshalb dürfen nicht, wie in dem Antrag vorgesehen, die aktuellen Probleme festgenagelt werden, sondern wir müssen sie zukunftsgerichtet lösen:
Eltern wollen, dass ihre Kinder sicher zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Pendelnde wünschen sich einen möglichst staufreien und schnellen Arbeitsweg. Wirtschaftsunternehmen müssen schnell und zuverlässig an ihr Ziel kommen. Die Essener Bürgerinnen und Bürger wollen saubere Luft, ruhige Straßen ohne Dauerlärm und eine Stadt, in der man sich wohlfühlt. Aber: CDU und SPD blockieren notwendige Ansatzpunkte für Verbesserungen, wollen den Status quo fast vollständig konservieren und stellen den Autoverkehr vor alles andere.
Wir - der RadEntscheid Essen - haben die Petition für eine zukunftsfähige Verkehrswende gestartet, da die Umsetzung des Bürgerbegehrens mit 25.000 Unterschriften jetzt durch den Rat gestoppt werden soll.
Schließt euch uns an, wenn ihr zeigen möchtet, dass Verkehr in Essen ein Miteinander und Sicherheit für alle bedeuten soll!