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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss, Politik, Stadt, Ortsbeirat
Mit dem neuen Selbstbestimmungsgesetz wurde ein wichtiger Schritt für die Rechte von trans-, intergeschlechtlichen und nichtbinären Menschen in Deutschland geschaffen. Dennoch bestehen weiterhin erhebliche Hürden im Alltag, im Gesundheitswesen und in der Arbeitswelt. Viele Betroffene erleben Diskriminierung, lange Wartezeiten, hohe finanzielle Belastungen und fehlende gesellschaftliche Akzeptanz.
Deshalb fordern wir die Bundesregierung, den Bundestag, die Länder und die gesetzlichen Krankenkassen auf, die Rechte und Lebensbedingungen von LGBTQIA+-Menschen weiter zu verbessern.
Unsere Forderungen
1. Verbesserung des Selbstbestimmungsgesetzes
Vereinfachung und bessere praktische Umsetzung des Gesetzes.
Schutz der Privatsphäre und der persönlichen Daten.
Keine Diskriminierung bei Behörden, Schulen, Arbeitgebern oder medizinischen Einrichtungen.
Mehr Aufklärung und Schulungen für öffentliche Stellen.
2. Faire medizinische Versorgung ohne unnötige Hürden
Viele trans Menschen müssen noch immer belastende psychologische Gutachten, lange Prüfverfahren und bürokratische Hindernisse durchlaufen.
Wir fordern:
Schnellere und respektvolle medizinische Verfahren.
Einheitliche und transparente Regelungen.
Abschaffung unnötiger Hürden und entwürdigender Begutachtungen.
Besseren Zugang zu geschlechtsangleichenden Maßnahmen.
3. Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen
Geschlechtsangleichende Maßnahmen sind medizinisch notwendige Behandlungen und keine Luxusleistungen.
Deshalb fordern wir die verpflichtende Kostenübernahme für:
Geschlechtsangleichende Operationen
Psychologische Begleitung
Dauerhafte Haarentfernung
Feminisierende und maskulinisierende Gesichtschirurgie
Hormonbehandlungen
Sprachtherapie und weitere notwendige Maßnahmen
Niemand darf aufgrund fehlender finanzieller Mittel von notwendiger medizinischer Versorgung ausgeschlossen werden.
4. Diskriminierungsfreie Arbeitswelt
Viele LGBTQIA+-Menschen erleben Benachteiligung im Berufsleben.
Wir fordern:
Konsequenter Schutz vor Diskriminierung am Arbeitsplatz
Verpflichtende Diversity- und Antidiskriminierungsschulungen
Klare Ansprechstellen in Unternehmen
Gleiche Chancen bei Bewerbung, Ausbildung und Beförderung
Schutz vor Mobbing und Ausgrenzung.
5. Sichere und respektvolle Teilhabe im Alltag
Trans- und nichtbinäre Menschen sollen öffentliche Einrichtungen ohne Angst nutzen können.
Wir fordern:
Mehr Schutz und klare Regeln gegen Diskriminierung in Schwimmbädern, Fitnessstudios und Umkleiden
Geschlechtsneutrale Umkleide- und Duschmöglichkeiten
Sensibilisierung von Personal und Betreibern.
6. Aufklärung für Flüchtlinge und Zugewanderte
Menschen, die nach Deutschland kommen, sollen frühzeitig über Gleichberechtigung und LGBTQIA+-Rechte informiert werden.
Wir fordern:
Aufklärungsangebote in Integrations- und Sprachkursen
Informationen über Menschenrechte, Gleichstellung und Antidiskriminierung
Schutzräume und Beratungsangebote für LGBTQIA+-Geflüchtete
Schlusswort
Deutschland muss ein Land sein, in dem alle Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung sicher, respektiert und gleichberechtigt leben können.
Diese Petition setzt sich für Menschenwürde, Gesundheit, Freiheit und echte gesellschaftliche Teilhabe ein.
Wir fordern Politik, Krankenkassen, Arbeitgeber und Gesellschaft dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Verbesserungen umzusetzen.
Begründung
Selbstbestimmung stärken: Faire Gesundheitsversorgung, diskriminierungsfreie Arbeitswelt und sichere Teilhabe für trans-, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
24.05.2026
Sammlung endet:
23.11.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Bürgerrechte
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